Ankunft und der erste Tag. Die unbeschwerliche Reise an
einem Sonntagmorgen zwischen Rostock und Dresden ging leichter von statten als
gedacht. Es kam sogar soweit, dass ich den Fuß vom Pedal nahm um gemütlich die
Betonstraße gen Süden entlang zu cruisen. Zwischen Rostock und Wittstock hatten
wir es nur mit 3 Autos und einem Bus zu tun. Um 10.00 gab es Frühstück in der
Landbäckerei. Anfangs hatte ich keinen Hunger, entschied mich dann doch für ein
Ragout Fin als Doppelportion. Die Sonne schien. In Bad Schandau kauften wir
unsere Wochenkarten, die wir für den Montag brauchen würden. Dazu kam allerhand
Werbe- und Kartenmaterial (Wasserfest und Lichtecht). Ich meinte dann, dass wir
unseren restlichen Kaffee doch auf einem tollen Platz einnehmen könnten. Der gewollte
Platz in Kleinhennersdorf war leider nicht zugänglich, da die Straße immer noch
gesperrt ist. Daher wählten wir Schöna als Ziel und legten uns nach Erdbeeren
mit Schlagsahne an den Fuß des Zirkelsteins und machten eine ordentliche Pause.
Als wir unser Quartier einnehmen konnten, wurde ausgepackt, der Schnaps und
Fisch kalt gestellt. Hier sei mal wieder Tim zu danken, der uns seinen
Reisekühlschrank ausgeliehen hatte. Also waren alle Lebensmittel kurz über der
Frostgrenze. Der Räucheraal war für den Fischabend mit den Vermietern gedacht und
wurde kurzerhand mit gutem Appetit vor dem Fußballabend verspeist. Jetzt geht
es noch schnell unter die Dusche, denn morgen wird ein langer Tag für die
Wanderer von der Ostsee.
Eure Sandsteinjäger