Donnerstag, 13. Juli 2023

Brötchen-Fehlschlag und Kaffeetaufe

Ich möchte euch heute von einem aufregenden Wanderabenteuer erzählen, das uns von Schmilka bis zum wunderschönen Beuthenfall führte. Es war ein Tag voller unerwarteter Wendungen, lustiger Begegnungen und beeindruckender Natur.

Wir starteten frühmorgens in Krippen und nahmen den Bus nach Schmilka, um unsere Wanderung zu beginnen. Bevor wir loszogen, machten wir einen kurzen Halt an der örtlichen Bäckerei, um uns mit Brötchen zu versorgen. Da es leider keine Rosinenbrötchen gab, entschieden wir uns für welche, die angeblich eine süßliche Note hatten. Gespannt auf den Geschmack, machten wir uns auf den Weg.

Unser Marsch führte uns in Richtung Lehnsteig und über diesen zum Reitsteig. Unterwegs erkundeten wir den Weg der Wildnis, der gut gemacht, aber noch ausbaufähig war. Es war beeindruckend, die atemberaubende Landschaft von oben zu betrachten.

Weiter ging es über den bekannten "unteren Fremdenweg" in Richtung Frienstein. Doch auch hier hatte das Feuer gewütet und die vertraute Umgebung zerstört. Jetzt konnten wir tief in die Schluchten blicken, was Katrin etwas unheimlich fand, besonders da die Wege schwierig zu begehen waren. Fragten wir uns, ob der Naturschutz hier nun auch Fortschritte macht, indem die Wege nicht mehr korrekt freigeschnitten werden?

Am Frienstein gönnten wir uns eine wohlverdiente Ruhepause, obwohl wir zuvor bereits längere Pausen eingelegt hatten. Leider wurden wir von einem holländischen Pärchen mit ihrer Bassbox gestört, sodass wir beschlossen, bald wieder aufzubrechen.

Anfangs waren wir alleine unterwegs, doch nach und nach begegneten wir anderen Wanderern. Doch auch diese verloren sich, als wir den Heideweg einschlugen und weiter in Richtung Beuthenfall wanderten. Dort angekommen, warteten wir auf unsere Kirnitzschtalbahn, um uns zurück nach Bad Schandau zu bringen.

Die Fahrt endete schließlich in Bad Schandau. Katrin hatte noch Lust auf eine Kneipp-Anwendung, während ich mich bereits auf ein erfrischendes Eis freute. Jeder genoss seine kleinen Freuden.

Abends wurde dann gegrillt und der Abend wurde lang. Wir lachten, erzählten Geschichten und genossen die gemeinsame Zeit in vollen Zügen.

Eine besondere Erwähnung verdienen allerdings die Brötchen, die wir unterwegs probierten. Am Heideweg aßen wir schließlich unsere Reste, darunter auch die angeblich "tollen" Brötchen. Doch sie entpuppten sich als Flop - weder süß noch frisch. Um ihnen etwas Geschmack zu verleihen, tunkten wir die Teigstücke in unseren Kaffee. Katrin stimmte sogar ein Liedchen über die Brötchen an, um die Situation auf humorvolle Weise zu meistern.

Unser Wanderabenteuer von Schmilka zum Beuthenfall war eine bunte Mischung aus schönen Landschaften, unerwarteten Begegnungen und kleinen Pannen. Es sind genau solche Erlebnisse, die eine Reise zu einer unvergesslichen Erfahrung machen.

Bis zum nächsten Abenteuer!


Eure Sandsteinjäger 

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