Mittwoch, 10. Juni 2026

Zwischen Bikes, Blöcken und ...

Der Frühsommer 2026 fühlt sich an wie eine Zwischenwelt: nicht mehr Winter, noch nicht richtig Sommer, und irgendwo dazwischen jonglieren wir mit Fahrradfahren, Bouldern und der Vorbereitung auf unseren Sommerurlaub.
Und gleichzeitig ist da dieses Gefühl, dass man plant – aber eigentlich keine Ahnung hat, was Wetter, Laune oder Schulter so vorhaben.

Harz: Sonne, Wind und verbrannte Nasen.
 
Bevor es Richtung Sachsen geht, haben wir uns ein paar Tage im Harz gegönnt. Eiskalte Morgen, warme Tage, Wind wie auf einem Hochplateau und Sonne, die uns das Gesicht geröstet hat, als wären wir drei Wochen am Mittelmeer gewesen.
Rund um Wernigerode haben wir viel gesehen, viel gemacht und gut gegessen – und wieder gemerkt, wie schnell draußen alles anders läuft, als man denkt.

Der Dämpfer‑Krimi: Staffel 2
Und als wäre das nicht genug, lief parallel noch mein ganz persönliches Dämpfer‑Drama weiter. Ich hatte den Typen, der meinen Cane Creek reparieren sollte, endlich erreicht. Vor Ostern wollte er ihn fertig haben.
Hat er aber nicht. Also kam der Dämpfer irgendwann im Mai zurück – mit einem „tollen Gruß“ und der Hoffnung, dass jetzt endlich Ruhe ist.
War sie aber nicht.

Nach zwei Fahrten sackte mir der Dämpfer wieder komplett zusammen.
So viel Luft in der Negativkammer, dass das Ding einfach zusammengestaucht blieb – wie ein Luftballon, der falsch herum aufgepustet wurde.
Nochmal anschreiben? Hat nichts gebracht. Funkstille.

Am Ende half nur eins: die KI fragen, was man da macht.

Die Antwort war so simpel wie absurd:
200 psi reinpumpen, den Dämpfer einmal langziehen – und dann zischt es kurz, weil die überschüssige Luft aus der Negativkammer entweicht.  
Danach steht das Ding wieder wie es soll.
Manchmal ist Technik eben keine Raketenwissenschaft, sondern nur ein bisschen Physik und ein bisschen Mut.

Sommerurlaub in Sicht – aber mit Fragezeichen
Jetzt geht’s ans Packen für Sachsen.
Diesmal ohne Bike, weil die Bahn mit Baustellen und Zugausfällen die Touren ins Tschechische unmöglich macht. Also wird’s ein Urlaub auf zwei Beinen statt zwei Rädern.

Ein paar Wanderrouten stehen schon. Und dieses Jahr trauen wir uns auch an Wege, die wir früher eher ignoriert hätten – zu kurz, zu unscheinbar, zu „machen wir irgendwann mal“. Jetzt sehen wir sie mit anderen Augen: entdeckerisch, offen, ohne Druck.

Dazu kommen Touren, die wir letztes Jahr schon gemacht haben und diesmal vielleicht ausbauen, verlängern oder einfach anders erleben wollen.
Manchmal reicht ein anderer Startpunkt oder ein anderer Tag – und schon fühlt sich eine bekannte Strecke komplett neu an.

Fazit: Wir lassen kommen, was kommt. Wetter? Kann alles sein.
Schulter? Hoffentlich gnädig. Katrin? Muss schauen, wie es ihr geht.
Und wir? Wir nehmen’s, wie’s kommt.

Der Sommer 2026 darf uns überraschen. Aber nächstes Jahr kommen die Räder wieder mit!

Eure Sandsteinjäger 

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