Heute ist schon Dienstag und irgendwie sind wir noch nicht angekommen. Das Wetter spielt uns zudem nicht in die Karten, aber damit müssen wir leben. Teilweise kommen wir nicht aus den Betten und die Busse und Bahnen fahren auch nicht wie gedacht. Heute auf dem Bahnsteig haben wir mitbekommen, dass es kein Zug ab Krippen fährt. Für einen Fußmarsch zum nächsten Bus an der anderen Haltestelle fehlte uns die Zeit, so dass wir erst den nächsten Zug erwischten und den eigentlichen Anschlussbus in Königstein damit ebenfalls verpasst hatten. Wir änderten den Kurs und liefen bis zu unserem Startpunkt. Die Planung war jedoch, dass wir bis diesem Startpunkt mit dem Bus fahren wollten. Soweit ging alles gut und die angekündigte Regenfront war auch noch nicht zu sehen. Gegen 13.00 Uhr sollte sie hier sein. Sollten wir heute Glück haben? Irgendwo im Nirgendwo bemerkte Katrin, dass ihre Regenjacke nicht im Rucksack war. Die Superregenjacke für 200€ hing zu Hause an der Tür. Toll und nun hörte man im Hintergrund leichtes rummeln und grollen in schnellen Abständen. Die Regenfront näherte sich also doch mit einem anständigen Gewitter. Wir unternahmen nun den Rückmarsch in Richtung Haltestelle und prompt als wir dort standen kam auch schon der Bus. War das nun Zufall oder eher eine Wiedergutmachung für den angebrochenen gebrauchten Tag. Katrin meinte, dass uns wohl der gewisse Schwung fehlte – es fehlte der Urlaubsflow der sonst immer da ist. So hatten wir noch nie begonnen. Es ist auch bei der Nahrungssuche anstrengend und stressig geworden. Die meisten Gaststätten haben aus Personalmangel zwei Ruhetage und dadurch sind andere Gaststätten so überfüllt, dass man entweder reservieren oder aber anstehen muss. Sie werden platziert. Die Stadt ist voll, fast übervoll.
Wir jedoch steigen morgen wieder in den Bus und vertrauen unserer norwegischen Wetter-App, die uns täglich den besten und genauesten Regen vorhersagen kann.
Bis die Tage und Grüße aus dem Sandstein.
Eure Sandsteinjäger