Nachdem mit dem gestrigen Tage die Rostocker Horde angereist war, wurde am Samstag bis auf eine OKF nichts Weiteres getan. Dafür sollte es heute so richtig losgehen. Nachdem in der Nacht noch kräftige Regenschauer umherzogen, begann der Morgen umso besser. Bei strahlendem Wetter liefen wir als „Six-Pack“ über Täppichtsteig, Forststeig durch die Hölle auf den Kleinhennersdorfer Stein zu einer versteckten Boofe. Der steile Anstieg machte hungrig und ließ so manchem den Schweiß über die Stirn treiben. Im Wald war es ziemlich langweilig für den Wanderzwerg, aber wir wussten zu begeistern, denn das Highlight kam ja noch. Steil ging es durch den Wald hinauf durch die Hölle. Mit der Kleinsten lief ich dann durch die engen Spalten voran. Der Boden war leicht schmierig und die kleinen Füße fanden nicht immer den richtigen Halt. Die ältere Gesellschaft ließen wir leicht zurück. Die würden uns schon finden, denn so viele Wege gab es hier oben nicht. Es gab nochmal eine kleine Belehrung für die Nichte und es ging durch die enge Schlucht zur Boofe. Hier machten wir Pause und warteten auf den Rest. Für eine Weiterführung der Route quer über den Fels nach der Pause war ich anfangs dagegen, musste mich dann aber überreden lassen, da alle für diesen unbekannten Weg waren. Also weiter. Als letzter in der Runde schob ich Gitti durch die Büsche und Felsen und nahm später wieder die Führung ein. Wir liefen zu den eigentlichen Zielen der heutigen Tour: die drei Höhlen. Als erstes war die Lichterhöhle dran und wir konnten der Kleinen ganz viel erzählen was es in der Höhle gab. Mit unseren Lampen konnten wir sehr gut sehen. Selbst die Kleine hatte ihre Kopfleuchte dabei. Mit viel Spaß liefen wir zur zweiten und dann durchstiegen wir sogar noch die Dritte. Die Frauen blieben draußen. Hatten sie etwas Angst? Jetzt begann dann auch der Abstieg. Die Kleine wurde leicht müde, aber dennoch immer bereit mitzulaufen und ordentlich Gas zu geben. An der Liethenmühle schlief sie am Tisch nach dem Essen dann fast ein und ich entschied mich mit ihr vorzulaufen. Da entdeckten wir noch den alten DDR Spielplatz. Das alte Relikt hat es schon ordentlich dahingerafft, aber die Wippe sollte noch funktionieren. Wie schön. Wir zwei wippten dann auf einer alten nassen rostigen Wippe, bis die Anderen kam und wir gemeinsam den Rückweg antreten konnten. Bis nach Hause waren es noch gut 30 Minuten. Alle schlafen nun tief und fest.