Samstag, 30. Juni 2012

Tag der Ankunft

Die Fahrt begann ja schon kurios, denn auf dem Weg in unseren Urlaub fiel uns ein was wir evtl. vergessen haben könnten. Angefangen von der Tasche mit den Schuhen bis hin zu anderen Kleinigkeiten. Wir machten uns schon verrückt. Auf Grund Katrins Pinkelpausen, an der Zahl 4, vertrödelten wir glücklicherweise eine gute halbe Stunde auf der Piste, konnten aber dann nach den angeblich vergessenen Sachen schauen. Alles war wie immer da. Katrins Blasenproblem ließ mich jedoch schon auf eine Geschäftsidee kommen.
Nach dem Rieseneinkauf in Königstein, ausgiebiger Ankunftspause und Besuch in der Stadt, gesundem Mittagessen beim Italiener bezüglich des verlorenen Halbfinals und anschließender Testfahrt rund um Krippen bei 30°C schalteten wir nun endgültig auf Urlaub um. Da half auch der abendliche Besuch in der Liethenmühle.
Jedoch sollte morgen schon der tolle Tag beginnen mit Rennen und so. Es heißt also um 6 Uhr raus, denn der Zug fährt schon 6.34 Uhr ab Bad Schandau. Jetzt heißt es aber Sachen packen und wir sind schon spät dran. Wir haben noch mit den Vermietern lange gequatscht und sind da zu lange hängen geblieben. Jetzt um 22.30 Uhr kriegen wir das Laufen. Alle Taschen gepackt? Alles dabei? Wird aufregend morgen. Getränke liegen schon gekühlt im Fach und unsere Brötchen sind schon geschmiert. Die werden wir dann morgen im Zug vertilgen. Ansonsten heißt es jetzt Gute Nacht liebe User und die herzlichsten Grüße aus dem Elbsandsteingebirge.

Katrin und Christoph

Montag, 18. Juni 2012

Vorbereitung ist anders

Obwohl ich schon im Januar anfing mich geistig und konditionell vorzubereiten, hatte mich der alltägliche Alltag später eingeholt. Zweimal hatte es mich, krankheitlich gesehen, schön erwischt und nach hinten geworfen. Lange Touren waren im letzten Halbjahr deshalb Mangelware. Daher sehe ich wohl nun meine Felle davon schwimmen. 2 Wochen bleiben mir noch und ich muss mich noch etwas vorbereiten. Doch wie und wann? Mit meinen Mädels war ich ja schon ein paar mal los, jedoch ist das ein anderes Tempo. Vor knapp zwei Wochen zog ich mal wieder mit voller Stolz durch den Wald. Keuchend hatte ich alles überstanden. Danach legte ich mich in die Wanne, denn die morgentlichen 7° Celsius und der Wind hatten gut durchgekühlt. Ich war wirklich froh als ich wieder zu Hause war, obwohl die Wege in den Wäldern wieder "baumfrei" sind. Spaß war was anderes. Kurzum, es war an diesem Tag eine Quälerei für mich. Dazu kommen noch die Schlechtwettertage die mich immer wieder zur Pause zwingen.
In Vorbereitung meines Fahrzeugs auf den nächsten Urlaub war ich besser drauf und habe mir neue Reifen bestellt. 3000 km für die alten Nobby Nic waren genug. Die neuen Reifen sind jedoch ein Graus für den Platten zwischendurch. Ich brauchte sage und schreibe 2 Stunden! für einen Reifen. Was sonst ein Minutensache ist, entpuppte sich durch die "neue und verbesserte" Karkasse in eine Wutaktion. Sollte ich irgendwo mal nen Platten haben werde ich wohl mein Rad dann tragen müssen. Zwar bekommt man die Decke gut ab, aber rauf will sie nicht. Hab beim montieren schon Angst um die Felge gehabt. Ich hätte mir mal vor Jahren die alten Reifen in Massen kaufen sollen. Da wäre ich jetzt glücklicher gewesen. Egal, nun sind die Dinger drauf und warten auf den Einsatz in Dresden zur RTF. Katrin und ich hatten uns gleich am ersten Tag angemeldet. Wir waren Nummer 34 und 35 bei der Anmeldung und was bekommen wir geschickt? Startnummer 8176 und 77. Nöö ne. Dazu bekamen wir die Trikots die wirklich toll aussehen.
Letzte Woche kamen noch die letzten Bestellungen für unseren Urlaub in unser Haus. Was haben wir uns gefreut. Endlich alles da. Katrin beginnt mit den ersten Vorbereitungen. Es wird bereits alles hingelegt was verpackt werden soll. Nächste Woche gehts schon los. Ich kann es gar nicht fassen. Wir schnell doch die Zeit vergangen ist. Ich packe nun erstmal meinen Teilekoffer und tüftel derweilen an einer Konstruktion für mein Rad, damit es im Auto besser transportiert werden kann.
Das Foto oben stammt aus einer der Touren mit Katrin und Gitti als wir schönes Wetter und Lust hatten mal ne Runde zu drehen. Es hat ganz schön nachgelassen mit "lass uns mal ne kleine Runde drehen" . Ich fühle jetzt schon meinen Hintern auf meinem Sattel nach zwei Radler-Tagen. Es kann wehtun wenn man es länger sausen lässt. Zudem beschweren sich die Schultern vom Rucksack tragen. Soll ich jetzt den ganzen Tag mit Rucksack laufen? Egal, es wird schon irgendwie laufen, bzw. schmerzen. Das Motto eines Kumpels aus der Radtruppe lautete immer: "Spaß durch Schmerzen". Na wenn´s denn hilft?

Glück auf
Euer Sandsteinjäger