Könnt ihr Euch noch erinnern? Vorletztes Wochenende war es doch so genial heiß und als Ablenkung vom Bau wollte ich mal eine Runde mit der MTB-Bande drehen. Den Tag konnte man eigentlich nicht vergessen, denn es war ja nun endlich Sommer. Ich hab es auch nicht vergessen. Bereits morgens am Treffpunkt waren schon 23°C. Was sollte das nur werden? Es begann ruhig auf der Tour, aber ich fand mich trotzdem am Ende der Truppe wieder. Also ich fuhr hinten mit. Irgendwann versagte dann mein Kreislauf und ich musste langsam weiterfahren. Das musste am morgentlichen Kaffee gelegen haben. Der Spaß war bei mir vorbei. Aber vorbildlich wie immer wurde an der Spitze gewartet. Allein gelassen wurde ich dann auch nicht, denn ich bekam Geleitschutz für die nächsten Meter. Innerlich kämpfte ich jetzt schon gegen den inneren Schweinhund und nahm mir vor irgendwo in Doberan wieder auszusteigen. Der Schweiß lief nur so herunter. Den Kopf kühlte ich mit Wasser aus der Extraflasche und hoffte dass meine zwei Liter auf dem Rücken reichen würden. Wieder und wieder quälte ich mich den Berg hinauf und freute mich auf die Abfahrten. Staubig waren die Anhaltemanöver für die Letzten in der Truppe. Jetzt war ich wieder Erster und mein Körper lief auf Hochtouren. Die Sonne knallte uns einen vor. Heute hatte der Helm doppelte Schutzfunktion. Und wieder gab es einen Spritzer Wasser für den Kopf. Die nächsten Hügel wurden schwieriger und schwieriger. Als wenn jemand ein Gummiband ans Bike gebunden hatte und dir einen Fön ins Gesicht hält. Nach dem Waldwechsel gab es für mich wieder eine Zwangspause. Ich pfiffte schon wieder mal auf dem letzten Loch, plötzlich ein Schub von hinten. Jemand schob mich an. Diese Einladung nutzte ich, schaltete zweimal hoch und trampelte mit ihm im Gleichschritt. An allen zogen wir vorbei und schnappten uns kurz vorm Ziel noch den Ersten der Truppe. Ein Siegesgefühl machte sich breit und jagte mich hoch. Puls 170! Danach fühlte ich die Übersäuerung meiner Beine. Ich konnte kaum stehen. Fix und fertig hockte ich mich hin. Der Rest kam nun den Berg hinauf. Ich war stolz auf mich, dass ich nun doch bis hier durchgehalten hatte. Weiter ging es durch den Kellerswald. Im Mittelfeld hielt ich jetzt mit und genoss die Trails. Es war wieder wie früher als ich noch im Training stand.
Die lange Straße in Richtung Stülow war jedoch wieder ungenießbar. Die Truppe war schon wieder weg. Ich bekam aber wieder Gesellschaft und wir schnackten ein wenig. So verging die Zeit etwas schneller und man dachte nicht dauernd an die Kraftlosigkeit, die ein gerade überfällt. Endlich waren wir in Glashagen - der Trail im Quellental kam wie gerufen. Auf und ab, Brücke über Brücke - geil geil geil. Die Gaststätte Quellental und wartete auf uns. Flüssigkeitsaufnahme und Kalorienzählung. Die Hitze ließ uns etwas länger verweilen. Flaschen auffüllen und weiter ging es wieder zurück in den Hütter Wohld.
Auf zum Buchenwegtrail - zwei Pfützen mussten hier doch noch sein, denn es war ja nicht ewig trocken die Woche über. Ich suchte und ich fand. Zwei weitere sollte folgen. Ihr dürft nun raten was passierte.
Am nächsten Treffpunkt wurde ich gefragt wo ich denn gewesen wäre. Alles lachte als ich meinte diese Modderlöcher mit 2 mal 2 Meter nicht gesehen zu haben. Ich sah aus... und das bei dieser Trockenheit. Ich hab dann mal wieder viele Spuren hinterlassen als ich aufgebrochen war. Es war heute meine Hoffnung und meine Sehnsucht auf dieses eine Gefühl. Es war ein weiter Weg. - M O D D E R A M B E I N
Die lange Straße in Richtung Stülow war jedoch wieder ungenießbar. Die Truppe war schon wieder weg. Ich bekam aber wieder Gesellschaft und wir schnackten ein wenig. So verging die Zeit etwas schneller und man dachte nicht dauernd an die Kraftlosigkeit, die ein gerade überfällt. Endlich waren wir in Glashagen - der Trail im Quellental kam wie gerufen. Auf und ab, Brücke über Brücke - geil geil geil. Die Gaststätte Quellental und wartete auf uns. Flüssigkeitsaufnahme und Kalorienzählung. Die Hitze ließ uns etwas länger verweilen. Flaschen auffüllen und weiter ging es wieder zurück in den Hütter Wohld.
Auf zum Buchenwegtrail - zwei Pfützen mussten hier doch noch sein, denn es war ja nicht ewig trocken die Woche über. Ich suchte und ich fand. Zwei weitere sollte folgen. Ihr dürft nun raten was passierte.
Am nächsten Treffpunkt wurde ich gefragt wo ich denn gewesen wäre. Alles lachte als ich meinte diese Modderlöcher mit 2 mal 2 Meter nicht gesehen zu haben. Ich sah aus... und das bei dieser Trockenheit. Ich hab dann mal wieder viele Spuren hinterlassen als ich aufgebrochen war. Es war heute meine Hoffnung und meine Sehnsucht auf dieses eine Gefühl. Es war ein weiter Weg. - M O D D E R A M B E I N
Ein irrer Sandsteinjäger in Erwartung auf den nächsten Urlaub
35°/44 Kilometer
35°/44 Kilometer