Die Reise verlief überraschend ruhig – vermutlich, weil wir bereits um halb vier aufgestanden sind und frühzeitig auf der Autobahn unterwegs waren. Der frühe Vogel und so. Aufgrund der Fahrräder am Heck haben wir bewusst eine gemächliche Durchschnittsgeschwindigkeit gewählt. Punkt zehn Uhr waren wir dann auch schon in unserem Zielgebiet.
Erstmal schnell zum Bäcker und zum Fleischer, ein paar Dinge für die kommende Woche eingekauft – und ab in die Ferienwohnung. Der Hunger war riesig. Trotz unseres „Überlebenskits“ in Form eines kalorienreichen Brötchens hatten wir tierischen Appetit. Zwischendurch machte sich die Müdigkeit bemerkbar. Also: erst essen, dann auspacken – und schon lag ich auf der Couch. Nur zehn Minuten Augenpflege, dachte ich. Daraus wurden dann anderthalb Stunden. Auch Katrin hat sich danach hingelegt.
Kaum wieder wach, gab es schon wieder etwas zu essen – diesmal Kuchen und Kaffee. Es wird wirklich viel gegessen. 😄
Am Abend mussten wir uns noch etwas organisieren: schnell die Bikes startklar gemacht, Helmut besucht und dann zur Liethenmühle hinaufgeradelt. Irgendwie ging es erstaunlich flott den Berg hinauf – aber ich habe ganz schön geschnauft. Mit dem Alter scheint der Berg jedes Jahr ein bisschen steiler und höher zu werden. 😉
In der Liethenmühle gab es dann Leber mit Kartoffelstampf – herrlich! Jetzt wird für morgen geplant. Vermutlich müssen wir schon um 8:00 Uhr wieder raus. Die Lust ist da, aber das Bett hat auch seinen Reiz. Morgen geht’s zum Natur-Markt nach Wehlen – wir freuen uns schon!
Nun ist der Tag auch wieder zu Ende. Morgen werden wir dann von einem tollen Tag berichten.
Eure Sandsteinjäger