Mittwoch, 17. September 2025

Zwischen Quirl und Chaos – sieben Tage Wanderglück

Es waren mal wieder diese typischen Sandsteinjäger-Urlaubstage: voller Entdeckungen, kleiner Pannen und großer Momente. Der Fahrraddefekt gleich zu Beginn war zwar ein Dämpfer für die geplanten Super-Spezial-Touren, aber wie heißt es so schön – wer braucht schon zwei Räder, wenn er zwei Beine hat?

Und die haben uns zuverlässig getragen: durch die Nikolsdorfer Wände, über den Kleinhennersdorfer Stein und rund um den Quirl, der sich als echtes Highlight entpuppte. Neue Pfade, teils verschlungen wie ein Spaghetti-Teller, wurden mutig erkundet – mit GPS in der einen Hand und Wanderkarte in der anderen. Manchmal war’s unheimlich, manchmal verwirrend, aber hey: Umdrehen geht immer. Und genau das ist auch unser Motto fürs nächste Jahr.

Die Planung? Sagen wir mal: improvisiert mit Tendenz zur Erholung. Früher war das alles durchgetaktet wie ein Schweizer Uhrwerk – heute eher wie ein alter Kompass mit leichtem Südhang. Aber ab Tag drei war klar: Die Räder bleiben künftig daheim, die Böhmische Schweiz muss warten, und wir machen das, was wir am besten können – Wandern, Wandern, Wandern. Die Wochenkarte wurde ausgereizt, linkselbisch wurde zur Komfortzone, und selbst der Regentag hatte seine Funktion: Zwangspause mit Sofa und Tee.

Der letzte Tag? Ohne Bus, ohne Bahn, aber mit Einkehr in der Liethenmühle – ein würdiger Abschluss. Insgesamt: sieben Wandertage, 73,69 Kilometer, 2220 Höhenmeter und ein Rucksack voller Erinnerungen. Jetzt heißt es: nur noch ein dreiviertel Jahr warten, dann geht’s wieder los. Diesmal wieder mit Bikes, mit Plan – oder auch ohne. Ich fang schon mal an zu tüfteln. Ein paar Routen kann man ja schon mal vorsortieren... 😉.

Eure Sandsteinjäger 

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