Halb fünf Uhr in der Früh verließen wir heute unser geliebtes Doberan, um wieder einmal in die Ferne zu schweifen. Die Zeit auf der Autobahn verging wie im Fluge und bleibt ohne jeglichen nennenswerten Kommentar.
Angekommen und startklar ging es zu aller erst in die Stadt. Man braucht ja was für das Gemüt und für die Figur. Also rein zum „Anker“ und Essen bestellt. Es gab ein Riesenschnitzel, welches seinen Namen verdient, und Bauernfrühstück für knapp 6 €. Das war heftig und lecker. Es sollte auch gut sein das wir dieses Mahl zu uns nahmen, aber dazu später mehr. Nach der weiteren Stadtdurchquerung begaben wir uns zur Fähre, um dann den letzten Rest des Tages zu gestalten. Dazu gehörten die Räder ausprobieren und eine kleine Wanderung zum Kohlbornstein unternehmen.
Die Radtour an der Elbe war für uns ein leichtes Spiel. Nettchen fuhr mit Vollgas voraus und lies sich nicht bremsen. Ihr Bock, das Eisenschwein, wäre für mich oder Katrin die Hölle. Fahrrad wird es nur noch genannt weil es zwei Räder hat. Pflege hat es damals wahrscheinlich das letzte Mal von Katrin gesehen. Damals hatten wir unsere Räder richtig eingesaut und waren dann anschließend zur Tankstelle gefahren, um sie zu reinigen. Inklusive Ölung und Kontrolle aller Schrauben und Lager. Aber wann das war weiß ich nicht mehr. Vielleicht mieten die beiden sich doch noch so ein Elektro-Rad, um dann für die Touren richtig Spaß zu haben. Jedenfalls lief mein Rad wie Butter und bei Katrin hatte ich dann noch was gemacht. Das war also erledigt. Aber die anderen Räder muss ich mir noch mal ansehen. Vielleicht geht da noch was.
Ab umziehen! Es geht zum Kohlbornstein. Der Berg „um die Ecke“ ist eigentlich eine kleine Geschichte. Ich selbst war ja schon mit dem Fahrrad oben, fast oben. Es sollte also leicht werden. Doch ich hatte falsch gelegen. Gitti und Nette schwächelten schon am Fuße. Na das kann ja heiter werden. Schließlich sollte es von dort aus zur Liethenmühle gehen. Das Abendmahl sollte auch noch folgen und Hunger hatten wir schon wieder etwas.
Jedenfalls war der Wanderweg geplant und unausweichlich. Nun aber schnell – die Sonne wollte bald untergehen und näherte sich dem Horizont. Katrin und ich stürmten der Spitze entgegen. Als Erster erreichte ich den Gipfel und sah das schöne Schauspiel des Sonnenuntergangs. Die Sonne „spiegelte“ sich an der Schrammsteinkette. Es war ein tolles Bild. Jetzt trudelte der Rest ein und wir genossen den schönen Ausblick. Der so schwierige Aufstieg für unsere beiden Neulinge hatte sich nun doch gelohnt.
In der Dämmerung ging es nun Abwärts zur Liethenmühle. Im Dunkeln betraten wir den Gastraum bzw. den vollen Gastraum. Die Hausgäste waren noch nicht so weit. Das man uns einen Tisch zum Warten im Nachbarraum anbot kam erst gar nicht. Stattdessen kam ein klares „Nein“ zur Frage ob wir noch einen Platz bekämen. Upps! Da fällt mir die Geschichte des Erbgerichts wieder ein: „Ham se Halbbongsion? – Füor Haousgesste iss resärwiert“ – Klar deutsch: Da wo sie reingekommen sind, können Sie auch wieder raus gehen. So kam mir das heute auch bei der Liethenmühle vor. Wer nicht will, der hat wohl schon. Und das bei meiner allgeliebten Lietenmühle. Ende einer Freundschaft? Freunde such ich mir aus.
In der Finsternis ging es dann in das Dorf zurück. Meine tolle Lampe leuchtete uns den Weg. Ich wollte noch in die Stadt Pizza essen gehen oder vielleicht doch noch in die „Eiche“. Wenigstens mal schauen… man weiß ja nie. Vielleicht hat sich das Essen gebessert. Die Mädels waren dagegen. Sie wollten was Schönes braten. Die Restschnitzel hatten sie sich Heutemittag einpacken lassen. Mit Ei obendrauf wäre es also was schönes geworden und so war es denn auch. Wir sind heute alle schön satt geworden und morgen soll es dann zum Rauenstein gehen. Mal sehen wie die Mädels das überstehen.
Eure Sandsteinjäger
Angekommen und startklar ging es zu aller erst in die Stadt. Man braucht ja was für das Gemüt und für die Figur. Also rein zum „Anker“ und Essen bestellt. Es gab ein Riesenschnitzel, welches seinen Namen verdient, und Bauernfrühstück für knapp 6 €. Das war heftig und lecker. Es sollte auch gut sein das wir dieses Mahl zu uns nahmen, aber dazu später mehr. Nach der weiteren Stadtdurchquerung begaben wir uns zur Fähre, um dann den letzten Rest des Tages zu gestalten. Dazu gehörten die Räder ausprobieren und eine kleine Wanderung zum Kohlbornstein unternehmen.
Die Radtour an der Elbe war für uns ein leichtes Spiel. Nettchen fuhr mit Vollgas voraus und lies sich nicht bremsen. Ihr Bock, das Eisenschwein, wäre für mich oder Katrin die Hölle. Fahrrad wird es nur noch genannt weil es zwei Räder hat. Pflege hat es damals wahrscheinlich das letzte Mal von Katrin gesehen. Damals hatten wir unsere Räder richtig eingesaut und waren dann anschließend zur Tankstelle gefahren, um sie zu reinigen. Inklusive Ölung und Kontrolle aller Schrauben und Lager. Aber wann das war weiß ich nicht mehr. Vielleicht mieten die beiden sich doch noch so ein Elektro-Rad, um dann für die Touren richtig Spaß zu haben. Jedenfalls lief mein Rad wie Butter und bei Katrin hatte ich dann noch was gemacht. Das war also erledigt. Aber die anderen Räder muss ich mir noch mal ansehen. Vielleicht geht da noch was.
Ab umziehen! Es geht zum Kohlbornstein. Der Berg „um die Ecke“ ist eigentlich eine kleine Geschichte. Ich selbst war ja schon mit dem Fahrrad oben, fast oben. Es sollte also leicht werden. Doch ich hatte falsch gelegen. Gitti und Nette schwächelten schon am Fuße. Na das kann ja heiter werden. Schließlich sollte es von dort aus zur Liethenmühle gehen. Das Abendmahl sollte auch noch folgen und Hunger hatten wir schon wieder etwas.
In der Dämmerung ging es nun Abwärts zur Liethenmühle. Im Dunkeln betraten wir den Gastraum bzw. den vollen Gastraum. Die Hausgäste waren noch nicht so weit. Das man uns einen Tisch zum Warten im Nachbarraum anbot kam erst gar nicht. Stattdessen kam ein klares „Nein“ zur Frage ob wir noch einen Platz bekämen. Upps! Da fällt mir die Geschichte des Erbgerichts wieder ein: „Ham se Halbbongsion? – Füor Haousgesste iss resärwiert“ – Klar deutsch: Da wo sie reingekommen sind, können Sie auch wieder raus gehen. So kam mir das heute auch bei der Liethenmühle vor. Wer nicht will, der hat wohl schon. Und das bei meiner allgeliebten Lietenmühle. Ende einer Freundschaft? Freunde such ich mir aus.
In der Finsternis ging es dann in das Dorf zurück. Meine tolle Lampe leuchtete uns den Weg. Ich wollte noch in die Stadt Pizza essen gehen oder vielleicht doch noch in die „Eiche“. Wenigstens mal schauen… man weiß ja nie. Vielleicht hat sich das Essen gebessert. Die Mädels waren dagegen. Sie wollten was Schönes braten. Die Restschnitzel hatten sie sich Heutemittag einpacken lassen. Mit Ei obendrauf wäre es also was schönes geworden und so war es denn auch. Wir sind heute alle schön satt geworden und morgen soll es dann zum Rauenstein gehen. Mal sehen wie die Mädels das überstehen.
Eure Sandsteinjäger