Die große Überraschung zum Tage begann bereits am Bahnhof.
Zug fällt aus. Dabei sollte es mit dem letzten Sonderzug nach Krasna Lipa
gehen, um von dort über einen tollen Wanderweg nach Hinterhermsdorf zu gelangen
– 14 leichte Kilometer zum Abschluß des deutschen Wandertages. Wir versuchten uns einzureden, dass evtl. noch der SEV
in Frage kam. Tja, aber nur für alle anderen Züge nach Sebnitz. Unser Zug wurde
gänzlich gestrichen, kein Bus, gar nichts. Nach diesem Auf und Nieder schlugen wir uns selbst was
vor. Plan B trat in Kraft. Eine Route die wir eigentlich für diesen Tag geplant
hatten und doch umgeschwenkt sind. Am meisten ärgerte mich jedoch das frühe Aufstehen und das dabei nichts herumgekommen ist.
Vorab mit der Fähre vom Bahnhof nach Schandau
und dann mit der Kirnitzschtalbahn fuhren wir zum Lichtenhainer Wasserfall.
Rauf zum Kuhstall in 20 Minuten mit anschließender kleiner Stärkung und dann
weiter zum Kleinen Winterberg. Hier trockneten wir wieder unsere Sachen und
hatten unsere zweite Rast. Dann kam unser Highlight. Der Bergpfad hinauf zum
Pavillon. Seit langem gibt es diesen Pfad, war aber jedoch schwer zu finden.
Vor kurzem hatte man diesem Pavillon von der anderen Seite wieder begehbar
gemacht und so hatten wir nach unserem erfolgreichen Aufstieg auch einen „Ausgang“
gefunden. Endlich haben wir es nach wiederholtem Anlauf geschafft. Es ging dann
weiter in Richtung Lehnsteig, den Gitti heute als erste herunterrutschen
durfte. Es war einfach herrlich. Die vielen Auf und Ab, sowie die beiden Pfade
verlangten Gitti alles ab. Es waren aber auch gute 10 Kilometer mit 600 Hm. Und
das am Anfang. Morgen müssen wir eine leichtere Tour finden. Wahrscheinlich
wird es die Riegelhofstiege am Bärenstein.
Eure Sandsteinjäger



