Über Viehwege und Serpentinen mit 15 Kehren ging es hinauf
zum Parkplatz. Schon am Parkplatz war es wieder mal kühl und wir zogen uns die
Jacken an, um sie später wieder mal auszuziehen. Als jedoch Nieselregen begann,
mussten wir wieder alles neu einpacken und uns mit den blauen Tüten behängen.
Steil auf ging der Wanderweg von der Ursprungsalm in Richtung des Giglachsees.
Eine frisch gebaute und von Menschenhand errichtete Wanderautobahn die so
keinen richtigen Spaß machte, besonders bei Regenwetter, führte uns hinauf.
Hinter jeder Kehre oder Biegung suchten wir den „AHA-Effekt“. Die Giglachseehütte
war dann dieser erste Effekt auf den wir doch so sehr hingearbeitet hatten. Am
ersten Schneefeld lag der Schnee noch gut 2 Meter hoch direkt auf der Zuwegung.
Dieser musste wohl erst vor Wochen freigeräumt worden sein. Unsere Blicke
galten jedoch dem Oberen Giglachsee, der schon phantastisch aussah. Langsam kam
wieder mal die Sonne raus. Wir gingen über den oberen Weg zum Ignaz-Mattiz-Haus,
um dort evtl. einzukehren. Von weitem sahen wir bereits, dass sich dort eine
Schulklasse breit gemacht hatte.
Als die Sonne wieder schien und die meisten Menschen das Lokal
verlassen hatten, taten wir es ihnen ebenbürtig. Zahlen, anziehen und weiter
wandern. Es ging um den See herum bis zu einer Unterkunftshütte am Ende des
Unteren Giglachsee. Hier machten wir noch mal Rast und verspeisten unsere
mitgebrachten Nahrungsmittel. Dabei saßen wir schön in der Sonne.
Eure Sandsteinjäger
(P.S. keine Rechtschreibkorrektur - es ist spät)