Nach einem wunderschönen Ausflug zur Hunskirche hatte Katrin eine tolle Idee. Sie schlug vor, einen abendlichen Rundgang zur Kaiserkrone zu machen. Begeistert von der Idee, machten wir uns auf den Weg. Ich sortierte meine Ausrüstung, während Katrin das Auto vorbereitete, und schon bald fuhren wir in Richtung Schöna.
Als wir in Schöna ankamen, begann die Sonne langsam unterzugehen. Die Bürgersteige waren bereits hochgeklappt und das Dorf wirkte still und verlassen. Alles spielte sich nur noch in den Gärten und Häusern ab. Der Himmel zeigte sich klar und versprach einen atemberaubenden Sonnenuntergang.
Wir hatten für den Abend Proviant dabei – Wein, Gösser und Knabberzeug. Nachdem ein anderes Paar, das zuvor dort gewesen war, bereits abgezogen war, hatten wir den Sonnenuntergang ganz für uns allein. Es war wahrhaftig schön, die Sonne hinter den Bergen verschwinden zu sehen und den Moment gemeinsam zu genießen.
Als die Sonne vollständig verschwunden war, wurde es langsam dunkel. In der Dunkelheit hörten wir plötzlich das Jaulen eines Fuchses. Es klang eher nach Asthma als nach normalem Bellen. Dieser ungewöhnliche Klang fügte dem Abend eine mysteriöse Note hinzu.
Mit unseren Kopflampen begaben wir uns zurück zu unserem Auto. Doch schon nach den ersten Stufen verglimmte Katrins Kopflampe – die Batterie war leer. Glücklicherweise hatte ich noch meine funktionstüchtige Kopflampe dabei, sodass wir sicher zum Auto zurückfinden konnten.








