So in diesem Wortlaut erklomm die Gitti die Riegelhofstiege.
Aber zuerst zum Anfang. Mit dem Zug ging es nach Wehlen und von dort suchten
wir unseren Weg in Richtung Riegelhofstiege. Dieser Weg ist nicht mehr
ausgeschildert und somit eigentlich nur noch mit GPS zu finden, wenn man die
Daten dafür hat. Natürlich gingen wir trotz dieser Hilfe an unserem Pfad der
zur Stiege führt auch mal vorbei. Es hieß dann Beine runterkrempeln und diesen
kleinen Trampelpfad entlang und mit Hilfe des Handys den Weg weiter gehen und
immer sicher sein, dass dies auch der Richtige ist. Viel kleines Gestrüpp lag
uns im Weg, aber urig war er schon. Da ich den Mädels immer gezeigt hatte das
wir richtig sind, waren sie auch gar nicht besorgt. Sehr untypisch. Wir hätten
auch umdrehen können. Hätten wohl gemerkt. Und da plötzlich war die Bergungsbox
zu sehen. Wir waren also richtig. Die Box war unser Hinweis. Und dann standen
wir auch schon vor dem Einstieg. Erstmal große Augen bei den Mädels und mir,
kurze Besprechung und ich begann den Vorstieg durch die enge Spalte. Für mich
passend gemacht. Dann kam unser Gepäck und ich immer hin und her. Nun baute ich
eine kleine Hilfskonstruktion um den Trupp nachzuholen. Endlich waren wir nun
alle in dieser engen Nische und es sollte weiter hoch gehen. Wieder ging ich
vor und schleppte alle Utensilien an einen sicheren Ort. Katrin sollte dann die
Nächste sein und gab vorerst auf. Dann sollte die Muddi vor. Sie schaffte mit
viel Kraft es zur nächsten Etage. Während dessen schaute ich mir den weiteren
Weg an und war mir sehr unsicher ob wir das alle schaffen würden. Es hatte
einfach zu oft in der letzten Zeit geregnet und die Steine waren sehr nass.
Gitti schaute sich das vorliegende Problem ebenfalls an und schüttelte den
Kopf. Ein Glück Katrin stand immer noch unten. Wir redeten ihr das aus und
begannen den Rückzug. Runter war es nun für die Muddi schwieriger. Eigentlich
rutscht man hinunter, aber sicher nicht auf Felsblöcken. Eigens hierfür hatte
sie sich auch neue Sachen angezogen. Ich fragte mich nur für was. Der Rückzug
war also etwas schwieriger, doch als wir das dann geschafft hatten mussten wir
lachen und hatten ordentlich Spaß. Nach einer Pause gingen wir wieder mal nach
GPS und fanden einen kleinen Pfad auf den Großen Bärenstein. Hier oben
verweilten wir einen Augenblick und trockneten wieder mal unsere Sachen. Jetzt
zog es uns in Richtung Thürmsdorf hinab zur Schokoladenfabrik und dort hauten wir
uns die verlorenen Kalorien wieder rein. Wir hatten noch einen weiten Weg.
Dieser führte uns nach Königstein zum Zug, der uns wieder nach Hause bringen
sollte.
Kurzum war dies eine tolle Tour mit Spaß, dreckigen Sachen, Schürfwunden und aufgerissenen Shirts mit ordentlichen 17 Kilometern und 590 Höhenmetern.
Kurzum war dies eine tolle Tour mit Spaß, dreckigen Sachen, Schürfwunden und aufgerissenen Shirts mit ordentlichen 17 Kilometern und 590 Höhenmetern.
Eure Sandsteinjäger



