Es ist lange her, dass wir etwas gepostet haben – zu lange, wenn man bedenkt, wie viel wir in der Zwischenzeit erlebt haben. Auch wenn es hier auf dem Blog still war, waren wir keineswegs untätig. Im Gegenteil: Dank unseres treuen Fahrradträgers haben wir viele kleine, spontane Touren unternommen, die uns neue Perspektiven eröffnet und alte Sehnsüchte neu entfacht haben. Die sächsische Schweiz, das Elbsandsteingebirge, versteckte Pfade, sonnige Felsplateaus – all das werden wir nun 2025 wiederentdecken, diesmal oft auf zwei Rädern oder mit viel Gepäck.
Was früher immer unter dem Motto „höher, weiter, wilder“ lief, bekommt langsam eine neue Nuance. 2025 läuft in vollen Zügen, und wir haben große Pläne für den September geschmiedet. Manche davon sind abenteuerlich, andere eher gemütlich – aber alle sind geprägt von unserer Liebe zur Natur, zur Bewegung und zur Fotografie. Ob mit dem Bio-Bike durch die Täler der sächsischen Schweiz, mit der Kamera im Anschlag auf der Jagd nach dem perfekten Licht, oder einfach nur mit einem guten Buch auf einer warmen Felsplatte liegend (na ja) – wir lassen uns treiben. Und ja, auch das Faulenzen gehört inzwischen dazu.
Früher war das keine Option. Unsere Touren waren durchgetaktet, jeder Tag ein Projekt, jede Stunde ein Ziel. Aber die letzten Monate haben uns gezeigt, dass auch das Innehalten seinen Reiz hat. Dass man nicht immer auf dem Gipfel stehen muss, um das Gefühl von Freiheit zu spüren. Manchmal reicht ein Blick ins Tal, ein stiller Moment am Bach, ein Sonnenuntergang, den man nicht fotografiert, sondern einfach nur erlebt.
Natürlich bleibt das Wandern ein zentraler Bestandteil unserer Reisen. Die Kamera ist weiterhin unser dritter Begleiter – neben dem Bike und der Neugier. Aber wir erlauben uns auch, sie mal in der Tasche zu lassen. Nicht jeder Moment muss festgehalten werden, manche dürfen einfach nur passieren.
Für 2026 haben wir unsere Ziele schon gesteckt. Es wird weitergehen, vielleicht etwas langsamer, aber nicht weniger intensiv. Wir wollen neue Regionen erkunden, vielleicht auch mal abseits der bekannten Pfade. Vielleicht zieht es uns in den Harz, vielleicht in die böhmische Schweiz, vielleicht sogar weiter weg. Die Ideen sprudeln, und die Vorfreude wächst. Es gibt noch viel zu erleben und jünger werden wir nicht.
Was bleibt, ist unsere Leidenschaft für die Natur, für das Draußensein, für das Unterwegssein. Und was kommt, ist eine neue Gelassenheit, ein neues Gleichgewicht zwischen Abenteuer und Ruhe. Wir freuen uns darauf, euch wieder mitzunehmen – in Bildern, in Geschichten, in Momenten.
Bleibt neugierig, bleibt draußen – und vielleicht auch mal einfach liegen.
Eure Sandsteinjäger.