Montag, 10. Juli 2023

Grunderfahrung

Unser Tag begann heute früher als gewöhnlich. Ohne Zeit für ein Frühstück zu Hause entschieden wir uns, beim Bäcker in der Stadt zu essen. Gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zur Fähre, die uns zur S-Bahn brachte und weiter nach Pirna führte. Nach dem Umstieg in den Bus setzten wir unsere Reise fort in den wunderschönen Liebethaler Grund. Unser Ziel war eine ausgiebige Wanderung durch diese reizvolle Region. Vorbei an den ehemaligen Wasserkraftwerken und Mühlen führte uns der Weg durch das urige Tal der Wesenitz. Unsere Kameras waren bereit, denn wir suchten nach den perfekten Motiven wie Eisvögeln und Wasseramseln, die wir einfangen wollten.

Die Natur im Liebethaler Grund war atemberaubend. Wasserläufe, Stromschnellen und Wasserfälle bildeten eine malerische Kulisse für unsere Fotos. Das Wetter war heute etwas kühler, aber die stickige Luft verriet die nahende Gewitterstimmung. Glücklicherweise verlief unsere Wanderung im kühlen Tal, was sie besonders angenehm machte. Eine Pause legten wir am Wagner-Denkmal in der Nähe der Lochmühle ein. Die Lochmühle selbst war stark verfallen, doch das hinderte uns nicht daran, die Geschichte dieses Ortes zu erkunden. Besonders faszinierte uns das noch heute funktionierende Wasserkraftwerk, das immer noch 320 Haushalte mit Energie versorgt. Wir nutzten die Gelegenheit, um viele Fotos zu machen und die Schönheit dieses historischen Ortes einzufangen.

Mit neuen Eindrücken setzten wir unsere Wanderung in Richtung Lohmen fort und gingen hinab in den Uttewalder Grund. Es waren nur wenige Leute unterwegs, was uns das Gefühl gab, diese bezaubernde Natur fast für uns allein zu haben. Allerdings taten uns langsam die Füße weh, doch das hinderte uns nicht daran, weiterzugehen.

Ein weiteres faszinierendes Motiv erwartete uns im Uttewalder Grund: das imposante Felsentor. Unsere Fotos waren bereits beeindruckend, aber wir wussten, dass sie noch etwas Feinschliff am PC benötigten, um ihre volle Schönheit zum Ausdruck zu bringen.

Mit den letzten Kräften machten wir uns auf den Weg nach Wehlen. Dort angekommen, gönnten wir uns ein köstliches Essen und anschließend ein erfrischendes Eis, bevor wir zur S-Bahn zurückkehrten, die uns nach Hause brachte.

Am Ende unserer Wanderung hatten wir beeindruckende 15 Kilometer zurückgelegt und 1400 Höhenmeter überwunden. Es war ein Abenteuer, das uns mit wunderbaren Naturerlebnissen und faszinierenden historischen Stätten belohnte. Die Fotos, die wir gemacht haben, sind bereits großartig, aber wir freuen uns darauf, sie am PC noch weiter zu optimieren und die Erinnerungen an diesen Tag für immer festzuhalten


Eure Sandsteinjäger 

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