Heute können wir zurückblicken auf 3 tolle Radlertage und 104 Kilometer Gesamtstrecke. Alle Touren waren sehr schön, wobei mir persönlich die Zweite am Besten gefiel. Eine Anfangstour am Ankunftstag zu finden war ziemlich schwer. Einmal um den Tiefwarensee zu fahren schien uns zu kurz. Diese Strecke wird mit 8 Kilometern angeben. Wir wären glatt unterfordert gewesen. So ging es zur Einstimmung an der Müritz entlang und da wir ja verlängerten, wäre die Müritzrunde eventuell eine Option für den letzten Tag gewesen und so testeten wir den Anfang dieser Strecke, welche wir dann zu einer größeren Runde individuell ausbauen konnten. Dank der sehr gut ausgeschilderten Wege rollten wir immer tiefer in die Wälder an der Müritz. Tja, leider immer weiter in die Wälder. Nach der Schnakenburg, einem Aussichtspunkt, war dann die Müritz nicht mehr zu sehen. Wir holperten weiter in östlichen Wälder. Eigentlich war es schön warm, doch sofern sich der Wald etwas lichtete und sich keine Schutzmöglichkeit mehr bot, kam der Wind aus allen Richtungen. Wir hätten auch umdrehen können und der Wind käme wieder von vorn. Wir mussten also immer weiter. Katrin lechste schon nach Kaffee und Kuchen. Laut meiner Bikemap-Karte sollte im Ort Boeck ein Bäcker sein. Der hätte dann zur Not auch genügt, doch irgendwie wollte Katrin nicht mal mehr diesen Ort sehen, ich auch nicht. Das holpern über die Wurzeln ging mir so derbe auf die Ketten, dass ich mich nach einem Radweg sehnte. Ich und Radweg? Das passt zusammen wie Katrin und Downhill. Plötzlich kamen wir tatsächlich in den Ort Schwarzenhof. 5 Häuser, ein Restaurant, eine Wetterstation und einem Rasthof für Radler. Bingo. Erstmal Kaffee und Kuchen. Herrlich war es hier. Kein Wind und ein Platz an der Sonne. Nach der kurzen Rast fuhren wir die Landstraße weiter, wieder zurück in Richtung Federow. Vorbei an ländlichen Idyllen ließen wir uns richtig Zeit beim fahren. Am Feisnecksee machten wir noch einmal Pause und konnten einem Hecht im kristallklarem Wasser bei der Jagd zuschauen.
Der zweite Tag fiel unter dem Motto: Der Schatz im Fleesensee und begann kurios. Nachdem wir zwei durch die Stadt fuhren und den richtigen Weg suchten wurde ich plötzlich von einem älteren Mitbürger angemault: "Rechts fahren Mann". Das ich jedoch mehr halten würde als fahren täte und Rücksicht auf ihn nahm, weil ich nicht wusste was er jetzt macht, erkannte er nicht und bekam von mir einen Konter: "Bleib ruhig alter Sack" und zeigte ihm den 'Flüsterfuchs'. Alle an der Kreuzung Anwesenden wussten was jetzt Sache war und er selbst würde Nachts davon träumen und nächsten Tag einen Bericht in der Zeitung schreiben lassen wie Rücksichtslos doch die Touristen sind. Vielleicht war er ja selbst einer.
Über Kamerun und Eldenholz ging es nun in Richtung Kölpinsee. Da unser Radweg sehr hoch lag, konnten wir immer wieder auf den See hinab blicken. Heute war es für den Zeitraum April sehr warm. 23 Grad zeigte das Thermometer und im Augenblick wehte ein leichter Wind aus Nord-Ost, wir fuhren also mit leichtem Rückenwind bis Malchow. Vorerst wollte Katrin noch Wisente sehen. Ich hatte mich gewundert warum Katrin plötzlich solch Tempo vorlegt. Sie wusste genau wann Fütterungszeit war, jedoch waren wir 5 Minuten zu spät in Damerow angelangt. Wir hätten noch ein paar Minuten laufen müssen und hätten dann alles verpasst gehabt. Also nahmen wir uns dies für den Abfahrtstag vor. Wir drehten um und radelten um den See herum. Hinter Jabel begann eine schöne lange Strecke direkt durch den Wald. Wir trafen zwei Radler. Die beiden hatte ich schon weit Weitem beobachtet als Katrin mal wieder eine von ihren P.-Pausen machte. Die zwei wühlten auf ihrer Radkarte als gebe es kein Morgen mehr. Da hilft auch kein drehen und wenden. 100%ig hatten die zwei sich völlig verfahren. In Malchow machten wirt dann eine größere Pause. Die Eine nutzte ich zum Anbaden und die Andere zum Eisschleckern im Zentrum von Malchow. Der Strand, den ich für meinen kurzzeitigen Nacktausflug ins kühle Nass nutzte war leer und war vorher von der Stadt als richtiger Strand ausgewiesen - mit Baywatch-Turm und so. Meine Retterin hatte mich im Auge. Genauso wie die Scherbe die mir während dessen still und heimlich die Luft aus meinem Hinterrad ließ. Pannenhelferin Katrin stand mir zur Seite und beruhigte mich. Immerhin hatte ich mir die Scherbe am Strand eingefahren. Das Eis im Zentrum entschädigte dann alles.
Zwischen Malchow und der Heimat befuhren wir nur noch Straßen und Radwege. Diese wurde durchkreuzt von Mini-Strom-Rädern, mein Gott wie hässlich. Den Hersteller erspare ich mir. Zwei Neureiche machten sich auf uns beide zu überholen. Wir beide waren gut im Tritt, dennoch strampelte oder rollte (weiß ich wie man das nennt) an mir vorbei. Ich gab Katrin einen Wink. Kurz vor einer Anhöhe nahm ich ich richtig Anlauf und zog an ihm vorbei, im guten Glauben und der Hoffnung das sein Akku bereits dem Ende entgegen ging. Ich überholte und fuhr immer weiter, weiter weiter und weiter. Ich gab ihm keine Chance. Katrin behielt ihr Lachen zurück, da seine Strombegleitung mit dem Rad wohl nicht zurecht kam und immer wieder am Gasdrehgriff versuchte ihr Gefährt in Schwung zu bringen. Katrin machte es dann ebenfalls ganz easy und ließ der Dame ebenfalls nicht den Hauch der Hoffnung einen Überholvorgang starten zu können. Im Ort konnten wir sie später noch mal sehen. Sie machten Pause um die Akkus zu kühlen und sprangen in ein Sportgeschäft. Nasse Hemden haben die beiden nur vom Angstschweiß bekommen.
Der letzte Tag sollte uns dann um den Tiefwarensee führen, den wir dann auch immer weiter verlängerten und später noch hinter Waren wieder raus kamen. Wir fuhren noch durch Wälder und an Seen vorbei. Dank meinem Navi wussten wir schnell wo wir waren und konnten sehr spontan entscheiden wie es denn weitergehen würde. Wir nutzten den Tag komplett aus.
Die letzten Tage startete ich meine eigenen kleinen Runden, um wieder ordentlich fit zu sein. Am Herrentag soll es um den Plauer See gehen. Es sind so um die 56 Kilometer, aber ein bisschen antrainieren wollte ich schon. Nach diesen verdammten Regentagen und der jetzigen Hitzewelle fährt es sich ideal durch die Wälder. Ich hoffe, dass es die nächsten Tage noch so bleibt.
Eure Sandsteinjäger
Der zweite Tag fiel unter dem Motto: Der Schatz im Fleesensee und begann kurios. Nachdem wir zwei durch die Stadt fuhren und den richtigen Weg suchten wurde ich plötzlich von einem älteren Mitbürger angemault: "Rechts fahren Mann". Das ich jedoch mehr halten würde als fahren täte und Rücksicht auf ihn nahm, weil ich nicht wusste was er jetzt macht, erkannte er nicht und bekam von mir einen Konter: "Bleib ruhig alter Sack" und zeigte ihm den 'Flüsterfuchs'. Alle an der Kreuzung Anwesenden wussten was jetzt Sache war und er selbst würde Nachts davon träumen und nächsten Tag einen Bericht in der Zeitung schreiben lassen wie Rücksichtslos doch die Touristen sind. Vielleicht war er ja selbst einer.
Über Kamerun und Eldenholz ging es nun in Richtung Kölpinsee. Da unser Radweg sehr hoch lag, konnten wir immer wieder auf den See hinab blicken. Heute war es für den Zeitraum April sehr warm. 23 Grad zeigte das Thermometer und im Augenblick wehte ein leichter Wind aus Nord-Ost, wir fuhren also mit leichtem Rückenwind bis Malchow. Vorerst wollte Katrin noch Wisente sehen. Ich hatte mich gewundert warum Katrin plötzlich solch Tempo vorlegt. Sie wusste genau wann Fütterungszeit war, jedoch waren wir 5 Minuten zu spät in Damerow angelangt. Wir hätten noch ein paar Minuten laufen müssen und hätten dann alles verpasst gehabt. Also nahmen wir uns dies für den Abfahrtstag vor. Wir drehten um und radelten um den See herum. Hinter Jabel begann eine schöne lange Strecke direkt durch den Wald. Wir trafen zwei Radler. Die beiden hatte ich schon weit Weitem beobachtet als Katrin mal wieder eine von ihren P.-Pausen machte. Die zwei wühlten auf ihrer Radkarte als gebe es kein Morgen mehr. Da hilft auch kein drehen und wenden. 100%ig hatten die zwei sich völlig verfahren. In Malchow machten wirt dann eine größere Pause. Die Eine nutzte ich zum Anbaden und die Andere zum Eisschleckern im Zentrum von Malchow. Der Strand, den ich für meinen kurzzeitigen Nacktausflug ins kühle Nass nutzte war leer und war vorher von der Stadt als richtiger Strand ausgewiesen - mit Baywatch-Turm und so. Meine Retterin hatte mich im Auge. Genauso wie die Scherbe die mir während dessen still und heimlich die Luft aus meinem Hinterrad ließ. Pannenhelferin Katrin stand mir zur Seite und beruhigte mich. Immerhin hatte ich mir die Scherbe am Strand eingefahren. Das Eis im Zentrum entschädigte dann alles.
Zwischen Malchow und der Heimat befuhren wir nur noch Straßen und Radwege. Diese wurde durchkreuzt von Mini-Strom-Rädern, mein Gott wie hässlich. Den Hersteller erspare ich mir. Zwei Neureiche machten sich auf uns beide zu überholen. Wir beide waren gut im Tritt, dennoch strampelte oder rollte (weiß ich wie man das nennt) an mir vorbei. Ich gab Katrin einen Wink. Kurz vor einer Anhöhe nahm ich ich richtig Anlauf und zog an ihm vorbei, im guten Glauben und der Hoffnung das sein Akku bereits dem Ende entgegen ging. Ich überholte und fuhr immer weiter, weiter weiter und weiter. Ich gab ihm keine Chance. Katrin behielt ihr Lachen zurück, da seine Strombegleitung mit dem Rad wohl nicht zurecht kam und immer wieder am Gasdrehgriff versuchte ihr Gefährt in Schwung zu bringen. Katrin machte es dann ebenfalls ganz easy und ließ der Dame ebenfalls nicht den Hauch der Hoffnung einen Überholvorgang starten zu können. Im Ort konnten wir sie später noch mal sehen. Sie machten Pause um die Akkus zu kühlen und sprangen in ein Sportgeschäft. Nasse Hemden haben die beiden nur vom Angstschweiß bekommen.
Der letzte Tag sollte uns dann um den Tiefwarensee führen, den wir dann auch immer weiter verlängerten und später noch hinter Waren wieder raus kamen. Wir fuhren noch durch Wälder und an Seen vorbei. Dank meinem Navi wussten wir schnell wo wir waren und konnten sehr spontan entscheiden wie es denn weitergehen würde. Wir nutzten den Tag komplett aus.
Die letzten Tage startete ich meine eigenen kleinen Runden, um wieder ordentlich fit zu sein. Am Herrentag soll es um den Plauer See gehen. Es sind so um die 56 Kilometer, aber ein bisschen antrainieren wollte ich schon. Nach diesen verdammten Regentagen und der jetzigen Hitzewelle fährt es sich ideal durch die Wälder. Ich hoffe, dass es die nächsten Tage noch so bleibt.