Heute am Tag der Besucherabreise waren wir nun wieder auf
uns allein gestellt. Keiner besetzte mehr das Klo, keiner wäscht das
morgentliche Geschirr ab, keiner swiffert durch die Wohnung. Schon komisch.
Heute sollte es in das böhmische Gebiet gehen. Belveder hieß das Ziel, doch
vorher mussten wir mal wieder Zug, Fähre und Bus in Anspruch nehmen. Der tschechische
Busfahrer ließ all meine Künste der slawischen Sprache in Anspruch nehmen. Wir
wollten nämlich nach Bynovec. Ganz einfach zu sprechen und zu verstehen. Dann
meinte er zu uns, dass er diese Station nicht anfährt, da diese Station in
seinem Automaten nicht zu finden sei. Also lösten wir das Ticket für 2 Personen
für 2 € eine Station weiter bis Ruzova. Wie wir da dann weiter wollten wussten
wir noch nicht. Nach Fahrplan sollte der Bus jedoch nach Bynovec fahren, aber
da legt man sich nicht mit jemanden an der uns eh nicht verstehen würde.
Plötzlich während der Fahrt meinte der Fahrer das sein Fahrkartenautomat ihm
gesagt hätte (!) er fährt doch dorthin. Na schön für sein Bus. Also stiegen wir
doch wie gewollt in Bynovec aus. Der lange Fußmarsch hatte in der herrlichen
Morgensonne etwas beruhigendes. Trotz des unbekannten Weges verging die Zeit
rasend schnell.
Eure verbliebenen Sandsteinjäger