Sonntag, 6. Juli 2014

Aus technischen Gründen geschlossen

Wir sitzen hier immer Zimmer und lassen die Klimaanlage laufen. Der heutige Tag ist eigentlich schon rum. Da lief heute gar nicht viel. Katrin hat schon Muskelverhärtung in den Waden bekommen. Da hat der Muskel wohl "zugemacht". Zum Wandern nicht gerade ideal. Wir hatten uns auf die Räder geschwungen und den alten Treidelweg ausprobiert der von Bad Schandau nach Königstein führt. Eigentlich gibt es diesen Weg gar nicht, aber er ist trotzdem befahrbar. Er soll in den nächsten Jahren sogar weiter ausgebaut werden, jetzt aber noch führt er über Stock und Stein. Katrin fuhr hinter mir her. Plötzlich schepperte etwas. Katrin stand da und hielt etwas in der Hand. Sie hatte es geschafft, wie auch immer, sich das vordere Schutzblech abzureißen. Irgendwo war sie drüber gefahren und hatte das dann zwischen dieser Spange und den Speichen. Zack und weg. Die Spange hatte glücklicherweise nachgegeben und sich aus der Steckverbindung gezogen. Ich bog das alles wieder gerade und setzte dann alles wieder zusammen. Weiter ging die Fahrt in Richtung Königstein. Dort wollten wir nur ein Eis essen, es war aber alles dicht. Die meisten Läden öffneten erst um 14.00 Uhr. So fuhren wir zurück nach Hause, luden die Sachen ab und fuhren mit der Fähre in die Stadt. Eis bei Mario. Das war wieder lecker bei der Hitze. Uups, wer läuft den da vorbei? Katrin war sich völlig sicher. Erst hatte sie ihn gesehen und seine Frau. Schwups, waren die beiden auch schon vorbei. Wir beide bekugelten uns. Was mögen die hier wohl machen? Und da, jetzt liefen die beiden wieder runter ohne uns zu sehen. Katrin war aus dem Häuschen. Hat der Parkentiner Weg heute Wandertag? Da wir gerade am Zahlen waren, beschlossen wir den beiden hinterher zu gehen. All zu weit konnten sie noch nicht sein. Da standen sie an einer Info-Tafel. Unsere Nachbarn von drei Häusern weiter. Familie B. Die beiden staunten nicht schlecht als wir sie angesprochen hatten. Wir schnackten ein bisschen. Es war den beiden anzumerken, dass sie sich gefreut hatten uns fernab der Heimat zu sehen. Ich muss ehrlich gestehen. Ihn kannte ich ja noch aus der Zeit als ich mit dem Bus unterwegs war und gesehen habe ich ihn in der Stadt ja auch schon öfter, doch sein Frau war mir völlig unbekannt, genauso wie die Familie gegenüber aus dem Neubau-Block :-).
Wir gingen dann zur Fähre und festigten den morgigen Plan. Da der Zug um 9.05 Uhr evtl. wieder voll sein könnte (so wie Samstag), werden wir den Zug um 7.05 Uhr nehmen, um dann um 8.34 Uhr in Rumburk zu sein. Unsere Tour dauert ca. 6,5 Stunden reine Fahrzeit und sollte so um die 60 Kilometer lang sein. Das ist schon heftig, wenn man das mit dem Wetter verbindet. Morgen soll es zum Nachmittag hin Gewitter geben. So sind wir nun auf der sicheren Seite. Gegessen wird dann im Zug.
Da ich heute hier auch noch grillen werde, kommt uns der heutige Tag als Erholung ganz genehm. Also dann bis morgen und drückt uns die Daumen das alles klappt.

Eure Sandsteinjäger