Heute gab es eine kleine Einsteigertour mit 13 Kilometern und 300 Höhenmetern, die wir wegen Katrins Erkältung so gewählt hatten, dass alle nicht zu kurz kommen und Katrin geschont wird. Wir fuhren wieder mal mit dem Zug und hätten fast unseren Ausstieg verpasst. Ab Porschdorf mussten wir dann nach der Zugfahrt bis Waitzdorf laufen. Hier wartete gleich am Anfang eine Stufenanlage vom allerfeinsten. Kurze Stufen und heftige Steigungen brachten uns dann hinauf. Wir zogen über die Waitzdorfer Höhen mit all seinen schönen Aussichtsplätzen über die Sächsische Schweiz. Nur die Sicht, welche durch das Wetter verschuldet wurde, ärgerte uns etwas.
Die Weitsicht bleib uns leider verschont. Anfangs mit Jacke unterwegs, pellten wir uns später aus. Es wurde zum späten Nachmittag etwas schwüler und es sah aus, als wolle es regnen und Gewitter geben. Aus Vorsicht ging dann unser Marsch nicht über den freien Panoramaweg von Altendorf aus kommend, sondern direkt in das Kirnitzschtal über die Dorfbachklamm. Nach Altendorf waren wir über einen erneuten Anstieg von Kohlmühle gekommen. Es ging also wieder hinauf, obwohl eigentlich die Tour in Kohlmühle vorbei sein sollte. Somit tigerten wir den Adamsberg hinauf, um herunterzuschauen und diesmal einen herrlichen Blick auf die Schrammstein hatten. Sonne und Schatten spielten sich gegenseitig aus. Wie gesagt ging es dann die Dorfbachklamm hinab.
Hier wurde vor Jahren aus einem kleinen Bächlein ein reißender Fluß der selbst Steinen aus den alten Verankerungen gerissen hat. Anfangs war der Weg gesperrt. Katrin meinte das dieser Wanderweg eigentlich repariert sein sollte, da man drüber gesprochen hatte dies zu tun. Wenn da der Konjunktiv nicht wäre. Mit der Kirnitzschtalbahn ging es dann nach Schandau zurück. Während andere Touris mit Wintermänteln spazieren gingen, hatte ich nur noch mein Shirt an. Mir war echt warm geworden. Es ist übringend noch Sommer befohlen.
Eure Sandsteinjäger