Nebelschwaden machten sich über das Elbtal breit, als die Sonne sich am frühen Morgen zeigte. 7°C zeigte das Thermometer als wir uns auf den Weg zum Zug machten. Ab Königstein fuhr unser Fahrradbus dann weiter, der uns zur Ausgangsstation brachte. Beim Verladen mühte sich der Fahrer sehr meine Breitreifen in die Vorrichtung zu klemmen. War alles mal wieder für Spalttabletten hergestellt worden, genauso wie all die Fahrradständer der Republik. Irgendwie passte es dann, das Rad wackelte nicht mal mehr und das war auch gut so, denn die Straße war übel und grottenschlecht zugleich. Nach der Schütteltour ging es dann endlich richtig los. Wir bestückten die Räder mit den vielen Kameras und anderen Geräten und zogen durch den Wald. Wir nahmen wieder die kleine Abkürzung, welche diesmal sehr schlammig war. Katrin schien es nicht zu stören. Der Nachteil war nur, dass die Baumwurzeln sehr rutschig waren. Mich hätte es zweimal fast erledigt. Da helfen auch keine Stollen an den Reifen. Eine Rehfamilie kreuzte unseren Weg. Es ging dann wieder auf die Straße und weiter in den Ort unterhalb des Schneebergs. Schnell noch mal gesammelt und dann ging es wieder hinauf. Ohne Pause wollte ich mal hinauf fahren, leistete Katrin aber einmal Gesellschaft nachdem sie wieder einen Wadenkrampf vom Schieben bekam. Wir beide trafen uns dann an der Dresdner Aussicht wieder. Heute war viel los auf der Strecke. Wir waren auch nicht die Einzigen die sich dieses Plateau mit der höchsten Erhebung des Böhmisch-Sächsischen Sandsteingebirges ausgesucht hatten. Während wir uns über die schmalen Trails bewegten, konnte man in das Böhmische Land schauen. Decin lag unter einer Nebeldecke die allmählich verschwand. Dennoch war dies ein toller Anblick. Zudem spielte das Wetter heute richtig mit. Langsam aber sicher stiegen die Temperaturen um die 20°C. Hier oben war es etwas windiger als im Tal, aber das kennt man ja. Die Abfahrt ging dann wohl oder übel über den steinigen Trail, den die Downhiller lieben. Zwei von denen trafen wir auf dem Gipfel und sie fuhren Treppen hinunter die es hier so gab, trugen Motorradhelme und waren auf ihren Bikes ein bisschen witzig. Ich trag doch nicht mein Rad hier hoch, um damit die steinige kurze Abfahrt zu nehmen. Sie waren jedenfalls begeistert. Katrin auch wieder, denn für uns beide ging es jetzt an´s Eingemachte. Katrin fuhr mir hinterher. Immer wieder kamen knackige Passagen, die auch sie gut meisterte. Irgendwann kam dann auch die steile steinige Abfahrt. Wir trugen die Räder, bzw. Katrin nahm mein Rad und ich durfte dann die gefühlten 40 Kilo das kurze Stück tragen. Es waren nicht mal 100 Meter, dann konnten wir aufsitzen und weiter durch den aufgeweichten Boden fahren.
Wir ließen Maxdorf hinter uns und fuhren durch das Böhmische Tor, dann ging es diesmal weiter in Richtung Zirkelstein. Hier hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Schrammsteine. Ich reinigte mich grob nachdem ich eine Pfütze, die in einer Kurve lag, übersehen hatte und mit guter Geschwindigkeit flott durchfuhr. Mit dem Versuch zu bremsen bin ich dann gescheitert und schlitterte einfach so durch. Katrin meinte das es toll aussah und sie im Schein der Sonne alle Regenbogenfarben gesehen hatte, inkl. dem braun der Pfütze und es sollte noch besser kommen.
Nachdem wir unseren Kaffeedurst gelöscht und die Kameras vom Dreck befreit hatten, besuchten wir eine Anhöhe in Reinhardtsdorf. Eigentlich waren wir auf dem Weg zur Kleinen Bastei, wollten dann aber nicht weiter und verweilten hier an dem Platz, wo wir das gesamte Massiv der Schrammsteinkette betrachten konnten. Langsam ging die Tour dem Ende entgegen. Eine Abfahrt mussten wir noch bewältigen. Von Reinhardtsdorf zurück in Richtung Krippen über eine neue Straße mit knapp 60 km/h in den Ort geballert, ja geballert. Auf dem Rad ist das so sch… schnell. Nun ist´s dunkel und draußen wieder kalt. Morgen geht’s dann mit dem Zug ins Böhmische mit neuer Routenführung.
Eure Sandsteinjäger
Wir ließen Maxdorf hinter uns und fuhren durch das Böhmische Tor, dann ging es diesmal weiter in Richtung Zirkelstein. Hier hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Schrammsteine. Ich reinigte mich grob nachdem ich eine Pfütze, die in einer Kurve lag, übersehen hatte und mit guter Geschwindigkeit flott durchfuhr. Mit dem Versuch zu bremsen bin ich dann gescheitert und schlitterte einfach so durch. Katrin meinte das es toll aussah und sie im Schein der Sonne alle Regenbogenfarben gesehen hatte, inkl. dem braun der Pfütze und es sollte noch besser kommen.
Nachdem wir unseren Kaffeedurst gelöscht und die Kameras vom Dreck befreit hatten, besuchten wir eine Anhöhe in Reinhardtsdorf. Eigentlich waren wir auf dem Weg zur Kleinen Bastei, wollten dann aber nicht weiter und verweilten hier an dem Platz, wo wir das gesamte Massiv der Schrammsteinkette betrachten konnten. Langsam ging die Tour dem Ende entgegen. Eine Abfahrt mussten wir noch bewältigen. Von Reinhardtsdorf zurück in Richtung Krippen über eine neue Straße mit knapp 60 km/h in den Ort geballert, ja geballert. Auf dem Rad ist das so sch… schnell. Nun ist´s dunkel und draußen wieder kalt. Morgen geht’s dann mit dem Zug ins Böhmische mit neuer Routenführung.
Eure Sandsteinjäger