Montag, 29. Juni 2009

Taubenteich und Fuchsteich

Heute ging es frohen Mutes ans Werk. Das Ziel lautete Fuchsteich und Taubenteich. Doch das diese Tour so in die Knochen gehen würde, hatten wir uns nicht vorstellen können. Die Strecke war zwar nur 42 km lang, ging aber so richtig aufs Gemüt, da wir viele Steigungen dabei hatten. Letztendlich entschädigte uns die Lage des Fuchsteiches, wobei der Taubenteich in den Führern mehr angepriesen wird.
Heute morgen gings es dann los. Wir tourten dann in Richtung Kohlbornstein, da die eigentlich gewählte Strecke nach Kleingießhübel gesperrt ist und wir uns den Berg nach Kleinhennersdorf sparen wollten. Wären wir mal doch die Straße gefahren..., obwohl der Wald seine Vorteile in Punkto Regensicherheit hat. Es hatte kurz geregnet als wir im Wald waren. Hinter Cunnersdorf wurde es dann richtig kalt und naß.
Wir mußten dann Regenschutz unter einer Kiefer suchen und haben gleich unser Mittag verzehrt. Die Straßen waren schwer zu fahren. Teilweise wurde auf der Waldautobahn nur Splitt festgefahren. Irgendwann kam dann doch die Sonne raus und es wurde richtig heiß. Das nutzten wir gleich mit einem Sonnenbad am Fuchsteich aus. Einfach herrlich diese Gegend.

Von dort ging es zum Taubenteich, der etwas höher liegt. So mußten wir noch ein paar Steigungen erklimmen. Auf 278 HN (Höhe über Normal Null = Meeresspiegel) angekommen konnten wir ein paar Enten mit alten Brötchen füttern. Schöööön. Da hatten wir uns aber mehr versprochen. Leider ging die Strecke bei der Weiterfahrt nur ein wenig hinab und genau da hatten wir uns verschätzt. Der Weg wurde länger und länger und stieg noch mal um knapp 80 Meter an. Da mußten wir wirklich absteigen. Doch irgendwann wurden wir beide mit ner tollen Abfahrt über mehrere Kilometer belohnt und der Gemütszustand besserte sich wieder ein wenig. Es ging dann nach Schöna und hinab zur Hirschmühle mit 12% Gefälle. Herrlich dort mit 55 km/h runter zu knallen und erst bei Angstgefühlen die Bremsen zu betätigen. Auch im Wald hatten wir einige solcher Abfahrten. Da lohnt sich der Aufstieg (Auffahrt) immer wieder. Dank meiner neuen Federgabel ist dies auch spielend machbar. Doch ich kann mir einfach nicht erklären wie Katrin es mir ihrem Eisenschwein schafft mit mir so gut wie möglich mitzuhalten. Erstaunlich - zudem hatte sie gestern abend auch noch mit den Vermietern einen "gehoben".
Nun kommen wir gerade von der Liethenmühle und hatten beide je ein Rumpsteak verdrückt. Das muß sein nach diesem Tag. Da sind wir dann trotzdem noch mit dem Rad hochgefahren.Jetzt sitzen wir auf dem Balkon und schauen zu wie die Elbe steigt - von gestern zu heute schon 1 Meter. Egal, hauptsache das Wetter bleibt so.

Viele liebe Grüße
Eure Sandsteinjäger