Hei Norge. August 2018.
Hallo liebe Leser. Endlich kann ich wieder einmal über unsere Touren berichten. Wie schon vorab zu lesen, ging es nach unserem Sachsenurlaub in das Land der Berge, Seen und Wälder. Ein weit entferntes Ziel schien trotz der Kilometer näher gekommen zu sein. Vikna, die verschlafene Insel unweit der Kleinstadt Rørvik im Norden Norwegens sollte unser Ziel sein. Mit Holger, Maria und den Kindern Annika und Christian, sowie Katrin und Christoph machte sich unser T6 auf in die unbekannte Welt kurz vor dem Atlantik.
Gern nahmen wir die Einladung von Petra und Frank an und machten uns auf die Suche nach Fisch, Einsamkeit und Weite, die zusammen mit der Natur eine unverwechselbare Mischung ergeben sollen. Nach zwei Tagen, einer Zwischenübernachtung und 1680 Kilometer nordische Straßen, welche teilweise an Alaska erinnerten, hatten wir unser Ziel erreicht. Bei schönstem Wetter machten wir uns einen kleinen Überblick über das Ende der Welt, um am nächsten Tag durchzustarten.
Während die Männer auf dem Meer zur Jagd gingen, zog es die Damen nach Rørvik. Der Atlantik war meines Erachtens schöner und das Erlebnis ließ nicht lange auf sich warten. Insgesamt fischten wir an diesem Tag 12.5 Kilogramm reines Filet aus dem Wasser. Pollack, Dorsch, Leng und Lump waren dabei. Bei 23 Grad im Shirt auf der See zu sein und mit Pilger seine Runden zu drehen ist schon eine feine Sache.
Das Wetter wurde in den Tagen zunehmend schlechter. Sturm und Regen zeigten sich von der allerbesten Seite und schickten Grüße aus Nord-West. Der Bootsanleger musste auf Vordermann gebracht werden und unsere Ausflüge gingen mit dem Auto in die Windmühlenparks der Region. Die Aussichten sind selbst im Nieselregen und bei Stärke 10 spektakulär. Petra und Frank führten uns zu den Bauern, zu den Kaffeekränzchen der Gemeinde und den riesigen Kaianlagen der Hurtigruten. Hier trafen sich am Abend die Nord- und die Südroute. Für uns Nordlichter sind diese kleinen Schiffchen eher Beiboote. Die schwimmenden Städte die in Warnemünde ankommen, sind natürlich andere Dimensionen. Für Rørvik sind diese Dimensionen völlig ausreichend und immer wieder Anziehungspunkt. Ebenso sind die Geschwindigkeiten an die Straßen angepasst. Ob da jedoch an den Umweltschutz gedacht wurde wage ich zu bezweifeln, denn so “grün” sind die Norweger ganz und gar nicht. Es wird ihnen nachgesagt, dass sie sehr umweltbewusst leben und produzieren. Schaut man hinter die Kulissen fällt öfters auf, dass beispielsweise auch mal nicht abgeholter Müll vergraben oder verbrannt wird und Schrottautos auf dem Hof vergammeln und Wälder Mal ebenso komplett abgeholzt werden.
Das soll aber nicht Sinn des Urlaubs sein. Es hieß jeden Morgen “Früh aufstehen” da wir vieles unternehmen wollten. Die Wege sind weit, sehr weit auf Vikna - die Gegend wird auch Rørvik, die Stadt mit den tausend Inseln genannt. Man ist hier also ohne Auto ziemlich aufgeschmissen. Busse und Züge Fehlanzeige. Eines gibt es jedoch in Hülle und Fülle - Stille. Weit ab vom kommerziellen Tourismus kann man den Akku voll aufladen, wenn man nicht gerade versucht den Tag voll auszunutzen. Selbst jetzt noch im August verdunkelt sich der der Nachthimmel kaum. Die fotografische blaue Stunde beginnt um 23.00 Uhr und ist um 1.00 wieder vorbei. So richtig dunkel wird es gar nicht. Demnach kommt man abends auch schlechter zur Ruhe. Das liegt aber auch daran, dass man die Tage voll ausnutzt und später zu Abend isst. Im Sommer wird alles aus dem Tag herausgeholt. Leider vergingen die Tage wie im Fluge. Sonnenuntergänge dauern jedoch Stunden.
Hallo liebe Leser. Endlich kann ich wieder einmal über unsere Touren berichten. Wie schon vorab zu lesen, ging es nach unserem Sachsenurlaub in das Land der Berge, Seen und Wälder. Ein weit entferntes Ziel schien trotz der Kilometer näher gekommen zu sein. Vikna, die verschlafene Insel unweit der Kleinstadt Rørvik im Norden Norwegens sollte unser Ziel sein. Mit Holger, Maria und den Kindern Annika und Christian, sowie Katrin und Christoph machte sich unser T6 auf in die unbekannte Welt kurz vor dem Atlantik.
Gern nahmen wir die Einladung von Petra und Frank an und machten uns auf die Suche nach Fisch, Einsamkeit und Weite, die zusammen mit der Natur eine unverwechselbare Mischung ergeben sollen. Nach zwei Tagen, einer Zwischenübernachtung und 1680 Kilometer nordische Straßen, welche teilweise an Alaska erinnerten, hatten wir unser Ziel erreicht. Bei schönstem Wetter machten wir uns einen kleinen Überblick über das Ende der Welt, um am nächsten Tag durchzustarten.
Während die Männer auf dem Meer zur Jagd gingen, zog es die Damen nach Rørvik. Der Atlantik war meines Erachtens schöner und das Erlebnis ließ nicht lange auf sich warten. Insgesamt fischten wir an diesem Tag 12.5 Kilogramm reines Filet aus dem Wasser. Pollack, Dorsch, Leng und Lump waren dabei. Bei 23 Grad im Shirt auf der See zu sein und mit Pilger seine Runden zu drehen ist schon eine feine Sache.
Das Wetter wurde in den Tagen zunehmend schlechter. Sturm und Regen zeigten sich von der allerbesten Seite und schickten Grüße aus Nord-West. Der Bootsanleger musste auf Vordermann gebracht werden und unsere Ausflüge gingen mit dem Auto in die Windmühlenparks der Region. Die Aussichten sind selbst im Nieselregen und bei Stärke 10 spektakulär. Petra und Frank führten uns zu den Bauern, zu den Kaffeekränzchen der Gemeinde und den riesigen Kaianlagen der Hurtigruten. Hier trafen sich am Abend die Nord- und die Südroute. Für uns Nordlichter sind diese kleinen Schiffchen eher Beiboote. Die schwimmenden Städte die in Warnemünde ankommen, sind natürlich andere Dimensionen. Für Rørvik sind diese Dimensionen völlig ausreichend und immer wieder Anziehungspunkt. Ebenso sind die Geschwindigkeiten an die Straßen angepasst. Ob da jedoch an den Umweltschutz gedacht wurde wage ich zu bezweifeln, denn so “grün” sind die Norweger ganz und gar nicht. Es wird ihnen nachgesagt, dass sie sehr umweltbewusst leben und produzieren. Schaut man hinter die Kulissen fällt öfters auf, dass beispielsweise auch mal nicht abgeholter Müll vergraben oder verbrannt wird und Schrottautos auf dem Hof vergammeln und Wälder Mal ebenso komplett abgeholzt werden.
Das soll aber nicht Sinn des Urlaubs sein. Es hieß jeden Morgen “Früh aufstehen” da wir vieles unternehmen wollten. Die Wege sind weit, sehr weit auf Vikna - die Gegend wird auch Rørvik, die Stadt mit den tausend Inseln genannt. Man ist hier also ohne Auto ziemlich aufgeschmissen. Busse und Züge Fehlanzeige. Eines gibt es jedoch in Hülle und Fülle - Stille. Weit ab vom kommerziellen Tourismus kann man den Akku voll aufladen, wenn man nicht gerade versucht den Tag voll auszunutzen. Selbst jetzt noch im August verdunkelt sich der der Nachthimmel kaum. Die fotografische blaue Stunde beginnt um 23.00 Uhr und ist um 1.00 wieder vorbei. So richtig dunkel wird es gar nicht. Demnach kommt man abends auch schlechter zur Ruhe. Das liegt aber auch daran, dass man die Tage voll ausnutzt und später zu Abend isst. Im Sommer wird alles aus dem Tag herausgeholt. Leider vergingen die Tage wie im Fluge. Sonnenuntergänge dauern jedoch Stunden.
Der Ankunftstag begann gleich mit einer Überraschung, ein Elch präsentierte sich auf einer Wiese. Das wollten wir sehen. Zack, Haken dran.
In einem Fjord bei ankommender Flut Makrelen angeln? Zack, Haken dran. Wir haben so viel erlebt, dass ich immer wieder sagen würde: "Gleich nochmal". Und definitiv bin ich gern bereit diese Tour ein weiteres mal auf mich zu nehmen.
In diesem Sinne.
Eure Sandsteinjäger
