Und das ist er auch schon wieder gewesen: Der letzte Tag in Krippen. Unser "Unternehmen Sandstein 2.0" ist vorbei. Doch auch heute gab es noch wieder tolle Erlebnisse entlang der Elbe. Um den Tag nicht in die Länge zu ziehen, haben wir uns eine kurze Tour ausgesucht. Katrin hatte heute richtig Lust auf Fahrrad fahren. Von daher fiel die Fußstrecke zum Gohrisch und zum Papststein aus. Ein Glück auch, aber dazu später mehr.
Zuerst wollten wir die Elberadwegtour komplett hin und zurück machen, doch das wäre uns sehr schwer gefallen und wäre auch eintönig geworden. Wir wären dann ja die gleiche Strecke gefahren. Wir stiegen also in den Zug von Schandau nach Wehlen. Vorerst bekam das Rad noch ne Öhlung mit meinem Superspray. Katrin nannte es Botox, aber es war Brunox. Da hatte ich dem Tretlager noch eine Füllung verpaßt. Das Geknarre fing nämlich gestern schon an und erschwerte auch das Treten. Zu den Rädern sag ich nix mehr.
Die sind auch seit Jahren nicht mehr durchgecheckt worden. Wenn noch mehr aufgetreten wäre hätte ich schon sagen wollen das die Räder 2002 angespült worden sind, wobei man aber bedenken muß, dass diese Eisenschweine sehr schnell untergehen, also diesbezüglich nicht weit treiben können.
Nach der Ölung lief das Rad wie von selbst und Katrin wollte gleich die Route ändern. Nix da - nichts schweres war ja angesagt worden. Also rein in den Zug und ab nach Wehlen. Dann sind wir den Radweg nach Rathen gefahren und haben dort eine ergiebige Pause gemacht. So auch auf der Klangterrasse. Nun konnten wir beobachten, dass es über Schandau und Krippen ordentlich regnen müßte. Ein dunkler Himmel machte sich über den Ortschaften breit und wir dachten es kommt auch nach Rathen. Daher verweilten wir noch ein wenig.
Doch diese Wolken zogen vorbei und wir zogen ebenfalls von dannen in Richtung Königstein zu Kaffee Zimmermann. Ich hatte mir dort mehr vom Eisbecher versprochen. Zwar hat er geschmeckt (nicht der Becher !), aber für den Preis bekomme ich woanders mehr. Mal sehen wie die belegten Brötchen morgen schmecken. Ansonsten war es das letzte mal dort. Da haben andere schnell aufgeholt und können sich mit den Preisen sehen lassen.
Dann sind wir runter zur Fähre und haben diese auch gerade so bekommen. Wir setzten dann über, nein der Fährmann setzte uns für eine Spende über. Auf der anderen Seite machten wir nochmal halt, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Wir blickten auf Königstein.
Weiter ging es nach Schandau über Prossen über die Asphaltberge, die leider auf dieser Strecke zu überwinden sind.
Da mußten wir wieder ordentlich kämpfen, hatten es aber den entgegenkommenden Fußgängern gezeigt wie man Berge raufkommt. Sobald wir nicht mehr in deren Blickfeld waren ging die Schnauferei richtig los. Erstmal was trinken. Doch nun war es ja nicht mehr weit bis Schandau und Krippen. Noch einmal über die Brücke und dann ging es ebenerdig nach Hause. Als wir in Rathen waren hat es hier natürlich geregnet. Da wären wir auf dem Gohrisch sicherlich naß geworden und als wir hier angekommen sind, fing es natürlich ne viertelstunde später auch noch mal an zu regnen an.
Das waren heute auch wieder mal 21 km und trotz Elbweges 210 Höhenmeter.
Nachher gehts erstmal was essen und dann noch mal was zum abbeißen bei Füssels (oder umgekehrt).
Aber eines ist klar - nächstes Jahr wieder um die gleiche Zeit. Da lassen wir uns gleich die Dachwohnung reservieren.
Viele liebe Grüße
Eure Sandsteinjäger
P.S. Es kann gut möglich sein, dass wir uns morgenfrüh noch ein letztes mal melden.