Das war heute mal eine Tour der angenehmen Art –
Kilometertechnisch gesehen jedenfalls. Angefangen hat heute alles mit dem Auto.
Klimatechnisch kühl und leider nicht so umweltbewusst wie sonst von uns
gedacht. Startpunkt war Dürrrersdorf mit 3R. Immer an der Wesenitz entlang,
durch tiefe und mückenreiche Wälder. Teilweise waren Wege so stark mit Brombeeren
überwuchert, dass wir dachten wir bleiben hängen. An den Beinen sahen wir dementsprechend
auch aus. Die Kratzwunden, die nicht sichtbar waren, spürte man nach dem
einbalsamieren mit Mückenschutz. Angepriesen war die Tour heute mit 5 Wanderstiefeln
von denen wir persönlich einen abziehen müssen. Die große Runde war im Großen
und Ganzen eine gute Tour. Wir hatten auch öfters das eine oder andere AHA auf
den Lippen. Die gewissen Highlights oder das gepflegte Etwas der Beschilderung
und Wege fehlte leider. Auch der Schlossgarten der so angepriesen wird, liegt
doch noch in einem verwunschenen Dornröschenschlaf. Es gibt bestimmt Leute die
so etwas mögen. Selbst die „Schöne Höhe“ schläft wohl noch einen langen Schlaf.
Der Aussichtsturm hat nur dann auf, wenn die Gaststätte auf hat, dagegen haben
der Kastanien-See und die Zwergenhöhle, sowie die Stromschnellen von
Dittersbach alle ein Ausrufezeichen verdient. Niedlich war auch hier die
Zwergenhöhle, die eigentlich gar nicht mehr so in den Kräfteplan hinein wollte,
aber wir den Abstecher dennoch gemacht hatten. Da standen wir nun vor dem 1
Meter breiten Schlitz. Unser Pfad führte nun durch diesen hindurch. Katrin sah
den Weg auf der digitalen Karte und dachte nun 50 Meter Höhlenpfad müsse sie
jetzt gehen, um am Ende auf den Hauptweg zu treffen. Ein klares „Nein, da geh
ich nicht durch“ kam von ihr. Wie spaßig. Dieser Felsspalt wurde künstlich mit
einem Deckel versehen und so wurde dieser Spalt zu einer Minihöhle von 5
Metern? Länge. Echt 5 Meter? Danach ging es durch wildes Gestrüpp einen kleinen
Minipfad hinauf bis zur Schönen Höhe. Na ja.
Persönlich gesehen hätte ich gern auf dem alten Viadukt ein paar Fotos gemacht. Da führte aber leider kein Weg hin.
Eure Sandsteinjäger
Instagram
Persönlich gesehen hätte ich gern auf dem alten Viadukt ein paar Fotos gemacht. Da führte aber leider kein Weg hin.
Am Ende dieser Tour brannten die Füße genauso wie der uns bekannte Stern. Es tat vieles weh. Die zwei Wochen machten sich heute extrem bemerkbar. Nochmal 16 Kilometer Fußmarsch bei ächzender Hitze, die wir anfangs nicht bemerkten, da wir heute viel im Wald waren. Am Ende jedoch waren wir froh diese Runde gegangen zu sein alle Vorschläge gesehen zu haben. Es war ein schöne Runde mit einem Schlussakkord in Katrins Lieblingsfleischerei. Etwas für die Fettverbrennung getan, in zweierlei Hinsicht.
(Essen Kegelbahn)Eure Sandsteinjäger