Nachdem wir gestern bereits über unseren Flow gemeckert hatten, sollte nun doch alles glatt gehen oder zumindest den Anschein haben, als sei alles in Ordnung. Das Regenradar zeigte heute in unserem Wandergebiet ab 13.00 Uhr Regen. Gestern Abend hatten wir bereits Vorsorge getroffen und Zeitmessungen angestellt, um diverse Unterstellmöglichkeiten erreichen zu können. Alles lief wie an der Schnur gezogen. Die Sonne zeigte uns ein Lächeln und hauchte uns Gute Laune ein. Perfekter Start in ein neues Wandergebiet. Durch die kleinsten Dörfer, wildesten Schluchten und verlassensten Gegenden erreichten wir die alte Rennstrecke. Es ging danach weiter zu unserem Panoramaplatz an der Hohburkersdorfer Linde. Hier konnten wir lange verweilen und sahen die brachiale Regenfront auf uns zu kommen. Noch war es jedoch nicht 13 Uhr. Aber sollte uns der Regen erreichen, dann wären wir gewappnet. Ich hatte jedoch bemerkt, dass mein Regenschutz für den Rucksack noch zu Hause war. Gestern war es die Jacke, heute der achso wichtige Schutz für den Rucksack. Wird schon gehen und eine Lösung wird es dann auch geben. Im nächsten Dorf besuchten wir die Kirche und als wir wieder das Tageslicht erblicken wollten, regnete es aus Kübeln. Wir suchten Unterschlupf auf einem Kinderspielplatz und hielten lange inne. Zu uns gesellte sich ein junges Pärchen die noch nach Hohnstein wollten. Am Ende stellten wir fest, dass sie ebenfalls aus Krippen stammen. Wir hatten also das gleiche Ziel, nur verschiedenen Richtungen. Der Regen hatte aufgehört und wir liefen in Richtung Steinerner Tisch und dann weiter nach Wehlen. Hier gab es dann einen fetten Eisbecher. Die Regensachen brauchten wir auch nicht mehr, bzw. hatten diese auch gar nicht gebraucht. Der Sommertag verabschiedet sich nun mit einem tollen Sonnenuntergang über der Elbe.
Eure Sandsteinjäger