Und Cameron hatte Spaß.
Dienstag, 14. Juli 2026
Cameron
Und Cameron hatte Spaß.
Montag, 13. Juli 2026
Wandern und Garen
Sonntag, 12. Juli 2026
Der Herr des Aufzugs
Samstag, 11. Juli 2026
Pausentag oder wie man versehentlich ...
Freitag, 10. Juli 2026
Luft wie Kartoffelbrei
Donnerstag, 9. Juli 2026
Auf Pferdesuche
Mittwoch, 8. Juli 2026
Ausschlafen deluxe, Phoenix-Wald und der St.-Pauli-Zwischenfall
Dienstag, 7. Juli 2026
Kurze Brandrunde
Montag, 6. Juli 2026
DREI
Sonntag, 5. Juli 2026
ZWO
Eure Sandsteinjäger
Samstag, 4. Juli 2026
EINS
Mittwoch, 10. Juni 2026
Zwischen Bikes, Blöcken und ...
Und gleichzeitig ist da dieses Gefühl, dass man plant – aber eigentlich keine Ahnung hat, was Wetter, Laune oder Schulter so vorhaben.
Harz: Sonne, Wind und verbrannte Nasen.
Rund um Wernigerode haben wir viel gesehen, viel gemacht und gut gegessen – und wieder gemerkt, wie schnell draußen alles anders läuft, als man denkt.
Der Dämpfer‑Krimi: Staffel 2
Und als wäre das nicht genug, lief parallel noch mein ganz persönliches Dämpfer‑Drama weiter. Ich hatte den Typen, der meinen Cane Creek reparieren sollte, endlich erreicht. Vor Ostern wollte er ihn fertig haben.
Hat er aber nicht. Also kam der Dämpfer irgendwann im Mai zurück – mit einem „tollen Gruß“ und der Hoffnung, dass jetzt endlich Ruhe ist.
War sie aber nicht.
Nach zwei Fahrten sackte mir der Dämpfer wieder komplett zusammen.
So viel Luft in der Negativkammer, dass das Ding einfach zusammengestaucht blieb – wie ein Luftballon, der falsch herum aufgepustet wurde.
Nochmal anschreiben? Hat nichts gebracht. Funkstille.
Am Ende half nur eins: die KI fragen, was man da macht.
Die Antwort war so simpel wie absurd:
200 psi reinpumpen, den Dämpfer einmal langziehen – und dann zischt es kurz, weil die überschüssige Luft aus der Negativkammer entweicht.
Danach steht das Ding wieder wie es soll.
Manchmal ist Technik eben keine Raketenwissenschaft, sondern nur ein bisschen Physik und ein bisschen Mut.
Sommerurlaub in Sicht – aber mit Fragezeichen
Jetzt geht’s ans Packen für Sachsen.
Diesmal ohne Bike, weil die Bahn mit Baustellen und Zugausfällen die Touren ins Tschechische unmöglich macht. Also wird’s ein Urlaub auf zwei Beinen statt zwei Rädern.
Ein paar Wanderrouten stehen schon. Und dieses Jahr trauen wir uns auch an Wege, die wir früher eher ignoriert hätten – zu kurz, zu unscheinbar, zu „machen wir irgendwann mal“. Jetzt sehen wir sie mit anderen Augen: entdeckerisch, offen, ohne Druck.
Dazu kommen Touren, die wir letztes Jahr schon gemacht haben und diesmal vielleicht ausbauen, verlängern oder einfach anders erleben wollen.
Manchmal reicht ein anderer Startpunkt oder ein anderer Tag – und schon fühlt sich eine bekannte Strecke komplett neu an.
Fazit: Wir lassen kommen, was kommt. Wetter? Kann alles sein.
Schulter? Hoffentlich gnädig. Katrin? Muss schauen, wie es ihr geht.
Und wir? Wir nehmen’s, wie’s kommt.
Der Sommer 2026 darf uns überraschen. Aber nächstes Jahr kommen die Räder wieder mit!
Eure Sandsteinjäger
Sonntag, 30. November 2025
MTB Team Abschlussfahrt
Eure Sandsteinjäger
Samstag, 22. November 2025
Von der Traumtour zum Naben-Drama – Nachbericht zum 8. September
Wir waren gerade mitten im Flow, als plötzlich die teure Vorderradnabe beschloss, ihren Dienst zu quittieren. Ich nenne es jetzt einfach mal „Totalschaden deluxe“. Statt weiter über Hügel und durch Täler zu rauschen, mussten wir den Rückzug antreten – langsam, fast schleichend, zurück zur Unterkunft. Die Bikes wurden in die Ecke gestellt, beleidigt und stumm, und wir beschlossen: Ab sofort wird der Urlaub eben zu Fuß erledigt.
Natürlich versuchte ich, den Händler zu erreichen, der das Rad damals vor einigen Jahren quasi „zusammen gemeißelt“ hatte. Aber das Telefonat brachte rein gar nichts – keine Lösung, keine Hilfe, nur das Gefühl, dass ich besser Rauchzeichen gesendet hätte.
Zum Glück meldete sich der Hersteller der Nabe blitzschnell zurück. „Das darf nicht passieren!“, hieß es, und schwupps gab es 50 % Rabatt auf eine neue Nabe. Ein halber Sieg, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Mein ursprünglicher Plan war, die Nabe selbst einzuspeichen und dann zentrieren zu lassen. Doch für 70 Euro ließ ich es in unserer Stadt erledigen – mit der kleinen Komplikation, dass beim Zentrieren links und rechts verwechselt wurden. Na ja, solche Details machen die Geschichte erst richtig rund. Am Ende sitzt die Nabe drin und läuft wieder wie sie soll.
Und weil Unglück bekanntlich Appetit macht, habe ich mir gleich noch neue Pedale gegönnt – die Raceface Turbine, passend zum Lenker im Kashmoney-Goldlook. Selten, nicht günstig, aber immerhin im Sale. Jetzt glänzt das Rad nicht nur technisch wieder, sondern auch optisch wie frisch vergoldet.
Beim Durchstöbern meiner Fotos kam dann die große Überraschung: Der Bruch war schon im August sichtbar! Ich bin also noch fröhlich mit kaputter Nabe herumgedonnert – Respekt an das Material, das trotzdem durchgehalten hat. Wahrscheinlich hätte ich den ganzen Urlaub fahren können, ohne dass etwas passiert wäre. Aber jetzt ist alles wieder heile, und ich kann wieder loslegen.
Nur der Dämpfer macht noch Probleme. Die Firma, die ihn zuletzt gewartet hat, scheint es nicht mehr zu geben – klassischer Fall von „Service ins Nirvana“. Aber egal: Die kalte Jahreszeit beginnt, und ich freue mich schon auf den ersten Schnee. Denn das wird richtig geil.
Fazit: Aus einer geplanten Traumtour wurde ein Naben-Drama mit Hotline-Desaster, Zentrier-Chaos und spontanen Fußmärschen. Doch am Ende sind die Sandsteinjäger wieder startklar – mit neuer Nabe, Raceface Turbine Pedalen und Kashmoney-Goldlenker. Bereit für die nächste Runde, diesmal hoffentlich ohne Totalschaden.
Eure Sandsteinjäger
Mittwoch, 17. September 2025
Zwischen Quirl und Chaos – sieben Tage Wanderglück
Und die haben uns zuverlässig getragen: durch die Nikolsdorfer Wände, über den Kleinhennersdorfer Stein und rund um den Quirl, der sich als echtes Highlight entpuppte. Neue Pfade, teils verschlungen wie ein Spaghetti-Teller, wurden mutig erkundet – mit GPS in der einen Hand und Wanderkarte in der anderen. Manchmal war’s unheimlich, manchmal verwirrend, aber hey: Umdrehen geht immer. Und genau das ist auch unser Motto fürs nächste Jahr.
Die Planung? Sagen wir mal: improvisiert mit Tendenz zur Erholung. Früher war das alles durchgetaktet wie ein Schweizer Uhrwerk – heute eher wie ein alter Kompass mit leichtem Südhang. Aber ab Tag drei war klar: Die Räder bleiben künftig daheim, die Böhmische Schweiz muss warten, und wir machen das, was wir am besten können – Wandern, Wandern, Wandern. Die Wochenkarte wurde ausgereizt, linkselbisch wurde zur Komfortzone, und selbst der Regentag hatte seine Funktion: Zwangspause mit Sofa und Tee.
Der letzte Tag? Ohne Bus, ohne Bahn, aber mit Einkehr in der Liethenmühle – ein würdiger Abschluss. Insgesamt: sieben Wandertage, 73,69 Kilometer, 2220 Höhenmeter und ein Rucksack voller Erinnerungen. Jetzt heißt es: nur noch ein dreiviertel Jahr warten, dann geht’s wieder los. Diesmal wieder mit Bikes, mit Plan – oder auch ohne. Ich fang schon mal an zu tüfteln. Ein paar Routen kann man ja schon mal vorsortieren... 😉.Eure Sandsteinjäger
Montag, 15. September 2025
Wild, nass und wunderschön
Also stapften wir nach einem kräftigen Morgenregen den sagenumwobenen Täppigtsteig (in Komoot steht er als Täppichtsteig) hinauf. Jedes Mal fragen wir uns: Was bedeutet eigentlich „Täppigt“? Klingt wie ein Teppich, den man ausrollt – aber steil. Vielleicht ist es auch einfach sächsisch für „Hoch da mit euch, ihr Wandersleut!“. Die Antwort bleibt mystisch, aber die Aussicht war es definitiv wert.
Mit frischen 12°C und einem Wind, der uns fast die Mütze vom Kopf pfiff, ging’s los. Die Sonne lugte schüchtern hervor, die Wolken verzogen sich langsam – außer an den Berghängen, wo sie offenbar Urlaub machten. Während der Winterberg noch in Nebel gehüllt war, präsentierten sich die Schrammsteine schon in voller Pracht. Ein Naturkino vom Feinsten.
Durch Kleinhennersdorf ging’s am Wildgehege vorbei, Richtung Papststein – aber halt! Der war gar nicht unser Ziel. Stattdessen bogen wir auf einen kleinen Pfad zur Hunskirche ab. Dort gab’s eine wohlverdiente Kaffeepause und einen kleinen Mittagstisch. (Kaffee + Aussicht = Glücksformel.)
Frisch gestärkt ging’s weiter zum Königsteiner Weg, der uns – nach spontaner Routenbesprechung – wieder zum Kleinhennersdorfer Stein führte. An der Kreuzung Suppelsgrund entschieden wir uns für den Pfad „Der Kessel“. Und ja, hier bist du wirklich allein. Ein Märchenwald wie aus dem Bilderbuch, mit Wegen, die Geschichten erzählen.
Der Pfad endete nahe der Aussicht auf den KHS (Kleinhennersdorfer Stein – wir kürzen das jetzt einfach, sonst wird der Text länger als die Wanderung). Bei ordentlich Wind und bester Aussicht gab’s nochmal heißen Kaffee und einen neuen Plan: rüber zum Kohlbornstein. Doch die Uhr war gegen uns, also nahmen wir den Abstieg durch die Formschlucht – was auch immer dieser Name bedeuten mag. Klingt nach Yogaübung, war aber einfach urig und schön.
Zurück in Kleinhennersdorf suchten wir Unterschlupf bei der Feuerwehr – nicht wegen eines Brandes, sondern wegen der nächsten Regenfront, die mit dramatischer Wolkenkulisse heranrollte. Regensachen an, raus – und zack, der nächste Schauer. Also wieder zurück unter die Überdachung. Nach fünf Minuten: Sonne! Und die begleitete uns bis zur Liethenmühle, wo wir unser Abendbrot frühzeitig begannen. Forelle und „Au foir“ – wie immer, perfekt.
Nach einem kurzen Smalltalk mit dem Wirt ging’s mit einer letzten Regenpause bis Krippen hinunter. Ende des Urlaubs. Die Wanderschuhe dürfen jetzt ruhen, die Erinnerungen nicht.
Ein kleines Fazit folgt in den nächsten Tagen – aber eines steht fest: Tschüss Krippen, du warst wild, nass und wunderschön..Eure Sandsteinjäger
