Unsere Tour ging heute ab Wehlen los. Wir wollten endlich mal auf den Großen Bärenstein und danach auf den bekannten Kleinen Bärenstein. Über GPS suchten wir die Pfade die nicht so bekannt bzw. auch auf der Karte nicht verzeichnet waren. Der Große Bärenstein war lange Zeit vernachlässigt worden und so fehlen bis heute ein paar Markierungen auf den Wegen. Katrin lässt mich mal nach GPS laufen? Wahnsinn. Man muss nur dauernd vergleichen und draufschauen wenn man mal damit angefangen hat. Ansonsten hilft da auch die Karte und etwas Ortskenntnis. Nichts desto Trotz fanden wir schnell unser Ziel. Hier war heute, es war ja Sonntag und bestes Wetter, Familientag. Groß und Klein tummelten und tobten über die großzügigen Kletterfelsen. Den Abstieg über die Stiege mieden wir, da diese heute sehr glatt sein sollten; so wurde es uns heute berichtet.
Der erneute Aufstieg zum Kleinen Bärenstein war ebenso gestaltet. Wir standen zweimal vor Wegen bzw. Pfaden die hinauf führen sollten, jedoch nicht begehbar waren. So mussten wir den einfachen vorderen Aufstieg nutzen. Am Gipfel machten wir mit vielen anderen Wandersleuten Rast und konnten zusehen wie sich tobende Kinder auch mal eine Sandsteinflechte holten, nachdem die Mutter gewarnt hatte nicht zu laufen.
Hinab ging es für uns einen unbekannte Weg. Vorbei an der Diebshöhle und über enge Pfade und Schluchten schlugen wir uns durch und mich dahin. Einmal nicht aufgepasst und da lag ich auch, zwar nicht längs hin, aber mit guter Haltungsnote. Irgendwo hatte ich da auch noch in den Waldboden gefasst und hatte gleich mehrere Stacheln in der Hand, die Katrin dann mit der morgens noch eilig eingepackten Pinzette zupfen konnte. Katrin meinte das dort jemand wohl einen Kaktus verloren hätte.
Der Wanderweg führte uns dann vorbei an der Schokoladenmanufaktur. So langsam aber sicher denken die meisten Cafébesitzer sie könnten nur mit Qualität Kohle machen wenn als Beispiel eine Tasse warme Schokolade 3,40 € kostet oder eine Frau sich eine Pralinineschachtel mit ausgewähltem Inhalt für 34 € füllen lässt. Die Service leidet jedoch durch fehlenden Einsatz. Das macht keinen Sinn und so behalte ich mein Trinkgeld.
Am Ende der Wanderung stellten wir dann fest, das Katrins GPS im Rucksack kein Signal gefunden hatte und ich meine Aufzeichnung ausversehen abgebrochen hatte. Ich könnte sonst haargenau sagen wie weit es heute war. Es waren heute knapp 13 Kilometer mit 600 Höhenmetern und ganz viel Spaß bei Super Wetter.
Eure Sandsteinjäger



