Samstag, 30. August 2014

Immer wieder Darß

Diese Tour hatten wir anders geplant und sollte eigentlich von Graal-Müritz über Barth wieder zurück nach Graal-Müritz führen. Ich konnte am PC die Route nachvollziehen und kam auf eine satte Strecke von 92 Kilometern. Das war heftig und ich schmiedete den Plan von Wieck aus mit der Fähre nach Bodstedt zu fahren und somit die Strecke um 20 Kilometer zu verkürzen. Zwar gab es keine Steigungen und schlechte Straßen, aber dennoch wollte ich keine Riesentour mit Micha unternehmen. Der würde mir noch zusammenbrechen und ich wäre schuldig.

So fuhren wir durch Graal-Müritz in Richtung Strand. Hier ging es weiter immer unterhalb der Düne. Die Ostsee konnten wir riechen aber nicht sehen. Anstatt das wir mal die Seite wechselten um auf das Meer zu schauen, jagten wir über den Radasphalt. Die Strecke war nicht voll, aber immer wieder hatten wir Probleme zu überholen. Selbst wenn man nebeneinander fährt kann man doch Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen. Dann wird man auch noch schief angeschaut wenn man schneller ist als, und sich vorher bemerkbar macht. Damit aber muss man wohl leben solange es Touristen auf dieser viel besuchten Halbinsel geben wird. In Windeseile waren wir in Wustrow. Wir fuhren durch das alte Wohngebiet von Wustrow mit all seinen kleinen Häuschen und kleinen Gassen. Weiter ging es dann über den Deich nach Born. Von hier aus hatten wir einen tollen Blick auf den Bodden. Leichter Nieselregen begleitete uns bis nach Born. Ab hier schien dann die Sonne und heizte uns bis Wieck ein. Der Ort war gut gefüllt, aber trotzdem konnten wir uns noch frei bewegen. An einem Festplatz in Wieck war buntes Treiben angesagt und wir konnten hier unser Fischbrötchen genießen. Wir hätten auch schon ab Born die erste Fähre nach Bodstedt nehmen können, aber das war uns zu früh und so fuhren wie gesagt weiter nach Wieck. Dort erlebten wir den Spaß des Jahrhunderts. Zwar war ich mit zwei Kameras gut bestückt, jedoch waren wir beide so geschockt, dass wir es beide vergessen haben. Das wäre der Youtube-Knaller der Woche gewesen. Die Geschichte begann so, dass jemand mit seinem Zeesenboot ablegen wollte. Sein Boot lag genau an der Hafeneinfahrt. Praktisch gesehen, Motor an, ablegen, raus fahren und ab geht’s. Er machte nur einen bösen Fehler, auf den auch viele weitere folgten. Der Wind drückte in den kleinen Hafen und die Segel waren gesetzt. Zu guter letzt löste die Mitfahrerin das Seil am Bug. Gleichzeitig drückte der Wind in die Segel und das Boot drehte sich quer in die Hafeneinfahrt. Der Sonntagskapitän versuchte nun sein Schiffchen mit aller Gewalt wieder in die richtige Richtung zu bringen. Vollgas rückwärts und Ruder in die falsche Richtung – Vollgas vorwärts und Ruder wieder falsch. Er war dann so mit seiner Sache beschäftigt, dass er die Länge seines Bootes unterschätzte und mal rückwärts in ein anderes Boot fuhr. Vorwärts ebenso. Jetzt wurde es laut und die Scharen bewegten sich zum Ufer, um zu zusehen wie der Depp im Hafen seine Schüssel versenkt und vorher seine Schnecke über Bord schmeißt. Dreimal noch fuhr er gegen andere Schiffe. Der Wind hatte es nun geschafft (er auch), dass sein Boot nun am Ende des Hafens angelangt war. Mehrere male wurde er aufgefordert seine Segel herunter zu nehmen und es dann zu versuchen. Er machte sich dann auf und Frauchen ging an Steuer. Das war dann der Gau, denn sie ließ den Kahn dann gleich ohne Gas zu geben direkt in den Nachbarn ballern. Jetzt wurden an Land Wetten angenommen ob er es noch heil aus dem Hafen schafft, ob er überhaupt einen Schein hat, bzw. das es nicht mal sein Boot sei. Mit einem Kopfschütteln betraten wir unsere Fähre und konnten dann später sehen wir es wirklich geschafft hatte das Boot aus dem Hafen zu kriegen. Da nun später auch starker Regen aufkam und der Wind für ihn sehr ungünstig stand, denken wir heute noch an ihn. Er wird es an diesem Tag sicherlich nicht mehr in den Hafen geschafft haben.
Wir indes machten nach einer halben Stunde auf der anderen Seite fest. Ich wurde mit meiner Helmkamera begutachtet als sei es wirklich immer noch etwas Außergewöhnliches. Ich machte dem Bootsmann jedoch klar, dass dies nur meine Zielvorrichtung sei, um Pedelecfahrer von der Bahn zu schießen. Er nickte wohlwollend ab.
Der Himmel zog sich langsam wieder zu und wir mussten nun auch noch gegen den Wind fahren, der aus Süd-Westlicher Richtung kam. Es dauerte ein Weilchen bevor wir richtig in den Tritt kamen. Problemlos konnten wir hier die Straßen befahren, ohne Angst zu bekommen überfahren zu werden. Was blieb uns auch übrig. Waldweg gab es erstmal nicht. Erstmal.
Es ging durch Neuendorf und weiter und weiter. An einem Hafen konnten wir, während es regnete, unser Mittagessen genießen. Kartoffelsuppe mit Würstchen.
Nun mussten wir auch weiter, denn die Zeit drängte. Zwar fuhren die Züge ab Graal-Müritz alle Stunde, aber der Zug um 19.00 Uhr musste geschafft werden. So schnurrten wir nun unsere Kilometer ab und kamen Ribnitz immer näher. Plötzlich eine Schlechtwetterfront vor uns, die wir genau ausmachen konnten. Sie kam genau auf uns zu. Wir bogen ab in Richtung Langendamm, einem ruhigen verschlafenen Ort und konnten uns hier in dem Vereinshaus unterstellen. Wir hatten jetzt wieder Pause und naschten unsere Provianttüten weg. Als es etwas heller wurde machten wir uns wieder auf, um dann doch noch in den Regen zu fahren. Wir warteten kurz und zogen uns um. Während dessen faselte Micha irgendwas von klingeln und großen Hupen. Mein Gott. Dem fehlte wohl etwas Abkühlung. Jetzt ging die Party richtig los. Anfangs ungemütlich, hinterließen wir nun unsere Spuren im nassen Asphalt. Dabei versuchte sich die Sonne zu zeigen. Der Horizont wurde heller und heller. Der Regen war warm und daher machte es uns auch nichts aus weiter zu fahren. Das Zentrum umfuhren wir jedoch wie schon besagt. Es ging direkt noch mal zum Saaler Bodden heran. Die Elektro-Musik aus Pütnitz wurde immer lauter. Irgendwann quälten wir uns auf den Panzerplatten entlang und entkamen so wieder dem Wald, der nur meinen nassen Bremsen zu schaffen machte. Das mischte sich nun mit feinem Sand und hobelte den Bremsstein glatt. So langsam aber bekamen wir es mit der Angst zu tun. Ich selbst wollte den Zug ab Graal-Müritz nehmen, wollte aber andererseits natürlich nicht auf diese tolle Landschaft am Saaler Bodden verzichten. Ich spreche also von der Umleitung, welche aber wiederum eine Umfahrung des Regenzentrums war. Was soll man sagen.
Jetzt kamen wir Ribnitz im vollen Tritt immer näher und als wir endlich durch waren, war uns eigentlich klar das wir den Zug um 8 nehmen müssten. Vielleicht hätte man es dann doch schaffen können, aber da waren ja noch die Mädels. Dessen Anruf kam ja prompt, als wir immer noch nicht zu Hause waren. Es wurde schon gewartet. Das brachte uns aus dem Tritt und dann kam noch die Bemerkung, dass angeblich der Zug um 8 nicht fährt. Ups. Sollte ich so dämlich sein? An alles hatte ich gedacht. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen. Die Mädels riefen wieder durch. Es war nun kein Konzept mehr drin. Kein Tritt kein Antrieb. Sie wollten uns nun abholen. Na ja, wenn es denn sein muss. Ich war mir aber völlig unsicher ober der Zug wirklich fuhr. Aber wenn da der Konjunktiv nicht sein würde. Angekommen in Graal-Müritz ca. 10 Minuten nachdem der Zug abgefahren war, machten wir uns gleich an die Abfahrtstafel und siehe da, der Zug sollte wirklich fahren. So hatte ich es mir gedacht. Während wir dann Scherze machten und die Mädels dann auch auf den Parkplatz fuhren, fuhr wiederum der Zug in den Bahnhof. Jetzt hatten wir wieder freie Wahl, obwohl der Micha liebend gern mit dem Zug gefahren wäre, er nahm jetzt das Auto das ihn bis vor die Haustür fuhr.

 
MfG Christoph

Dienstag, 26. August 2014

Zwischendurch

Eigentlich wollten wir uns nach der ersten Urlaubsrunde noch mal melden, bzw. einen Post hinterlassen. Dazu kam es leider nicht mehr. Ich saß danach nicht mal mehr auf meinem Rad und habe es nur im Stall von links nach rechts geschoben (damit es so aussieht als wurde es bewegt). Endlich in der letzten Woche wollte ich mit dem Roybär noch eine Runde drehen. Keine Vorbereitung, kein Check am Rad, einfach losdüsen in Richtung Ostsee. Nach 200 Metern war dann auch Schluss. Nicht das es uns nicht mehr gut ging und wir völlig ausgepowert waren, nein, mein Hinterrad bewegte sich nicht mehr. Stillstand. Davor hatte es schön laut geknackt. Jetzt war es endlich wieder mal passiert. Auf einen größeren Schaden habe ich ja nun eigentlich noch gewartet. Es ging zurück in die Gagage. Von weitem näherte sich ein kleines Unwetter. Sollte das Glück sein? Vor kurzem schien noch die Sonne. Wir schafften es noch in die Garage. Erstmal setzen nach der Strapaze. Es fing an zu regnen an.
Das Hinterrad ließ sich nur schwer ausbauen, denn der Lockring hatte sich gelöst und verklemmt. Jedesmal wenn ich die Achse festzog, drückte ich den Lockring immer über das Gewinde drüber und so entfernte ich die ersten Ringe des Gewindes langsam aber sicher. Diese fand ich dann auch als Span wieder. Das Ding war hinüber. Aluminium ist ja besser weil leichter. So hatte ich mir das aber nicht vorgestellt. Ich stöberte den alten Lockring aus Stahl noch auf, reinigte alles schön und baute unter Aufsicht von Roy, der bereits bei der Flüssigkeitsaufnahme war, alles wieder zusammen. Das Rad wiegt nun 9 Gramm mehr. Das ist gerade so mit meinem Gewissen zu vereinbaren. Ich war aber immer noch nicht zufrieden. Alles knirschte und knackte. Das ich das vorher nicht mitbekommen habe wunderte mich sehr. Hier war der Dreck des Sandsteingebirges wieder zu finden. Ich nahm zu guter letzt die Spannrollen auseinander und reinigte und fettet diese. Eigentlich sollten es schon längst neue werden, doch diese sahen noch gut aus. Also 15 € pro Rolle gespart.
In knapp einem Monat geht es wieder los. Für eine Woche in unser Gebirge. Vorab jedoch werde ich selbst noch ein paar Runden drehen. Mit dem Michi geht es wieder auf große Fahrt. Nachdem er sein Rad gepimpt hat und nicht weiß wohin mit der ganzen Kraft, habe ich ihn zu einer Tour eingeladen. Es soll von Graal-Müritz auf den Darß gehen und dann weiter über Barth und Ribnitz-Damgarten zurück nach Graal-Müritz. Anfangs dachte ich das diese Tour eine gemütlich Runde werden würde. Wenn da der Konjunktiv nicht wäre. Tatsächlich soll diese Pipi-Runde 90 Kilometer haben und 77 Höhenmeter besitzen. Da wird nach 6 Stunden der Hintern ganz schön brennen. Da muss ich mein Rad noch etwas leichter machen. Nur wo? Die Reifen werde ich tauschen, schafft gut und gerne 500 Gramm bei den Schlappen.
Am Ende hoffe ich nur das wir gutes Wetter und wenigstens kein Wind haben, denn dieser wird uns mächtig ärgern können.

Ein Sandsteinjäger in Lauerstellung 


Dienstag, 8. Juli 2014

Mit dem Finger auf der Landkarte

In der letzten Nacht hatte es leider ohne Regen etwas Gewitter gegeben, aber bedauerlicher Weise ohne merkliche Abkühlung. Heute früh schien die Sonne mit solch einer Kraft, dass man es an der Luft nicht aushalten konnte. Wir mussten drin frühstücken. Auf Grund der Hitze von 31°C, die auch noch in eine schwüle Phase überging, änderten wir unseren Plan. Kleine Rundtour mit schneller Einkehrmöglichkeit, da es um 13.00 Uhr anfangen sollte zu regnen. Wir zerredeten so lange unseren Plan bzw. Pläne, bis wir entschieden hatten zu Haus zu bleiben. Ich legte mich hin und schlief noch mal weiter. Katrin war noch mal im Dorf. Es hatte wirklich nicht genutzt irgendwas zu machen. 13.45 Uhr ging das Unwetter endlich los, nachdem wir nur noch darauf gewartet hatten. Es wurde ja immer schwüler und in den Nachbarorten hatte es schon ordentlich geballert. Nur bei uns nicht. 
Jetzt sitzen wir hier in der Bude und regenerieren, was eigentlich auch nicht schlimm ist. Diesen Pausentag hätten wir mal in der Mitte der Urlaubszeit haben sollen, dann wäre es uns wahrscheinlich besser ergangen. Wir verdrücken nun unseren Kuchen und unsere geschmierten Brötchen als Brotzeit und da wir noch packen müssen, sollte es bald mal aufhören, aber der Tag ist noch lang und vielleicht drehen wir noch eine kleine Erfrischungsrunde, um nicht in eine langweilige Restzeit zu verfallen. Es hat sich deutlich abgekühlt und wir können nun endlich mal wieder die Bude lüften. Viel getan haben wir bis jetzt also nichts außer mit den Fingern auf der Landkarte rumzufahren, um uns ein Ziel für heute zu suchen, welches wie schon beschrieben ausgefallen war. Vielleicht kommt ja noch ein Erfolg - das werden wir dann aber berichten.
 
Eure Sandsteinjäger 

Montag, 7. Juli 2014

Rumburak´s Welt

Das war heute früh echt eine starke Nummer. Aufgestanden wurde um 6.00 Uhr. Draußen war es noch schön ruhig und wir hatten milde Temperaturen. Wir tranken eine Tasse Kaffee und machten uns auf zum Bahnhof. Der Zug ging um kurz nach 7. Der Schaffner bzw. Zugbegleiter der tschechischen Zuggesellschaft erinnerte uns ein wenig an Rumburak. Das Foto auf seinem Ausweis war definitiv vor seiner Ausbildung gemacht worden. Dunkles lockiges Haar mit grauem Ansatz und einem Rauschebart. Dazu war er nicht all zu groß und sehr schmächtig. Er hätte in jedes Märchen gepasst. Zu diesem Film würde Karel Gott irgendetwas über den Zug nach „Nirgendwo“ als featuring singen. Die Bahngleise ab Sebnitz (dahinter beginnt das böhmische Märchenland) waren mehr schlecht als recht. Man könnte denken die wurden noch mit der Hand verlegt, so wie man es in den alten Westernfilmen sehen kann. 1, 2, 3 Hopp und wieder waren 5 Meter Gleise verlegt und schnell zusammen genietet worden. Im Zug fühlte es sich an, als wenn nur Weichen zusammen gebastelt wurden, etwa so wie wir Kinder früher wenn keine Gleise mehr bei der Modellbahn übrig waren und man irgendwas zusammen gestückelt hatte. Hauptsache fertig machen.
Katrin machte dann den Kauf der Fahrkarten klar. 2 Personen inkl. Fahrräder 4,86 € - da war definitiv etwas in die Hose gegangen. Beim Aussteigen hatten wir bemerkt, dass er die Fahrräder vergessen hatte.
Wir waren nun in Rumburk angekommen. Der Schaffner entlud noch ein paar Eisenkisten mit Gold und Edelsteinen und wir verdrückten uns im Park. Hier konnten wir erst einmal unser Frühstück zu uns nehmen. Irgendetwas brauchten wir ja jetzt für unseren Magen. Danach ging es durch die Stadt Rumburk. Wir hatten zwar einen Wegweiser gefunden, der war jedoch nicht eindeutig. Wir merkten uns was so auf der Strecke lag und fuhren dies dann einfach ab. O2 sind dann zum Beispiel Telefonzellen, dann gab es noch Krankenhäuser, Marktplätze, Polizeigebäude und dergleichen. Wir fuhren also definitiv so auf die Grenze nach Deutschland zu und waren so ganz schnell in Seifhennersdorf. Hier begann schon der eigentliche Aufstieg zu unserem Berg, der Frenzelsberg. Ja, man glaubt es kaum. 
Er ist auch auf Wikipedia zu finden. Informiert euch bitte selbst. Jetzt ging der ganze Weg wieder zurück, denn wir fuhren nur diese eine Schleife in das Nachbardorf, um zu diesem Berg zu kommen. Also ging es wieder nach Rumburk zurück und wir sahen so die Stadt auch von ihrer schönen Seite. Diese Grenzstadt lebt noch. Die Radwege sind hier super ausgeschildert und so fanden wir durch die Stadt und auch wieder heraus. Wir mussten nun die Heimreise antreten. Wie bereits gestern erwähnt, sollten es so um die 60 Kilometer werden. Bei 31°C im Schatten war dies eine Menge Arbeit die auf uns wartete. Und gerade weil zu heute zum Nachmittag Gewitter angesagt wurden und ich ein Zeit von 6 Stunden für die Rücktour eingeplant hatte, waren wir ja so früh los gefahren. Es sollte sich wirklich lohnen. Wir fuhren eine wirklich tolle Strecke mit schönen Städten und Dörfern. Zwar gab es auch viel verlassenes, aber das Erhaltene überwiegte. Dazu Wiesen und Wälder, Schatten und Sonne, Schotterpisten und Sandwege – alles war dabei. Wir fuhren durch die heimliche Hauptstadt der Böhmischen Schweiz Krasna Lipa und nah an der Quelle der Kirnitzsch vorbei. Da hätten wir aber noch einen Abstecher machen müssen. Das war es uns aber doch nicht wert. Hinter dem Ausflugslokal „Na Tokani“  ging es fühlbar nur noch bergab. Vorab gab es wieder mal eine der längeren Pausen, die wir wohl alle Stunde einmal durchgeführt hatten. Ich nahm mein Energie-Gel zu mir, da ich wusste, dass es Stellen im Kirnitzschtal gibt, an der ich Katrin schieben müsste. Zudem war ich ausgebrannt. Katrin probierte das Zeug ebenfalls. Nachdem ich gelesen hatte wonach es schmeckte, konnte ich ihr sagen es sei Maracuja, aber scheußlich süß. Sie solle doch auch mal probieren. Das hilft auf alle Fälle gegen schwere Beine und werdende Krämpfe. Ich dachte sie probiert wie man halt probiert wenn man nicht weiß wie eklig es sein kann. Sie nahm einen schönen „Löffel“ voll und schaute mich an. Tja, nun runter damit und ordentlich nachtrinken. Irgendwie war es ihr zuviel. Warum hört sie auch nicht auf mich? Wir befanden uns nun schon auf dem Weg zur Grenze nach Hinter Dittersbach und damit war mehr als die Hälfte der Tour geschafft. Wir rollten nun durch die Wälder an der Kirnitzsch mit Schotterknistern entlang. Hin und wieder schob ich Katrin dann die Hügel hinauf. Erst Asphaltsummen an meinem Stollenreifen sagte mir das ich auf einer heißen Straße entlang fuhr. Katrin setzte sich in meinen Windschatten und wir cruisten bis in den Ort hinein, um einen Eisbecher und dann eine Eisschokolade zu bestellen. Lecker, denn unsere Bordgetränke waren schon alle und die Nahrungsbehälter waren ebenfalls leer.
In Summe waren es heute 62 Kilometer die sehr gut abgeschätzt wurden.

Eure Sandsteinjäger

Sonntag, 6. Juli 2014

Aus technischen Gründen geschlossen

Wir sitzen hier immer Zimmer und lassen die Klimaanlage laufen. Der heutige Tag ist eigentlich schon rum. Da lief heute gar nicht viel. Katrin hat schon Muskelverhärtung in den Waden bekommen. Da hat der Muskel wohl "zugemacht". Zum Wandern nicht gerade ideal. Wir hatten uns auf die Räder geschwungen und den alten Treidelweg ausprobiert der von Bad Schandau nach Königstein führt. Eigentlich gibt es diesen Weg gar nicht, aber er ist trotzdem befahrbar. Er soll in den nächsten Jahren sogar weiter ausgebaut werden, jetzt aber noch führt er über Stock und Stein. Katrin fuhr hinter mir her. Plötzlich schepperte etwas. Katrin stand da und hielt etwas in der Hand. Sie hatte es geschafft, wie auch immer, sich das vordere Schutzblech abzureißen. Irgendwo war sie drüber gefahren und hatte das dann zwischen dieser Spange und den Speichen. Zack und weg. Die Spange hatte glücklicherweise nachgegeben und sich aus der Steckverbindung gezogen. Ich bog das alles wieder gerade und setzte dann alles wieder zusammen. Weiter ging die Fahrt in Richtung Königstein. Dort wollten wir nur ein Eis essen, es war aber alles dicht. Die meisten Läden öffneten erst um 14.00 Uhr. So fuhren wir zurück nach Hause, luden die Sachen ab und fuhren mit der Fähre in die Stadt. Eis bei Mario. Das war wieder lecker bei der Hitze. Uups, wer läuft den da vorbei? Katrin war sich völlig sicher. Erst hatte sie ihn gesehen und seine Frau. Schwups, waren die beiden auch schon vorbei. Wir beide bekugelten uns. Was mögen die hier wohl machen? Und da, jetzt liefen die beiden wieder runter ohne uns zu sehen. Katrin war aus dem Häuschen. Hat der Parkentiner Weg heute Wandertag? Da wir gerade am Zahlen waren, beschlossen wir den beiden hinterher zu gehen. All zu weit konnten sie noch nicht sein. Da standen sie an einer Info-Tafel. Unsere Nachbarn von drei Häusern weiter. Familie B. Die beiden staunten nicht schlecht als wir sie angesprochen hatten. Wir schnackten ein bisschen. Es war den beiden anzumerken, dass sie sich gefreut hatten uns fernab der Heimat zu sehen. Ich muss ehrlich gestehen. Ihn kannte ich ja noch aus der Zeit als ich mit dem Bus unterwegs war und gesehen habe ich ihn in der Stadt ja auch schon öfter, doch sein Frau war mir völlig unbekannt, genauso wie die Familie gegenüber aus dem Neubau-Block :-).
Wir gingen dann zur Fähre und festigten den morgigen Plan. Da der Zug um 9.05 Uhr evtl. wieder voll sein könnte (so wie Samstag), werden wir den Zug um 7.05 Uhr nehmen, um dann um 8.34 Uhr in Rumburk zu sein. Unsere Tour dauert ca. 6,5 Stunden reine Fahrzeit und sollte so um die 60 Kilometer lang sein. Das ist schon heftig, wenn man das mit dem Wetter verbindet. Morgen soll es zum Nachmittag hin Gewitter geben. So sind wir nun auf der sicheren Seite. Gegessen wird dann im Zug.
Da ich heute hier auch noch grillen werde, kommt uns der heutige Tag als Erholung ganz genehm. Also dann bis morgen und drückt uns die Daumen das alles klappt.

Eure Sandsteinjäger

Samstag, 5. Juli 2014

Sturmbauers Eck - Thema verfehlt

Wir hatten uns heute vorgenommen mit dem Zug der neuen Bahnverbindung nach Rumburk zu fahren und dann zurück zu radeln. Leider sind wir auf Grund der letzten Touren etwas geschwächt. Das nicht einheitliche Wetter tut dazu nicht sein Bestes geben. Anfangs waren es topp Bedingungen. Nicht zu kalt und nicht zu warm, man konnte so gut in Bewegung bleiben. Doch die Sonne wollte uns helfen einen tollen Urlaub zu haben und wir hatten dadurch in den letzten Tagen ansteigende Temperaturen bis zu 27°C, teilweise über 30°C. Anfangs waren es im Schatten 15°. Das schlägt natürlich auf die Physis über. Die Hitze ist kräftezehrend. Früher waren wir auch noch jung und frisch, heute nur noch jung. Da schafft man dann nicht mehr das, was man so machen will und was man sich vorgenommen hat. Kurzum haben wir die große Tour nun auf Montag verschoben und morgen wird sich dann noch mal kurz warm gefahren, denn wir haben auch einen Weg entdeckt, denn wir vom Lilienstein aus gesehen haben. Darüber dann morgen mehr. Heute ging es also auf Schusters Rappen zuerst mit der neuen Bahn nach Sebnitz. Die neue Strecke wurde gestern eingeweiht und heute mit vielen Traditionszügen gefeiert. Da dies nicht nur für sächsische Wanderer eine tolle Route ist, sondern auch die Tschechen anzieht, war der Zug demnach ebenso gut gefüllt wie man sich nur denken kann. Katrin stopfte ich daher in eine sichere Ecke und stellte mich so davor, dass sie nicht bedrängt werden konnte. Sie war knapp davor den Zug wieder zu verlassen, egal wie und wo. Der gute Duft aus einer Mischung aus alten Turnbeuteln, Knoblauch und strengem Schweißgeruch weckte den Geist eines alten D-Zuges der zwischen Berlin und Rostock fuhr, mit wenig guter Belüftung, 40°C im Schatten und 2 Stunden Verspätung, welche man dann in einem Birkenwäldchen irgendwo im Nirgendwo absitzen musste. Dazu kamen dann Leute die ganz nötig auf das Klo mussten, aber leider nicht durch den Zug zu ihrem persönlichen Ziel kamen. Die Schaffnerin versuchte ihr Bestes zu regeln und die Fahrkarten zu kontrollieren, sprang immer wieder auf die Bahnsteige und flutschte ebenso schnell wieder in den Zug. Auf Grund ihrer Körpergröße ging das auch sehr gut, konnte man aber schnell übersehen. Wir wurden nach einer Dreiviertelstunde aus diesem Zug entlassen. Katrin hat ihr persönliches Drama überstanden, mir stand es noch bevor.
Nach dem Besuch des gut besuchten und toll ausgestatteten Bahnhofs mit all den Feierlichkeiten gingen wir zum Busbahnhof, um von dort aus nach Saupsdorf zu fahren. Hier sollte unsere Wanderung starten, keine große Tour aber wir haben etwas für uns getan und es war nicht so anstrengend. Am Ende des Dorfes wollten wir aussteigen, wobei der Fahrer einfach vorbei fuhr. Ich sprang nach vorn und erzählte ihm in drei Worten unsere Meinung. Zwar war der Bus schon einige Meter über das Ziel hinaus geschossen, für mich selbst aber wollte ich unseren Plan ja einhalten und nicht erst nächste Haltestelle aussteigen.
Katrin meinte dann: „Jetzt müssen wir das ganze Dorf zurück, wären wir mal drin geblieben.“ Wir gingen zu dieser Haltestelle und es war dabei wirklich nicht weit – keine 150 Meter, jedoch fehlte hier der Aufgang zu unserem Wanderweg. Es war mal wieder „Privatweg“. Jeder der hier ein Grundstück an einem Wanderweg hat nennt dies meistens gleich sein Eigentum und schreibt: „Privatweg!“ oder „Vorsicht kackender Hund“. So mussten wir tatsächlich zwei Haltestellen zurück. Dabei hatte Katrin gleich zwei Probleme bekommen: Pipi und Hunger. Also Frauen mit Pipi geht noch, die Aggressivität kann man schnell aus dem Wege räumen, aber beides zusammen geht gar nicht. Es gleicht so fast einem Atomunfall, ich nenne es mal GAWaS – Größter anzunehmender Wander Stress. Ich drückte ihr ein Brötchen in die Hand, als wenn man einem Kind die Rassel gibt: „Hier nimm das“. Ab jetzt war erstmal Funkstille bis zur nächsten Bank. Wir konnten nun erstmal etwas essen, gemeinsam und alles war wieder in Butter.
Unser Ziel war jetzt „Sturmbauers Eck“. Vor kurzem erst wieder neu eingerichtet und beidseitig begehbar, also von oben und von unten. Wir kamen von oben und aus dieser Richtung ist also noch nicht so gut eingerichtet wie man sich wünscht. Kurzum, wir hatten unser Ziel verfehlt. Wir gingen einfach den Malerweg weiter und marschierten in Richtung Kleinsteinhöhle und Kleinstein. Für ein paar Minuten hielten wir wieder inne und schauten auf die benachbarten Steine, welche wir vor kurzem gerade besucht hatten. Der Malerweg führte uns dann bis zur Buschmühle. Von hier ging es dann zu Fuß weiter bis zur Felsenmühle. Wir brauchten nicht lange warten und schon kam der Bus, welchen wir auch wieder am Lichtenhainer Wasserfall verließen und in die Kirnitzschtalbahn umstiegen. Mit dieser ging es dann bis zum Ziel Bad Schandau. Hier aßen wir in der besten Gaststube der Stadt und fuhren dann mit der Fähre wieder heim.

P.S. Die drei Worte waren: „Wir haben gedrückt.“

In diesem Sinne, drücken nicht vergessen.
Eure Sandsteinjäger

Freitag, 4. Juli 2014

Ausgetanzt

Nun ja, die Nacht hatten wir trotz des Gruselkabinetts in der hinteren Reihe des gestrigen Tages sauber überstanden, jedoch klingelte der Wecker meines Erachtens heute zu früh. Das Fenster war die ganze Nacht offen und die Bettdecke fühlte sich demnach eisig an. Wir mussten, ob wir wollten oder nicht, den Zug um 9.20 ab Schandau in Richtung Sebnitz nehmen. Das heißt also früh aufstehen. Sebnitz die verlorene Stadt, so nenne ich sie. Es sieht teilweise richtig verlassen aus, obwohl es vielleicht auch Ecken geben mag an denen es schön sein kann. Wir haben sie aber nicht gesehen. Vom Bahnhof aus fuhren wir dann in Richtung Urzeitpark, um dann in Richtung Tanzplan zu starten. Prompt hatten wir uns auch verfahren. Und da die Katrin ihre Anschlusskarte nicht dabei hatte (welch Fahrlässigkeit), musste in Sebnitz mein Navi weiterhelfen. Irgendwie war sie heute durcheinander, so wie jetzt auch bei der Planung für den nächsten Tag. Jedenfalls machte Katrin heute bei dem Wetter schnell schlapp und ich schob dann die beiden Räder die Hügel hinauf. Vom Tanzplan hat man vom Turm aus eine tolle Sicht über das ganze Areal. Zum Aufgang des Tanzplan stand jedoch in Schönschrift geschrieben, dass die Gaststätte seit 2013 geschlossen sei, aber der Turm für jedermann offen stünde. Die erste Bemerkung ignorierte ich einfach und wollte einfach nur hinauf. Katrin trübte ihre Blicke immer weiter, bis ich auch endlich diese nicht ausgesprochenen Worte verstand. Es ging also um den Tanzplan herum und wir kamen direkt in Tomasov auf einem Hinterhof an. Nun aber schnell die Abfahrt zurück in Richtung Grenze. Tja, Abfahrt, das verstand die Katrin und sie lächelte wieder und ich hatte ebenso meinen Spaß. Auch wenn die zweite Kamera mal wieder ihren Hacker hatte, bekam ich sehr viel Filmmaterial zusammen. Dieser Schotterweg fehlt aber leider und muss mal nachgefügt werden. Es müsste eigentlich für einen Spielfilm reichen. 
Auf dem Panoramaweg endlich die erste große Pause. Wie zwei junge Raupen stürzten wir uns auf den Salat. Das große Buffet war eröffnet, danach legten wir uns in die Sonne. Die Temperaturen waren heute wirklich hoch, es war stickig und nur der Fahrtwind brachte Kühlung. Da kam diese lange Pause ganz recht, besonders der Raupe „Nimmersatt“. Die kann ja futtern. Jedenfalls machten wir uns im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Staub und bretterten über den Panoramaweg. Die Jahre zuvor fuhren wir diese Strecke immer entgegen gesetzt. Heute erkannten wir, dass es besser sei die Tour anders herum zu fahren bzw. neu zu gestalten und in Verbindung mit anderen Strecken ab zu radeln. Für solch Experimente braucht es nun 5 Jahre Zeit, um das heraus zu finden. Wahnsinn. Da sieht man, dass auch wir die perfekten Routen noch nicht gefunden haben und das auch wir noch nicht alles kennen.
Jetzt ging es über die Hohe Straße, welche wir uns ein paar mal hinauf gequält haben, schnell bergab und in knapp 15 Minuten waren wir am Lichtenhainer Wasserfall. Im Kirnitzschtal führte Katrin unsere 2er Gruppe und gab das Tempo an. Da musste ich mich auch fragen, woher die Kraft auf einmal kommt. Natürlich, sie hat ja hoch geschoben. Ich macht es mir im Windschatten gemütlich und troddelte im letzten Gang hinterher. Zur Belohnung für diesen Tag gab es noch ein Eis und dann ging es nach Hause. Auf alle Fälle musste ich mich noch mal hinlegen. Die Fitness lässt nun doch allmählich nach. Morgen und übermorgen werden wir wohl Wandertage einlegen müssen, da für Montag die Riesentour von Rumburk über Seifenhennersdorf und dem Frenzelsberg durch die Böhmische Schweiz führen wird. Mit knapp 60 Kilometern wird es eine neue Herausforderung werden.

In diesem Sinne,
"Kommt Zeit, kommt Rad"

Eure Sandsteinjäger

P.S. Es kann möglich sein, dass ein Video der Ringerin von Bahnsteig 1 im dazugehörigen Blog zu finden ist. Ich hoffe es kommt gut rüber :-)

Donnerstag, 3. Juli 2014

Symphonie des Grauens in Reihe 13

Nachdem es ja nun heute (ich schreibe im „Jetzt“ obwohl es schon „gestern“ war) etwas für das Gemüt werden sollte, hatten wir vor dem Theater eine Wanderung geplant. Wir wollten von Walthersdorf, da hatten wir dann auch unser Auto stehen lassen, zur Kleinen Bastei und dann zum Lilienstein wandern. 15 Kilometer in 4,5 h, dazu 600 Höhenmeter schien für uns auch machbar. Es war zwar warm, aber immer noch angenehm. Es ging vorbei an der Pferdewiese. Hier standen die Pferde für das abendliche Kulturprogramm der Felsenbühne und warteten auf Ihren Einsatz. Wir wanderten also zur Kleinen Bastei und dann hinunter nach Rathen. Von hier aus mussten wir den ganzen Weg zurück über den Kotteweg und später durch den Lottersteig hinauf zum Fuße des Lilienstein. Der Lottersteig trägt seinen Namen in aller Ehre. Unsere Frühstückspause nahmen wir dann mit Blick auf den Brandrücken. Jetzt begann der harte Teil, der Aufstieg über die Nordseite auf den Lilienstein. Katrin hatte da aber mächtig zu tun, nicht mit der Luft, sondern mit der Höhe. Das ist schon sehr eigenartig, denn beim letzten Male lief sie hier noch umher. An der Baude nahmen wir dann jeder eine Eisschokolade zu einem wahnwitzigen Preis. Egal, die Abkühlung tat dann etwas gut und wir begannen nach der kleinen Rundumwanderung auf dem Stein den Abgang über die Südseite und wanderten dann wieder in Richtung Walthersdorf. Hier wurde sich am Auto noch mal frisch gemacht und umgezogen. Es ging dann nach Rathen hinein. Hier durften wir dann wieder zu Abendbrot essen. Katrin wurde mit ihrem Wildgulasch nicht satt und knallte sich dann auch noch einen überbackenen Camembert auf die Rippen. Vorweg der halbe Liter. Satt war sie immer noch nicht, aber es geht so. Eine Wurst würde sie vielleicht noch vertragen können. Es war aber auch wirklich etwas wenig, wenn man die Portionen betrachtet. Wir machten uns auf zur Freilichtbühne. Es lief das Musical Dracula und ist wirklich empfehlenswert. Vielleicht sollte man aber etwas Vorwissen über die gesamte Geschichte mitbringen, oder sich das übliche Programmheft kaufen. Spät am Abend, es war schon dunkel, zogen wir dann in Richtung Parkplatz Walthersdorf zurück. Wir waren da nicht die Einzigen, die so nach Rathen gekommen waren. Der Rest fuhr aber mit der Fähre, also die allabendliche Prozedur – Fähre, drängeln, S-Bahn oder Auto, dann vom Parkplatz herunter kommen etc.
Das Stück war sehr gut, aber wenn die Schulklassen mit wirklich halb verblödeten Kindern auftaucht, die wirklich nicht wissen wie ein C aussieht und sie meinen sie sitzen in Block F oder Sätze benutzen wie: „der hat voll die scheiße Gesischt, mit so seine Pickel über der Auge“, oder „guck macht der jetzt voll die Prozess“. Dürfte man die Note 7 vergeben, er hätte sie sicherlich bekommen. Da hülft och keen Nachhilfeassi. Die Pfeifen waren aber zum Ende des Stückes ziemlich unruhig, wahrscheinlich mussten sie ins Bett oder die Windeln sollten gewechselt werden. Am Besten war die Szene hinter uns in Reihe 13 als einer meinte er könne die Multiplikation der 9 auswendig. Hammer, und fing auch an 9, 18, 27 … usw. (das war noch vor dem Stück) und stellte dabei originelle Dinge fest. Der  Clown M. fragt dann: „wass isch dass, eh was willst du“, der gut wesentlich bessere T. erklärte ihm die Situation, da sprach ein anderer Schüler S.: „eh 9 mal 17“, sein Nachbar M. rechnete nun auch und als die anderen Deppen die Frage wieder vergessen hatten, rechnete, nein, zählte M. immer noch. Böse kam eine Antwort von ihm als man ihn störte: „was störst du allder, bin schon bei 133, lass misch“. Soll ich euch was sagen, ich dachte er schafft es bis zum Ende der Vorstellung, aber mittlerweile hatte er es auch schon wieder geistig verdrängt und war dabei sich an einer Tüte Pistazien zu verschlucken.

In dem Sinne, esst langsam und lasst die 17 gerade sein.
Eure Sandsteinjäger

Mittwoch, 2. Juli 2014

Damenwahl

Katrin hatte heute wieder mal eine grandiose Idee. Ihre beliebte Steilstrecke von Königstein nach Thürmsdorf hinauf. Vorab mussten wir jedoch an der Elbe bis nach Halbestadt fahren. Wir setzten dann über und Katrin begann später ihre Leidenstour bei einer 12% Steigung. Ist schon heftig wenn man ihren Bock schieben muss. Oben in Thürmsdorf angekommen fuhren wir diesmal nicht in Richtung Weißig und Rauenstein, sondern gleich zu den Bärensteinen. Irgendwie wollten wir uns da durchschlängeln. Es war jedoch nicht sicher ob es Stufen geben würde. Und was kommt? Richtig, Stufen. So änderten wir schnell die Richtung und schlugen den nächsten Pfad ein. Dieser wiederum machte auf Grund seines älteren Daseins einen gepflasterten Eindruck. Sandsteinbrocken vor ca. 200 Jahren als Straße oder Weg gedacht und somit gut befahrbar. Später ging es quer über Wiesen am Waldesrand vorbei. So umfuhren wir die Bärensteine und konnten beide zusammen erstmals in dieser Pracht so sehen. Weiter ging es in das nächste Örtchen Nauendorf. Jetzt hatten wir die Wahl. Den ersten Weg waren wir schon mal in entgegen gesetzter Richtung gegangen. Der sollte es nicht sein. Katrin meinte darauf hin wir nehmen den zweiten, obwohl da noch die Straße wäre. Da wir noch genug Asphalt heute bekämen, schlug ich den Damengrund vor. Hört sich nach frisch gewischten und gefliesten Waldboden mit Handlauf an. Wenn möglich auch beleuchtet. Nix da, die ersten Hundert Meter waren geschlagene Sandsteinblöcke die dann schnell in Stufen endeten. Einige Stufen fehlten gänzlich, der Weg war ausgewaschen. Grandioses Domizil für waghalsige Biker. Ich war mit dem ersten Schwung schon sehr weit gekommen und wartete auf Katrin. Die wiederum fühlte sich nicht wohl auf ihrem ausgesuchten Weg. Es ist nicht verboten hier mal lang zu „radeln“ und sofern ich selbst immer noch Rücksicht auf Wanderer nehme ist doch alles in Ordnung. Es kamen uns wirklich welche entgegen und da machten wir fein Platz.
Die Strecke endete dann in Pötzscha, wo wir nach Rathen übersetzten, uns ein Eis gönnten und dann durch den Uttewalder Grund zur Bastei hinauf fuhren. Warum wir immer wieder zur Bastei fahren, ist uns eigentlich unverständlich. Dauernd nörgeln wir über diese Touri-Burg, aber selber fahren wir mit den Bikes bis zum Aussichtspunkt. Aus Angeberei vielleicht? Mag sein, aber der Zug sollte spätestens in diesem Jahr abgefahren sein, da so einige mit den Rädern oben waren. Die Meisten jedoch mit der Energie aus gut gefüllten Akkus.
Wir zogen auch schnell wieder weiter und nutzten die Bastei nur zur schnellen Einkehr bzw. Durchreise. Weiter ging es über das Feld bis nach Rathewalde, um dann in die Ziegenrückenstraße mit ihren tollen Abfahrten einzubiegen. Die Kameras liefen wieder mit und zeigten spektakuläre Asphaltraserei von zwei Sandsteinjägern, die ihrem Namen alle Ehre machten. Leider nahm diese Tour in Waltersdorf ein schnelles Ende, wir mussten rechts abbiegen und nahmen einen kleinen Wanderweg der uns nach Prossen führte. Hatten wir so noch nie gemacht und sollte nicht in Vergessenheit geraten. So waren wir dann auch schnell wieder nach ein paar Pedalumdrehungen in der Heimat und konnten den Tag wieder mal als gelungene Aktion im Blog vermerken. Fazit ist auch, dass Katrin öfters mal Radwege suchen solle, dann hab ich mehr Spaß. Es ist ja nicht das erste Mal mit Damenwahl.

In dem Sinne,
Eure Sandsteinjäger

Dienstag, 1. Juli 2014

Die Ringerin von Bahnsteig 1

Die große Radtour ging heute früh mit dem Zug in das „Böhmische“ hinein. Ich war fasziniert was Katrin sich da ausgedacht hatte, bzw. welch tollen Tipp sie aus der Informationsbroschüre erhascht hatte. Wir mussten nach Decin und von dort aus weiter nach Ceska Kamenice. Habt ihr schon mal auf einen Anschlusszzug in Tschechien gewartet? Es geht nicht um die Zuverlässigkeit, nein es geht darum, von welchem Bahnsteig der Zug wohl fahren wird. Das ist kein Scherz. Kein Zug ist mit Ankunftsbahnsteig und mit Abfahrtsbahnsteig auf den Tafeln deklariert. Schaut man sich dann aber in der Bahnhofshalle um, so sieht man eine riesige Tafel mit den nächsten Zügen, welche dann auf die Bahnsteige gelost werden. Dazu noch der Bahnhof hat 4 Bahnsteige, aber 8 Gleise. Bis wir das kapiert haben, dass die Zahl hinter dem Bahnsteig das Gleis bedeutet, hat schon etwas gedauert. Wir hatten es aber dann verstanden. Als wir im frisch gesäuberten Zug dann eingestiegen waren, entwickelte sich ein kleines Gespräch zwischen dem Lokführer und uns. Er erklärte uns die Sache mit dem Bahnsteig und mit den Gleisen noch mal und wir waren zufrieden. Plötzlich sprang der Schaffner in den Zug und meinte uns zu belehren. Was er genau meinte wissen wir nicht. Unsere Fahrräder standen angeblich falsch, denn diese muss man hier an die Wand des Zuges hängen. Das hatten wir nicht getan, ich stellte mich stattdessen davor und hielt sie während der Fahrt fest. Er sah jetzt wieder zufrieden aus, besonders dann wenn wieder Mädels mit großer Oberweite den Zug bestiegen. Er ging voll auf in seinem Beruf. Er stieg auch jedes Mal auf den Bahnsteig, hob seine Pappkelle und blies in seine Pfeife. Dabei stand auf jedem der Bahnhöfe (mehr oder weniger Bahnsteig mit Haus) eine Frau mit roter Mütze, weißer Bluse und blauem Rock und zeigte, während der Zug im Bahnhof stand, ihre Präsenz. Kein Gruß, kein Winken. Wenn jemand weiß wie diese Damen heißen, melde er sich bitte. Sie verkaufen auch angeblich Souvenirs und Fahrkarten. Und genau um die Eine geht es jetzt: Wir stiegen in Kamenice aus, dabei wollte der Schaffner Katrin beim Tragen helfen, denn der Bahnsteig lag mal wieder 50 cm tiefer und war 1 Meter breit. Er wusste aber nicht wo er hätten anfassen sollen. Sie tat es dann allein. Wir standen nun auf dem Bahnsteig und mussten aufpassen, dass wir nicht auf das andere Gleis fielen. Na ja, fielen ist übertrieben, ein Schritt und der Nachbarzug würde die nur über die Füße fahren. Da fuhr aber nichts und wird die nächsten Jahre auch nicht fahren. Die Bahnhofsvorsteherin hatte alles im Blick. Alles in Ordnung, sie war für die Sicherheit da. Dort wo andere Security brauchen, da stand sie. Kräftige Statue einer Russischen Ringerin. Auf Bahnsteig 1 stand sie da. Vorbau wie Rubens es wollte, nein sie war etwas mehr als das was Rubens je verewigt hatte. Dazu die Uniform – Schulmädchenreport 3.0. Ich hatte Angst, jedoch so lange der Zug den Bahnhof nicht verlassen hatte, stand sie immer noch auf ihrem Posten und starrte auf die Gleise. Schnell weg.
Jetzt begann unsere Reise durch ein trostloses Land, vorbei an alten Ruinen einer Textilfabrik. Bunkern und alten Zäunen. Das war mal verbotenes Land und jetzt sieht es scheiße aus. Verlassen und der Natur zurückgegeben. Die hatte es aber in den letzten 25 Jahren noch nicht geschafft etwas zu bewegen. Der nächste Ort war nicht weit. Ebenso trostlos und verkommen. Das Einzige was hier wohl noch läuft sind „Restaurace“, also Restaurants, Kneipen, Gaststätten und Hotels. Ich glaube aber das diese Zeiten der Restaurants wohl dem Ende entgegen geht. Ein Dorf hatte geschätzt 20 Gaststätten. Da waren wohl die meisten Besitzer auch die besten Gäste. Hin und wieder standen auch Autos vor der Tür, aber die meisten waren doch Tschechen.

Nach unserer trostlosen Straßenrallye auf nicht befahrenen Straßen bogen wir zum ersten Highlight ab. Es ging zur Grundmühle. Diese war bis ca. 1930 noch Hotel und Mühle, sah aber so aus als wären die Gebäude im Mittelalter verlassen worden. Hochwasser und Natur schaffen ihr bestes. Trotzdem war es sehr schön. Eigentlich wollten wir nun den Weg zurück und dann weiter die Straße bis zur nächsten Mühle fahren. Jetzt wird abgekürzt, ich wollte keine Mühle mehr sehen. Ich fahre doch für 3 Mühlen keine 47 Kilometer. Katrin nahm die Karte und suchte den nächsten Radweg hier im Nationalpark heraus, der führte dann auch nach Jelove und nannte sich wirklich Fahrradweg. Wieder mal hatte Katrin einen Radweg gefunden, der zwar den Namen nicht verdient, aber dennoch Abenteuer verspüren lässt. Es ging mit dem Spaß nun richtig los, bis wir irgendwann auf eine Straße kamen, die uns dann auch wieder in ein trostloses Dorf brachte. Es wurde schon besser und die Stimmung stieg an, denn die Straße ging jetzt nur noch bergab und das auf eine Länge von guten 4-5 Kilometern. Einmal konnte ich einen Blick auf das Tacho werfen. 57 km/h zeigte es an. Der Vorteil an dieser Straße war, dass sie lang und gerade war. Ein paar kleine Kurven und wieder begann ich den Schwung aufzunehmen, den ich gerade verloren hatte. Endlich kamen wir in Hrensko an und fuhren dann bis Schmika und setzten dann mit der Fähre über dann schnell nach Hause zu fahren. Ich musste mich auf Grund meiner Kopfschmerzen hinlegen und es hatte auch geholfen. Morgen wird’s dann mit einer bekannten Tour etwas besser.

Tierische Grüße,
Eure Sandsteinjäger


Die Ringerin von Bahnsteig 1 im Video

Montag, 30. Juni 2014

Raubrittertour

Unsere große Tour am heutigen Tag sollten wir auf Schusters Rappen unternehmen. Die eigene kleine Raubrittertour startete mit dem Bus. Früh mussten wir wieder mal aufstehen. Das Wetter zeigte sich noch von der guten Seite, obwohl keine Sonne schien, die Temperatur aber noch im guten Niveau lag. Der Bus sollte uns bis einer dieser Mühlen bringen. Dauernd hatten wir auf die Karte geschaut und gewusst wo wir aussteigen wollten. Am Ende stiegen wir bewusst falsch aus. Dies merkten wir erst als wir das erste Mal auf die Karte schauten. Wir stiegen daher durch die Spitzsteinschlucht immer weiter hinauf. Es war eine Art Abkürzung zum Hinteren Raubschloß. Hier hausten die bösen Ritter und hatten die Umwelt unter Kontrolle. Leise stiegen wir durch die Schlucht. Nur ein paar Vögelchen und unsere Schritte konnte man hören. Es war genial. Wir wurden wahrscheinlich heimlich von Ritter Runkel beobachtet. Zwischen all den Bäumen haben wir ihn jedoch abschütteln können, zumal wir auch dauernd unsere Sachen gewechselt hatten. Das kam dadurch das jeder seine Regenjacke hatte und auch noch ein blaues Regencap. Dann standen wir vor seiner Behausung, dem Winterstein auch als Hinteres Raubschloß bekannt. Bevor der nächste Regen einsetzte wollte ich eigentlich oben sein. Katrin machte es sich unten am Fuße der Felsenburg bequem. Ich indes begann die heutige Erstbegehung schnell und wie gewohnt außerordentlich präzise. Hier sollte man wissen wie man auf die Spitze kommt. Endlich oben und ich konnte die Aussicht genießen. So langsam wachsen die Birken in die Höhe und verdecken schon die Sichten. Vor Jahren konnte man noch einmal herumschauen. Nur eine sichere Eiche verdeckte die Sicht hier oben. Unsere nächsten Ziele konnte ich ebenfalls entdecken. Ich ließ die GoPro laufen, machte noch ein paar Fotos und ging dann wieder hinab zu Katrin. 
Wir verließen des Ritters Kinderstube und stiegen hinab in das Tal, um in Richtung Zeughaus zu gehen. Hier hatten wir einen der schönsten Blicke auf den Teichstein. Mit dieser kleinen Pause auf der Wiese am Zeughaus tankten wir noch mal Kraft für den nächsten Aufstieg. Der hat es etwas in sich. Über den langen Rücken steigt man bis zur Spitze hinauf. Hier wollten wir eigentlich unser Frühstück einnehmen, doch was da auf unsere Aussicht zukam war die schlechten Gedanken von Petrus, denn der schickte uns eine blaue Wand direkt auf uns zu. Wir packten mal wieder unsere Regensachen aus schauten noch ein paar Mal zu Ritter Runkel rüber und begannen den Abstieg. Es sollte nun zum Großen Pohlshorn gehen. Abstieg und Aufstieg waren erschwerlich und da wir noch nicht so richtig gegessen hatten, wurde Katrin auch schon etwas maulig. Das war auch zu verstehen, denn es war nun schon halb drei. Nach dem langen Aufstieg auf das Gr. Pohlshorn konnten wir endlich unsere Mahlzeit nehmen, obwohl schon wieder eine blaue Welle auf uns zu rollte. Wir ließen uns das Essen schmecken, doch als die ersten Tropfen wieder von oben kamen, mussten wir uns wieder verkleiden und unseren Ort verlassen. Nur so umgingen wir wieder mal die nassen Sachen. Wir verschwanden im Unterholz und damit auch vom Stein. Es ging gestärkt hinab. Eigentlich wäre nun noch das Kleine Pohlshorn oder der Kleinstein mit Kleinsteinhöhle angesagt. Aber wir beide hatten keine Lust mehr. Es ging zur Bushaltestelle, hier hätten wir aber noch lange warten können und somit marschierten wir weiter bis zur Haltestelle Neumannmühle. Den Bus nutzten wir nur bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Hier stiegen wir um in die Rucke-Straßenbahn. Wir hatten noch ewig Zeit und in unserem Urlaub gibt es keine Eile, also tuckerten wir langsam mit der Kirnitzschtalbahn langsam nach Schandau rein. Jetzt hatten wir auch wieder Hunger und besuchten gleich eine neue Gaststätte. Katrin bekam ihre Müllerin Art inkl. Forelle und ich nahm das Schwein des Zigeuners. Wunderlecker. 
Eure Sandsteinjäger 

Sonntag, 29. Juni 2014

Wenn Regentropfen auf die Jacke klopfen

Sicherlich habt ihr nun schon lange auf eine Nachricht von uns gewartet. Heute ist es soweit. Als wir Samstag angekommen waren und unsere kleine Kammer vorübergehend beziehen konnten, waren wir voller Tatendrang. Morgens bei Café Zimmermann schön gefrühstückt und dann bei Sonnenschein in Krippen eingetroffen. Schnell die Sachen hoch gebuckelt und halbwegs ausgepackt. Wozu richtig auspacken, wenn wir morgen unsere richtige Wohnung beziehen können. Also ging es auf die Räder und ohne Plan fuhren wir durch die Gegend und schauten mal hier und da, und auch mal dort. Wir gelangten an den Ortsausgang von Schandau und plötzlich kam mir der Gedanke nach Ostrau hoch zu fahren. Katrin wollte erst nicht so recht, aber es ging dann schon. Mit Schaffenskraft ging es nun den steilen Berg hinauf, den wir beide noch nie gefahren aber schon mal gegangen waren. Katrin schob beachtlich ihren weißen Koloss den Berg hinauf. Ich hatte bös mit mir zu tun. Teilweise konnte ich Katrin schieben, aber irgendwann schob sie wieder allein und hielt sich am Rad fest. Es war schon schön warm geworden, das hob die Stimmung. Während ich schon fast wieder mit den Gedanken bei der Abfahrt war, kam Katrin der Gedanke die Emma-Bank vom Vorjahr zu besuchen. Damals waren wir dorthin gewandert und fanden diesen Weg ganz passabel für unsere Räder. Das wir aber dies Jahr schon mal dorthin fahren würden und das als Einsteigertour, damit haben auch wir nicht gerechnet. Auf einem richtig geilen Trail ging es diesen Weg entlang, teilweise sogar dicht am Abgrund, so dass Katrin meinte sie könne nicht nach links schauen weil das da so steil bergab geht. Man schaut ja auch nach vorne, oder? Richtig ausgewiesen ist dieser Weg natürlich nicht für Radler. Wer kann der kann und Rücksicht geht vor, da halten wir uns auch dran. Staunend kamen uns so einige Wandersleute entgegen. Nur das Pärchen an der Emma-Bank muffelte vor sich hin als wir gegrüßt hatten. Den passte es nicht das wir hier mit dem Rad waren. Uns doch egal, aber es fühlt sich total bescheuert an wenn man solch Unfreundlichkeit begegnet. Die geben einem das Gefühl von nicht „Erwünschtsein“. 
Wir haben den Tag und die Tour genossen, abends Fußball geguckt und dann in der Eiche zum Essen gewesen. Wir beide hatten nur was Kleines genommen, da wir am Tag immer wieder gut geschlemmert hatten und eigentlich auch satt waren vom vielen Trinken.
Die Nacht hatten wir beide so gut geschlafen, dass ich am Morgen gar nicht wusste wo ich war. Die Coutch knacken hart, so wie ein stoffbezogener Eichentisch. Es gab Frühstück bei den Vermietern, da unsere Butze keinen Tisch hatte, nur Coutch und Anbauwand und ein Tür nach draußen. Nach diesem tollen Start in den Tag machten wir uns fertig für die eigentliche Einsteigertour unserer diesjährigen Unternehmung. In Porschdorf nutzen wir den steilen Anstieg des Alten Schulweg, der uns später auch zur alten Schule führt und dann weiter in Richtung Bockstein bringt. Mit Blick auf den Brandt überquerten wir die Anhöhe. Während Katrin sich laufend mit der Kamera beschäftigt, um sich da etwas einzuüben für die wichtigen und neuen Touren, zog ich über den Berg und übte fahrkünstlerische Einzelaktionen. Nur selten war ich dabei auf den Filmen von Katrin zu sehen. Aber es wird schon werden. Zwar ist der Akku ziemlich ausgelutscht, aber ich habe noch ein Akkuladegerät für unterwegs dabei, so dass dann etwas mehr Zeit bleibt für Filmaufnahmen. In Waltersdorf ging es dann runter zum Lilienstein und so langsam fing es an zu nieseln an. Für die Regenjacke reichte es noch nicht, aber der Gebrauch schien schon greifbar Nahe zu sein. Es ging hinab über die alt bekannte Schotterpiste bis nach Halbestadt. Jetzt wurde es schon heftiger und fühlte sich nicht mehr wie Niesel an. In Halbestadt an der Fähre machten wir unsere Pause an einen überbesetzten und fast gefüllten Unterstand. Der hat mit seiner Größe schon ein Maß von ca. 5 mal 5 Metern, doch zwei Schwaben besetzten zusammen mit ihren Rädern das komplette Areal wie die Russen damals Berlin. Wir fanden dann noch ein Plätzchen für uns. Die Räder lehnten wir indes an die Außenstützen des Rondells und hatten damit gezeigt, dass es auch anders geht. Die schwäbischen Kutschböcke lehnten an unsere Sitzgelegenheit. Ohne Anzeichen des freiwilligen Räumens blieben die beiden sitzen und schoben schlechte Mienen. Die zwei waren dann auch bald verschwunden und wie konnten endlich unseren Salat genießen. Es regnete nun schon sehr stark. Als das Essen endete und der Regen etwas nachgelassen hatte zogen wir in unseren Wetterklamotten weiter. Meine tollen Regenjacken halfen uns da weiter. Nur die Hosen zeigten erste Nässeschwächen. Wir waren auch sichtlich froh wieder in Schandau zu sein. Nass bis auf die Haut, so stand sie da … Nein, nicht bis auf die Haut. Es hielt sich wirklich in Grenzen, war aber schon ungemütlich. Wir fuhren noch mal zum Bäcker, um unser Nachmittagspaket zu holen und dann ging es wieder über die Brücke nach Hause. Schön warm duschen, unsere eigentliche Wohnung beziehen und einen Mittagsschlaf ohne Mittag machen. Das tat gut. Der Regen zeigte dann später alles was er drauf hatte. Wie gut das die Häuser innen hohl sind. In dem Sinne.

Eure Sandsteinjäger

Donnerstag, 26. Juni 2014

Nur noch ein ....

.... paar Stunden und es geht wieder los. Die Räder waren schon vor kurzer Zeit gereinigt worden. Katrin war so frei und hatte einen Kraftreiniger aus der Werbung benutzt, um den Dreck der letzten Monate abzuwaschen. Dieser Reiniger löste auch die Fette und Öle - wirklich Topsauber. Da musste ich erst wieder mit der Fettspritze und der Ölkanne alles versuchen, um die beweglichen Teile am Leben zu halten. An meinem Bock ging ich erst grob mit dem Lappen drüber, um später doch noch alles mit Wasser und Seife alles zu säubern.
Sicherlich sind wir zwei auch wieder aufgeregt. Frühstück gibt es in Königstein bei Cafe Zimmermann. Katrin hat schon einen Tisch bestellt ;-) Da wir nun einen Tag früher anreisen können, sind wir zwei um so aufgeregter. Das Tasche packen artet schon in Stress aus.
Wir können in diesem Jahr nur hoffen, dass wir wieder solch schönes Wetter haben wie im letzten Jahr. Der Sommer 2013 wird nicht vergessen werden. Selbst am Abend hatten wir noch 28°. Das geht dann zum Ende hin an die Kraft und so hatten wir damals beschlossen Wandertage einzulegen. Das tat dann auch ganz gut. In diesem Jahr wird es wahrscheinlich nicht solch ein Topsommer, aber das soll uns ja egal sein. Hauptsache wir können viel Videomaterial sammeln.
Katrin bekommt leihweise von der "Korsika-Fraktion" eine GoPro an das Bike geschmiedet. Die Halterung die ich nun gebaut habe, sieht sehr fest aus und wird auch die Zwecke erfüllen, jedoch kommt meine bestellte Halterung aus Aluminium direkt aus China. Ich hoffe das Schiff kommt pünktlich im Seehafen an und ich muss es nicht vom Zoll abholen. Schauen wir mal was passiert.
Ihr werdet von uns lesen.

Gruß,
Eure Sandsteinjäger 

Sonntag, 8. Juni 2014

Nassgemacht und Plauer See

Hallo User, nach der letzten Ausfahrt in Richtung Rerik wollte ich eigentlich nicht viel schreiben. Da ich unsere Webseite auch ein wenig modifiziert hatte blieb mir auch kaum Zeit dazu. Den Reisebericht vom Plauer See am Herrentag habe ich kurz hinten angefügt. Doch zu unserem letzten Reisebericht vom Pfingstsonntag gibt es als kleinen Film und nennt sich "Rerikrunde". Für die unerfahrenen Biker - es sind so um die 54 Kilometer und das bei schönstem Wetter. Seht selbst unter "Kurzfilme".

Eure Sandsteinjäger





Um den Plauer See:
Erwartet hattet wir eigentlich einen sonnigen Tag mit allem drum und dran. Der Start in Rostock begann schon so kurios, dass Micha immer noch an seinem Rad montierte und später sogar an zu basteln anfing. Er baute seine Felge auf DV-Ventil um und ich fing an zu frieren an. 8°C waren nicht gerade schönes Wetter, dazu auch noch bewölkt und es war auch nicht daran zu denken das wir heute noch mal die Sonne sehen würden. Vielleicht war es in Plau ja etwas anders. Ich stand da in kurzen Hosen und ging dann doch lieber in die warme Stube, wärmte mich ein wenig und schaute durch die Scheibe zu wann er dann fertig werden würde.
Wir schnallten die Räder auf und fuhren mit dem Wagen bis Quetzin. Als wir den Wagen verließen zog ich mir gleich die winddichte Jacke an. Uns sollte die Sonne heute jedenfalls nicht begleiten. Wir fanden schnell unseren Weg. Einen Teil war Micha schon mal gefahren, so dass ich mir da keine Sorgen machen brauchte. Ich machte mir nur Gedanken ob er die verheimlichten Kilometer auch schaffen würde. Laut Navigation wären es 61,8 Kilometer gewesen, wenn wir die Asphaltbahn ab Stuer nehmen würden. Die Länge dieser Tour verriet ich ihm später. Statt entsetzen empfing ich eher ungläubige Blicke ob die Strecke wirklich so lang sei, oder ob ich ihn veralbern wollte. Ab Plau ging es dann in südliche Richtung vorbei an Bootsstegen und Campingplätzen und direkt durch die Wälder. Es dauerte auch nicht wirklich lang und wir waren schon in Stuer. Unterwegs fiel uns ein etwas älterer Herr und gut beleibt auf seinem Damenrad auf. Irgendwie war ihm das Rad auch zu klein, aber er zog gut weg. Mit dem Tempo das wir hatten fuhren wir gut an ihm vorbei und blieben auch vorn. Nach einer Weile hatten wir ihn wieder von vorn. Entweder hatte er einen Bruder oder er nahm auf dieser Geraden eine Abkürzung. Wir machten eine Minute Rast an einem Steg und da sauste er vorbei. Als wir dann gegen 11 in Stuer waren und unser Frühstück vertilgten, fuhr er wieder vorbei. Bei dem Tempo was wir am Schluss vorgelegt hatten war das fast unmöglich. Er fuhr einfach weiter.
Die trailigen Wege so dicht am Wasser hatten richtigen Spaß gemacht. Wir nahmen auch gefährliche Wege die ein Ende hatten. Das heißt irgendwann ist Schluss und der Weg führte 20 Meter oberhalb unseres Weges weiter. Da mussten wir erst mal die Bikes hochbuckeln. Mein Rad war ja etwas leichter, aber Michas Rad ist da schon ein anderer Kaliber (mit Seitentasche die immer abfällt). Vorab wurde wir zwar noch von Omis gewarnt, aber ich nahm das nicht für ernst, denn ich fuhr ja auch die Treppe vor dem Ort Lenz hinunter und die Leute meinten es geht hier nicht runter. Wem soll man da noch Glauben schenken. Als wir wieder fahren konnten trafen wir noch 4 Profis, die zwar gut unterwegs waren, aber dennoch einen Flicken in der Heide suchten. Da kamen wir gerade recht und halfen aus. So etwas hatten wir natürlich dabei. Als wir dann geholfen hatten kam die Sonne raus, als würde der Stern uns sagen wollen: "Toll gemacht", sie versteckte sich dann auch gleich wieder und es blieb kalt.
Hinter Lenz wurden die Wege breiter und das war gut so, denn die ersten "Herrentagsfeierkinder" trugen die Fahne im Gesicht, so dass man es vorab schon riechen konnte ob ein großer Seitenabstand gewahrt sein müsste oder ein einfaches schnelles vorbeifahren reichen könnte.
Eine Abschlussrunde um den Werder bei Alt-Schwerin musste noch sein, um die Kilometer hoch zu treiben. Viel gesehen haben wir dabei nicht. Auf Grund unserer Schnelligkeit am heutigen Tage wären wir auch viel zu schnell zu Hause gewesen und daher quälten wir uns noch etwas.
Kurz vor dem Ziel besuchten wir noch eine Raststätte an der Bundesstraße. Dem Micha störte der Lärm gar nicht, viel mehr brannte ihm sein Hinterteil gerade weg und er setzte sich sofort auf eines der Polsterstühle. So langsam ging es bei mir auch los, denn dieser Ritt über die Wurzeln beanspruchen doch sehr das Material am Hintern. Nach dem Kaffee und dem  obligatorischem Teampinkeln kamen wir unserem Wagen immer näher. Es war schön wieder auf einem weichen Sitz zu sitzen. Der Abend verging dann, wie es dann immer ist, in der prallen Sonne in Rostock. Es wurde noch mal warm.

Eure Sandsteinjäger (mit Lehrlingen)

Donnerstag, 22. Mai 2014

Rückblick Trainingslager

Heute können wir zurückblicken auf 3 tolle Radlertage und 104 Kilometer Gesamtstrecke. Alle Touren waren sehr schön, wobei mir persönlich die Zweite am Besten gefiel. Eine Anfangstour am Ankunftstag zu finden war ziemlich schwer. Einmal um den Tiefwarensee zu fahren schien uns zu kurz. Diese Strecke wird mit 8 Kilometern angeben. Wir wären glatt unterfordert gewesen. So ging es zur Einstimmung an der Müritz entlang und da wir ja verlängerten, wäre die Müritzrunde eventuell eine Option für den letzten Tag gewesen und so testeten wir den Anfang dieser Strecke, welche wir dann zu einer größeren Runde individuell ausbauen konnten. Dank der sehr gut ausgeschilderten Wege rollten wir immer tiefer in die Wälder an der Müritz. Tja, leider immer weiter in die Wälder. Nach der Schnakenburg, einem Aussichtspunkt, war dann die Müritz nicht mehr zu sehen. Wir holperten weiter in östlichen Wälder. Eigentlich war es schön warm, doch sofern sich der Wald etwas lichtete und sich keine Schutzmöglichkeit mehr bot, kam der Wind aus allen Richtungen. Wir hätten auch umdrehen können und der Wind käme wieder von vorn. Wir mussten also immer weiter. Katrin lechste schon nach Kaffee und Kuchen. Laut meiner Bikemap-Karte sollte im Ort Boeck ein Bäcker sein. Der hätte dann zur Not auch genügt, doch irgendwie wollte Katrin nicht mal mehr diesen Ort sehen, ich auch nicht. Das holpern über die Wurzeln ging mir so derbe auf die Ketten, dass ich mich nach einem Radweg sehnte. Ich und Radweg? Das passt zusammen wie Katrin und Downhill. Plötzlich kamen wir tatsächlich in den Ort Schwarzenhof. 5 Häuser, ein Restaurant, eine Wetterstation und einem Rasthof für Radler. Bingo. Erstmal Kaffee und Kuchen. Herrlich war es hier. Kein Wind und ein Platz an der Sonne. Nach der kurzen Rast fuhren wir die Landstraße weiter, wieder zurück in Richtung Federow. Vorbei an ländlichen Idyllen ließen wir uns richtig Zeit beim fahren. Am Feisnecksee machten wir noch einmal Pause und konnten einem Hecht im kristallklarem Wasser bei der Jagd zuschauen.

Der zweite Tag fiel unter dem Motto: Der Schatz im Fleesensee und begann kurios. Nachdem wir zwei durch die Stadt fuhren und den richtigen Weg suchten wurde ich plötzlich von einem älteren Mitbürger angemault: "Rechts fahren Mann". Das ich jedoch mehr halten würde als fahren täte und Rücksicht auf ihn nahm, weil ich nicht wusste was er jetzt macht, erkannte er nicht und bekam von mir einen Konter: "Bleib ruhig alter Sack" und zeigte ihm den 'Flüsterfuchs'. Alle an der Kreuzung Anwesenden wussten was jetzt Sache war und er selbst würde Nachts davon träumen und nächsten Tag einen Bericht in der Zeitung schreiben lassen wie Rücksichtslos doch die Touristen sind. Vielleicht war er ja selbst einer.
Über Kamerun und Eldenholz ging es nun in Richtung Kölpinsee. Da unser Radweg sehr hoch lag, konnten wir immer wieder auf den See hinab blicken. Heute war es für den Zeitraum April sehr warm. 23 Grad zeigte das Thermometer und im Augenblick wehte ein leichter Wind aus Nord-Ost, wir fuhren also mit leichtem Rückenwind bis Malchow. Vorerst wollte Katrin noch Wisente sehen. Ich hatte mich gewundert warum Katrin plötzlich solch Tempo vorlegt. Sie wusste genau wann Fütterungszeit war, jedoch waren wir 5 Minuten zu spät in Damerow angelangt. Wir hätten noch ein paar Minuten laufen müssen und hätten dann alles verpasst gehabt. Also nahmen wir uns dies für den Abfahrtstag vor. Wir drehten um und radelten um den See herum. Hinter Jabel begann eine schöne lange Strecke direkt durch den Wald. Wir trafen zwei Radler. Die beiden hatte ich schon weit Weitem beobachtet als Katrin mal wieder eine von ihren P.-Pausen machte. Die zwei wühlten auf ihrer Radkarte als gebe es kein Morgen mehr. Da hilft auch kein drehen und wenden. 100%ig hatten die zwei sich völlig verfahren. In Malchow machten wirt dann eine größere Pause. Die Eine nutzte ich zum Anbaden und die Andere zum Eisschleckern im Zentrum von Malchow. Der Strand, den ich für meinen kurzzeitigen Nacktausflug ins kühle Nass nutzte war leer und war vorher von der Stadt als richtiger Strand ausgewiesen - mit Baywatch-Turm und so. Meine Retterin hatte mich im Auge. Genauso wie die Scherbe die mir während dessen still und heimlich die Luft aus meinem Hinterrad ließ. Pannenhelferin Katrin stand mir zur Seite und beruhigte mich. Immerhin hatte ich mir die Scherbe am Strand eingefahren. Das Eis im Zentrum entschädigte dann alles.
Zwischen Malchow und der Heimat befuhren wir nur noch Straßen und Radwege. Diese wurde durchkreuzt von Mini-Strom-Rädern, mein Gott wie hässlich. Den Hersteller erspare ich mir. Zwei Neureiche machten sich auf uns beide zu überholen. Wir beide waren gut im Tritt, dennoch strampelte oder rollte (weiß ich wie man das nennt) an mir vorbei. Ich gab Katrin einen Wink. Kurz vor einer Anhöhe nahm ich ich richtig Anlauf und zog an ihm vorbei, im guten Glauben und der Hoffnung das sein Akku bereits dem Ende entgegen ging. Ich überholte und fuhr immer weiter, weiter weiter und weiter. Ich gab ihm keine Chance. Katrin behielt ihr Lachen zurück, da seine Strombegleitung mit dem Rad wohl nicht zurecht kam und immer wieder am Gasdrehgriff versuchte ihr Gefährt in Schwung zu bringen. Katrin machte es dann ebenfalls ganz easy und ließ der Dame ebenfalls nicht den Hauch der Hoffnung einen Überholvorgang starten zu können. Im Ort konnten wir sie später noch mal sehen. Sie machten Pause um die Akkus zu kühlen und sprangen in ein Sportgeschäft. Nasse Hemden haben die beiden nur vom Angstschweiß bekommen.

Der letzte Tag sollte uns dann um den Tiefwarensee führen, den wir dann auch immer weiter verlängerten und später noch hinter Waren wieder raus kamen. Wir fuhren noch durch Wälder und an Seen vorbei. Dank meinem Navi wussten wir schnell wo wir waren und konnten sehr spontan entscheiden wie es denn weitergehen würde. Wir nutzten den Tag komplett aus.

Die letzten Tage startete ich meine eigenen kleinen Runden, um wieder ordentlich fit zu sein. Am Herrentag soll es um den Plauer See gehen. Es sind so um die 56 Kilometer, aber ein bisschen antrainieren wollte ich schon. Nach diesen verdammten Regentagen und der jetzigen Hitzewelle fährt es sich ideal durch die Wälder. Ich hoffe, dass es die nächsten Tage noch so bleibt.
Eure Sandsteinjäger