Mittwoch, 1. Juli 2009

Der Rauenstein

Heute war es ein wunderschöner Tag. Zu allem schien auch noch die Sonne in voller Kraft. Unser Ziel hieß heute Rauenstein. Nach dem alltäglichen Balkonfrühstück zogen wir mit der Bahn bis Wehlen fort und begannen dort den Aufstieg mit dem Rad zum Rauenstein. Es war einfach wunderschönes Wetter nach der gestrigen Gewitterattacke und der darauf kühlen Nacht. Zunehmend wurde es heute zwar schwüler, jedoch haben wir das Beste daraus gemacht und mehrere kurze Pause eingenommen. Die waren auch bitter nötig, denn die eigentliche Abfahrt begann noch lange nicht.
Auf dem Rauenstein angekommen, machten wir die erste große Pause. Mit dem Fahrrad dort zu sein war echt ein Spektakel. Am Fuße mußte man das Rad tragen oder schieben. Da ging gar nichts. Doch am Ende konnte man nicht anders und man fuhr (ich fuhr) den restlichen Weg dann hoch. Es waren noch andere auf dem Platze und machten Rast. Ein höffliches "Guten Tag", ein bissl trinken, ein wenig verschnaufen und so tun als sei dies die normalste Sache der Welt so die Berge rauf zu kommen. Das tut innerlich richtig gut. Au Scheiße, das zog dann aber in den Schenkeln.Die Abfahrt ging dann nach Weißig, nach Strand und dann nach Königstein. Dort machten wir Pause an der Postsäule am Markt und verputzten unsere letzten kalten Schnitzel. Soviel "Powerstoff" muss sein , um weiter zu kommen. Aber ab jetzt begann die Hölle: Der Weg von dort nach Pfaffendorf. Hier war der größte Höhenunterschied zu bewältigen. Kurz vorher bogen wir jedoch in Richtung Pfaffenstein ab und fuhren am Fuße entlang bis wir irgenwann zur Straße kamen und nach Papstdorf fuhren. Selbst am Pfaffenstein glaubte man das Gröbste überstanden zu haben. Aber Steigungen waren immer wieder anzutreffen. Katrin mußte auf dem Waldwegen des öfteren absteigen, da das Wurzelwerk ihr richtig zu schaffen machte. Kurz vor ihrem ersten Wadenkrampf (durch das Schieben des Bikes) bekam sie schnell noch mal Traubenzucker, nen Powerriegel und was zu trinken. Das hat dann geholfen. Und als die ersten Abfahrten kamen, die dann natürlich auch mal in einer Steigung endeten, konnte man sie nicht bremsen und ich mußte sie dann ziehen lassen.In Papstdorf angekommen nutzen wir den Schwung und zischten nach Kleinhennersdorf und dann weiter nach Hause. Pünktlich angekommen begann schon wieder ein leichtes grollen am Horizont und ein Gewitter zog wieder auf. Jetzt regnet es erstmal ab. Wir hatten auch richtig Glück gehabt, denn als wir hier waren war der Lilienstein schon in Regen gehüllt.
Strecke: 25 km - 660 HM

Das war unser heutiger Tagesbericht. Viele liebe Grüße, Eure Sandsteinjäger.