Freitag, 5. Juli 2024

Caspar der alte Hund


Heute, ja heute sollte sie starten. Die Erlebnisabenteuer-Tour des Malers der die Welt im Augenblick in Atem hält und mit sich im Augenblick auch alles verkaufen lässt. Der Rundweg geht einmal rund um Reinhardtsdorf-Schöna und beginnt in Krippen mit einer klassischen Bergaufpassage. Wie immer versteht sich. Der CDF Weg zieht viele Wanderer magisch an und so kommt es auch, dass der Weg etwas voller ist als gewohnt. Vor ein paar Jahren mussten wir den Pfad noch suchen und uns durch Brennnesselbüsche schlagen. Heute alles fein, Schilder gestellt, Bänke neu, Bäume gefällt und Hinweistafeln angebracht. Der CDF verkauft sich halt gut, bis er in Vergessenheit gerät.

Der Pfad begeht sich sehr gut. Katrin hatte den Weg im Netz gefunden, nachdem dieser neu eingeweiht und beschrieben wurde. Gleich mit negativen Bewertungen. Der Weg war bereits in der Öffentlichkeit vertreten, aber noch lange nicht bereit ihn wirklich zu genießen. Trotzdem konnte man ihn sehr gut gehen. Auch die Tafeln waren sehr hinweisreich mit den Beschreibungen wie der Maler welche Skizzen von welchem Standpunkt aus er auf Papier gebracht hatte. Ganz schön geschummelt der Bursche – die KI des 19. Jahrhunderts? Immer wieder konnte wir Pause machen und den Weg dort oben oberhalb der Elbe genießen. Später bogen wir jedoch ab, auf den Aussichtspunkt der Hundskirche bei Reinhardtsdorf. Was ein toller Blick von beiden Punkten aus auf Schmilka und Elbe. Hätte der Maler auch mal von hier schauen müssen, aber dazu hat die Kraft wohl nicht mehr gereicht.

Wir mussten vom Aussichtspunkt wieder ein Stück zurück, um auf den alten Weg zu kommen. Dieser führte uns nun in Richtung Aschersteig, der es nochmal in sich hatte und uns unterhalb des Fußes der Kaiserkrone bringen sollte. Endlich in Schöna angekommen und ab zum Restaurant Zirkelstein. Hier speisten wir vorzüglich. Katrin meinte, es sei da Beste Essen in diesem Urlaub. Das wird dann wohl nicht das letzte Mal gewesen sein.

Hinunter nach Krippen ging es dann über den Wolfsberg und den Püschelweg. Es ist die eigentliche Route, die wir bis jetzt schon sehr oft gegangen sind und der immer wieder gemütlich ist. Der komplette CDF Weg ist somit begangen. Mit 15 Kilometern und reinen 3 Stunden und 53 Minuten ist die eigentliche Gehzeit unterboten. Das ist aber nicht unser Ziel – es ist der Genuss den auch der Casper wohl am Ende in Krippen gefühlt hatte.

Eure Sandsteinjäger 
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Donnerstag, 4. Juli 2024

Lange Hose im Sommer?


Schon wieder lange Hose heute? Katrin wollte in kurz gehen, doch mir war das alles suspekt. Zwar hatte ich mir nur ein Shirt angezogen, aber die lange Hose blieb. Wir marschierten zum Bahnhof, bei der Katrin sich ganz schön in der Zeit verzettelt hatte und wir 20 Minuten zu früh auf dem Bahnhof waren. Es ging heute von Wehlen aus über den Steinbrecherpfad nach Dorf Wehlen und dann wieder zurück. Also eine kleine Runde für die geschwächten Füße. Außerdem müssen wir aufpassen, dass wir uns keine Erkältung holen. Wie unbeständig ist das Wetter bloß. Dicke Jacken haben wir absichtlich zu Hause gelassen. 15°C Grad und Sonnenschein – nicht der wahre Sommer. So zog sich das auch heute den ganzen Tag durch. Der Steinbrecherpfad ist uns bekannt und wir schon öfters dort gewesen. Dort kann man super Fotos machen, alles mystisch dort, alt und verlassen – eine andere Welt. Doch leider holt sich auch hier die Natur alles zurück und es wird auch der Natur überlassen. Der Weg verwarlost ein wenig und das zum CDF Jahr – oh mein Gott (Scherz). Jeder brüstet sich mit CDF, aber die Wege anzulegen und auch in Ordnung zu halten, das ist schwer.

Wir wollten weiter bis zum Pavillon, den ein paar Künstler vor 100 Jahren mal genutzt hatten. Ich hatte damals schon schöne Fotos dort gemacht und wollte es wieder tun, da es die alten Fotos nicht mehr gibt (digitales Unvermögen). Leider sahen wir zwei Ziegen, die vor Jahren bei einem Filmdreh entwischt sind und sich selbstständig gemacht haben. Diese kleine Herde haust in diesem kleinen Wäldchen. Mit Ziegen sollte man sich nicht anlegen, klar. Aber Katrin machte gleich einen Rückzieher und ging mit mir nicht weiter. Also Rückzug und ab nach Dorf Wehlen und zurück nach Stadt Wehlen.

Abends ging es dann zur Liethenmühle, mit dem Rad versteht sich. Oh, ich habe mächtig gepumpt diesen blöden Berg hinauf zu kommen. Katrin kam bis zu ihrem Punkt, den sie sich auch vorgenommen hatte mit bravur. Am Tisch ruhten wir uns aus und warteten auf die Bedienung, die uns dann klar gemacht hatte, dass wir etwas warten müssten. Die Köchin war unterwegs uns sollte in der nächsten Stunde eintreffen. Für uns war das kein Problem und wir durchstöberten die Wanderkarte für unsere nächsten Touren.

Plötzlich begann der Starkregen, der auch so erwartet war. Geschützt und sicher haben wir geschlemmt, erzählt und geplant. Schöner Abend.

Eure Sandsteinjäger 
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Mittwoch, 3. Juli 2024

Eiszeit

Heute nahmen wir uns den Wachberg vor und zwar mit dem Fahrrad. Die Route lautete von Schandau durch das Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall und dann hinauf, hinauf, hinauf bis kurz vor den Ort Lichtenhain. Dann ging es weiter hinauf in Richtung Hexenbaum und Hohe Straße. Alles nur rauf rauf rauf. Da haben wir beide dann auch irgendwann mal geschoben. Die neuerdings teilasphaltierten Waldstraßen konnte man gut fahren, aber sobald der faustgroße Schotter hinzukam, liefen wir beide nebenher. Wir mussten knapp 400 Meter Höhe überwinden, um später endlich in den Genuss zu kommen hinab zu fahren. Mit so einigen Pausen in windschattigen Plätzen versuchten wir den Sommer zu genießen, sofern er denn da war. Die Temperaturen verliefen sich, ja sie verliefen sich im 15er Bereich. Da hatte man schon das eine oder andere dicke Jäckchen rausgeholt, wenn es mal abwärts ging und es in den gefühlten Frostbereich ging. Dabei tränten die Augen und leckte die Nase. Irgendwann kam auch mal wieder die Sonne raus und ging bergauf. Es wurde wieder gekeucht und geschoben.

Endlich kam Tomasov in Reichweite. Es war mehr als die Halbzeit, aber die Spitze des „Eisbergs“ (in zweierlei Hinsicht). Es folgte nun der Wachberg und wir durchfuhren den altbekannten Wald der keiner mehr war. Mondlandschaft mit einer leichten Überzuckerung von Birkenbäumen und Büschen. Würde man mich hier aussetzen, ich hätte nicht gewusst wo ich wäre und würde wahrscheinlich auf den Harz tippen. Hier stand eigentlich nichts mehr. Dieser Wald hat echt gelitten.

Pausentee auf dem Wachberg. Die Gaststätte hatte heute geschlossen, aber das war uns bekannt. Es ist leider nicht mehr so wie „früher“, wo es nur einen Tag in der Woche gab, der Geschäftsfrei war. Wir machten es uns auf der Bank gemütlich und wärmten uns am Kaffee und aßen unsere Reste und wollten diese Ruhe genießen. Stille wie im Märchenland, doch horch, wer kommt. Eine kleine Reisegruppe eines tschechischen Ferienlagers. Hui, da war Leben drin und die 8 bis 14 jährigen machten sich über den Spielplatz her und besetzten Kirche, Schule und alle anderen Häuser des Spielplatzes, aber wussten sich zu beschäftigen.

Wir indes machten uns auf den Rückweg über den Pfad nach Saupsdorf. Der Weg, der vor drei Jahren noch ein toller Weg war und zum wandern ideal, war nur noch schmaler Trail von 20 cm Breite mit nicht sichtbaren Wurzeln und Steinen. Man hat das Spaß gemacht. Mir stand das Wasser in den Augen und die Knie zitterten als ich im Dorf angekommen war. Jetzt ging es wieder zusammen mit Katrin den Asphalt hinab in das Kirnitzschtal, anfangs mit viel Schwung die der Straße und ihrer Neigung geschuldet war. Später dann musste ich ordentlich reintreten, um mit Katrin mithalten zu können. Im Tal hatten wir dazu noch ordentlich Gegenwind. Sobald ich dann ordentlich Vorsprung erzielen konnte, kam sie wieder an und klingelte und machte sich mit ihrer quitschenden Bremse bemerkbar, was dann in etwa hieß „wegen Dir muss ich bremsen, fahr schneller“.

Gegessen wurde in der Eiche. Morgen wird dann gewandert.

Eure Sandsteinjäger 
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Dienstag, 2. Juli 2024

Der Kleinhennersdorfer

Gestern war auf Grund der Wettervorhersage "Faulenzia". Das Wetter tat jedoch nicht das was es sollte. Also nur Erholung.

Unsere heutige Tour hatten wir bereits im letzten Jahr besprochen. Durch das Sandloch am Kleinhennersdorfer Stein sollte es gehen, hinauf auf den auch sogenannten Stein mit seinen vielen Wegen, die wir noch nicht alle begangen hatten. Und zwar aus dem Grunde, weil sie nicht alle beschildert sind und nur als Pfade gelten. Hier kann man forschen – Abenteuerland pur, und zack da haben wir den Ohrwurm. Begonnen hatten wir unseren Weg über den Täppigsteig hinauf ins Dorf und dann weiter über das Sandloch. Steil wie der K2. In engen Serpentinen und frei am Fels stiegen wir mit unseren Stöcker hinauf. Eigenartiger Weise verlief auch hier nun der Forststeig. Ich war mir jedoch sicher, dass hier etwas nicht ganz richtig war, aber dazu später mehr. Auf dem ersten Plateau angekommen waren wir nun sicher, dass bald eine Bank zum ausruhen kommt. Dort packten wir auch pünktlich unser Mittag aus. Leider spielte das Wetter nicht so mit und es hätte freundlicher sein können. Die Hitze vom Wochenende vermissten wir jedoch nicht. Es war unbeständig und wolkig mit kleinen Schauern.

Auf der digitalen Karte konnten wir sehen, dass es hier weitere wilde Wege gibt und die wir gerne ausprobieren würden. Mal schauen wann das passieren wird. Vielleicht schon 2026? Weiter ging es in Richtung Papststein bis zu einer bestimmten Kreuzung an der ein schmaler Pfad uns in Richtung Hunskirche bringen sollte. Freier Blick auf den Kleinhennersdorfer Stein. Wunderschön. Aber auch hier gab es eine Gabelung, an der wir lieber den unteren Weg nehmen sollten, als den anstrengenden oberen Weg. Da hatte Katrin mal wieder Recht.

Pause an der Hunskirche. Hier zog der Wind ordentlich um die Ecke. Dickes Hemd an und heißen Kaffee. 15 Grad zeigte das Onlinethermometer – trotzdem ging es später kurzärmlig wieder weiter.

Der Weg führte uns direkt nun nach Gohrisch zum Bäcker und erst jetzt nahm die Touridichte merklich ab. Eigentlich gibt es hier Stellen und Wege, an denen man keine Menschenseele trifft und gerade jetzt in dieser Zeit haben wir am Anfang mitbekommen, dass es die Ansammlungen von Menschen in der Sächsischen Schweiz stark reduziert waren. Aber was war heute los? Überall kamen wir ins Gespräch mit Leuten, die sich hier wohl fühlten, die die Gegend nicht zum ersten Mal erkundet haben oder die ganz fasziniert sind von der Umgebung.

Am Hörnelteich war dann Erholung, diesmal ohne Relaxbank, denn die war wohl geklaut worden. Stattdessen tigerte ich um den Teich, um Fotos von einigen Vögeln zu machen, doch die taten mir nicht den Gefallen. Ich erhöhte nur die tatsächliche Wanderdistanz für den heutigen Tag.

Zum Abendbrot ging es zum Memory. Morgen steht die erste Biketour an.

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Montag, 1. Juli 2024

Wiso heute?

Heute ist nicht viel gelaufen. Schaut mal morgen rein :-)

Eure Sandsteinjäger 

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Sonntag, 30. Juni 2024

Der frühe Vogel


Der Tag begann früh um 4:48 Uhr mit dem Gesang eines Bluthänflings. Das war dann der frühe Vogel. Nachdem wir noch einmal eingeschlafen waren, standen wir gegen 8 Uhr auf. Draußen war es bereits warm, und der gestrige Tag hatte bei 31 Grad geendet. Trotzdem lag eine leichte Feuchtigkeit in der Luft – irgendwo musste es heute geregnet haben.

Wir fuhren mit der Kirnitzschtalbahn bis zum Lichtenhainer Wasserfall und stiegen dort in den Bus nach Hinterhermsdorf um. Unsere Wanderung begann in Richtung “Beize Haus” und führte uns weiter zum Königsplatz. Der leichte Nieselregen hielt nicht lange an, und das Wetter blieb auf unserer Seite. Eigentlich sollte es ab 11 Uhr regnen, aber das trat nicht ein. Stattdessen wechselten sich Sonne und Wolken bei warmen Temperaturen ab.

Am Königsplatz genossen wir die tolle Aussicht und unser kleines Mittagessen aus der Brotdose. Katrin entdeckte eine Eidechse, die sich unbedingt fotografieren lassen wollte – ich nahm viele Einstellungen vor. Dann ging es hinab ins Kirnitzschtal mit zahlreichen kleinen Pausen, Rucksackeinstellungen und Fotopausen.

Der Bus brachte uns nach wilder Fahrt zurück nach Bad Schandau. Im Kurparkstübl kehrten wir ein, um unser Abendbrot zu genießen. Kurz darauf setzte der Regen ein und kühlte die Luft erheblich ab. Dennoch hatten wir draußen noch angenehme 21 Grad.

Wir melden uns wieder – schaut also bald wieder rein, wenn es dann heißt: Hitzekoller oder Regenschauer! Vielleicht gibt es dann noch mehr spannende Geschichten aus der Sächsischen Schweiz zu erzählen..

Eure Sandsteinjäger 

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Samstag, 29. Juni 2024

Ankunft bei 1000 Grad

Die Sonne hatten wir wirklich eingepackt und in Massen hier verteilt. 34 Grad um 19 Uhr. Gestern war nur noch der Besuch bei der Eiche möglich. Ansonsten nochmal ausschlafen nach der frühen und anstrengenden Autofahrt und runterkommen. Alles hat geklappt. Irgendwie haben wir beim auspacken gemerkt, dass wir zuviel eingepackt haben. Egal - Jetzt ist Urlaub.

Eure Sandsteinjäger 

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Montag, 24. Juni 2024

Auf in die Sächsische Schweiz!

Es ist wieder soweit! Nach einer längeren Pause, in der die Zeit knapp war und viele andere Dinge erledigt werden mussten, sind wir nun voller Vorfreude dabei, unsere nächste Reise zu planen. Dieses Mal werden unsere Fahrräder wieder mit von der Partie sein – Wandern und Biken stehen auf dem Programm.

Die Sächsische Schweiz erwartet uns, und wir können es kaum erwarten, die malerischen Landschaften zu erkunden. Allerdings liefen die Vorbereitungen nicht ganz reibungslos: Wir hatten nur wenige Fahrradtouren und der Fahrradträger wurde nicht ausgiebig getestet. Aber jetzt sind die Taschen gepackt, und die Vorfreude ist riesig.

Die Routen für unsere Urlaubstouren mit Rucksack oder Fahrrad sind bereits gesteckt. Wir hoffen auf gutes Wetter und unvergessliche Sonnenauf- und -untergänge. Bis bald in unserem Blog!


Eure Sandsteinjäger 🌄🚴‍♂️🎒
Viel Spaß.


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Samstag, 15. Juli 2023

Heißer Abschluss

H
eute war unser letzter Urlaubstag hier in der wunderschönen Sächsischen Schweiz. Und was soll ich sagen? Das Thermometer zeigte immer noch unerbittliche 34,4 Grad Celsius, obwohl es bereits 18:00 Uhr war. Die Hitze hielt uns fest im Griff und die Wetterprognose war nicht gerade vielversprechend.

An solch einem heißen Tag fragt man sich unweigerlich, was man eigentlich tun soll. Die Temperaturen waren regelrecht erdrückend. Die Hitze schlug mir heute Morgen etwas aufs Gemüt. Zum einen hatte ich schlecht geschlafen, zum anderen vertrage ich die momentane Hitze überhaupt nicht gut.

Nach dem Frühstück beschloss ich, mich noch einmal hinzulegen, und stand erst gegen Mittag wieder auf. Es ging mir etwas besser, aber Katrin hatte inzwischen ihre Leidenschaft für das Postkarten- und Glückwunschkartenschreiben wiederentdeckt. Sie vertrieb sich ihre Zeit mit diesem Hobby. Ich bin da nicht so der Freund von.

Später fuhren wir noch einmal mit der Fähre in die Stadt und gönnten uns ein letztes Mal eine köstliche Eisschokolade in "Idas Café". Es war so lecker, dass ich es sofort bei Instagram posten musste - etwas, was ich normalerweise nicht tue. Der Kuchen war einfach unwiderstehlich.

Als wir schließlich nach Hause zurückkehrten, legte sich Katrin hin und gegen 17:00 Uhr begannen wir damit, das Auto für die Abreise morgen früh zu packen. Mir lief das Wasser bereits beim bloßen Gedanken daran über das Gesicht. Die Hitze war einfach unerbittlich. Selbst wenn etwas Wind aufkam, war dieser so heiß, dass er kaum Erfrischung brachte.

Jetzt freuen wir uns auf das Abschlussessen bei Heiko. Es wird ein schöner Ausklang unseres Urlaubs sein. Es war wieder einmal eine wundervolle Zeit hier in der Sächsischen Schweiz, mit all ihren atemberaubenden Landschaften und den zahlreichen Aktivitäten, die wir unternehmen konnten.

Das war es dann wieder aus der Sächsischen Schweiz. Der Urlaub neigt sich dem Ende zu, und wir müssen Abschied nehmen. Doch keine Sorge, bald gibt es schon wieder neue Abenteuer und Reiseberichte von uns. Bleibt uns bitte treu und seid gespannt auf unseren nächsten Eintrag.

Bis bald und liebe Grüße, Eure Sandsteinjäger 

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Freitag, 14. Juli 2023

Kaiserkrone im Abendlicht

Nach einem wunderschönen Ausflug zur Hunskirche hatte Katrin eine tolle Idee. Sie schlug vor, einen abendlichen Rundgang zur Kaiserkrone zu machen. Begeistert von der Idee, machten wir uns auf den Weg. Ich sortierte meine Ausrüstung, während Katrin das Auto vorbereitete, und schon bald fuhren wir in Richtung Schöna.

Als wir in Schöna ankamen, begann die Sonne langsam unterzugehen. Die Bürgersteige waren bereits hochgeklappt und das Dorf wirkte still und verlassen. Alles spielte sich nur noch in den Gärten und Häusern ab. Der Himmel zeigte sich klar und versprach einen atemberaubenden Sonnenuntergang.

Wir hatten für den Abend Proviant dabei – Wein, Gösser und Knabberzeug. Nachdem ein anderes Paar, das zuvor dort gewesen war, bereits abgezogen war, hatten wir den Sonnenuntergang ganz für uns allein. Es war wahrhaftig schön, die Sonne hinter den Bergen verschwinden zu sehen und den Moment gemeinsam zu genießen.

Als die Sonne vollständig verschwunden war, wurde es langsam dunkel. In der Dunkelheit hörten wir plötzlich das Jaulen eines Fuchses. Es klang eher nach Asthma als nach normalem Bellen. Dieser ungewöhnliche Klang fügte dem Abend eine mysteriöse Note hinzu.

Mit unseren Kopflampen begaben wir uns zurück zu unserem Auto. Doch schon nach den ersten Stufen verglimmte Katrins Kopflampe – die Batterie war leer. Glücklicherweise hatte ich noch meine funktionstüchtige Kopflampe dabei, sodass wir sicher zum Auto zurückfinden konnten.

Obwohl der vorletzte Abend nun vorüber war, freuten wir uns bereits auf den nächsten Tag, an dem wir kurzfristig entscheiden wollten, wohin unsere Reise gehen würde. Mehr dazu erfahrt ihr morgen.

Eure Sandsteinjäger 

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Dramatik und Triumph

H
eute möchte ich euch von einem Wanderabenteuer erzählen, das von Dramatik und Triumph geprägt war. Wir hatten uns fest vorgenommen, die Hunskirche zu erreichen, nachdem unsere letzte Wanderung dorthin aufgrund der Hitze abgebrochen werden musste. Und heute sollte es endlich Realität werden – Hunskirche Teil Zwo.

Frühmorgens standen wir wieder einmal zeitig auf und nahmen den Zug bis nach Königstein. Auf dem Aufstieg zur "Schönen Aussicht" wählten wir einen alten Pfad, der uns mächtig in die Knochen ging. Doch oben angekommen, überkam uns sofort der Gedanke, eine herrliche lange Pause mit Blick auf die Festung einzulegen.

Die Wanderung führte uns weiter nach Gohrisch, wo wir uns auf ein Café freuten. Im Café gab es leckeres Eis und köstlichen Kuchen - das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Nach einiger Pfadsuche erreichten wir schließlich Gohrisch, nur um festzustellen, dass das Café geschlossen hatte. Ausgerechnet heute! Urlaub, mitten in der Saison? Nun gut, wir ließen uns davon nicht entmutigen und setzten unseren Weg fort zur Buschbank.

Die Buschbank entpuppte sich als eine Pausenbank in Privatinitiative, die wunderbar gemacht war. Dort legten wir eine lange Pause ein und genossen die Atmosphäre. Dann ging es weiter über die Alte Jäke und später hinauf zur Hunskirche. Der Weg war eigentlich eine Sackgasse, und wir wussten, dass wir denselben Weg auch wieder zurücklaufen mussten - eigentlich. Aber dazu später mehr.

Endlich erreichten wir nach unzähligen Stufen die Hunskirche. Katrin hatte dabei ein leichtes Unbehagen verspürt, doch oben angekommen wurden wir mit einem unglaublichen Ausblick belohnt - einfach atemberaubend! Wir packten unser Essen aus, denn unser nächster Halt war die Liethenmühle, und bis dahin würden wir sicherlich wieder hungrig sein.

Nachdem wir die Aussicht erkundet und unsere Kalorien aufgenommen hatten, begaben wir uns auf meinen entdeckten Pfad unterhalb des Papststeins. Dieser war in meiner Karte als Pfad gekennzeichnet und wurde wohl auch schon desöfteren begangen. Der Pfad war schmal und gewährte uns einen weiten Blick in die Ferne. Zuerst war Katrin skeptisch, doch am Ende war sie von dieser Strecke so begeistert, denn sie war wahrlich schön. Sie war stolz auf sich selbst, dass sie diesen Weg mit mir gegangen war. Wir mussten also nicht zurück und hatten wieder etwas Neues entdeckt.

Schließlich landeten wir wie geplant in der Liethenmühle und wurden herzlich empfangen und hervorragend bedient. Dort werden wir gerne wieder zum Essen hinkehren. Doch heute Abend geht es noch an einen anderen Ort, aber das verrate ich nicht. Es bleibt eine Überraschung.

Dieses Wanderabenteuer zur Hunskirche war geprägt von Dramatik, Triumph und unvergesslichen Momenten. Es zeigt, dass selbst unvorhergesehene Hindernisse und geschlossene Cafés uns nicht davon abhalten können, die Schönheit der Natur und die Herausforderungen des Wanderns zu genießen.

Bis zum nächsten Abenteuer!


Eure Sandsteinjäger 

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Donnerstag, 13. Juli 2023

Brötchen-Fehlschlag und Kaffeetaufe

Ich möchte euch heute von einem aufregenden Wanderabenteuer erzählen, das uns von Schmilka bis zum wunderschönen Beuthenfall führte. Es war ein Tag voller unerwarteter Wendungen, lustiger Begegnungen und beeindruckender Natur.

Wir starteten frühmorgens in Krippen und nahmen den Bus nach Schmilka, um unsere Wanderung zu beginnen. Bevor wir loszogen, machten wir einen kurzen Halt an der örtlichen Bäckerei, um uns mit Brötchen zu versorgen. Da es leider keine Rosinenbrötchen gab, entschieden wir uns für welche, die angeblich eine süßliche Note hatten. Gespannt auf den Geschmack, machten wir uns auf den Weg.

Unser Marsch führte uns in Richtung Lehnsteig und über diesen zum Reitsteig. Unterwegs erkundeten wir den Weg der Wildnis, der gut gemacht, aber noch ausbaufähig war. Es war beeindruckend, die atemberaubende Landschaft von oben zu betrachten.

Weiter ging es über den bekannten "unteren Fremdenweg" in Richtung Frienstein. Doch auch hier hatte das Feuer gewütet und die vertraute Umgebung zerstört. Jetzt konnten wir tief in die Schluchten blicken, was Katrin etwas unheimlich fand, besonders da die Wege schwierig zu begehen waren. Fragten wir uns, ob der Naturschutz hier nun auch Fortschritte macht, indem die Wege nicht mehr korrekt freigeschnitten werden?

Am Frienstein gönnten wir uns eine wohlverdiente Ruhepause, obwohl wir zuvor bereits längere Pausen eingelegt hatten. Leider wurden wir von einem holländischen Pärchen mit ihrer Bassbox gestört, sodass wir beschlossen, bald wieder aufzubrechen.

Anfangs waren wir alleine unterwegs, doch nach und nach begegneten wir anderen Wanderern. Doch auch diese verloren sich, als wir den Heideweg einschlugen und weiter in Richtung Beuthenfall wanderten. Dort angekommen, warteten wir auf unsere Kirnitzschtalbahn, um uns zurück nach Bad Schandau zu bringen.

Die Fahrt endete schließlich in Bad Schandau. Katrin hatte noch Lust auf eine Kneipp-Anwendung, während ich mich bereits auf ein erfrischendes Eis freute. Jeder genoss seine kleinen Freuden.

Abends wurde dann gegrillt und der Abend wurde lang. Wir lachten, erzählten Geschichten und genossen die gemeinsame Zeit in vollen Zügen.

Eine besondere Erwähnung verdienen allerdings die Brötchen, die wir unterwegs probierten. Am Heideweg aßen wir schließlich unsere Reste, darunter auch die angeblich "tollen" Brötchen. Doch sie entpuppten sich als Flop - weder süß noch frisch. Um ihnen etwas Geschmack zu verleihen, tunkten wir die Teigstücke in unseren Kaffee. Katrin stimmte sogar ein Liedchen über die Brötchen an, um die Situation auf humorvolle Weise zu meistern.

Unser Wanderabenteuer von Schmilka zum Beuthenfall war eine bunte Mischung aus schönen Landschaften, unerwarteten Begegnungen und kleinen Pannen. Es sind genau solche Erlebnisse, die eine Reise zu einer unvergesslichen Erfahrung machen.

Bis zum nächsten Abenteuer!


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Mittwoch, 12. Juli 2023

Unangenehme Körperwelten

Nun hat es uns erwischt – der geplante Pausentag für Donnerstag wurde kurzerhand auf heute verschoben. Endlich konnten wir etwas länger schlafen und gemütlich frühstücken, auch wenn es nur mit alten Brötchen war. Das Thermometer zeigte bereits am Morgen erneut 25 Grad an. Glücklicherweise hatten wir in der letzten Nacht ein erfrischendes Gewitter, obwohl es keinen Regen gab. Doch diesmal hegen wir einen riesigen Wunsch für unseren Urlaub, den andere vielleicht für etwas seltsam halten würden: Wir sehnen uns nach einem schönen Regentag. Ein solcher Tag würde uns die perfekte Ausrede für eine Pause bieten. Doch im Moment scheint dieser Wunsch nur dahingesagt zu sein. Wir können die Schmerzen in unserem Rücken und unseren Füßen als Entschuldigung heranziehen, obwohl selbst ein Kneippbad keine Linderung mehr bringt. Stattdessen beschließen wir, die Zeit einfach verstreichen zu lassen und uns nicht hetzen zu lassen. Ein wenig Einkaufen hier und da, einen Kuchen für den Nachmittag kaufen, eine kurze Fährfahrt machen und uns dann hinlegen, um Gedanken für den nächsten Tag zu sammeln. Morgen haben wir ein Programm vor uns, denn der Grill muss pünktlich angeheizt werden. Es ist jetzt Viertelsechs, und der Tag ist noch nicht zu Ende. Ich freue mich bereits auf das Abendessen in der Gaststätte, denn der Hunger macht sich langsam bemerkbar. Statt mich hinzulegen und noch etwas auszuruhen, sitze ich hier und schreibe einen Text über einen scheinbar langweiligen Tag ohne besondere Erlebnisse, aber dafür mit erholsamer Ruhe. Unser Körper wird es uns danken. Langweilig? Na ja, ich musste mir heute tatsächlich ein paar neue Socken kaufen, da mein altes Paar endgültig den Geist aufgegeben hat. Sie sind kaputt, fertig, hinüber – da ist nichts mehr zu machen. Und der Geruch war auch nicht gerade angenehm. Für den morgigen Tag haben wir gerade einen Plan entworfen, der uns früh aus den Betten holen wird. Das bedeutet auch, dass ich meine neuen Socken morgen testen werde. Das Wetter soll sich nicht ändern, was bedeutet, dass uns erneut angenehm hohe Temperaturen erwarten. In diesem Sinne: Schwitzt schön – aber immer noch besser als in stickiger Büroluft zu sitzen.

Eure Sandsteinjäger 

Dienstag, 11. Juli 2023

S und XL in die Richterschlüchte

Ein lockerer Start in den Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns auf den Weg zur Fähre nach Schandau machten. Das Wetter war strahlend schön und versprach einen weiteren heißen Tag mit Temperaturen um die 30 Grad. Bevor es losging, besorgten wir uns beim Bäcker noch Verpflegung für die Wanderung. Mit dem Bus fuhren wir bis zur Neumannmühle, wo uns Katrin mit ihrer feinen Nase auf etwas aufmerksam machte. Obwohl der Laden noch geschlossen war, gab es dort für jeden von uns ein neues Shirt aus der aktuellen Kollektion – einmal in Größe S und einmal in Größe XL. Wir fragten uns scherzhaft, wer wohl die Schilder in die Shirts eingenäht hatte, und waren etwas überrascht über die hochpreisige Ware, die jedoch einen tollen Eindruck macht. Natürlich müssen wir dieses Erlebnis noch bei Instagram posten, um unsere Freunde neidisch zu machen. Doch dann begann unsere eigentliche Wanderung in Richtung Zeughaus. Leider stellten wir fest, dass es an diesem Dienstag geschlossen war, da montags und dienstags fast immer Ruhetage waren (irgendwo und überall). Aber das hinderte uns nicht daran, unseren Weg in Richtung Richterschlüchte fortzusetzen. Schließlich kannten wir diesen Abschnitt schon von unserer vorherigen Wanderung über den Goldsteig. Je höher wir in die Richterschlüchte kamen, desto verheerender wurde die Zerstörung, die das Feuer im Jahr 2022 angerichtet hatte. Es war bereits etwa ein Jahr her, aber die Spuren waren noch deutlich sichtbar. Besonders am Kirnitzgrab am Lehmhübel befanden wir uns direkt an einem der Brandherde. Anstatt den Blick über die beeindruckenden Felsformationen schweifen zu lassen, mussten wir nun auf verkohlte Bäume und die Weite dahinter schauen. Es hat uns tief bewegt, welch Zerstörungswut ein Mensch haben kann.

Trotzdem konnte man langsam erkennen, wie die Natur wieder zum Leben erwachte, obwohl im Moment noch das Wasser fehlte. Stattdessen herrschte Waldbrandstufe 4, was uns bewusst machte, wie trocken und gefährdet die Umgebung war. Beim Durchschreiten der Baumstümpfe hatte man das Gefühl, dass die Kohlereste immer noch Hitze abstrahlten. Bei 31 Grad ohne Schatten in diesem Gebiet war das Wandern anstrengend.

Langsam näherten wir uns dem Winterberg mit seinen schattigen Buchenwäldern. Doch auch hier hatte der Funkenflug seine Spuren hinterlassen und die Zerstörung in Bodennähe war unübersehbar. Der Wald brannte unterirdisch und zerstörte die Wurzeln, der volle Schaden würde erst in ein paar Jahren sichtbar werden.

Schließlich machten uns auf, den Abstieg über den Müllerwiesenweg und den Grenzweg nach Schmilka zu bewältigen. Nach 12 Kilometern und 600 Höhenmetern hatten wir es wieder einmal geschafft. In Bad Schandau angekommen, nutzten wir die Gelegenheit, um uns zu erholen, ein wenig zu kneippen und etwas zu essen. Bei einem gemütlichen Gläschen Wein ließen wir den Tag ausklingen und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag.

Die Wanderung durch die Richterschlüchte war zweifellos ein beeindruckendes Erlebnis, bei dem wir die Spuren der Naturzerstörung sahen, aber auch die Hoffnung auf Regeneration und Neubeginn. Es war ein Tag voller Abenteuer, Natur und eindrucksvoller Landschaften, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

P.S. und wenn jemand meint, dass nur die Jugend mit Smartphones spielt und sich per SMS an einem Tisch unterhällt, der hat sich geirrt. Wir können da Geschichten erzählen.

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Montag, 10. Juli 2023

Grunderfahrung

Unser Tag begann heute früher als gewöhnlich. Ohne Zeit für ein Frühstück zu Hause entschieden wir uns, beim Bäcker in der Stadt zu essen. Gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zur Fähre, die uns zur S-Bahn brachte und weiter nach Pirna führte. Nach dem Umstieg in den Bus setzten wir unsere Reise fort in den wunderschönen Liebethaler Grund. Unser Ziel war eine ausgiebige Wanderung durch diese reizvolle Region. Vorbei an den ehemaligen Wasserkraftwerken und Mühlen führte uns der Weg durch das urige Tal der Wesenitz. Unsere Kameras waren bereit, denn wir suchten nach den perfekten Motiven wie Eisvögeln und Wasseramseln, die wir einfangen wollten.

Die Natur im Liebethaler Grund war atemberaubend. Wasserläufe, Stromschnellen und Wasserfälle bildeten eine malerische Kulisse für unsere Fotos. Das Wetter war heute etwas kühler, aber die stickige Luft verriet die nahende Gewitterstimmung. Glücklicherweise verlief unsere Wanderung im kühlen Tal, was sie besonders angenehm machte. Eine Pause legten wir am Wagner-Denkmal in der Nähe der Lochmühle ein. Die Lochmühle selbst war stark verfallen, doch das hinderte uns nicht daran, die Geschichte dieses Ortes zu erkunden. Besonders faszinierte uns das noch heute funktionierende Wasserkraftwerk, das immer noch 320 Haushalte mit Energie versorgt. Wir nutzten die Gelegenheit, um viele Fotos zu machen und die Schönheit dieses historischen Ortes einzufangen.

Mit neuen Eindrücken setzten wir unsere Wanderung in Richtung Lohmen fort und gingen hinab in den Uttewalder Grund. Es waren nur wenige Leute unterwegs, was uns das Gefühl gab, diese bezaubernde Natur fast für uns allein zu haben. Allerdings taten uns langsam die Füße weh, doch das hinderte uns nicht daran, weiterzugehen.

Ein weiteres faszinierendes Motiv erwartete uns im Uttewalder Grund: das imposante Felsentor. Unsere Fotos waren bereits beeindruckend, aber wir wussten, dass sie noch etwas Feinschliff am PC benötigten, um ihre volle Schönheit zum Ausdruck zu bringen.

Mit den letzten Kräften machten wir uns auf den Weg nach Wehlen. Dort angekommen, gönnten wir uns ein köstliches Essen und anschließend ein erfrischendes Eis, bevor wir zur S-Bahn zurückkehrten, die uns nach Hause brachte.

Am Ende unserer Wanderung hatten wir beeindruckende 15 Kilometer zurückgelegt und 1400 Höhenmeter überwunden. Es war ein Abenteuer, das uns mit wunderbaren Naturerlebnissen und faszinierenden historischen Stätten belohnte. Die Fotos, die wir gemacht haben, sind bereits großartig, aber wir freuen uns darauf, sie am PC noch weiter zu optimieren und die Erinnerungen an diesen Tag für immer festzuhalten


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Sonntag, 9. Juli 2023

Hitze, Abenteuer und unerwartete Wendungen


Einleitung: Heute war ein Tag, an dem wir uns entschieden haben, uns von den üblichen Transportmitteln wie Bus und Bahn unabhängig zu machen. Ohne Zeitdruck im Nacken konnten wir einfach losgehen und die Freiheit genießen. Die Wettervorhersage war alles andere als erfreulich, mit Kreislauf belastenden Temperaturen von etwa 34 Grad am Nachmittag. Trotzdem starteten wir unseren Wanderausflug gegen Mittag und hatten bereits zwei Kilometer zurückgelegt. Während es Katrin am Anfang nicht gut ging, konnte ich mich gut akklimatisieren - zumindest bis zu diesem Punkt.

Aufstieg wie eine Bergbesteigung: Der Einstieg des Hörnelwegs fühlte sich eher wie eine Expedition zum K2 an, wenn auch mit angenehmen Temperaturen. Ein Sauerstoffgerät oder ein Kühlgerät wären wünschenswert gewesen, um uns etwas Erleichterung zu verschaffen. Trotzdem stapften wir den Berg hinauf. Es war schattig, aber unglaublich heiß. Irgendwann überholte mich Katrin. Unser Zwischenziel war der Hörnelteich, der leider keinen Inhalt hatte, aber eine wunderbare Sitz- und Liegemöglichkeit bot. Hier konnten wir es aushalten und einfach mal nichts tun. Keine Touristen, die in diesem Wetter verzweifelt nach einer Bank suchten. Wir verbrachten eine lange Zeit dort, obwohl das Essen irgendwie nicht richtig schmeckte - nur die frischen Sachen gingen gut hinunter.

Die Entscheidung zur Kehrtwende: Schließlich entschieden wir uns, weiterzugehen und erreichten eine weitere Bank im Schatten, um eine Pause einzulegen. Doch dann trafen wir an der Bank "Zur Jäke" eine wichtige Entscheidung: Wir beschlossen umzukehren. Ich war völlig erschöpft und mein Trinkvorrat neigte sich dem Ende zu. Wir hatten beide 1,7 Liter Wasser in der Trinkblase und zusätzlich noch 0,6 Liter als Reserve dabei. Aber es war klar, dass dies nicht ausreichen würde, um die gesamte Tour zu beenden. Also änderten wir unseren Plan und nahmen den Bus bis nach Königstein, von dort aus fuhren wir mit der S-Bahn nach Hause.

Das Ende des Tages: Nach unserer Rückkehr beschlossen wir, unser Abendessen in der "Eiche" einzunehmen. Hier konnten wir uns ausruhen und die Strapazen des Tages hinter uns lassen. Es war eine wohltuende Belohnung nach den Herausforderungen, die wir auf unserer Wanderung bewältigt hatten.

Fazit: Obwohl unsere Wanderung nicht wie geplant verlief und wir vorzeitig umkehren mussten, haben wir dennoch ein Abenteuer erlebt. Die Hitze stellte uns auf die Probe, aber wir haben uns angepasst und das Beste daraus gemacht. Manchmal müssen wir unsere Pläne ändern und flexibel sein, um uns selbst zu schützen und das Beste aus einer Situation herauszuholen. Am Ende war es eine lehrreiche und dennoch erfüllende Erfahrung, die uns daran erinnerte, dass es bei Abenteuern nicht nur um das Erreichen des Ziels geht, sondern auch um den Weg dorthin.


Eure Sandsteinjäger