Eure Sandsteinjäger
Mittwoch, 12. Juli 2023
Unangenehme Körperwelten
Eure Sandsteinjäger
Dienstag, 11. Juli 2023
S und XL in die Richterschlüchte
Trotzdem konnte man langsam erkennen, wie die Natur wieder zum Leben erwachte, obwohl im Moment noch das Wasser fehlte. Stattdessen herrschte Waldbrandstufe 4, was uns bewusst machte, wie trocken und gefährdet die Umgebung war. Beim Durchschreiten der Baumstümpfe hatte man das Gefühl, dass die Kohlereste immer noch Hitze abstrahlten. Bei 31 Grad ohne Schatten in diesem Gebiet war das Wandern anstrengend.
Langsam näherten wir uns dem Winterberg mit seinen schattigen Buchenwäldern. Doch auch hier hatte der Funkenflug seine Spuren hinterlassen und die Zerstörung in Bodennähe war unübersehbar. Der Wald brannte unterirdisch und zerstörte die Wurzeln, der volle Schaden würde erst in ein paar Jahren sichtbar werden.
Schließlich machten uns auf, den Abstieg über den Müllerwiesenweg und den Grenzweg nach Schmilka zu bewältigen. Nach 12 Kilometern und 600 Höhenmetern hatten wir es wieder einmal geschafft. In Bad Schandau angekommen, nutzten wir die Gelegenheit, um uns zu erholen, ein wenig zu kneippen und etwas zu essen. Bei einem gemütlichen Gläschen Wein ließen wir den Tag ausklingen und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag.
Die Wanderung durch die Richterschlüchte war zweifellos ein beeindruckendes Erlebnis, bei dem wir die Spuren der Naturzerstörung sahen, aber auch die Hoffnung auf Regeneration und Neubeginn. Es war ein Tag voller Abenteuer, Natur und eindrucksvoller Landschaften, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
P.S. und wenn jemand meint, dass nur die Jugend mit Smartphones spielt und sich per SMS an einem Tisch unterhällt, der hat sich geirrt. Wir können da Geschichten erzählen.Eure Sandsteinjäger
Montag, 10. Juli 2023
Grunderfahrung
Die Natur im Liebethaler Grund war atemberaubend. Wasserläufe, Stromschnellen und Wasserfälle bildeten eine malerische Kulisse für unsere Fotos. Das Wetter war heute etwas kühler, aber die stickige Luft verriet die nahende Gewitterstimmung. Glücklicherweise verlief unsere Wanderung im kühlen Tal, was sie besonders angenehm machte. Eine Pause legten wir am Wagner-Denkmal in der Nähe der Lochmühle ein. Die Lochmühle selbst war stark verfallen, doch das hinderte uns nicht daran, die Geschichte dieses Ortes zu erkunden. Besonders faszinierte uns das noch heute funktionierende Wasserkraftwerk, das immer noch 320 Haushalte mit Energie versorgt. Wir nutzten die Gelegenheit, um viele Fotos zu machen und die Schönheit dieses historischen Ortes einzufangen.
Mit neuen Eindrücken setzten wir unsere Wanderung in Richtung Lohmen fort und gingen hinab in den Uttewalder Grund. Es waren nur wenige Leute unterwegs, was uns das Gefühl gab, diese bezaubernde Natur fast für uns allein zu haben. Allerdings taten uns langsam die Füße weh, doch das hinderte uns nicht daran, weiterzugehen.
Ein weiteres faszinierendes Motiv erwartete uns im Uttewalder Grund: das imposante Felsentor. Unsere Fotos waren bereits beeindruckend, aber wir wussten, dass sie noch etwas Feinschliff am PC benötigten, um ihre volle Schönheit zum Ausdruck zu bringen.
Mit den letzten Kräften machten wir uns auf den Weg nach Wehlen. Dort angekommen, gönnten wir uns ein köstliches Essen und anschließend ein erfrischendes Eis, bevor wir zur S-Bahn zurückkehrten, die uns nach Hause brachte.
Am Ende unserer Wanderung hatten wir beeindruckende 15 Kilometer zurückgelegt und 1400 Höhenmeter überwunden. Es war ein Abenteuer, das uns mit wunderbaren Naturerlebnissen und faszinierenden historischen Stätten belohnte. Die Fotos, die wir gemacht haben, sind bereits großartig, aber wir freuen uns darauf, sie am PC noch weiter zu optimieren und die Erinnerungen an diesen Tag für immer festzuhalten
Eure Sandsteinjäger
Sonntag, 9. Juli 2023
Hitze, Abenteuer und unerwartete Wendungen
Einleitung: Heute war ein Tag, an dem wir uns entschieden haben, uns von den üblichen Transportmitteln wie Bus und Bahn unabhängig zu machen. Ohne Zeitdruck im Nacken konnten wir einfach losgehen und die Freiheit genießen. Die Wettervorhersage war alles andere als erfreulich, mit Kreislauf belastenden Temperaturen von etwa 34 Grad am Nachmittag. Trotzdem starteten wir unseren Wanderausflug gegen Mittag und hatten bereits zwei Kilometer zurückgelegt. Während es Katrin am Anfang nicht gut ging, konnte ich mich gut akklimatisieren - zumindest bis zu diesem Punkt.
Aufstieg wie eine Bergbesteigung: Der Einstieg des Hörnelwegs fühlte sich eher wie eine Expedition zum K2 an, wenn auch mit angenehmen Temperaturen. Ein Sauerstoffgerät oder ein Kühlgerät wären wünschenswert gewesen, um uns etwas Erleichterung zu verschaffen. Trotzdem stapften wir den Berg hinauf. Es war schattig, aber unglaublich heiß. Irgendwann überholte mich Katrin. Unser Zwischenziel war der Hörnelteich, der leider keinen Inhalt hatte, aber eine wunderbare Sitz- und Liegemöglichkeit bot. Hier konnten wir es aushalten und einfach mal nichts tun. Keine Touristen, die in diesem Wetter verzweifelt nach einer Bank suchten. Wir verbrachten eine lange Zeit dort, obwohl das Essen irgendwie nicht richtig schmeckte - nur die frischen Sachen gingen gut hinunter.
Die Entscheidung zur Kehrtwende: Schließlich entschieden wir uns, weiterzugehen und erreichten eine weitere Bank im Schatten, um eine Pause einzulegen. Doch dann trafen wir an der Bank "Zur Jäke" eine wichtige Entscheidung: Wir beschlossen umzukehren. Ich war völlig erschöpft und mein Trinkvorrat neigte sich dem Ende zu. Wir hatten beide 1,7 Liter Wasser in der Trinkblase und zusätzlich noch 0,6 Liter als Reserve dabei. Aber es war klar, dass dies nicht ausreichen würde, um die gesamte Tour zu beenden. Also änderten wir unseren Plan und nahmen den Bus bis nach Königstein, von dort aus fuhren wir mit der S-Bahn nach Hause.
Das Ende des Tages: Nach unserer Rückkehr beschlossen wir, unser Abendessen in der "Eiche" einzunehmen. Hier konnten wir uns ausruhen und die Strapazen des Tages hinter uns lassen. Es war eine wohltuende Belohnung nach den Herausforderungen, die wir auf unserer Wanderung bewältigt hatten.
Fazit: Obwohl unsere Wanderung nicht wie geplant verlief und wir vorzeitig umkehren mussten, haben wir dennoch ein Abenteuer erlebt. Die Hitze stellte uns auf die Probe, aber wir haben uns angepasst und das Beste daraus gemacht. Manchmal müssen wir unsere Pläne ändern und flexibel sein, um uns selbst zu schützen und das Beste aus einer Situation herauszuholen. Am Ende war es eine lehrreiche und dennoch erfüllende Erfahrung, die uns daran erinnerte, dass es bei Abenteuern nicht nur um das Erreichen des Ziels geht, sondern auch um den Weg dorthin.
Eure Sandsteinjäger
Mittwoch, 5. Juli 2023
Vulkanausbrüche
Unser magischer Tag begann mit einer Busfahrt nach Altendorf, einem idyllischen Dorf umgeben von üppiger Natur. Schon auf dem Weg dorthin spürten wir die Vorfreude auf das, was uns erwarten würde. Unsere Wanderung ging in Richtung der Buttermilchmühle, einem charmanten Ort, der von der Geschichte vergangener Zeiten erzählt. Gemeinsam erkundeten wir den Wanderweg, der uns durch dichte Wälder und einem Gratweg führte. Die Sonnenstrahlen durchdrangen das Blätterdach und zauberten ein märchenhaftes Lichtspiel auf den Weg.
Unser nächstes Ziel war das Goßdorfer Raubschloss, eine imposante Ruine, die unsere Fantasie beflügelte. Wir wanderten weiter über den Gratweg nach Goßdorf und erreichten schließlich den Hankehübel. Von dort aus genossen wir einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft, die sich vor uns ausbreitete. Es war, als ob wir Teil einer faszinierenden Geschichte geworden wären. Hier teilten wir unser Essen und trockneten unsere Sachen.
Unsere Reise führte uns weiter zur Waitzdorfer Aussicht und zur Waitzdorfer Schänke. Dort gönnten wir uns eine Pause und genossen ein köstliches Mahl, das uns neue Energie schenkte. Die Gastfreundschaft und die herzliche Atmosphäre ließen uns spüren, wie besonders dieser Tag war.
Nach einer wohltuenden Stärkung machten wir uns auf den Rückweg. Wir fuhren mit dem Bus zurück, während Lu neben uns friedlich einschlief. Ihr friedliches Gesicht verlieh der Atmosphäre eine zusätzliche Prise Magie. An der Endhaltestelle schlief sie noch im Stehen.
Dann beschlossen Lu und ich, uns eine weitere Erfahrung zu gönnen: Wir fuhren mit dem Aufzug nach Ostrau und genossen von dort aus den malerischen Blick auf die umliegende Landschaft. Am Aufzug wartete die Oma als Überraschung auf uns. Da hat sich Kleine sehr gefreut.
Der Anblick über die Stadt und die Elbe war einfach überwältigend. Doch dann wagten wir den Abstieg hinunter zum Kneippbecken. Das kühle Wasser der Kirnitzsch berührte unsere Füße und erfrischte unsere Sinne. Wir lachten ausgelassen, als die Kälte uns überraschte, und ließen den Moment voller Freude auf uns wirken und zwar so lange, bis das kalte Wasser etwas zu Kopf stieg. Aber das ist Geschichte.
Schließlich kehrten wir zurück in unsere Unterkunft, und der Abend wurde mit einem von Tim zubereiteten Abendessen gekrönt. Die Köstlichkeiten auf unserem Teller ließen uns den Tag noch einmal Revue passieren und versetzten uns in einen Zustand der Zufriedenheit und Entspannung.
Unser Tag in der Sächsischen Schweiz war wie ein Kapitel aus unserem Märchenbuch. Die atemberaubende Natur, die geheimnisvollen Ruinen und die kulinarischen Genüsse schufen eine Atmosphäre der Magie und Abenteuerlust. Wir werden diese Erinnerungen für immer in unseren Herzen tragen und uns an diesem märchenhaften Tag zurückerinnern.
Montag, 3. Juli 2023
Die Riegelhofsteige
Einleitung: Heute begaben wir uns mit unserer Oma auf eine abenteuerliche Wanderung. Unsere sechsköpfige Truppe war voller Vorfreude und bereit, die Herausforderungen anzunehmen. Trotz der Bedenken um den Knöchel unserer Oma waren wir zuversichtlich, dass die kürzere Tour gut zu bewältigen sein würde. Mit dem Bus fuhren wir nach Thürmsdorf und überquerten den Vogelstein, um zum Großen Bärenstein zu gelangen. Doch die Route änderte sich spontan, und wir beschlossen, auch den Kleinen Bärenstein vorab zu erklimmen. Es versprach ein aufregendes Abenteuer zu werden!
Verschiedene Routen auf dem Großen Bärenstein: Die Oma überraschte uns alle mit ihrer Energie und bewältigte die Strecke mit Leichtigkeit. Auf dem Kleinen Bärenstein machten wir eine ausgedehnte Pause, bevor wir uns gemeinsam auf den Weg zum Großen Bärenstein machten. Die Gruppe teilte sich auf: Ein Teil entschied sich für die herausfordernde Route über die Riegelhofstiege, während der andere Teil den einfacheren Weg wählte. Die Kleine führte die eine Gruppe an und überwand die Riegelhofstiege mit ihrem gewohnten Elan. Die andere Gruppe erreichte den Gipfel auf dem einfacheren Weg. Es war ein kleiner Wettbewerb, wer zuerst oben ankam, aber der Spaß und die Herausforderung waren für alle garantiert.
Gemeinsamer Abstieg durch den Damengrund: Nachdem wir den Großen Bärenstein erklommen hatten, trafen sich beide Gruppen wieder auf dem Gipfel und genossen den atemberaubenden Ausblick. Nun war es an der Zeit, den Abstieg gemeinsam anzutreten. Wir machten uns auf den Weg durch den steilen Damengrund hinunter. Der Abstieg bot eine herrliche Kulisse und war eine weitere aufregende Etappe unserer Wanderung.
Ein unvergessliches Abenteuer: Diese Wanderung war ein unvergessliches Abenteuer voller unterschiedlicher Routen, Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse. Jeder Teil der Gruppe konnte seine eigenen Erfahrungen auf dem Weg zum Großen Bärenstein sammeln, bevor wir uns alle für den gemeinsamen Abstieg durch den Damengrund zusammenschlossen. Es war eine Zeit des Zusammenhalts, des Austauschs von Geschichten und des gemeinsamen Genießens der Natur um uns herum.
Fazit: Diese Wanderung war eine wahre Freude und hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam Herausforderungen anzunehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Egal, ob wir die Riegelhofstiege erklommen oder den einfacheren Weg wählten, am Ende waren wir alle stolz auf das, was wir erreicht hatten. Die Erinnerungen an dieses Abenteuer werden uns noch lange begleiten und uns daran erinnern, wie wichtig es ist, gemeinsam auf Reisen zu gehen und die Schönheit der Natur zu erleben.
Eure Sandsteinjäger
Sonntag, 2. Juli 2023
Alte Relikte
Das neue Programm der Sandsteinjäger ist gestartet. Die Touren sind gesteckt und alle Teilnehmer sind happy. Gestern am Ankunftstag waren alle sehr abgerockt. Früh aufstehen, die lange Tour und warme Temperaturen machten uns mächtig zu schaffen. Heute dagegen begann der Morgen mit starkem Regen. Der ließ jedoch nach und wir konnten starten. Es ging mit S-Bahn nach Schöna und von dort zu Fuß in das Gelobtbachtal. Die große Aufgabe von mir war dort etwas zu finden, was es eigentlich nicht mehr geben sollte. Nach dem ersten Steilstück ging es endlich los und während ich noch Fotos machte, hatte der andere Rest dieses markante Teil schon gefunden. Es war ein Grenzmarkierungsstein der DDR. Er geriet in Vergessenheit und nach den Überflutungen in diesem Gebiet wurde er freigespült und an einer anderen Stelle vom Wasser abgelegt.
Steil ging es nun weiter hinauf. Die Kleine wollte dauernd eine Pause einlegen. Endlich hinter dem KornMarkt taten wir ihr den Gefallen. Sie war heute eh etwas schlecht drauf und war etwas quengelig. Brütet sie etwas aus? Im Waldpark testete sie alles aus. Die Ruhezone wurde zur Unruhezone, der Bachlauf zum Testlauf für die Klamotten, das Spinnennetz zum Fallnetz. Zu guter letzt halfen die Kirschen und das Wasser eine innere Spülung mit vorgemerkten Bauchschmerzen. Doch wenn man meint, dass die Kleine jetzt pausiert wenn es um das Essen geht, der hat geirrt. Fleißig geht es weiter mit Eis und Brause, und und und. Irgendwann kehrte Ruhe ein, um später wieder auszubrechen. Der Killerzwerg weiß wie es geht Andere zu beschäftigen. Dazu helfen vielleicht Entspannungsbäder, so jedenfalls meinte die Kleine. So kommt die Dame dann erstmal runter. Die Wanderung verlief jedenfalls wunderbar und wir waren nach den 10 Kilometern nicht komplett fertig, aber gut vorbereitet für das was noch kommt. Lange Texte wird es vorerst nicht geben, denn ich muss mich erst wieder einschreiben.
Samstag, 1. April 2023
Frische
Hallo User, der Winter 2022 war noch nie so aufregend wie im letzten Jahr. Wir waren als Duo mit großen Plänen und viel Energie unterwegs. Unser Ziel war es, die Sächsische Schweiz zu erkunden und lange Wanderungen zu unternehmen. Wir waren bereit für alles, was uns auf dem Weg begegnete.
In diesem Sinne: auf ein glückliches und gesundes neues Jahr voller Abenteuer!.
Die Sächsische Schweiz ist eine wunderschöne Region mit atemberaubenden Landschaften. Wir wollten die Natur auf unseren Wanderungen hautnah erleben und die Aussicht genießen. Wir wanderten kilometerweit durch die Wälder und Berge, bewunderten die Flüsse und Seen und machten viele unvergessliche Erinnerungen.
Doch leider kam eine Krankheit dazwischen und einige Einträge in unserem Blog blieben unveröffentlicht. Wir waren enttäuscht, aber wir wussten, dass unsere Gesundheit an erster Stelle stand. Wir haben uns Zeit genommen, um zu heilen und unser Körper zu stärken.
Jetzt freuen wir uns auf das neue Jahr und wir sind bereit für neue Abenteuer. Wir wünschen uns vor allem Gesundheit und Glück, um noch mehr zu erleben und zu entdecken. Wir haben uns vorgenommen, viele ausgiebige Wanderungen und Biketouren in unserer Heimat und auswärts zu unternehmen. Wir möchten neue Orte entdecken und uns von der Natur inspirieren lassen.
Wir wissen, dass das Leben unvorhersehbar sein kann, aber wir sind bereit, alles anzunehmen, was das Leben für uns bereithält. Wir werden unsere Abenteuer in unserem Blog dokumentieren und hoffen, dass wir unsere Leserinnen und Leser inspirieren können, ihre eigenen Abenteuer zu erleben.
Eure SandsteinjägerSamstag, 9. Juli 2022
Neue Details und SEV
Schon in Lohsdorf angekommen sahen unsere Räder aus wie nach einem Ackereinsatz. Der nächtliche Regen hatte die Wege ordentlich aufgeweicht. Das war jedoch kein Problem, denn das war nur der starke Gegenwind den wir auf Grund der Streckenänderung nun hatten. Bis zum Schwarzbachtal war es eine Qual. Kälte, leichter Nieselregen und Bergauf und Gegenwind. Hat jemand was Besseres? Danach cruisten wir endlich bergab durch das Schwarzbachtal. Katrin bekam jetzt kalte Finger und dann meine Handschuhe. Hat riesigen Spaß gemacht.
Am nächsten Tag wollten wir wieder kürzer treten und wir unternahmen eine Wanderung rund um Hinterhermsdorf. Es ging zur Niedermühle, zur ehem. Böhmischen Mühle und zum Taubenberg. Hier waren wir noch nie und es sind verlassene, wenig begangene und ruhiger Orte. Wenn man jedoch bedenkt was diese Mühlen bereits erlebt haben, dann kommt man ins Grübeln. Wiedermal haben wir etwas Neues entdeckt und sind stolz auf unseren Entdeckerreichtum. Immer wieder etwas Neues.
Morgen wollen wir wieder mit den Rädern los. Da es nicht so warm wird, wollen wir eine altbekannte Tour in abgewandelter Form befahren. Ganz ruhig und ohne SEV.
Donnerstag, 7. Juli 2022
Die ersten 4 Tage
In diesem Urlaub hatte ich mich entschieden keine täglichen Berichte und Blogeinträge mehr zu verfassen, sondern nur noch tolle Einblicke in unsere Unternehmungen zu geben. Es lebt sich etwas ruhiger und am heutigen Verfassertag ist das Wetter nicht so gut. Da bleibt endlich zu schreiben.
Alles begann schon mit meinem 20-jährigen Dienstjubiläum, der im Büro mit großem Tamtam und einer riesigen Überraschung am letzten Arbeitstag gefeiert wurde. Jetzt wusste ich auch, dass ich in 24 Stunden schon am Urlaubsort sein würde. Die Reise dorthin war wie immer: sehr früh los, sehr gut gefahren und tolles Wetter. Da sollte die Planung für die nächsten Tage eigentlich nicht schwer fallen, doch hier lag der Hund begraben. Die große Planung der Touren fiel hintenüber und wir hatten uns wenig Gedanken dazu gemacht was wir eigentlich machen wollten. Der erste Tag fiel in die Kategorie „Wandern“ – hier suchten wir eine kleine gemütliche Tour die uns durch das Gelobtbachtal hinauf nach Schöna führen sollte. Es war eine kleine Runde mit neuen Erfahrungen in Sachen Koordination und Abstimmung mit digitaler und analoger Karte. Dazu hatten wir zwischen den Schattenbereichen viel Sonne. Knapp 30°C zeigte das Thermometer im Schatten, aber die Schattenplätzchen sollten uns helfen etwas herunter zu kommen. Im Ort selbst hatten wir den Bus dann um 10 Minuten verpasst. Wir entschieden uns dann, die nächste Haltestelle anzusteuern. Dies war ein großer Fehler, denn der Ort ist durch seine krassen Steigungen bekannt und die galt es nun in der Sonne zu erklimmen. Kattn jappste bereits nach Luft und lief langsam rot an. Wir hatten es geschafft und saßen im Schatten.
Für den nächsten Tag hatten wir eine Bike-Tour vorgesehen. Die sollte dann von Krippen über Königstein, hinauf nach Pfaffendorf und dann zur „Schönen Aussicht“ gehen. Wieder hatten wir tolles Wetter, Sonnenschein und tolle Temperaturen. Der Anstieg von Königstein nach Pfaffendorf war wieder so ein Weg der Kategorie „Warum eigentlich“. Doch wer bergab will muss erstmal hinauf. Jede Pause wurde genutzt, um uns wieder abzukühlen und körperlich runter zu fahren. Von unserem Aussichtsplatz ging es weiter nach Gohrisch und dann weiter in Richtung Gohrischstein. Diesen mussten wir über den örtlichen Wanderweg geschickt umfahren, um über längere Zeit im Schatten zu bleiben. Jetzt kam meine Lieblingsstrecke und die ging 2 Kilometer unterhalb des Papststeins als lustiger Trail in Richtung Papstdorf. An der Brennesselhütte warteten wir den Regen ab und zogen dann weiter über Kleinhennersdorf über die Liethenmühle nach Hause. Wir mussten in der Sonne arg leiden, hatten dennoch auf dieser Tour viel erlebt.
Für den dritten Tag hatten wir uns, aufgrund der angesagten Wetteränderung zur Wochenmitte ebenfalls für eine Radtour entschieden. Wir nannten diese nicht die 3-Teiche-Tour, wie sie angepriesen wird, sondern Tour zur „Rosis Hütte“. Klingt nicht so brachial, ist aber im Grunde genommen die Höhenmeterspezifische angepasste und nichts für E-Bikes modifizierte Route. Die Tour hatten wir bereits so schon mal unternommen, mussten aber diesmal eine Umleitung fahren die uns zum Ende hin zu schaffen machte. Kurz vor Eintritt aus dem Wald in die Zivilisation gibt es eine Baustelle von der wir auch wussten. Hier planten wir daher vorab schon einen Umweg um den Berg. Das dieser Umweg jedoch fast auf den Berg hinaufführte, war uns nicht klar geworden. Wir merkten dies erst nach ca. einer Stunde, dass wir heute komplett am A*** waren. Es musste ja aber auch wieder runter gehen. Stimmt. Und wie. Da war der Damengrund aus einer vorherigen Tour und der Radweg zur Grundmühle, ebenfalls aus einer älteren Zeit, eine leichte Abfahrt mit ein paar Bodenwellen. Auf diesem Weg hat sich seit Jahren nichts getan. Wasser hat sich den Weg gesucht und die Reste der Stufen in das Tal gebracht. Wahrscheinlich gibt es welche die diesen Weg auch fahren, aber das hatte mir den Rest gegeben. Aber irgendwann kamen wir ins Dorf und von dort an ging es nur noch bergab ins Tal.
Am vierten Tag wollten wir eine leichte Tour zu Fuß machen. Es ging zu Fuß zum Arnstein und weiter nach Ottendorf. Von dort über den Vogelberg und über die Folgen zurück zur Neumannmühle. Herrlich leicht und locker hatten wir diesen Tag mit 10 Kilometern überstanden. Es war nicht zu warm, nicht zu kalt und es ließ sich gut aushalten.
Am heutigen Tage regnet es etwas und wir werden etwas pausieren und die nächsten Tage planen. Viel ist es ja nicht mehr bis zur Heimkehr. Leider.
Sonntag, 26. Juni 2022
Volle Hütte - alles muss mit
Endlich. Die Packerei geht los und es nimmt wieder kein Ende. Trotz der letzten Erfahrungen haben wir wieder mal viel zu viel Gepäck in unseren Koffern. Es sieht eher nach 4 Wochen Island aus, als 2 Wochen Elbsandsteingebirge. Sicherlich werden wir das ein oder andere noch vergessen.
Wir freuen uns schon riesig, sind uns aber in Bezug auf unsere Touren noch nicht so recht schlüssig geworden. Die ersten zwei Tage stehen fest. Grundsätzlich stehen wir guten Wetter offen gegenüber, aber im Augenblick herrscht Hitzewelle und wir hoffen auf angenehme Temperaturen. Diesmal sind die Räder wieder mit an Bord. Die Räder wurden schon einmal im Auto getestet, leider nur getrennt und ich hoffe, dass wir alles so hineinbekommen wie gedacht und geplant. Sonst wird es wohl Ärger geben. Den nächsten Bericht werdet ihr wahrscheinlich schon in 6 Tagen lesen können. Da können wir dann berichten wie wir duch den ersten Ferientag über die Autobahn gehuscht sind. Wir werden wohl bereits um 4 Uhr losfahren. Also bis die Tage.
Eure Sandsteinjäger
Dienstag, 19. April 2022
Kabelbrand gewünscht?
Kinder machen alles nach, was Erwachsene vormachen. Ich bin selbst schon mal unvorsichtig oder halte mich nicht immer an die Verkehrsregeln, doch sobald ein Kind in der Nähe ist halte ich mich zurück. Ich kann auch im Wald schreddern gehen und muss dies nicht auf der Straße tun.
Sonntag, 3. April 2022
Blue Steel
Wir schreiben schon länger ein neues Jahr. 2022 - mit reichlich viel Zielen geschmückt und wahnsinnigen neuen Aufgaben. Mein neues Bike kann sich vor Einsatz und den darauffolgenden Wäschen kaum retten. Trotz merklich vielen abgezogenen Kilometern komme ich nicht in den richtigen Tritt. Das Bike, eine Enduro aus dem Hause Intense USA wiegt gut 2 Kilo mehr und hat eine andere Übersetzung. Ich musste leider schon sehr oft schieben um weiterzukommen. Das nervt. Klar könnte man an der Schaltung was machen, aber Katrin meinte, dass es an mir liege.
Nun endlich habe ich auch die Webseite neu aufgebaut. Ich liege auch hier bei Weitem zurück und lass es ordentlich schleifen und dann noch jetzt der Unfall mit Nasenbeinfraktur. Erst mal Pause für zwei Wochen. Ich dachte immer, das mir so etwas nicht passiert. Tja falsch gedacht. Im Sommer haben wir was tolles im Programm. Aber dazu später mehr.
Sonntag, 8. August 2021
Höhlen-Ritt
Freitag, 6. August 2021
Nach unserem Geschmack
Da wir gestern rein gar nichts gemacht hatten (es wurde sich auf die Wettervorhersage verlassen), kamen wir heute voll auf unsere Kosten. Zu aller erst fuhr tatsächlich eine Bahn in unsere Fahrtrichtung, aber leider sind wir vor lauter Gequatsche eine Station zu früh ausgestiegen. Gut, wir hatten ja Zeit. Der Einstieg in den Wanderweg verlief über die erste Etappe des Forststeiges. Dieser verläuft über ausgetretene und alte Pfade. Teilweise nah am Abgrund und schmal wie ein Rucksack. Dazu gepflegte Aussichten in das Elbtal. Angekommen am Gelobtbachtal gab es schon eine erste Umleitung wegen Baumfällarbeiten. Wie groß die wohl sein wird? Lange zog sich dieser Pfad an den Felsen entlang, vorbei am nächsten Bächlein und zum nächsten Bächlein und so wieter. Irgendwann mussten wir mit dem Bach dann hinauf. Durch die vorangegangen Unwetter floss nicht nur der Bach durch sein Bett, sondern der Rest über unseren Weg. Total urig und fernab vom Tourismus. Doch dann sprach uns eine Wanderin an wegen des Weges und wie weit es noch sei und ob sie richtig sei. Wir erklärten ihr den Weg und dann schloss sie sich mit ihrem 40 Kilo Marschgepäck uns an. Sie wollte in 7 Tagen den Forststeig gehen. Na herzlichen Dank bei dem Wetter. Da würde mir was fehlen, vor allen Dingen das Essen und die Toilette. Die Umleitung schlängelte sich weiter und wir rätselten wann diese endlich wieder auf den alten Weg kommen würde. Navi hin oder her. Der neue Forstweg war darin nicht vorhanden. Später standen wir wieder vor einem Schild, dass dieser Weg gesperrt sei. Hier war aber ein Missverständnis entstanden und wir konnten weiter gehen. Dann kamen uns Oma, Opa und ein Enkelchen entgegen und sie wollten wissen wo wir hinwollten und ob man weiterkönne und wenn ja wie. Der Weg sei nämlich mit tiefen Gräben zugewühlt worden, ein Durchkommen unmöglich. Da wir aber den Forststeig gehen wollten und nicht den Wanderweg, war es für uns leicht die richtige Passage zu wählen. Also nahmen wir auch diese Familie mit ins Schlepptau. Jetzt wurde es richtig spannend. Dicht an einem kleinen Bachlauf liefen wir mal links und mal rechts bis zum Abzweig Großer Zschirnstein. Spätestens als wir zur Zuwegung des G.Z. (ich schreib das jetzt nicht immer aus) kamen, war wohl die Abenteuerlust des Kindes geweckt und die des Opas am Ende. Das war nicht der Weg den er sich vorgestellt hatte. Unsere Mitläuferin Anne musste den Weg gehen, aus Prinzip die 105 Kilometer schaffen zu wollen. Schlamm bis zum Knöchel. Das hatten die Waldfahrzeuge hinterlassen. Wir kämpften uns durch. Die Kleine fand es toll auch mal dreckige Schuhe haben zu dürfen/müssen/können. Kurz vor dem Aufstieg trennten sich dann unsere Wege, trafen sich jedoch an der Aussicht wieder. Mit Anne kamen wir noch mal ins Gespräch und sie hatte sich riesig gefreut. Wir mussten dann los und der Regen kündigte sich auch bald an. Dieser überraschte uns nicht, konnte uns aber so richtig durchnässen. In Schöna war alles vorbei und wir stiegen dort in den Bus.
Mittwoch, 4. August 2021
Endlich Erfolge
Nachdem wir gestern bereits über unseren Flow gemeckert hatten, sollte nun doch alles glatt gehen oder zumindest den Anschein haben, als sei alles in Ordnung. Das Regenradar zeigte heute in unserem Wandergebiet ab 13.00 Uhr Regen. Gestern Abend hatten wir bereits Vorsorge getroffen und Zeitmessungen angestellt, um diverse Unterstellmöglichkeiten erreichen zu können. Alles lief wie an der Schnur gezogen. Die Sonne zeigte uns ein Lächeln und hauchte uns Gute Laune ein. Perfekter Start in ein neues Wandergebiet. Durch die kleinsten Dörfer, wildesten Schluchten und verlassensten Gegenden erreichten wir die alte Rennstrecke. Es ging danach weiter zu unserem Panoramaplatz an der Hohburkersdorfer Linde. Hier konnten wir lange verweilen und sahen die brachiale Regenfront auf uns zu kommen. Noch war es jedoch nicht 13 Uhr. Aber sollte uns der Regen erreichen, dann wären wir gewappnet. Ich hatte jedoch bemerkt, dass mein Regenschutz für den Rucksack noch zu Hause war. Gestern war es die Jacke, heute der achso wichtige Schutz für den Rucksack. Wird schon gehen und eine Lösung wird es dann auch geben. Im nächsten Dorf besuchten wir die Kirche und als wir wieder das Tageslicht erblicken wollten, regnete es aus Kübeln. Wir suchten Unterschlupf auf einem Kinderspielplatz und hielten lange inne. Zu uns gesellte sich ein junges Pärchen die noch nach Hohnstein wollten. Am Ende stellten wir fest, dass sie ebenfalls aus Krippen stammen. Wir hatten also das gleiche Ziel, nur verschiedenen Richtungen. Der Regen hatte aufgehört und wir liefen in Richtung Steinerner Tisch und dann weiter nach Wehlen. Hier gab es dann einen fetten Eisbecher. Die Regensachen brauchten wir auch nicht mehr, bzw. hatten diese auch gar nicht gebraucht. Der Sommertag verabschiedet sich nun mit einem tollen Sonnenuntergang über der Elbe.
Eure Sandsteinjäger
Dienstag, 3. August 2021
Der gewisse Flow
Heute ist schon Dienstag und irgendwie sind wir noch nicht angekommen. Das Wetter spielt uns zudem nicht in die Karten, aber damit müssen wir leben. Teilweise kommen wir nicht aus den Betten und die Busse und Bahnen fahren auch nicht wie gedacht. Heute auf dem Bahnsteig haben wir mitbekommen, dass es kein Zug ab Krippen fährt. Für einen Fußmarsch zum nächsten Bus an der anderen Haltestelle fehlte uns die Zeit, so dass wir erst den nächsten Zug erwischten und den eigentlichen Anschlussbus in Königstein damit ebenfalls verpasst hatten. Wir änderten den Kurs und liefen bis zu unserem Startpunkt. Die Planung war jedoch, dass wir bis diesem Startpunkt mit dem Bus fahren wollten. Soweit ging alles gut und die angekündigte Regenfront war auch noch nicht zu sehen. Gegen 13.00 Uhr sollte sie hier sein. Sollten wir heute Glück haben? Irgendwo im Nirgendwo bemerkte Katrin, dass ihre Regenjacke nicht im Rucksack war. Die Superregenjacke für 200€ hing zu Hause an der Tür. Toll und nun hörte man im Hintergrund leichtes rummeln und grollen in schnellen Abständen. Die Regenfront näherte sich also doch mit einem anständigen Gewitter. Wir unternahmen nun den Rückmarsch in Richtung Haltestelle und prompt als wir dort standen kam auch schon der Bus. War das nun Zufall oder eher eine Wiedergutmachung für den angebrochenen gebrauchten Tag. Katrin meinte, dass uns wohl der gewisse Schwung fehlte – es fehlte der Urlaubsflow der sonst immer da ist. So hatten wir noch nie begonnen. Es ist auch bei der Nahrungssuche anstrengend und stressig geworden. Die meisten Gaststätten haben aus Personalmangel zwei Ruhetage und dadurch sind andere Gaststätten so überfüllt, dass man entweder reservieren oder aber anstehen muss. Sie werden platziert. Die Stadt ist voll, fast übervoll.
Wir jedoch steigen morgen wieder in den Bus und vertrauen unserer norwegischen Wetter-App, die uns täglich den besten und genauesten Regen vorhersagen kann.
Bis die Tage und Grüße aus dem Sandstein.
Eure Sandsteinjäger
Montag, 2. August 2021
Im Stich gelassen?
Wir sind nun schon seit Samstag hier und haben uns sehr erholt. Das ist aber nur dem Wetter geschuldet, dass uns im Augenblick mächtig ein Bein stellen will. Am Samstag hatten wir nur einen Spaziergang durch den Ort gemacht und die „Eiche“ zum Abend hin besucht. Der gestrige Sonntag war total verregnet und da waren wir dann zum Nachmittag nochmal auf der Schandauer Seite. Schlussendlich begann heute unsere erste Tour. Jahrelang hatten wir immer gehofft, dass eines Tage mal ein Bus in Richtung Hohnstein fahren würde. Dauernd war dieser Ort nur mit viel Aufwand zu erreichen. Man war fast 1,5 Stunden mit mehreren Bussen unterwegs. Da hätte man auch fast laufen können. Jetzt ist es soweit: eine neue Buslinie und das heißt neue Möglichkeiten. Bei Nieselregen erreichten wir den Ort und vielen auch gleich in einen Outdoor-Shop hinein. Da fand ich auch gleich eine tolle leichte Regenjacke (die ich auch später gleich nutzen musste). Der Regen setzte von neuem ein und begleitete uns bis auf die Napoleonschanze. Doch ab hier änderte sich das Wetter schlagartig. Ein Sonne Wolken Mix mit etwas Wind. Man konnte es im Shirt aushalten, aber mit einer leichten Jacke war es auch nicht zu warm. Wir stiefelten bis zur Brandtaussicht. Hier kampierten junge Pfadfinderinnen unter einer Überdachung und mummelten sich in ihre Schlafsäcke. Während drei Mädels ihren Träumen nachgingen jaulte eine Dame zusammen mit ihrer Klampfe englische Charts in das Polenztal. Vielleicht war dies auch der Weckruf. Katrin las sich inzwischen die tolle Speisekarte durch. Matjesbrötchen (frisch) 4,60 € und Bockwurst mit Senf und Brot 5,00 € waren die billigsten Gerichte, doch leider war heute zu …
Abmarsch in Richtung Schulzengrund und Polenztal und dann wieder hinauf nach Waltersdorf. Am Bockstein war dann Schluss. Den Weg den wir mal so toll gefunden hatten, mit seinen vielen Panoramen in Richtung Lilienstein und Königstein, den gibt es nicht mehr und das werden wir auch bei der Stadtinfo auch petzen gehen. Kurz hinter einer Biegung steht ein Schild „Durchfahrt und Begehung verboten. Privatgelände.“ Das haben schon so einige drauf gehabt und meinen sie sind damit im Recht. Wege zumachen die Jahrelang für Wanderer begehbar waren. Zack fertig.
Wir machten dann kehrt und mussten einen Teil die Straße gehen. Im nächsten Dorf warteten wir dann auf den Bus.
Auch wenn wir uns vom Wettergott im Stich gelassen fühlen - es geht weiter.
Liebe Grüße aus dem Elbi
Die Sandsteinjäger






