Von Kohlmühle ging es dann die Sebnitz entlang bis zum eigentlichen Polenztal. Dann weiter zur bekannten Feuerstelle, dann den Berg hinauf und schon waren wir in Waltersdorf. Mit dem ersten Grollen des Gewitters ging es dann am Lilienstein vorbei hinunter in Richtung Halbestadt. Das Gewitter rückte näher und der Himmel färbte sich dunkel. Eigentlich sollte es von hier die Elbe weitergehen bis Prossen und dann nach Schandau rein. Es folgte Planänderung: Fähre rüber nach Königstein und von dort mit der S-Bahn nach Schandau oder sogar schon Krippen.
Während Katrin dann auf dem Bahnsteig lustig und locker das Wetter kommentiert und noch meinte, dass ja unsere Fahrkarten gültig sind bis sonstwo, erinerte ich sie dass Fahrräder ja auch noch ein Ticket bräuchten. Der Zug fuhr schon fast ein und sie quälte den Automaten in einer höllisch schnellen Art, dass einem vom Zuschauen schlecht wurde. Ich machte mich mit zwei Fahrrädern auf den Weg zum Einstieg für Fahrräder (ihr wisst?) und öffnete die Tür mit einem Fußtritt (Katrin entwertet ja noch). Wußte gar nicht, dass das funktioniert. Zack beide drin und Abfahrt. Durch Schandau fuhren wir dann durch, da es schon auf dem Bahnhof regnete. Angekommen in Krippen machten wir es uns auf der Bahnhofsbank gemütlich. Die Blitze schlugen immer wieder in die Wälder unweit von uns ein. Es war teilweise ein Höllenlärm. Der Regen prasselte unaufhörlich hernieder. Über eine Stunde warteten wir auf dem Bahnsteig auf Besserung. Aber Besserung war heute nicht - ist ausgefallen wegen Regen. Irgendwann holte Katrin dann die komischen Regenmäntel raus. Alles was nass werden würde kam in den Rucksack. Dann sollte es losgehen, doch Katrin blockte ein wenig. Ich konnte mit ein paar Faxen, dem bekloppten Regenmantel (war mehr ne Tüte) und dummen Sprüchen sie so in Pinkelnot versetzen, dass sie einfach nicht gewillt war loszufahren. 1 Minute länger und sie hätte auf den Bahnsteig gepinkelt. Das hätte ich sehen wollen. Hätte aber keine Beweise mehr gehabt, da die Kamera gut verstaut im Rucksack lag. Endlich Abfahrt nach Hause. Katrin nahm den Sicherheitsabstand von 20 Metern ein, da ich sie sonst gefährlich naß gemacht hätte. Tja und nun regnets nicht mehr. Die Berge sind verschwunden (haben den Sandstein aber nicht auflösen können - ist nur der Nebel). Nachher solls nochmal in die Stadt gehen. Haben ja Hunger.
Lang war die Strecke heute nicht, aber Spaß hatten wir trotzdem. 20 km - Höhenmeter werden nachgereicht.
Viele liebe Regengrüße
Eure Sandsteinjäger
P.S. Echt Schade das keine Kommentare kommen. Eure Koomentare muß ich aber erst freischalten. dann sind diese sichtbar. Ihr müßt diese als Anonym verschicken falls es noch nicht geklappt hat.
Lang war die Strecke heute nicht, aber Spaß hatten wir trotzdem. 20 km - Höhenmeter werden nachgereicht.
Viele liebe Regengrüße
Eure Sandsteinjäger
P.S. Echt Schade das keine Kommentare kommen. Eure Koomentare muß ich aber erst freischalten. dann sind diese sichtbar. Ihr müßt diese als Anonym verschicken falls es noch nicht geklappt hat.