Was für ein frostiges Wetter heut´morgen. 3° Celsius standen auf dem Thermometer. Hurra schreien kann man da wirklich nicht. Die 6°C Marke wurde erst gegen meiner Abfahrt erreicht. Weit und breit keine Sonne zu sehen. Ich machte mir trotzdem noch viele Hoffungen am heutigen Tage.
Treffpunkt war wie immer beim Fischer ausgemacht. Geistig war ich voll da, aber wie siehts mit der Physis aus? Hatte ich mich wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt? Insgesamt waren wir doch wieder ein paar Leute mehr als sonst. Mit 7 anderen Fahrern ging es also durch den Wohld. Leider wurden auf der ganzen Tour meine Hoffnung auf viel Dreck Stück für Stück genommen. Das was jetzt immer noch am Rad klebt ..., ja weiß ich nicht wo das her gekommen ist...
In einem angenehmen Tempo tourten wir hier entlang und das Schönste war das die Sonne seit ca. 11.00 Uhr schien. Und sie schien kräftig. Sie zeigte mit ihrem Schatten den Weg und trocknete leider die Wege etwas aus. Kein Wasser auf den Wegen. Kein Matsch. Nix. Hin und wieder etwas feuchte Erde, welche ich dann mit Bravur durchfuhr. Dann die Ackerabfahrt kurz vor Althof. Hier flog schon etwas Dreck. Am Ende des Weges flog sogar ein Sattel durch die Luft, bzw. das was übrig geblieben war. Beide Streben waren während der Abfahrt eines Mitfahrers gleichzeitig gebrochen. Jetzt stand er da, genau, er stand da und konnte nicht mehr sitzen. Bei Beginn der Fahrt prahlte er mit seinem Sattel: "Selbst bauen lassen, Carbon und so..." Na ja, das wars ja wohl. Dann gings zu mir nach Hause, während die anderen schon den nächsten Wald durchpflügten. Ich hatte da noch ein Relikt aus früheren Zeiten zu liegen. Ich war ganz angetan von dem Teil, konnte es aber verschmerzen mich davon zu trennen. Wieder etwas weniger in der Garage. Zudem brauche ich es gar nicht mehr. Dann trafen wir uns wieder beim Krankenhaus und weiter ging es. Erst durch das Quellholz und dann weiter zum Kellerswald. Einige Neulinge wollten den Wald kennenlernen weil irgendwann hier wieder ein Rennen stattfinden soll. Das schau ich mir an. Dabei sein werde ich auf alle Fälle nicht, aber man soll ja nie "Nie" sagen. Vielleicht nächstes Jahr...
Schon ziemlich geschafft sollte es nun in Richtung Quelltal gehen. Hier wollten wir den üblichen Senjorenteller essen. Der Weg dorthin ist die total verkackte Straße, die stetig bergauf geht. Dazu gabs noch etwas Gegenwind der mich ganz schön störte. Ich fuhr meinen Stil, meine Geschwindigkeit und der Abstand zur Spitzengruppe vergrößerte sich stark, fast tendenziel zunehmend. 100 Meter, 200 Meter 300 Meter - weg. Sie warteten schon im Quellental auf mich.
Nach der leckeren Mahlzeit ging es zurück nach Hütten. Über Stock und Stein, Wurzeln und Bäumchen führte ich nun die Truppe an und hielt brav die Geschwindigkeit. Ich kann die Raserei nicht leiden...
An einer blöden Passage passte ich nicht richtig auf, fuhr etwas zu langsam, kam nicht aus der Kuhle heraus, versuchte dann aus dem Stand weiterzufahren und bekam dann einen Krampf der sich gewaschen hatte. Plumps, fiel ich nach rechts weg und alle Nachfolgenden zogen wieder an mir vorbei. Mal wieder schönen Bodenkontakt gehabt. Ich fiel auch sehr weich in ein schönes grünes Moosbett. Liegenbleiben konnte ich nicht. Weiter ging es und ich hatte noch einige Kilometer vor mir, aber dies sollten dann die schwersten werden. Die Beine wurden schwer und der Wind wieder kam mal wieder von vorn. Ich trank meinen Vorrat aus, um nicht das Gewicht auf dem Rücken zu haben, sondern mehr im Bauch.
Insgesamt 42,2 Kilometer und 280 Höhenmeter.
Gruß, ein schwacher Sandsteinjäger
Schon ziemlich geschafft sollte es nun in Richtung Quelltal gehen. Hier wollten wir den üblichen Senjorenteller essen. Der Weg dorthin ist die total verkackte Straße, die stetig bergauf geht. Dazu gabs noch etwas Gegenwind der mich ganz schön störte. Ich fuhr meinen Stil, meine Geschwindigkeit und der Abstand zur Spitzengruppe vergrößerte sich stark, fast tendenziel zunehmend. 100 Meter, 200 Meter 300 Meter - weg. Sie warteten schon im Quellental auf mich.
Nach der leckeren Mahlzeit ging es zurück nach Hütten. Über Stock und Stein, Wurzeln und Bäumchen führte ich nun die Truppe an und hielt brav die Geschwindigkeit. Ich kann die Raserei nicht leiden...
An einer blöden Passage passte ich nicht richtig auf, fuhr etwas zu langsam, kam nicht aus der Kuhle heraus, versuchte dann aus dem Stand weiterzufahren und bekam dann einen Krampf der sich gewaschen hatte. Plumps, fiel ich nach rechts weg und alle Nachfolgenden zogen wieder an mir vorbei. Mal wieder schönen Bodenkontakt gehabt. Ich fiel auch sehr weich in ein schönes grünes Moosbett. Liegenbleiben konnte ich nicht. Weiter ging es und ich hatte noch einige Kilometer vor mir, aber dies sollten dann die schwersten werden. Die Beine wurden schwer und der Wind wieder kam mal wieder von vorn. Ich trank meinen Vorrat aus, um nicht das Gewicht auf dem Rücken zu haben, sondern mehr im Bauch.
Insgesamt 42,2 Kilometer und 280 Höhenmeter.
Gruß, ein schwacher Sandsteinjäger