Es ist lange her, dass wir etwas gepostet haben – zu lange, wenn man bedenkt, wie viel wir in der Zwischenzeit erlebt haben. Auch wenn es hier auf dem Blog still war, waren wir keineswegs untätig. Im Gegenteil: Dank unseres treuen Fahrradträgers haben wir viele kleine, spontane Touren unternommen, die uns neue Perspektiven eröffnet und alte Sehnsüchte neu entfacht haben. Die sächsische Schweiz, das Elbsandsteingebirge, versteckte Pfade, sonnige Felsplateaus – all das werden wir nun 2025 wiederentdecken, diesmal oft auf zwei Rädern oder mit viel Gepäck.
Montag, 11. August 2025
Zwischen Abenteuerlust und Entspannung – Ein Update nach der Funkstille
Es ist lange her, dass wir etwas gepostet haben – zu lange, wenn man bedenkt, wie viel wir in der Zwischenzeit erlebt haben. Auch wenn es hier auf dem Blog still war, waren wir keineswegs untätig. Im Gegenteil: Dank unseres treuen Fahrradträgers haben wir viele kleine, spontane Touren unternommen, die uns neue Perspektiven eröffnet und alte Sehnsüchte neu entfacht haben. Die sächsische Schweiz, das Elbsandsteingebirge, versteckte Pfade, sonnige Felsplateaus – all das werden wir nun 2025 wiederentdecken, diesmal oft auf zwei Rädern oder mit viel Gepäck.
Donnerstag, 17. Oktober 2024
Einmal um den ganzen See
Eure Sandsteinjäger
Freitag, 12. Juli 2024
Etwas für die Fettverbrennung
Persönlich gesehen hätte ich gern auf dem alten Viadukt ein paar Fotos gemacht. Da führte aber leider kein Weg hin.
Am Ende dieser Tour brannten die Füße genauso wie der uns bekannte Stern. Es tat vieles weh. Die zwei Wochen machten sich heute extrem bemerkbar. Nochmal 16 Kilometer Fußmarsch bei ächzender Hitze, die wir anfangs nicht bemerkten, da wir heute viel im Wald waren. Am Ende jedoch waren wir froh diese Runde gegangen zu sein alle Vorschläge gesehen zu haben. Es war ein schöne Runde mit einem Schlussakkord in Katrins Lieblingsfleischerei. Etwas für die Fettverbrennung getan, in zweierlei Hinsicht.
(Essen Kegelbahn)Eure Sandsteinjäger
Donnerstag, 11. Juli 2024
Kein guter Stern der keinen Namen trägt
Ein Baum, kein Baum, da liegt ein Baum. Die geplante Runde war eigentlich gar nicht so schlecht. Hinauf auf den unteren Weg des Kohlbornsteins und dann zur Pionierlagerstraße. Schlechte und gesperrte Wege machten ein Fahren fast unmöglich. Wir mussten um den Kohlbornstein herum und nahmen die für uns beste Route. Wir schoben wir über die Ostflanke des Berges in Richtung aller vorhandenen Wegekreuzungen. Nächste Sperrung wegen Baumfällarbeiten – Umleitung. Das gab es dann in 10-facher Ausfertigung. Also der erste Teil hat mächtig geschlaucht.
Die Tour stand also schon nach den ersten 4 Kilometern unter keinem guten Stern. Das
Wasser lief mit unter dem Helm über das Gesicht. Lust hatte ich gar nicht mehr.
Und dann konnten wir etwas fahren. Bis zur nächsten Schiebeeinheit hinauf zur
Pionerlagerstraße. Oh, eine umgekippte Buche. Warum auch nicht? Durch diese kletterten wir mit den Bikes direkt hindurch. Ja warum denn nicht? Die fehlte eigentlich noch. Langsam kam
jetzt auch noch ein kleines Regengebiet auf uns zu. An der nächsten Rast
machten wir eine ausgiebige Pause. Trockneten die Sachen im mückenreichsten Gebiet. Für mich war nun alles vorbei. Katrin heckte indes
drei neue Pläne aus und durchforstete die Karte. Etwas Ausdauer hatte ich noch,
aber ich wusste auch nicht wie lange Katrin jetzt noch mitmachen würde und lies
sie jetzt entscheiden. Der Ursprungsplan wurde kurzer Hand verworfen und der Neue für gut befunden. Die Sonne schien jetzt wieder prächtig und wir fuhren in
Richtung Papstdorf hinunter und zum Papststein hinauf, bevor wir die „Alte Jäke“ wieder hinunterfuhren. Für
mich war das das Highlight – Dreck, Schlamm, Wurzeln, Steine, Abfahrt – man war das
Geil. Im nächsten Café in Gohrisch konnte (musste) ich mich dann erstmal waschen und
frisch machen. Ich muss böse ausgesehen haben. Nach einer Eisschokolade ging es
dann weiter in Richtung Königstein über die Schöne Aussicht. Hier gab es
nochmal eine kleine Erholung bis es nach Königstein hinunter ging. Jetzt war es
nicht mehr weit bis nach Hause und wir entschieden uns dem schlechten Wetter mit Speed vorauszufahren. Langsam aber sicher wollte es uns einholen. Katrin gab
ordentlich Kette und mit Windböen von hinten kamen wir ganz schnell an unser
Ziel. Glücklicher Weise zog das Gewitter dann an uns vorbei.
Zum Essen ging es dann Abends zum bestellten Tisch auf den Zirkelstein, alles selbst hinauf geschleppt und wieder heruntergetragen.
Eure Sandsteinjäger
Mittwoch, 10. Juli 2024
Dicker K.
Heute hatten wir uns eine kleine Runde vorgenommen, um für die nächsten letzten Tage frisch und fit zu sein. Daher hieß es zur „Hohen Liebe“ und dann mit der K.-Bahn wieder zurück oder vielleicht sogar den Flößersteig entlang. In Ostrau angekommen sahen wir schon das Unwetter auf uns zukommen. Wir gingen den Steinbrecherweg entlang, der dann später auf den Wenzelsweg führt. Hier entschied ich dann, dass wir den Rückmarsch antreten. Bis zur nächsten Bushaltestelle waren es nur 17 Minuten Gehzeit. Also dann.
Der Bus kam pünktlich. Dieser fuhr uns dann leicht gekühlt bis in die Stadt zurück. Es ging sofort in das nächste Café, denn es sollte wirklich schlechtes Wetter werden. Als die Plätze eingenommen wurden, begann auch gleich der große Schauer und wir schlemmten dicken Kuchen im Café mit Blick auf die nasse Straße.
Eure Sandsteinjäger
Dienstag, 9. Juli 2024
Nicht anfassen
Oh, war das wieder früh. Da wir den Bus in Richtung Rosenthal kriegen mussten, ist da immer ein Unterfangen. Die Busse in diese Richtung fahren nicht all zu oft. So kommt es, dass man sehr früh raus muss, um eine sehr gute Verbindung zu finden und gleichzeitig zu bedenken, dass man ja auch wieder zurück muss. Tja, das Bielatal – wir waren lange nicht dort und es hat uns wieder prächtig gefallen. Etwas ältere und vergessene Wege. Teils mit Beschilderung aus dem Osten und Wegmarkierungen nach der Wende, sowie Abgrenzungen und Absturzsicherungen aus Kaiserszeit. Die Tour begann mit einer Feldwanderung und Lerchengezwitscher bis zum Großvaterstuhl, dort wo die Flagge von Eiland hängt. Es ging über tolle Aussichten und abenteuerliche Punkte mit Blick auf das Bielatal. Wunderschön. Die Herkulessäulen zeigten sich in sonniger Pracht. Zudem hatten wir wieder bestes Wetter. Zu heiß um zu wandern, aber in den Wäldern war es kühler und angenehmer. Ab Schweizer Mühle begingen wir den Status des 18. Jahrhunderts. Brennnesselwege, Dornenbüsche und teils lose Geländer. „Fass das nicht an“, sprach Katrin und schon hatte ich das altehrwürdige Geländer in der Hand. Das hatte irgendein August vor 200 Jahren angeschraubt und das war es dann. Da komm ich und reiß es ab. Zack, welch Vandalismus. Katrin meinte: „da zieh ich ein Stern ab“ und es sollten weitere Abzüge kommen als wir über die alten Pfade gingen, dort wo Brennnessel gesät wurden und was anderes geertet wird. Dort wo steinerne Türme mit Baustellenschilder gesichert werden und als Privat deklariert werden. In einem Gebiet das die Sächsiche Schweiz einst berühmt machte und den Kaiser nebst Gefolge seine Datschen bauen ließ. Mit Kurort und allem Pipapo. Jetzt leider etwas vergessen, doch immer noch magisch anziehend.
(Essen in der Eiche)
Eure Sandsteinjäger
Montag, 8. Juli 2024
Basteikönige
Die Bastei mal wieder mit dem Rad erkunden. Welch Schmaus. Das Wetter spielte mit und wir waren gut drauf. Mit der Bahn ging es nach Wehlen. Dort setzten wir über. Im Schlepptau eine lustige Gang die ebenfalls wandern wollte, mit den wir im Zug ins Gespräch kamen und die wir bis zum Schluss immer wieder trafen. Wir wurden sie und sie wurden uns nicht los. Ab Wehlen ging es den üblichen Radweg bis hinauf zur Basteistraße rauf. Der Kanten hat es wirklich in sich und schreckt nicht zurück. E-Bikes holt es zum Ende hin den letzten Saft aus dem Akku. Katrin und ich kennen den Weg genau und wissen wie wir die Kräfte einteilen müssen. Früher dicht bewaldet, jetzt teilweise lichtdurchflutet und brütend heiß wenn man sich den Berg hinauf quält. Endlich Basteistraße – nur noch zwei kleine Hügel und wie standen vor den Menschenmassen die erstmal nur zur Bastei liefen. Wir kamen mit unseren normalen Rädern an und ernteten schon komische Blicke: „Wenn es damit geht, dann kann der Weg ja nicht so schwierig sein“. Na, wie man es nimmt. Mir tat jedenfalls nur von der Auffahrt schon der Hintern weh. Da kommt dann immer so ein leichtes ziehen kurz vor der Backe. Bloß nicht aufstehen – sitzen bleiben und weitertreten.
Endlich Basteiausblick – Busse voller Menschen, äh ne, Menschen aus Bussen. Und das am Montagmittag. Wir fanden Platz zum schauen und später auch zum sitzen. Jetzt packten wir wieder unser Mittag aus, wo Andere sich einen Eiskaffee im Plastikbecher für 6,50€ holen, tischten wir heißen Kaffee, Würstchen und reichlich Obst zum „Nulltarif“ auf. Na ja, dafür sind die Rucksäcke auch reichlich gefüllt gewesen und tragen müssen wir es auch. Der Rückweg ging dann über Lohmen und Rathewalde zurück nach Wehlen. Hier noch ein Eis bis zur Fähre und dann mit der Kindergartentruppe in Richtung Bahnhof. Es schlossen sich bereits die Schranken für die Einfahrt des Zuges, d.h. wir konnten nicht den einfachen Weg über die Straße zum Bahnsteig nehmen, sondern mussten wieder Treppen buckeln. Und da stand wieder die Wandergang, die wir bereits heute morgen trafen. „Euch wird man auch gar nicht los“ war die Begrüßung. Wir indes fuhren nur eine Station und weiter ging es den Radweg bis nach Schandau und weiter nach Krippen. Geile Tour.
Eure Sandsteinjäger