Nun ja, die Nacht hatten wir trotz des Gruselkabinetts in der hinteren Reihe des gestrigen Tages sauber überstanden, jedoch klingelte der Wecker meines Erachtens heute zu früh. Das Fenster war die ganze Nacht offen und die Bettdecke fühlte sich demnach eisig an. Wir mussten, ob wir wollten oder nicht, den Zug um 9.20 ab Schandau in Richtung Sebnitz nehmen. Das heißt also früh aufstehen. Sebnitz die verlorene Stadt, so nenne ich sie. Es sieht teilweise richtig verlassen aus, obwohl es vielleicht auch Ecken geben mag an denen es schön sein kann. Wir haben sie aber nicht gesehen. Vom Bahnhof aus fuhren wir dann in Richtung Urzeitpark, um dann in Richtung Tanzplan zu starten. Prompt hatten wir uns auch verfahren. Und da die Katrin ihre Anschlusskarte nicht dabei hatte (welch Fahrlässigkeit), musste in Sebnitz mein Navi weiterhelfen. Irgendwie war sie heute durcheinander, so wie jetzt auch bei der Planung für den nächsten Tag. Jedenfalls machte Katrin heute bei dem Wetter schnell schlapp und ich schob dann die beiden Räder die Hügel hinauf. Vom Tanzplan hat man vom Turm aus eine tolle Sicht über das ganze Areal. Zum Aufgang des Tanzplan stand jedoch in Schönschrift geschrieben, dass die Gaststätte seit 2013 geschlossen sei, aber der Turm für jedermann offen stünde. Die erste Bemerkung ignorierte ich einfach und wollte einfach nur hinauf. Katrin trübte ihre Blicke immer weiter, bis ich auch endlich diese nicht ausgesprochenen Worte verstand. Es ging also um den Tanzplan herum und wir kamen direkt in Tomasov auf einem Hinterhof an. Nun aber schnell die Abfahrt zurück in Richtung Grenze. Tja, Abfahrt, das verstand die Katrin und sie lächelte wieder und ich hatte ebenso meinen Spaß. Auch wenn die zweite Kamera mal wieder ihren Hacker hatte, bekam ich sehr viel Filmmaterial zusammen. Dieser Schotterweg fehlt aber leider und muss mal nachgefügt werden. Es müsste eigentlich für einen Spielfilm reichen.
Auf dem Panoramaweg endlich die erste große Pause. Wie zwei junge Raupen stürzten wir uns auf den Salat. Das große Buffet war eröffnet, danach legten wir uns in die Sonne. Die Temperaturen waren heute wirklich hoch, es war stickig und nur der Fahrtwind brachte Kühlung. Da kam diese lange Pause ganz recht, besonders der Raupe „Nimmersatt“. Die kann ja futtern. Jedenfalls machten wir uns im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Staub und bretterten über den Panoramaweg. Die Jahre zuvor fuhren wir diese Strecke immer entgegen gesetzt. Heute erkannten wir, dass es besser sei die Tour anders herum zu fahren bzw. neu zu gestalten und in Verbindung mit anderen Strecken ab zu radeln. Für solch Experimente braucht es nun 5 Jahre Zeit, um das heraus zu finden. Wahnsinn. Da sieht man, dass auch wir die perfekten Routen noch nicht gefunden haben und das auch wir noch nicht alles kennen.
Jetzt ging es über die Hohe Straße, welche wir uns ein paar mal hinauf gequält haben, schnell bergab und in knapp 15 Minuten waren wir am Lichtenhainer Wasserfall. Im Kirnitzschtal führte Katrin unsere 2er Gruppe und gab das Tempo an. Da musste ich mich auch fragen, woher die Kraft auf einmal kommt. Natürlich, sie hat ja hoch geschoben. Ich macht es mir im Windschatten gemütlich und troddelte im letzten Gang hinterher. Zur Belohnung für diesen Tag gab es noch ein Eis und dann ging es nach Hause. Auf alle Fälle musste ich mich noch mal hinlegen. Die Fitness lässt nun doch allmählich nach. Morgen und übermorgen werden wir wohl Wandertage einlegen müssen, da für Montag die Riesentour von Rumburk über Seifenhennersdorf und dem Frenzelsberg durch die Böhmische Schweiz führen wird. Mit knapp 60 Kilometern wird es eine neue Herausforderung werden.
Jetzt ging es über die Hohe Straße, welche wir uns ein paar mal hinauf gequält haben, schnell bergab und in knapp 15 Minuten waren wir am Lichtenhainer Wasserfall. Im Kirnitzschtal führte Katrin unsere 2er Gruppe und gab das Tempo an. Da musste ich mich auch fragen, woher die Kraft auf einmal kommt. Natürlich, sie hat ja hoch geschoben. Ich macht es mir im Windschatten gemütlich und troddelte im letzten Gang hinterher. Zur Belohnung für diesen Tag gab es noch ein Eis und dann ging es nach Hause. Auf alle Fälle musste ich mich noch mal hinlegen. Die Fitness lässt nun doch allmählich nach. Morgen und übermorgen werden wir wohl Wandertage einlegen müssen, da für Montag die Riesentour von Rumburk über Seifenhennersdorf und dem Frenzelsberg durch die Böhmische Schweiz führen wird. Mit knapp 60 Kilometern wird es eine neue Herausforderung werden.
In diesem Sinne,
"Kommt Zeit, kommt Rad"
"Kommt Zeit, kommt Rad"
Eure Sandsteinjäger
P.S. Es kann möglich sein, dass ein Video der Ringerin von Bahnsteig 1 im dazugehörigen Blog zu finden ist. Ich hoffe es kommt gut rüber :-)