Unger, Brand und Napoleonschanze
Dieser Tag mußte einfach schön werden. Zwar begann dieser an unserem Frühstückstisch mit einem Regenschauer, jedoch verzog sich dieser aber sehr schnell, so dass wir unseren Zeitplan einhalten konnten. 10.22 Uhr sollte es ab Schandau mit dem Zug in Richtung Sebnitz losgehen. Ausgestiegen sind wir dann in Krumhermsdorf. Von dort aus ging es in Richtung Unger mit einer Höhe von 583 Metern. Wir hatten also noch ca. 120 Höhenmeter vom Bahnhof zu überwinden, um unser erstes Ziel zu erreichen. Ich hatte irgendwie wieder mit mir zu tun. Wahrscheinlich sind mir die Sprints in den "Bergetappen" nicht bekommen. Die letzten Tage gingen doch schon in die Knochen. Katrin dagegen zeigte mal wieder ne tolle Figur. Sie hat sich nun richtig eingefahren.
Endlich angekommen nach der Bergtour, standen wir vor einem gesperrten Aussichtsturm und einer tollen Gaststätte, die sich wirklich sehen lassen kann. Keine Viertelstunde gewartet (unsere kleine Pause) schon rollten die ersten Fahrzeuge an und luden ihren Inhalt aus. Wie aus einem Sack gekippt überliefen viele kleine Rentner den Platz am (H)Ungerturm. Kurz nach 12 zogen wir dann wir hinab in Richtung Ehrenberg. Bis auf ein paar kleinere Steigungen mit Gegenwind ging es hauptsächlich abwärts in Richtung Hohenstein. Von dort aus zogen wir dann zum Brand und genossen die tolle und fabelhafte Aussicht auf die Umgebung. Mein Rad mußte allein stehen bleiben und durfte den schönen Blick genießen. Danach mußten wir unbedingt zur Napoleonschanze. Eigentlich hätten wir wieder nach Hohenstein zurück gemußt, um dann den Berg wieder hinauf zufahren. Nicht mit uns - an einer Stelle ging es sehr steil einen Hang hinauf. Hier war schieben angesagt. Dies ist auch auf dem Video zu sehen, welches Katrin mal wieder vorbildlich gedreht hat. Ich muß es nur noch schneiden, zusammensetzen und dann hochladen.
Jedenfalls führte uns dieser Pfad gen Napoleonschanze. Von dort hat man den schönsten Ausblick weit und breit. Ich hoffe unsere Kameras geben diesen Ausblick auch wieder. Dies wird wieder eines unseren nächsten Ziele sein, dass wir anpeilen können.
Tja, aber nun wie runter von dem Hügel? Ringsum nur Feld und Wiese und ein paar Wege, wo wir nicht wußten wer wohin führen könnte. Das Ziel war jedoch sichtbar. Also kurzum, den Traktorspuren folgen. Irgendwie muss dieser ja auch hochgekommen sein. Und so war es. Für mich war es eine tolle Abfahrt ohnegleichen. Über Feld und Wiese mit 35 Sachen. Herrlich.
Dann ging es hinab durch den "Tiefer Grund" in Richtung Porschdorf und Bad Schandau. Für uns beide nur noch ein Klacks, denn mit 40-45 km/h waren wir schnell wieder unten.
Im überfüllten Schandau ging es dann noch mal Eis essen und dann später nach Hause. Insgesamt hatten wir 38 km und 450 HM abgerissen. Hat echt Spaß gemacht heute.
Viele liebe Grüße
Eure Sandsteinjäger