Und schon war ich wieder Reiseleiter, ich will aber kein Reiseleiter mehr sein. Die grobe Planung hatten wir gestern zwar schon erstellt, jedoch gab es Zweifel in Form der Ausführung, da es kleine Schwächeerscheinungen gab. Das Wetter spielte gut mit, für uns jedoch etwas zu kühl aber dennoch annehmbar. Das Gepäck wurde daher darauf abgestimmt. Das Problem hierbei war, dass wir mit anfänglichen niedrigen Temperaturen auch noch mit Regen rechnen konnten. Im Prinzip hatten wir alles dabei und das drückt auf dem Rücken.
Wir schlichen an den Lorenzsteinen vorbei und standen plötzlich in einer Landschaft die uns unbekannt vorkam. Vor ca. 4 Jahren hatten wir bereits diesen Weg genommen und alles schien normal. Doch heute standen wir auf einer Fläche die kein Wald mehr war. Zwischen dem Lorenzstein und dem Hinteren Raubschloß war Brachland. Völlig neue Blicke auch hier. Die anderen Teilgebiete sehen nicht anders aus. Hier hat das neue Klima richtig zugeschlagen. Auf dem Weg zum Raubschloß war der Weg zwar nicht überfüllt, jedoch gut besucht. Wir umschifften das Raubschloß und wollten zur Goldsteinaussicht. Dieser gute Pfad führt durch eine enge Schlucht und gilt als „Abkürzung“. Dieser Pfad ist auch bei den Wandereren sehr beliebt, da er sich von Jahr zu Jahr etwas ändert. Je höher wir nach oben kamen, desto höher wurden auch die Stufen. Die wahrscheinlich letzte Stufe, etwa 100 Meter vor dem Ziel, konnte Katrin nicht mehr überwinden. Anfangs dachte ich an ziehen, dann an schieben, dann an sein lassen. Das kann ich ihr nicht antun. Sie war nun unzufrieden mit sich selbst und schlenderte wie ein 9 jähriges Kind mit langweiliger Miene hinter mir her.
Wir gingen dann locker wieder in Richtung Hauptstraße, fuhren mit dem Bus zur nächsten Station und machten noch einen Aufstieg in Richtung Ostrauer Scheibe und dann vorbei am Luchsgehege. Dank eines Dackels, der vor dem Luchs keine Angst hatte und auf und ab lief wie ein Tiger, konnte ich noch gute Fotos machen. Alles in allem hatte ich dann noch das Foto des Tages im Kasten. Und morgen kann Katrin wieder führen.
Anmerkung am Rande: Wir befuhren heute zweimal das Kirnitzschtal mit dem Bus. Wir fragen uns nur mit welcher Art von Ignoranz die Kurzurlauber bestückt sind, dass man das Tal links und rechts der Straße (selbst an Bushaltestellen, und Zufahrten für Feuerwehren) zuparken muss. Überall wo ein „freies“ Fleckchen Erde zu seien scheint wird das eigene Auto abgestellt und nachfolgende gesellen sich hinzu. Sicher ist das es hier wenige Parkplätze für Wanderer gibt, aber der ÖPNV kann bei weitem die Massen zu den Hotspots bringen und ist weitaus günstiger.
Eure Sandsteinjäger
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Wir schlichen an den Lorenzsteinen vorbei und standen plötzlich in einer Landschaft die uns unbekannt vorkam. Vor ca. 4 Jahren hatten wir bereits diesen Weg genommen und alles schien normal. Doch heute standen wir auf einer Fläche die kein Wald mehr war. Zwischen dem Lorenzstein und dem Hinteren Raubschloß war Brachland. Völlig neue Blicke auch hier. Die anderen Teilgebiete sehen nicht anders aus. Hier hat das neue Klima richtig zugeschlagen. Auf dem Weg zum Raubschloß war der Weg zwar nicht überfüllt, jedoch gut besucht. Wir umschifften das Raubschloß und wollten zur Goldsteinaussicht. Dieser gute Pfad führt durch eine enge Schlucht und gilt als „Abkürzung“. Dieser Pfad ist auch bei den Wandereren sehr beliebt, da er sich von Jahr zu Jahr etwas ändert. Je höher wir nach oben kamen, desto höher wurden auch die Stufen. Die wahrscheinlich letzte Stufe, etwa 100 Meter vor dem Ziel, konnte Katrin nicht mehr überwinden. Anfangs dachte ich an ziehen, dann an schieben, dann an sein lassen. Das kann ich ihr nicht antun. Sie war nun unzufrieden mit sich selbst und schlenderte wie ein 9 jähriges Kind mit langweiliger Miene hinter mir her.
Wir gingen dann locker wieder in Richtung Hauptstraße, fuhren mit dem Bus zur nächsten Station und machten noch einen Aufstieg in Richtung Ostrauer Scheibe und dann vorbei am Luchsgehege. Dank eines Dackels, der vor dem Luchs keine Angst hatte und auf und ab lief wie ein Tiger, konnte ich noch gute Fotos machen. Alles in allem hatte ich dann noch das Foto des Tages im Kasten. Und morgen kann Katrin wieder führen.
Anmerkung am Rande: Wir befuhren heute zweimal das Kirnitzschtal mit dem Bus. Wir fragen uns nur mit welcher Art von Ignoranz die Kurzurlauber bestückt sind, dass man das Tal links und rechts der Straße (selbst an Bushaltestellen, und Zufahrten für Feuerwehren) zuparken muss. Überall wo ein „freies“ Fleckchen Erde zu seien scheint wird das eigene Auto abgestellt und nachfolgende gesellen sich hinzu. Sicher ist das es hier wenige Parkplätze für Wanderer gibt, aber der ÖPNV kann bei weitem die Massen zu den Hotspots bringen und ist weitaus günstiger.
Eure Sandsteinjäger










