Heute war wieder einmal ein wunderschöner Tag. Endlich Freitag und tagsüber viel Sonne. Ich habe mir sehr viel ausgemalt am heutigen letzten Tag der Arbeitswoche. Schon um drei machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ab auf den Bock und rein in den Wald. Eine kleine Tour ohne schlimme Vorstellungen der Route. Irgendwo wird die Reise schon hingehen. Erst einmal in Richtung Osten - in Richtung Hütter Wohld. Diesmal zog ich die Strecke etwas von hinten auf und suchte mir einen neuen Weg. Mein Navi half mir da ein wenig. Hier im Wald gibt es so viele Wege, dass man sich da schon mal verirren könnte. Das geschah mir heute nicht.
Anfangs hatte ich ein wenig zu tun. Kräftemäßig gesehen ging es ganz gut, jedoch der Wind ärgerte mich ganz schön. Die milde Luft verbesserte diese Situation aber ein wenig. Als ich im Wald war ging es dann richtig ab. Ich stürmte durch den Wald als gäbe es keinen Morgen mehr. Es machte riesigen Spaß. Zum einen war der Boden zwar knochenhart, aber zum anderen staubte es sehr. Das Fahrgefühl war hierbei nicht so besonders. Meine Gabel war schwer beschäftigt. Da traf ich jemanden der ebenfalls schwer beschäftigt war. Ein Biker mit Cross-Reifen stand an einer engen Passage und ließ mich stoppen und nach seinem Befinden fragen. Ihm ginge es nach seiner Aussage recht gut, seinem Reifen jedoch weniger. Hilfe brauchte er weiter nicht. Er wolle erst mal das Loch finden und dann reparieren. Während meiner Weiterfahrt dachte ich mir: "Wiso um Himmelswillen fährt der Typ mit nem Cross-Reifen durch den Wald?" Im Augenblick liegt hier soviel Zeug herum. Da lohnen sich schon die "fetten" Reifen mit den tollen Stollen. Im Wald direkt habe ich mir noch keinen Plattfuß geholt. Nur davor oder dahinter ...
Als ich diesen ersten Part durch den Wohld hinter mir hatte, ging es dann in das Quellholz (dem Doberaner Stadtwald). Jetzt musste ich noch mal alle Reserven rausholen. Da gibt es so einige Hügel die man sonst geschickt umfährt, bzw. irgendwelche Umleitungen nutzt. Da heute bei mir noch ordentlich Luft vorhanden war, musste ich diesen bösen Berg hinaufklettern. Diesmal schaffte ich ihn sogar mit ordentlicher Geschwindigkeit. Der kleine Kanten hat es richtig in sich, sofern man ihn mit dem Rad erklimmen möchte. Etwas leichter Schotter mit wenig Grip, dazu alle drei Meter ein liegender Querbalken der den Schotter halten soll. Wenn´ne hier stehst dann stehst ´de.
Es war heute mal ne kleine tolle Runde nach einer langen Arbeitswoche. Die Tage werden jetzt auch wieder länger und das Wetter wird besser. Hoffentlich.
Es war heute mal ne kleine tolle Runde nach einer langen Arbeitswoche. Die Tage werden jetzt auch wieder länger und das Wetter wird besser. Hoffentlich.
Anbei liegt noch die Route und ich hoffe das ihr mal wieder die Homepage besucht - Sandsteinjäger
Wochenendgrüße aus dem Wald
Christoph