Dienstag, 30. September 2014

Brandmeldung


Heute sollte es zu einem alten Ausflugsziel gehen, welches wir bereits schon gesehen haben. Es ist eine kleine Tour, bei der doch die Erholung eine Rolle spielen soll. Zwar gibt es auch wie anderswo ein auf und ab, aber die Länge spielt eine große Rolle.
Wir standen wie schon fast üblich wieder morgens zur selben Zeit am Bahnhof, um unseren Zug in Richtung Sebnitz zu nehmen. Wir stiegen jedoch in Ulbersdorf aus. Von hier aus ging es nach Lohsdorf. Leider fehlte heute irgendwie die Sonne. Ein Mischmasch aus Wolken-Nebelbrühen-Mix trübte den Himmel. Es war aber dennoch nicht kalt und der Wind war auch nicht so zu spüren, da wir diesen heute mal im Rücken hatten. Vorwärts, vorwärts. Endlich in Lohsdorf angekommen entschieden wir nun den alten Verbindungsweg nach Hohnstein zu fahren und die Strecke über Ehrenberg auszulassen. Ehrenberg hätte uns sehr interessiert, da dieser einen tollen Bäcker hat. Stattdessen kämpften wir uns diese Straße weiter hinauf. Jetzt war schon Hohenstein im Blick und es war noch früh am Tag. Wir hatten in dieser kurzen Zeit schon einige Kilometer gerissen. Es ging also zur Burg im Zentrum. Dort machten wir unsere erste große Pause. Katrin lief zum Bäcker und holte uns „Coffee to go“ zum mitnehmen, nebenbei fütterte ich die Spatzen mit unserem Entenbrot, welches wir schon seit Tagen mitschleppen. Danach fütterten wir uns mit all unseren Leckerein und dem warmen Kaffee. Es musste dann irgendwann weitergehen und wir packten zusammen. Wir verließen den Fuß der Burg mit leidenden Gesichtern. Es ging wieder teuflisch bergauf in Richtung Brandstraße. Über den Brandrücken ging es zur Brandaussicht. Selbst heute war diese gut besucht und wir hatten mächtig zu klingeln und zu rufen, aber da hat sich diesmal keiner beschwert. Zurück nahmen wir wieder die tolle Abkürzung in Richtung Napoleonschanze, die ein wenig illegal ist. Wir hatten aber die Räder geschoben und können uns so keinen Vorwurf machen. Auf der Lichtung angekommen ging es dann in Richtung Gipfel. Mit der Aussicht war es heute nicht so, aber da mussten wir heute durch. Während dieser Pause holte Katrin noch Kuchen heraus. Den hatten wir dann eifrig verspeist. Irgendwie hätten man sich hinlegen können. Auf der harten Bank lehnten wir uns Rücken an Rücken und versuchten mal ein Päuschen zu machen. Ich konnte mich nicht beschweren, es war windgeschützt und angenehm. Katrin aber jaulte nach 5 Minuten, dass sie so nicht sitzen könne usw.
Es ging nun abwärts. Über die lange Wiese ging es hinunter ins Tal, wo dann die Straße nach Bad Schandau beginnt. Tolle Abfahrt und macht immer wieder Spaß. Bis auf die letzten Meter. Die Wiese war ganz schön rutschig, das merkte ich bereits während der Fahrt. Das Wasser spritze immer wieder hinauf, so dass ich auch wusste, dass es nass sein könnte. Am Ende der Strecke stand ich schon fast und da riss mein Hinterrad herum und mein Bike schleuderte mich auf die Wiese. Ich kippte und schlidderte in Richtung einer Pfütze, kam aber schnell zum halten. Was meint ihr wie schnell Katrin unten war. Krankenwagen, tatüt tata? Nein, alles in Ordnung. Dem Rad geht’s gut. Ich habe mir nur die Bänder an der Hüfte etwas gedehnt, aber das wird schon wieder.
Danach ging es dann weiter hinab die 12% Gefälle Straße. Ha, die musste noch sein, das geht sicherlich. Bis nach Schandau fuhren wir die Straße, die dann später sogar wegen Bauarbeiten gesperrt ist und wir die Straße für uns allein hatten. Da kann man auch mal mit 50 km/h in der Mitte fahren.
In Schandau kauften wir noch ein und fuhren dann nach Hause. Morgen gibt’s einen Fußmarsch, damit wir auch mal später aufstehen können. Langsam geht’s an die Substanz. Wir werden doch alt, oder sind zu schlecht trainiert.

P.S. Für die diesmal entstandenen Rechtschreibfehler übernehme ich keine Haftung. Sie werden in Kürze beseitigt

Eure Sandsteinjäger