Wir sind nun schon seit Samstag hier und haben uns sehr erholt. Das ist aber nur dem Wetter geschuldet, dass uns im Augenblick mächtig ein Bein stellen will. Am Samstag hatten wir nur einen Spaziergang durch den Ort gemacht und die „Eiche“ zum Abend hin besucht. Der gestrige Sonntag war total verregnet und da waren wir dann zum Nachmittag nochmal auf der Schandauer Seite. Schlussendlich begann heute unsere erste Tour. Jahrelang hatten wir immer gehofft, dass eines Tage mal ein Bus in Richtung Hohnstein fahren würde. Dauernd war dieser Ort nur mit viel Aufwand zu erreichen. Man war fast 1,5 Stunden mit mehreren Bussen unterwegs. Da hätte man auch fast laufen können. Jetzt ist es soweit: eine neue Buslinie und das heißt neue Möglichkeiten. Bei Nieselregen erreichten wir den Ort und vielen auch gleich in einen Outdoor-Shop hinein. Da fand ich auch gleich eine tolle leichte Regenjacke (die ich auch später gleich nutzen musste). Der Regen setzte von neuem ein und begleitete uns bis auf die Napoleonschanze. Doch ab hier änderte sich das Wetter schlagartig. Ein Sonne Wolken Mix mit etwas Wind. Man konnte es im Shirt aushalten, aber mit einer leichten Jacke war es auch nicht zu warm. Wir stiefelten bis zur Brandtaussicht. Hier kampierten junge Pfadfinderinnen unter einer Überdachung und mummelten sich in ihre Schlafsäcke. Während drei Mädels ihren Träumen nachgingen jaulte eine Dame zusammen mit ihrer Klampfe englische Charts in das Polenztal. Vielleicht war dies auch der Weckruf. Katrin las sich inzwischen die tolle Speisekarte durch. Matjesbrötchen (frisch) 4,60 € und Bockwurst mit Senf und Brot 5,00 € waren die billigsten Gerichte, doch leider war heute zu …
Abmarsch in Richtung Schulzengrund und Polenztal und dann wieder hinauf nach Waltersdorf. Am Bockstein war dann Schluss. Den Weg den wir mal so toll gefunden hatten, mit seinen vielen Panoramen in Richtung Lilienstein und Königstein, den gibt es nicht mehr und das werden wir auch bei der Stadtinfo auch petzen gehen. Kurz hinter einer Biegung steht ein Schild „Durchfahrt und Begehung verboten. Privatgelände.“ Das haben schon so einige drauf gehabt und meinen sie sind damit im Recht. Wege zumachen die Jahrelang für Wanderer begehbar waren. Zack fertig.
Wir machten dann kehrt und mussten einen Teil die Straße gehen. Im nächsten Dorf warteten wir dann auf den Bus.
Auch wenn wir uns vom Wettergott im Stich gelassen fühlen - es geht weiter.
Liebe Grüße aus dem Elbi
Die Sandsteinjäger

