Die Bastei mal wieder mit dem Rad erkunden. Welch Schmaus. Das Wetter spielte mit und wir waren gut drauf. Mit der Bahn ging es nach Wehlen. Dort setzten wir über. Im Schlepptau eine lustige Gang die ebenfalls wandern wollte, mit den wir im Zug ins Gespräch kamen und die wir bis zum Schluss immer wieder trafen. Wir wurden sie und sie wurden uns nicht los. Ab Wehlen ging es den üblichen Radweg bis hinauf zur Basteistraße rauf. Der Kanten hat es wirklich in sich und schreckt nicht zurück. E-Bikes holt es zum Ende hin den letzten Saft aus dem Akku. Katrin und ich kennen den Weg genau und wissen wie wir die Kräfte einteilen müssen. Früher dicht bewaldet, jetzt teilweise lichtdurchflutet und brütend heiß wenn man sich den Berg hinauf quält. Endlich Basteistraße – nur noch zwei kleine Hügel und wie standen vor den Menschenmassen die erstmal nur zur Bastei liefen. Wir kamen mit unseren normalen Rädern an und ernteten schon komische Blicke: „Wenn es damit geht, dann kann der Weg ja nicht so schwierig sein“. Na, wie man es nimmt. Mir tat jedenfalls nur von der Auffahrt schon der Hintern weh. Da kommt dann immer so ein leichtes ziehen kurz vor der Backe. Bloß nicht aufstehen – sitzen bleiben und weitertreten.
Endlich Basteiausblick – Busse voller Menschen, äh ne, Menschen aus Bussen. Und das am Montagmittag. Wir fanden Platz zum schauen und später auch zum sitzen. Jetzt packten wir wieder unser Mittag aus, wo Andere sich einen Eiskaffee im Plastikbecher für 6,50€ holen, tischten wir heißen Kaffee, Würstchen und reichlich Obst zum „Nulltarif“ auf. Na ja, dafür sind die Rucksäcke auch reichlich gefüllt gewesen und tragen müssen wir es auch. Der Rückweg ging dann über Lohmen und Rathewalde zurück nach Wehlen. Hier noch ein Eis bis zur Fähre und dann mit der Kindergartentruppe in Richtung Bahnhof. Es schlossen sich bereits die Schranken für die Einfahrt des Zuges, d.h. wir konnten nicht den einfachen Weg über die Straße zum Bahnsteig nehmen, sondern mussten wieder Treppen buckeln. Und da stand wieder die Wandergang, die wir bereits heute morgen trafen. „Euch wird man auch gar nicht los“ war die Begrüßung. Wir indes fuhren nur eine Station und weiter ging es den Radweg bis nach Schandau und weiter nach Krippen. Geile Tour.
Eure Sandsteinjäger