Von Pirna ging es dann eigentlich in Richtung Dorf Wehlen. Wir wollten uns die starke Steigung in Lohmen ersparen und diese mit einer "Umleitung" umgehen. Aber um so näher wir dem Dorf Wehlen kamen, um so blöder wurde der Weg.
Vorbei am Steinbruch und entlang einer alten Eisenbahnstrecke pirschten wir durch den Wald. Irgenwann wurde uns dieser nicht ausgeschilderte Weg zu blöd und wir kehrten um. Es zog uns dann auf den Weg nach Lohmen, um nun doch die schöne Dorfstraße zu bewältigen. Doch es erreichte uns am Dorfeingang ein Regenschauer und zwang uns zu einer halbstündigen Pause. Als die Sonne wieder schien, und sie schien ab sofort doller den je, zogen wir auf der verregneten Straße gen Bastei. Angekommen am Touri-Paradies für das Fußfaule Volk streckten wir unsere Glieder nach unserer eigens gestalteten Wettfahrt und fuhren bis zur Aussicht vor. Es war noch nicht so voll wie man es immer kennt. Wir hatten den richtigen Augenblick abgepaßt und waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Schnell etwas gegessen und Fotos gemacht - plötzlich waren sie da - Scharen von
Silberlocken als hätte man diese auf einmal vom Himmel regnen lassen.Macht nichts - wir zogen dann in Richtung Uttewalder Grund durch diverse andere Schlüchte und landeten dann in Dorf Wehlen. In den Schlüchten hatten wir uns richtig eingesaut und besonders ich hatte mehr Dreck im Gesicht als am Rad. Anfangs nicht witzig doch am Ende mit Humor genommen. In der Sonne wurde es dann so richtig fest. Da hatten wir uns noch schnell ein Eis verdient. Es war nämlich richtig heiß im Augenblick.
Mit der Fähre setzten wir nach Pötzscha über und starteten dann weiter in Richtung Königstein über Rathen. In Rathen trafen wir mehrere Radler an der Radler-Schenke die dann meinten ihre letzten Reserven auszupacken und es uns zeigen müssen. Nach kleiner Warmlaufphase und lockerem 25er Schnitt zogen wir dann nach ca. 5 Minuten an allen vorbei. Wir setzten diesen aber dann auch munter fort, denn unsere Fähre in Königstein war in Sicht. Und mit dieser Radfahrerhorde wollte ich nicht auf einer Fähre stecken. Also nix wie los und dann trafen wir auch noch die beiden älteren Radler die uns in Wehlen an
einem Hang überholt haben als gäbe es kein Morgen mehr. Die Beiden standen völlig aus der Puste an einem der letzten Bänke. Diese Typen erzählen dann auch einem, dass sie mit 28er Schnitt von Dresden nach Decin gefahren sind. Aber das sie 50 Pausen machen mussten wird verheimlicht.
Wir schafften dann auch unsere Fähre und sie fuhr ab, aber ohne unsere Radler-Genossen von der Solidaritäts-Front. Nun ging es dann Richtung Schandau. Da haben wir dann in Postelwitz noch mit der Fähre übergesetzt. Am Abend waren wir wieder in der Liethenmühle und haben unser Eisbein vertilgt. Aber irgendwie hatten wir keinen Hunger mehr. Nur noch Durst.
Viele liebe Radlersgrüße,
Eure Sandsteinjäger
Video Teil1
Wir schafften dann auch unsere Fähre und sie fuhr ab, aber ohne unsere Radler-Genossen von der Solidaritäts-Front. Nun ging es dann Richtung Schandau. Da haben wir dann in Postelwitz noch mit der Fähre übergesetzt. Am Abend waren wir wieder in der Liethenmühle und haben unser Eisbein vertilgt. Aber irgendwie hatten wir keinen Hunger mehr. Nur noch Durst.
Viele liebe Radlersgrüße,
Eure Sandsteinjäger
Video Teil1
Video Teil2