Das war heute früh echt eine starke Nummer. Aufgestanden wurde um 6.00 Uhr. Draußen war es noch schön ruhig und wir hatten milde Temperaturen. Wir tranken eine Tasse Kaffee und machten uns auf zum Bahnhof. Der Zug ging um kurz nach 7. Der Schaffner bzw. Zugbegleiter der tschechischen Zuggesellschaft erinnerte uns ein wenig an Rumburak. Das Foto auf seinem Ausweis war definitiv vor seiner Ausbildung gemacht worden. Dunkles lockiges Haar mit grauem Ansatz und einem Rauschebart. Dazu war er nicht all zu groß und sehr schmächtig. Er hätte in jedes Märchen gepasst. Zu diesem Film würde Karel Gott irgendetwas über den Zug nach „Nirgendwo“ als featuring singen. Die Bahngleise ab Sebnitz (dahinter beginnt das böhmische Märchenland) waren mehr schlecht als recht. Man könnte denken die wurden noch mit der Hand verlegt, so wie man es in den alten Westernfilmen sehen kann. 1, 2, 3 Hopp und wieder waren 5 Meter Gleise verlegt und schnell zusammen genietet worden. Im Zug fühlte es sich an, als wenn nur Weichen zusammen gebastelt wurden, etwa so wie wir Kinder früher wenn keine Gleise mehr bei der Modellbahn übrig waren und man irgendwas zusammen gestückelt hatte. Hauptsache fertig machen.
Katrin machte dann den Kauf der Fahrkarten klar. 2 Personen inkl. Fahrräder 4,86 € - da war definitiv etwas in die Hose gegangen. Beim Aussteigen hatten wir bemerkt, dass er die Fahrräder vergessen hatte.
Wir waren nun in Rumburk angekommen. Der Schaffner entlud noch ein paar Eisenkisten mit Gold und Edelsteinen und wir verdrückten uns im Park. Hier konnten wir erst einmal unser Frühstück zu uns nehmen. Irgendetwas brauchten wir ja jetzt für unseren Magen. Danach ging es durch die Stadt Rumburk. Wir hatten zwar einen Wegweiser gefunden, der war jedoch nicht eindeutig. Wir merkten uns was so auf der Strecke lag und fuhren dies dann einfach ab. O2 sind dann zum Beispiel Telefonzellen, dann gab es noch Krankenhäuser, Marktplätze, Polizeigebäude und dergleichen. Wir fuhren also definitiv so auf die Grenze nach Deutschland zu und waren so ganz schnell in Seifhennersdorf. Hier begann schon der eigentliche Aufstieg zu unserem Berg, der Frenzelsberg. Ja, man glaubt es kaum.
Katrin machte dann den Kauf der Fahrkarten klar. 2 Personen inkl. Fahrräder 4,86 € - da war definitiv etwas in die Hose gegangen. Beim Aussteigen hatten wir bemerkt, dass er die Fahrräder vergessen hatte.
Wir waren nun in Rumburk angekommen. Der Schaffner entlud noch ein paar Eisenkisten mit Gold und Edelsteinen und wir verdrückten uns im Park. Hier konnten wir erst einmal unser Frühstück zu uns nehmen. Irgendetwas brauchten wir ja jetzt für unseren Magen. Danach ging es durch die Stadt Rumburk. Wir hatten zwar einen Wegweiser gefunden, der war jedoch nicht eindeutig. Wir merkten uns was so auf der Strecke lag und fuhren dies dann einfach ab. O2 sind dann zum Beispiel Telefonzellen, dann gab es noch Krankenhäuser, Marktplätze, Polizeigebäude und dergleichen. Wir fuhren also definitiv so auf die Grenze nach Deutschland zu und waren so ganz schnell in Seifhennersdorf. Hier begann schon der eigentliche Aufstieg zu unserem Berg, der Frenzelsberg. Ja, man glaubt es kaum.
Er ist auch auf Wikipedia zu finden. Informiert euch bitte selbst. Jetzt ging der ganze Weg wieder zurück, denn wir fuhren nur diese eine Schleife in das Nachbardorf, um zu diesem Berg zu kommen. Also ging es wieder nach Rumburk zurück und wir sahen so die Stadt auch von ihrer schönen Seite. Diese Grenzstadt lebt noch. Die Radwege sind hier super ausgeschildert und so fanden wir durch die Stadt und auch wieder heraus. Wir mussten nun die Heimreise antreten. Wie bereits gestern erwähnt, sollten es so um die 60 Kilometer werden. Bei 31°C im Schatten war dies eine Menge Arbeit die auf uns wartete. Und gerade weil zu heute zum Nachmittag Gewitter angesagt wurden und ich ein Zeit von 6 Stunden für die Rücktour eingeplant hatte, waren wir ja so früh los gefahren. Es sollte sich wirklich lohnen. Wir fuhren eine wirklich tolle Strecke mit schönen Städten und Dörfern. Zwar gab es auch viel verlassenes, aber das Erhaltene überwiegte. Dazu Wiesen und Wälder, Schatten und Sonne, Schotterpisten und Sandwege – alles war dabei. Wir fuhren durch die heimliche Hauptstadt der Böhmischen Schweiz Krasna Lipa und nah an der Quelle der Kirnitzsch vorbei. Da hätten wir aber noch einen Abstecher machen müssen. Das war es uns aber doch nicht wert. Hinter dem Ausflugslokal „Na Tokani“ ging es fühlbar nur noch bergab. Vorab gab es wieder mal eine der längeren Pausen, die wir wohl alle Stunde einmal durchgeführt hatten. Ich nahm mein Energie-Gel zu mir, da ich wusste, dass es Stellen im Kirnitzschtal gibt, an der ich Katrin schieben müsste. Zudem war ich ausgebrannt. Katrin probierte das Zeug ebenfalls. Nachdem ich gelesen hatte wonach es schmeckte, konnte ich ihr sagen es sei Maracuja, aber scheußlich süß. Sie solle doch auch mal probieren. Das hilft auf alle Fälle gegen schwere Beine und werdende Krämpfe. Ich dachte sie probiert wie man halt probiert wenn man nicht weiß wie eklig es sein kann. Sie nahm einen schönen „Löffel“ voll und schaute mich an. Tja, nun runter damit und ordentlich nachtrinken. Irgendwie war es ihr zuviel. Warum hört sie auch nicht auf mich? Wir befanden uns nun schon auf dem Weg zur Grenze nach Hinter Dittersbach und damit war mehr als die Hälfte der Tour geschafft. Wir rollten nun durch die Wälder an der Kirnitzsch mit Schotterknistern entlang. Hin und wieder schob ich Katrin dann die Hügel hinauf. Erst Asphaltsummen an meinem Stollenreifen sagte mir das ich auf einer heißen Straße entlang fuhr. Katrin setzte sich in meinen Windschatten und wir cruisten bis in den Ort hinein, um einen Eisbecher und dann eine Eisschokolade zu bestellen. Lecker, denn unsere Bordgetränke waren schon alle und die Nahrungsbehälter waren ebenfalls leer.
In Summe waren es heute 62 Kilometer die sehr gut abgeschätzt wurden.
Eure Sandsteinjäger
In Summe waren es heute 62 Kilometer die sehr gut abgeschätzt wurden.
Eure Sandsteinjäger
