Der Pfad begeht sich sehr gut. Katrin hatte den Weg im Netz gefunden, nachdem dieser neu eingeweiht und beschrieben wurde. Gleich mit negativen Bewertungen. Der Weg war bereits in der Öffentlichkeit vertreten, aber noch lange nicht bereit ihn wirklich zu genießen. Trotzdem konnte man ihn sehr gut gehen. Auch die Tafeln waren sehr hinweisreich mit den Beschreibungen wie der Maler welche Skizzen von welchem Standpunkt aus er auf Papier gebracht hatte. Ganz schön geschummelt der Bursche – die KI des 19. Jahrhunderts? Immer wieder konnte wir Pause machen und den Weg dort oben oberhalb der Elbe genießen. Später bogen wir jedoch ab, auf den Aussichtspunkt der Hundskirche bei Reinhardtsdorf. Was ein toller Blick von beiden Punkten aus auf Schmilka und Elbe. Hätte der Maler auch mal von hier schauen müssen, aber dazu hat die Kraft wohl nicht mehr gereicht.
Wir mussten vom Aussichtspunkt wieder ein Stück zurück, um auf den alten Weg zu kommen. Dieser führte uns nun in Richtung Aschersteig, der es nochmal in sich hatte und uns unterhalb des Fußes der Kaiserkrone bringen sollte. Endlich in Schöna angekommen und ab zum Restaurant Zirkelstein. Hier speisten wir vorzüglich. Katrin meinte, es sei da Beste Essen in diesem Urlaub. Das wird dann wohl nicht das letzte Mal gewesen sein.
Hinunter nach Krippen ging es dann über den Wolfsberg und den Püschelweg. Es ist die eigentliche Route, die wir bis jetzt schon sehr oft gegangen sind und der immer wieder gemütlich ist. Der komplette CDF Weg ist somit begangen. Mit 15 Kilometern und reinen 3 Stunden und 53 Minuten ist die eigentliche Gehzeit unterboten. Das ist aber nicht unser Ziel – es ist der Genuss den auch der Casper wohl am Ende in Krippen gefühlt hatte.
Eure Sandsteinjäger



