Heute einmal ein gedankliches Training, eine kleine Runde durch die Hirnzellen, denn normal biken kann man ja nicht bei dem Wetter gar nicht. Immerhin beschäftige ich mich mit meinen Touren, schaue hier und da mal ins Netz was die anderen MTB´ler so machen und mache meine Fahrradbestellungen fertig. Nebenbei glotze ich aus dem Fenster und sehe die Blasen auf den Pfützen. Es ist ja nicht so der Dreck, der mich Mitte Mai stört. Nein, es sind die Temperaturen um den Gefrierbrand herum. Obwohl ich mich eigentlich davor nicht schütteln müsste, denn im Januar war ich auch unterwegs und das bei Minus 10° und Schnee bis zum Knie. Warum denn nicht jetzt? Ich habe einfach die Sch… voll von dem Wetter. Mit der Anzahl der Monate sollten doch auch die Temperaturen steigen, außer von Oktober bis Dezember. Ich erwarte einfach von einem April und einem Mai, dass er mir vernünftige Grade bringt. Was denkt er sich eigentlich? Sämtliche Ausflüge der Sandsteinjäger konnten gestrichen werden. Aus Angst um meine Gesundheit habe ich nicht mal ein schlechtes Gewissen gehabt, meine Touren aus dem Kalender zu nehmen. Ich bin einfach nur sauer. Was bringt uns denn der Sommer? Wie sieht es in meinem Urlaub aus? Die Routen sind schon fast fertig und die Freude riesiggroß. Doch die Angst wächst.
Doch gestern war es wieder soweit. Ich bestieg meinen Kampfesel und versuchte mit einer Zeitvorgabe von 45 Minuten eine neue Waldstrecke zu probieren. Dies war nötig, da ich mir meine Kraft auf der alten Strecke immer zu meinen Gunsten sehr gut eingeteilt hatte. Dies ist nicht der Sinn einer Sache, um für den Sommer zu trainieren. Zwar ist mir die Strecke bekannt, jedoch am Anfang mit der größten Steigung sehr schwierig. Danach genieße ich eine wilde Abfahrt. Erhofft hatte ich mir jedoch eine feuchte und dreckige Strecke. Leider hatte der Waldboden das jetzt so erwartete Nass zu gut aufgenommen. Hin und wieder versuchte eine große Pfütze mir den Weg zu schneiden, aber ich hatte sie ausgetrickst. Was herauskam könnt ihr euch sicherlich denken.
Doch dann wurde die Zeit knapp und ich wollte unbedingt meine Zeit nicht überschreiten. In straffem Tempo durchzog ich den abendlichen Wald, der durch meine getönte Brille noch dunkler aussah als mir lieb war. Ich wollte schon mein Licht einschalten, doch für wen? Vielleicht hatte ich schon Angst vor dem wilden Förster der im Wald sein Unwesen treibt. Umsonst gibt es hier bestimmt nicht den Totenweg.
Nach all den Hügeln des Waldes fühlte ich mich kurz vor dem Ziel ausgelaugt. Bald sollte die Heimat wieder im Sichtfeld sein, aber aus den Schatten der Bäume war ich noch lange nicht heraus. Dann noch kurz über die tolle steile Wiese, durch Althof durch und die 30 Zone nicht beachtet und zack war ich wieder in den heimatlichen Hausreihen.
16 Kilometer Waldbahn in 45 Minuten (die müssen aber unterboten werden). Mal sehen wann dazu wieder Wetter und Zeit ist.
Ein Sandsteinjäger
Doch gestern war es wieder soweit. Ich bestieg meinen Kampfesel und versuchte mit einer Zeitvorgabe von 45 Minuten eine neue Waldstrecke zu probieren. Dies war nötig, da ich mir meine Kraft auf der alten Strecke immer zu meinen Gunsten sehr gut eingeteilt hatte. Dies ist nicht der Sinn einer Sache, um für den Sommer zu trainieren. Zwar ist mir die Strecke bekannt, jedoch am Anfang mit der größten Steigung sehr schwierig. Danach genieße ich eine wilde Abfahrt. Erhofft hatte ich mir jedoch eine feuchte und dreckige Strecke. Leider hatte der Waldboden das jetzt so erwartete Nass zu gut aufgenommen. Hin und wieder versuchte eine große Pfütze mir den Weg zu schneiden, aber ich hatte sie ausgetrickst. Was herauskam könnt ihr euch sicherlich denken.
Doch dann wurde die Zeit knapp und ich wollte unbedingt meine Zeit nicht überschreiten. In straffem Tempo durchzog ich den abendlichen Wald, der durch meine getönte Brille noch dunkler aussah als mir lieb war. Ich wollte schon mein Licht einschalten, doch für wen? Vielleicht hatte ich schon Angst vor dem wilden Förster der im Wald sein Unwesen treibt. Umsonst gibt es hier bestimmt nicht den Totenweg.
Nach all den Hügeln des Waldes fühlte ich mich kurz vor dem Ziel ausgelaugt. Bald sollte die Heimat wieder im Sichtfeld sein, aber aus den Schatten der Bäume war ich noch lange nicht heraus. Dann noch kurz über die tolle steile Wiese, durch Althof durch und die 30 Zone nicht beachtet und zack war ich wieder in den heimatlichen Hausreihen.
16 Kilometer Waldbahn in 45 Minuten (die müssen aber unterboten werden). Mal sehen wann dazu wieder Wetter und Zeit ist.
Ein Sandsteinjäger