Jetzt gilt es das Aufgenommene und Erlebte nocheinmal zu verarbeiten und vielleicht in Zahlen wiederzuspiegeln. Insgesamt sind wir in den 13 reinen Wandertagen 121 reine Wanderkilometer gelaufen und haben dabei 3790 Höhenmeter überwunden. In diesem Jahr haben sehr viel Neues erlebt. Die Standardbesuche hatten wir einmal sein lassen und haben völlig neue Wege begangen, die wir teilweise bereits geplant oder sogar erst vor Ort entschieden hatten. Und wir hätten noch weiter machen können, hatten aber auch das Glück drei kleinere Auszeiten nehmen zu können, da wir vielleicht ein paar Touren mit etwas zu viel Gepäck genommen hatten, oder wir einfach älter geworden sind. Wir hatten in der Zeit nie Probleme mit dem Essen in den Gaststätten. Das Wetter war immer ausschlaggebend. Das Glück war immer auf unserer Seite. Klimatechnisch waren die morgentlichen Anfänge nicht immer so wie geplant, aber so viel Glück wäre wohl zu viel des Guten gewesen. Der letzte Tag hatte mich dann doch schon etwas gestresst. Zwei meiner Akkus fehlten und eigentlich wollten wir nach dem groben Packen für die Rückfahrt noch eine kleine Runde drehen, doch es kam alles anders. Statt dessen suchten wir die die letzten Gegenden ab, wo ich diese evtl. verloren haben könnte. Aber nichts. Statt dessen lagen die beiden kleinen Akkus unter meiner Decke und schliefen noch eine Runde. Den Schreck hätten wir uns sparen können, vor allen Dingen ich mir selbst. Spätestens in der Nacht hätten diese dann im Rücken gedrückt. Es ist ja auch nichts kaputt gegangen, sondern wäre nur etwas verloren. Gut, jetzt sind sie wieder da.
Die Rückfahrt war Klasse. Wir starteten dann bereits um 7.00 Uhr. Glatte 5 Stunden mit einer P-Pause und 5 Baustellen. Am Ende jammerte Betty auf allen Zylindern und die 102 Oktan verbrannten richtig gut.
Nächstes Jahr ist bereits geplant. Heute Abend wollen wir bereits, da wir noch die Touren im Kopf haben, eine kleine Planung aus der Taufe heben, die zum Wohle der Gemeinschaft und zur Stärkung des Weltfriedens und natürlich für die Verwirklichung des 10 Jahres-Plans festgehalten wird. Dazu gehören natürlich auch wieder neue Wege und Ziele, denn wir müssen deutlich die 100% Marke übertreffen. Für Frieden und Sandsteinstaub - Seid bereit.
Eure Sandsteinjäger
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Heute sollte es die letzte große Tour werden. Katrin und ich legten uns gestern eine gut ausgedehnte Tour bereit. Sie führte uns über die Kipphornaussicht und den Großen Winterberg bis zurück in das Kirnitzschtal. Es war eine ausgedehnte und etwas längere Tour mit einem starken Anstieg in der Anfangsphase. Es ging bis zur ersten Aussicht eine Stunde lang steil bergauf. Die Nacht zuvor hatte es ordentlich geregnet, so dass wir für heute früh tollen Nebel im Tal hatten und die Wege sehr matschig waren. Den Nebel hatten wir leider verpasst und so zog der Dunst über unsere Köpfe hinweg. Dazu war es mal frisch und mal etwas wärmer. Wir wussten nicht ob wir schwitzen durften oder frieren mussten. Die Aussicht von der Kipphornaussicht war zwar schön, aber fototechnisch nicht zu gebrauchen. Hin und wieder zeigte sich die Sonne am Himmel und wieder einmal verirrte Wanderer auf den Wegen. Wieder mal. Zwei davon sind mir wirklich hängen geblieben. Am Großen Winterberg standen sie zwischen all den Wegweisern und alten Meilensteinen aus dem 19. Jahrhundert. Die zwei wollten zum Prebischtor. Tja, so steht es auch auf Meilenstein drauf, den irgendein Kurfüst oder König dort hinstellen lassen hat. Den eigentlichen Wanderweg gibt schon ewig nicht mehr. Dieser sollte mal vor Jahren wiedereröffnet werden, jedoch stehen auf der tschechischen Seite die Reservate der Auerhühner und –hähne im Wege. Vielleicht will mal den Weg auch gar nicht mehr haben. Jedenfalls haben wir den beiden Wanderern mehrere Alternativen gegeben, sowie ein Foto aus unserer Karte. Ich hoffe sie sind zu Hause gut angekommen.
Unsere Ankunft im Kirnitzschtal war unspektakulär. Rein in die Bahn und ab nach Schandau. Katrin wollte noch einmal kneippen, also mit den Füßen im Wasser und so. Das wurde gestattet bevor wir unsere Heimreise antreten durften.
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Als ich Katrin heute gegen 13.00 Uhr geweckt hatte, war alles wieder gut. Wir beide waren endlich ausgeruht. Nach dem Frühstück hatte es geregnet und wir beide waren echt ganz unten. Die Füße taten noch weh, der Rücken schmerzte und insgeheim freute man sich wieder auf das eigene Bett. Also legten wir uns nochmal hin.
Als wir dann am Nachmittag sehr verspätet losgingen schien wieder mal die Sonne. Es war wunderschön. Zwar kam das nächste Regengebiet auf uns zu, aber mit den Regensachen waren wir auf dem Rundgang nach Rathmannsdorf (Brown-Village) gut gewappnet. Der Wechsel zwischen Regen und Sonne ließ ein Nebelmeer aus den Tälern hochziehen. Das erste Nebelmeer hatten wir verpasst. Wir gingen zum Aussichtsturm und warteten dort den nächsten Schauer ab. Der war zwar nicht so ergiebig, wir hatten aber dennoch einen fantastischen Blick. Auf dem Rückweg gingen wir wieder durch die Stadt etwas shoppen. Wir hatten uns noch Wein und Bier aus der Region für unseren Sandsteinabend in die Rucksäcke gepackt und stürmten dann zur Fähre. Da der Tag viel zu kurz war und wir recht müde waren (sind), müssen wir uns nun für morgen wieder ein Highlight überlegen. Heute geht es also wieder früh zu Bett und wir werden nachher beim Essen auf unserer Karte einen Plan machen.
Es soll eventuell zur Kipphornaussicht gehen und wird dann wahrscheinlich auch die letzte große Tour des Urlaubs.
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Früh aufstehen, die Sonne scheint auf den Balkon, Frühstücken und ab zur Fähre. Der heutige Plan ging voll auf wenn man den Zeitplan betrachtet. Der Bus brachte uns weit in das Kirnitzschtal. Dort hinten waren wir noch nie ausgestiegen. Und wieder was Neues. Es ging steil hinauf zu den Pohlshörnern auf ausgewaschenen Wegen und durch einen Wald den man beim Sterben zuschauen konnte. Man hörte es förmlich, da die immergrünen Nadeln im Takt auf den Boden fielen. Wie kleine Regenschauer. Die Nadeln hatten wir dann auch im Haar. Mit Klick, klick, klick bedeckten sie den Boden und das Umfeld. Ringsherum nur grüne Nadeln, aber äußerlich schien der Baum in Takt.
Das Kleine Pohlshorn hatten wir nun erklommen. Die Sicht war trübe und die Schlechtwetterfront schon in Sicht. Jedes Mal wenn wir bei den Pohlshörnern waren war das Wetter schlecht. Einmal überzog uns ein Sturm und Regenband, so dass wir die Aussichten nicht betreten hatten. Katrin hätte es weggefegt. Die Aussicht heute also mehr als schlecht. Am großen Pohlshorn war es dann auch nicht besser. Dafür waren der Auf- und Abstieg heute für uns eine Qual. Heute noch wollten wir was machen und das gute Wetter ausnutzen, aber in der Luft herrschte bereits eine hohe Luftfeuchte mit dem herannahenden Schlechtwetter, so dass wir bereits bei der Talfahrt schwitzten. Der Aufstieg zum Teichstein löste sich also in Luft auf. Vor 5 Jahren hätten wir den noch nebenbei mitgenommen.
Endlich ging es hinab, dorthin wo der TV-Ranger sein Quartier hat. Im Augenblick ganz schön abgerockt. Hier hatten wir dann unsere große Kuchenpause und trockneten die Sachen. Die neue Thermokanne zeigte mal wieder ihr können. Der Rest müsste jetzt noch warm sein – ich geh das gleich mal testen.
Mit dem Bus fuhren wir dann nach Hause. Dieser wurde dann von Station zu Station voller und voller. Katrin bekam auf ihrem Sitz schon fast Platzangst und atmete flach. Da merkt man das Autofahrerkind von damals. Ich als altes Busfahrerkind der Stadt Rostock weiß wie voll Busse werden können. Zu DDR Zeiten gingen meist mehr Fahrgäste in den Bus, als der Fahrgastraum Platz bot und zählte damit als erste Partnervermittlungsstätte.
Jetzt hat es, wie auch vorhergesagt, endlich mal wieder geregnet, reicht aber weitem nicht aus. Damit hatten wir unsere Zeit super eingeteilt und waren pünktlich zu Hause. Morgen soll es wieder unbeständig werden. Mal schauen was wir machen werden. Auf alle Fälle einen Schongang einlegen. Liebe Grüße in die Heimat..
Eure Sandsteinjäger
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Wir hatten heute den kindgerechten Favoriten mit einer neuen Änderung ins Visier genommen. Ab Rathen ging es einen komplett unbeschwerlichen Weg hinauf zum Rauenstein. Vorbei am Nickstein schlängelten wir uns durch den Wald. Es tat sehr gut, denn die Sonne brannte ordentlich. Heute hätte ich mir auch einen Sonnenbrand bekommen können – Lieferung Frei Haus. Wir trafen eine Familie am Bärengrund, die fast durch diesen versucht hätten den Rauenstein zu bezwingen. Der Vater wäre wohl alle Tode gestorben, nachdem wir erlebt hatten wie ängstlich er wirklich war. Wir machten Witze und erklärten den Weg hinauf. Nebenbei legten wir Pfeile, damit sich die Familie nicht verläuft. Später kamen wir dann ins Gespräch und da merkten wir das der Vater doch ängstlicher war als Sohn und Mutter zusammen. Dabei wäre der Kleine doch lieber auf Pokemon-Jagd auf den Rauenstein gegangen. Am Ende des Rauensteins war die Famile überzeugt das sie wiederkommen würden. Wir konnten viele Ratschläge mitgeben.
Unsere Wanderung wäre am Fuße des Rauensteins am Ende gewesen. Wir sind jedoch nicht wir, wenn wir die Sache heute mal wieder nicht komplett durchziehen würden. Also weiter zum Pavillon nach Thürmsdorf und dann hinunter nach Königstein. Wieder wurden wir angesprochen. Angeblich würden wir aussehen als würden wir die Hotspots meiden und die Gegend kennen. Also Insider Inkognito? Auch ihm konnten wir helfen.
Am Ende war es wieder mal ein gelungener Tag den wir von 5 Kilometer einfach mal auf 10 Kilometer erweitert hatten. Zum Schluss mussten wir noch laufen, um unsere S-Bahn zu kriegen. Schlussspurt bei 28°C.
Eure Sandsteinjäger
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Wir standen auf dem Bahnsteig und der Zug lies auf sich warten. Eigenartig ist es schon, denn die Züge fahren hier schon recht pünktlich. Ich schaute auf meine App. Dort war nichts zu sehen von einem Zug der heute irgendwie von hier fahren sollte. So gingen wir direkt zum Bus und der brachte uns zum Hauptbahnhof. Hier wartete die S-Bahn auf uns. Wir hatten jedoch schon eine Stunde verplempert und daher wurde die Zeit für unsere Wanderung auch sehr knapp, denn wir wollten heute grillen. Im Zug kam uns die Erleuchtung und wir stiegen wieder aus. Die Tour sollte schlussendlich zum Kohlbornstein führen. Eigentlich eine kurze Abendtour, die von uns kurzerhand und innerhalb von einer Minute, im Zug sitzend, geplant wurde. Vorher ging die Katrin nochmal zur Bahnhofsinformation und schilderte die Sache. Angeblich sollte an jedem Bahnhof ein Aushang hängen. Heute und wahrscheinlich auch morgen fährt kein Zug nach Krippen. Bums aus.
Der Täppichtsteig führte uns nun nach Kleinhennersdorf vorbei an frisch gemähten Feldern, bei sommerlichen Temperaturen. Der Marsch war angenehm. Warm mit etwas Wind und ein paar Wölkchen am Himmel. Die erste lange Pause hatten wir dann schon am Fuße der Laasensteine und blickten zurück auf die Ortschaft Papstdorf und dem Papststein und Gohrisch. Hier erholten wir uns. Unsere Füße hatten uns den gestrigen Marsch noch nicht ganz verziehen. Da kam so eine Bank ganz recht. Unser Ziel hatten wir dann auf der Aussicht des Kohlbornsteins erreicht und blickten hinunter zu unserem Ziel, dem Ort Krippen. Es ging noch eine ganze Weile abwärts.
Doch jetzt geht es zum Anfang aller Geschichten, zurück zum Urschleim allen Urlaubs. Ein Zeitsprung in der Geschichte der Sachsenurlaube: Katrin wollte noch was kaufen und sieht ein Schild, geht rein und die Zwei kommen ins Gespräch. Es dauerte eine ganze Weile, dann hatte sich alles aufgeklärt. Wisst ihr es? Das war der Sohn des Baudenbesitzers, dort wo die alte Sippe der Doberaner ihren Sommerurlaub verbrachte. Welch ein Wiedersehen.
Kommt es noch zu einem Baudenurlaub? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur das wir jetzt grillen gehen und den Abend richtig abschließen werden.
Eure Sandsteinjäger
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Das wir heute Abend so fertig sind, hätte ich wohl nicht zu träumen erwartet. Wir sind fix und fertig. Wir hatten uns heute früh mal keinen Wecker gestellt, wollten aber schon noch eine bestimmte Tour machen. Da wir aber den Zug nicht mehr bekommen konnten, fiel die Wahl auf Fähre und Kirnitzschtalbahn. Wir wanderten also in einer kleinen Kurzfassung durch die Dorfbachklamm hinauf, dann hinunter an die Sebnitz (also wieder ins Tal), dann wieder hinauf zum Goßdorfer Raubschloss. Dieses auf und ab war komplett in Ordnung und konnte uns noch lange nicht erledigen. Als wir über einen Kamm wandern mussten hatte Katrin fast wieder einen Bolzen in der Hose. Links und rechts ging es hinab, der Kamm nur ca. 1,5 Meter breit und stetig nach oben laufend, jedoch mit Bäumen weitreichend bedeckt. Es war schon komisch, aber kindgerecht. Diesen Weg sind wir noch nie gegangen, von daher für uns Neuland. Endlich waren wir irgendwann mal oben und konnten weit über ein Feld laufen. Unser Ziel der Hankehübel mit seiner tollen Rundumsicht. Wir haben diesen ehemaligen Vulkan total unterschätzt und haben uns sehr gefreut. Hier konnten wir unseren Kuchen genießen und Kaffee trinken. Die Sonne zeigte sich von der besten Seite. Trotz der unbeständigen Temperaturen hatten wir hier oben endlich das Glück in der Sonne zu liegen und mit dem Wind die Sachen trocknen zu lassen. Wir mussten jedoch weiter, denn wir hatten den Tag so spät begonnen. Selbst der Fährmann staunte nicht schlecht und meinte: „Ach, jetzt geht’s erst los?“. Katrin meinte dann: „Ja, nur ne kleine Runde drehen“.
Die kleine Runde war hier auf dem Hankehübel noch lange nicht zu Ende. Weiter ging es zu den Aussichten in Waitzdorf. Auch hier wieder mit einem tollen Blick mit vorherigem Auf und Ab. So langsam ging es nun doch in die Füße. An den Aussichtspunkten durften wir noch einmal die Fernsicht genießen und die Reste vertilgen. Nun sollten wir mal auf den Fahrplan schauen wann der letzte Bus von unserem Zielort abfährt. 19.26 Uhr, der vorletzte schon um 17.26 Uhr, also in 10 Minuten – Luftlinie 4 Kilometer. Dann wollen wir mal.
Beim Abstieg von Waitzdorf zur Straße war dann schon langsam der Fußbereich langsam zu spüren. Wir machten das Beste daraus und liefen einfach die Straße bis in den nächsten Ort und sollten (mussten) tatsächlich noch 1,5 Stunden warten bis zum nächsten Bus. Warten und Füße schonen? Nein, weiter ging es bis hinein nach Bad Schandau, geradewegs zur Pizzastätte. Der Weg war doch früher nicht so weit?! Oh doch. Der Tag hatte uns nicht geschafft, wir hatten den Tag geschafft. Mit gut 18 Kilometern bei 660 Höhenmetern waren wir heute dabei. Es war ein grandioser Tag mit Besuch bei Ritter Kunibert und heißen Füßen auf dem Vulkan.
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Und schon war ich wieder Reiseleiter, ich will aber kein Reiseleiter mehr sein. Die grobe Planung hatten wir gestern zwar schon erstellt, jedoch gab es Zweifel in Form der Ausführung, da es kleine Schwächeerscheinungen gab. Das Wetter spielte gut mit, für uns jedoch etwas zu kühl aber dennoch annehmbar. Das Gepäck wurde daher darauf abgestimmt. Das Problem hierbei war, dass wir mit anfänglichen niedrigen Temperaturen auch noch mit Regen rechnen konnten. Im Prinzip hatten wir alles dabei und das drückt auf dem Rücken.
Wir schlichen an den Lorenzsteinen vorbei und standen plötzlich in einer Landschaft die uns unbekannt vorkam. Vor ca. 4 Jahren hatten wir bereits diesen Weg genommen und alles schien normal. Doch heute standen wir auf einer Fläche die kein Wald mehr war. Zwischen dem Lorenzstein und dem Hinteren Raubschloß war Brachland. Völlig neue Blicke auch hier. Die anderen Teilgebiete sehen nicht anders aus. Hier hat das neue Klima richtig zugeschlagen. Auf dem Weg zum Raubschloß war der Weg zwar nicht überfüllt, jedoch gut besucht. Wir umschifften das Raubschloß und wollten zur Goldsteinaussicht. Dieser gute Pfad führt durch eine enge Schlucht und gilt als „Abkürzung“. Dieser Pfad ist auch bei den Wandereren sehr beliebt, da er sich von Jahr zu Jahr etwas ändert. Je höher wir nach oben kamen, desto höher wurden auch die Stufen. Die wahrscheinlich letzte Stufe, etwa 100 Meter vor dem Ziel, konnte Katrin nicht mehr überwinden. Anfangs dachte ich an ziehen, dann an schieben, dann an sein lassen. Das kann ich ihr nicht antun. Sie war nun unzufrieden mit sich selbst und schlenderte wie ein 9 jähriges Kind mit langweiliger Miene hinter mir her.
Wir gingen dann locker wieder in Richtung Hauptstraße, fuhren mit dem Bus zur nächsten Station und machten noch einen Aufstieg in Richtung Ostrauer Scheibe und dann vorbei am Luchsgehege. Dank eines Dackels, der vor dem Luchs keine Angst hatte und auf und ab lief wie ein Tiger, konnte ich noch gute Fotos machen. Alles in allem hatte ich dann noch das Foto des Tages im Kasten. Und morgen kann Katrin wieder führen.
Anmerkung am Rande: Wir befuhren heute zweimal das Kirnitzschtal mit dem Bus. Wir fragen uns nur mit welcher Art von Ignoranz die Kurzurlauber bestückt sind, dass man das Tal links und rechts der Straße (selbst an Bushaltestellen, und Zufahrten für Feuerwehren) zuparken muss. Überall wo ein „freies“ Fleckchen Erde zu seien scheint wird das eigene Auto abgestellt und nachfolgende gesellen sich hinzu. Sicher ist das es hier wenige Parkplätze für Wanderer gibt, aber der ÖPNV kann bei weitem die Massen zu den Hotspots bringen und ist weitaus günstiger.
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Seit einer Woche bin ich, nachdem Katrin nun endlich eine tolle Regenjacke gekauft hatte, ebenfalls auf der Suche. Viele solcher tollen Jacken haben mein Interesse geweckt, jedoch die passende Größe war nie dabei. Also hieß es heute den Zweigladen in Hohenstein zu besuchen. Leider ist die Anfahrt sehr schwierig, um auch dort in diesem Gebiet mal wandern zu gehen. 1,5 Stunden sind wir mit dem Bus gefahren. Dabei gab es auch noch eine Verspätung, jedoch diese Aufholjagd kann hier nicht beschrieben werden. Das führe zu weit. Wir hatten es geschafft mit drei Bussen an unser Ziel zu kommen. Zum Anfang besuchten wir die Kirche in Hohenstein und ich konnte wieder einmal tolle Innenaufnahmen machen. Dann ging es endlich in den Bergsportladen den jeder kennen muss, der auch nur irgendetwas mit Klettern am Hut hat. Hier hatte ich sie dann auch in meiner Größe gefunden. Stattlicher Preis für gute Ware. Da war dann mein Urlaubsgeld gut angelegt. Wir schauten uns noch kurz die Burg von Hohenstein an und gingen dann hinab in das Polenztal. Bei der Schwüle suchten wir heute im Tal der Polenz die erhofften Temperaturen. Es war gut auszuhalten, aber man merkte schon, dass es eventuell Gewitter geben könnte. Das Thermometer stieg auf 28°C innerhalb kurzer Zeit.
Unsere erste Pause ging wieder mit einer Überraschung los. Meine neue Trinkflasche wurde eingeweiht. Diese soll 12 Stunden heiß oder 6 Stunden kalt halten. Der Test: Nach 3 Stunden hätte ich mir am Kaffee schon die Fresse verbrennen können. Da sollte man vorsichtig sein. Also Test bestanden – tolles Teil.
Wir folgten heute mal einer neuen Wegeführung und prüften wieder einmal die Tauglichkeit des Onlineportals zum Wandern. Perfekt. Zwar mussten wir noch zwei Wege korrigieren, jedoch hatten wir eine neue und bessere Route nach Porschdorf gefunden. Ab hier wollten wir nicht mehr laufen und warteten auf den Bus und ließen uns nach Bad Schandau bringen.
Leider frischte der Wind zum Abend ordentlich auf, so dass wir nicht auf der Terrasse sitzen können. Vom angesagten Regen fiel heute kein Tropfen und morgen soll es wieder frischer werden.
Schönes Wochenende.
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Heute war ich der Routenplaner. Ich hatte die übliche Strecke in Richtung Kleinhennerdorf und Papststein komplett umgeschmissen und einen neuen Weg, aus meiner Sicht auch besseren Weg, in die Steine gefunden. Dieser führte uns nicht durch das Dorf, sondern von hinten herum auf den Kleinhennersdorfer Stein. Dies war der Höllenweg und ist ein uriger Weg über die Felsen wie wir ihn noch nie gesehen hatten. Leider machte uns das dunstige Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die Fernsicht war gleich Null. Die Luftfeuchte war derart hoch, dass wir trotz der Kühle die vormittags herrschte dauernd die Sachen wechseln mussten. Dazu trockneten diese auch sehr schlecht am Rucksack.
Die Wege führten uns quer über den Stein und folgte dem Fortsteig. Dann gingen wir an den Höhlen vorbei, die heute mal wieder Anziehungspunkt für die Kurzwanderer waren. Es kamen Fragen wie: "Lohnt sich das?" oder "Wie weit ist das noch?" Am liebsten: "Nein." und "Eine Stunde". Das war aber Katrins Idee. Dann der Aufstieg zum Papststein und schnell etwas futtern. Schmalzbrot und Eisschokolade. Der Wirt meinte das er diese Kombination noch nie hatte, aber es wird die Gelenke wohl gut schmieren.
Nach dem Abstieg standen wir pünktlich am Bus. Das war es aber noch nicht. Das war zu kurz, wir wollten weiter. Es ging zurück über Papstdorf mit Besichtigung der spiegelverkehrten Kirche und weiter über Kleinhennersdorf und der Liethenmühle. Da wir noch keinen Hunger hatten und die Wirtschaft uns es nicht angetan hatte, liefen wir einfach weiter. Unser Essen sollte wie geplant in der Stadt sein. Schön Pizza essen. Meine Diavolo war der Abschluss des teuflischen Tages. Zusammen mit einer Ingwer-Limo wird es bestimmt noch eine Erinnerung geben. Liebe Grüße.
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Erscheinungen in Form von Müdigkeit und schweren Beinen zwingen uns zu einer kleinen Pause. Eigentlich war diese Pause für morgen vorgesehen, doch der vorhergesagte Regen zwang uns dazu den Wecker nicht zu stellen und einfach irgendwann am Tag aufzuwachen. Herrlich, einfach mal nichts machen und draußen gießt es. Nach unserem ausgiebigen Frühstück planten wir für die Zukunft und schauten was wir noch gern machen würden. So kam eins aufs andere und die Liste wurde lang. Im Prinzip sollte dies reichen. Katrin dachte dann nebenbei auch wieder an das Essen und hielt mir die Öffnungszeiten vor die Nase. Danach müssen wir uns richten, das geht vor.
Um 13 Uhr fanden wir, dass es Zeit für den Mittagsschlaf sein müsste. Hatten wir ja lange nicht. Halb drei hatten wir dann für die Kaffeezeit leckere Eierschecke auf dem Tisch und stöberten danach wieder im Kartenmaterial. Spontan fuhren wir dann aber mit der Fähre auf die andere Seite, um noch mal durch die Läden zu tingeln und dann auch später Essen zu gehen. Den Tisch hatten wir bereits vorbestellt. Es funktioniert im Augenblick nur auf Vorbestellung, da zum Teil der Andrang sehr hoch ist. Die Stadt ist voller als je zuvor und die Ferienzeit der anderen Bundesländer hat noch nicht begonnen. Am Ende
des Tages konnten wir noch einen Testlauf zum Bootsrennen für
Bootsmodelle beobachten und wie man dabei in 10 Minuten einen Liter
Ethanol verbrennt, einen Propeller verheizt und dennoch eine riesen
Freude dabei hat. In diesem Sinne: Nicht verbrennen, sondern trinkt auf
uns!Jetzt stellt Katrin die Fahrpläne mit den Touren zusammen und ich werde die Routen in einem Wanderportal checken, ob und wie diese machbar sind. Seit lieb gegrüßt.
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Die Tour ging heute ab Schmilka los. Der lange Anstieg in Richtung Winterberg teilt schnell die Spreu vom Weizen und natürlich den Puls in die Höhe. Knapp 15 Minuten vergehen dann, bevor wir die ersten Sachen wechseln können. An einer Bank wird Rast gemacht, um alles wieder zu stabilisieren. Heute früh war es sehr kühl. Mit den langen Sachen waren wir echt gut beraten. Später konnten wir uns langsam frei machen. Wir bogen ein auf den Lehnsteig und erkletterten diesen dann bis hinauf zum Plateau. Die Route heute war die verkürzte und verniedlichte Herrentour von Schmilka zum Lichtenhainer Wasserfall. Ich war heute auf der Suche nach einem tollen Spot. Dieser blieb zwar verwehrt, doch öffnete sich der Hotspot direkt in der Nähe des Neuen Wildensteins (Kuhstall). Es bot sich ein Kommen und Gehen in alle Richtungen. Genau hier haben sich die Touris versammelt. Der Kuhstall ist aber immer wieder der Anziehungspunkt und zieht auch Menschenmassen immer noch an wenn andere die Heimreise antreten. Mit Kind, Hund und Kegel wird um 15.00 Uhr Anlauf zur Bestürmung in Sandalen genommen.
Vor 2 bis 3 Jahren hatte man von oben einen tollen Blick auf noch grüne Wälder. Jetzt mutiert dieser mit seinen bräunlichen und gerodeten Flächen in eine Art Patchwork für Naturliebhaber. Klingt ganz schön makaber. Alles was grün bleibt sind die Laubbäume.
Nach einem kurzen Aufenthalt am Schneiderloch zogen wir wieder in Richtung Tal. Wir hatten uns auf ein deftiges Vorabendessen geeinigt und besuchten die Gaststätte am Wasserfall. Es wurde uns Steak au four serviert, dazu frischen Salat und Pommes. Wunderbar.
Jetzt geht der Tag zur Neige und wir werden die Sonnenstrahlen missen. Morgen soll es den ganzen Tag regnen. Man kann es schon am Himmel sehen. In diesem Sinne wünschen wir Euch einen schönen Tag. Liebe Grüße.
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Die Wettervorhersage zeigte uns gestern einen regnerischen Morgen. Die Zeitangabe hatte sich dann aber um 2 Stunden verschoben. So regnete es zum Frühstück immer noch und wir wollten bereits alles verschieben. Das hatten wir uns nach dem gestrigen Sonnenuntergang an den Schrammsteinen so nicht vorgestellt. Übrigens fährt der Aufzug nach Ostrau jetzt ohne Aufzugskapitän. Ihr hättet Katrin gestern sehen sollen, als sie allein mit mir hochfahren sollte.
Das war ein Spaß.
Heute also ging es dann doch noch zum Weifberg. Als wir mit dem Bus in die Welt fuhren, ging die Sonne auf. Wie schön. Von Hinterhermsdorf wanderten wir über einen tollen Umweg zum Weifberg. Dann ging es weiter zum Wachberg. Die Strecke fuhren wir einmal in umgekehrter Weise mit dem Rad. Katrin meinte heute das sie sich das nicht vorstellen könne. Es war wirklich so. Für mich war die damalige Tour ein Erlebnis. Auf dem Wachberg angekommen setzten wir uns in die Sonne mit Blick auf Saupsdorf und vertilgten unseren Kräuterpalatschinken.

Es war nun ziemlich windig geworden. Die Sonne half jedoch ordentlich mit der Temperatur nach. Wir konnten so nicht auskühlen, müssen uns aber morgen auf kältere Temperaturen und wieder ordentlichen Wind einstellen. Eigentlich sind wir gekommen, um den Wind hinter uns zu lassen. Dieser pustet aber direkt aus West durch das Elbtal. Nach unserer tollen Wanderung gingen wir noch shoppen und aßen dann zu Hause unseren Schnittchenteller. Leider ist es für die Terrasse zu kalt geworden. Katrin testet die Tour für morgen am Tablet. Mal schauen wie die Tage wettertechnisch so werden. Bis morgen.
P.S. Im Kirnitzschtal sieht es auf Grund der Borkenkäferplage und bereits gefällten Bäume, sowie der trockenen Fichten erbärmlich aus.
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... steht ne Bank. So oder ähnlich möchte ich mal anfangen. Das Wetter begann schön. So wie vorhergesagt. Mit einer langen Frühstückspause ging es los. Wir wollten es heute gleich ruhig angehen lassen. Keine Lust auf eigens gemachten Stress. Das soll es nicht mehr sein. Mit dem Bus ging es nach Reinhardstdorf-Schöna (wie im Prospekt geschrieben). Die Route sollte ca. 11,4 Km komplett lang sein. Das Wetter war gut, jedoch für Fotos nicht immer berauschend. Mal langer Schatten und trübe Suppe, mal brechender Sonnenschein mit tropischer Hitze. Von Bereich zu Bereich unterschiedlich. Unterwegs trafen wir viele Wanderer und Alltagstouristen. Dabei konnten wir viel lernen. Wir bekamen so viel Input, dass wir den Berg (Stein) schnell wieder verlassen mussten. Wir liefen heute von Bank zu Bank, denn Katrin überkam die Müdigkeit. Wahrscheinlich wegen der gestrigen Elbfeier. Es wurde 200 Meter elbabwärts mit Rave und Trance mal so richtig einen Geburtstag gefeiert, dass es nur so raucht. Bis halb eins. Dann konnten wir wieder schlafen. So musste ich aufpassen, dass Katrin mir unterwegs nicht einschlief.
Jedoch frisch und munter kamen wir wieder zu Hause an, gingen dann zum Essen und in meinem Wahn hatte ich dann einen tollen Vorschlag gemacht, gleich wieder mit der Fähre über die Elbe zu fahren und die Schrammsteine in der Abendsonne zu fotografieren. Das waren dann heute mal 17 km Fußmarsch mit tollen Eindrücken und Pläne für das nächste Jahr. Haben wir was vergessen? Ich glaube nicht. Jetzt ist es duster und ich lade noch die Akus für morgen, meine dann in der Nacht. Bis dann.
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Leider sind zwei Drittel der Mannschaft ausgefallen und so müssen wir notgedrungen alles allein machen. Die Fahrt war grandios. Den einzigen Stau hatten wir direkt vor Bad Schandau, aber sonst hatten wir keinerlei Störungen. Die OKF musste auf den Nachmittag verschoben werden, da wir hier knapp 29 Grad Celsius im Schatten hatten und der kühlere Schatten unser liebster Freund war. Auspacken, auf die Terrasse setzen, Akku herunterfahren und genießen. Später zogen wir los, um die Plätze zum Abend zu bestellen. Das war es auch schon. Jetzt kommen wir vom Essen zurück und werden unsere Sachen für morgen packen. Die Tour soll, wie auch auf dem Flyer vermerkt, zum Zirkelstein gehen. Am Flyer halten wir fest, auch wenn wir diesen nun etwas umgestalten werden. Das Wetter soll so bleiben. Ach was wäre das schön geworden, bei solch tollem Wetter hier die Wälder mit Euch umzukrempeln. Ganz liebe Grüße nach Hause.
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Endlich. Die Ungewissheit ist im Augenblick nicht mehr so groß wie im März. Der Urlaub wird stattfinden, sofern nichts mehr dazwischen kommt. Als Sechserpack geht es in unsere Gefilde. An den geplanten Touren haben wir uns vorerst nach der Kleinsten im Bunde gerichtet. Sie muss natürlich die Wege überstehen können. Einen Ausgleichstag wird es natürlich auch geben. 1200 Höhenmeter in 6 Stunden sind schon eine stattliche Leistung. Mit Outdooractive werden die Kilometerfressertouren geplant. Katrin ist da ganz groß. Kartenmaterial, Busverbindungen und Sonstiges sind herausgesucht und liegen auf dem Tisch verstreut, immer auf der Suche nach einer geeigneten Tour.
6 lange Wochen noch, dann geht es endlich wieder los. Ich kann es kaum erwarten. Wir alle sind in heller Aufregung und könnten am liebsten morgen schon packen.
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