Langsam zieht sich wieder mal der Himmel zu und zeigt sich von der bösen Seite. Gewitter und Regen kommen gefährlich nah. Doch der Tag hatte auch seine schöne Seite.
Heute hatten wir mal richtig ausgeschlafen. Wohin die Reise heute gehen sollte wussten wir bis dato noch nicht und so nahmen wir erst unser Frühstück ein, schauten auf die Wetterkarte und entschieden dann, dass es erst mit der Bahn nach Sebnitz geht und dann weiter mit dem Rad hinauf zum Tanzplan. Wir kannten diesen Weg noch nicht und wollten ihn mal probieren. Dieser Weg, teilweise nur als Gehsteig ausgewiesen, war nicht so ganz Katrin´s Geschmack. Dennoch hatte sie auch hier ihren Spaß mit ihrem Rad. Ich durfte dann aber auch mithelfen zu schieben, denn einige Steilstücke waren so mit Geröll und Steinen versehen, dass man die Lust verlor hier weiter zu schieben. Irgendwann ging es auch wieder bergab und der Spaß begann dann wieder.
Der Tanzplan kam dann in Sicht. Mit seinem Turm ist er weithin sichtbar und immer eine Reise wert, wenn denn nicht dieser Umweg über Sebnitz oder anderweitig wäre. Mit dem Rad also schnell zu erreichen. Natürlich probieren wir auch Gehsteige aus, ob man diese befahren kann. Kommen wir nicht weiter so drehen wir um und suchen eine neue Passage. Das ist unser großer Vorteil.
Der Tanzplan war also echt ne Wucht. Als wir ankamen studierte Katrin gleich die Speisekarte obwohl wir Nahrungsmittel dabei hatten. Kurz darauf kam der tschechische Gastronom zu uns und fragte ob wir was zu trinken möchten. Das bejahten wir und wir bekamen zwei kleine Cola mit je übervollen 0,3 Liter. Was wir essen möchten war dann seine nächste Frage. Immerhin kümmert er sich um Neuankömmlinge, ganz gleich wie aufdringlich es klang. Wir fanden es toll. Wir nahmen dann die Pommes weil wir ihn nicht abweisen wollten. Natürlich mit Majo. Er wusste anfangs nichts mit Majo anzufangen. Naja, Mayonnaise auf tschechisch und dann noch von uns abgekürzt – sprich Majo, dass war wohl schwer genug. Wir wollten das Gegenteil von Ketchup, er verstand, ging weg und kam wieder. Majo hatte er nicht. Nach kurzer Zeit war er wieder da und stellte uns den Teller mit Pommes (1a) und Ketchup auf den Tisch. Grandios hergestellt, kein altes Frittenöl oder ähnliches. Schmal geschnitten, wie die von 123 McCain. Die waren leckerer als in so mancher Gaststätte bei uns zu Hause. Nach unserer Mahlzeit, nebenbei mit unseren frischen Brötchen aufgewertet, ging ich zum zahlen hinein. 4,10 € inkl. 2 Eintrittskarten zum Turm hinauf. Ihr fragt jetzt 2? Tja, für Katrin war die eine gedacht und sie tapste dann gemütlich hinter mir her. Der Turm hatte bis oben hin Steinstufen und Katrin fand dies wohl gut. Eine Etage vor der Aussichtplattform machte sie halt und zitterte. Sie sollte sich erstmal setzen. Dabei gab sie mir die Kamera und ich ging dann noch eine Etage machte Fotos, genoss die Aussicht und stiefelte dann zurück. Katrin hatte bereits den kompletten geordneten Rückzug angetreten. Ihr war deswegen so komisch geworden, weil sie einmal zwischen zwei Stufen hindurch sehen konnte. Egal, der Versuch zählt. Bei der Frage ob sie mitkommen würde, hätte sie diese verneint.
Nach unserem Aufenthalt fuhren wir dann weiter in Richtung Wachberg. Der Weg hinunter war die reinste Schotterpiste mit schönem Gefälle. Direkt hinter mir fuhr Katrin mit einem Affenzahn hinterher. Mit 54 km/h Spitze kamen wir dem Gebirgsfuß immer näher. Das war ein Spaß sag ich Euch.
Zum Wachberg kamen wir erst über einen tollen Waldweg, der dann später wieder in einen Gehsteig mündete. Ordentlich Wurzeln, ein paar Steigungen und tolle Abfahrten – ich war in meiner Welt. Katrin nahm es so hin. Sie fuhr mit und hatte ebenfalls Spaß, auch dann als wir wieder Räder tauschten. Ich schob ihres, sie meins und kurz darauf zeigte ich ihr wie man mit ihrem Rad ne´n Wurzelparkur richtig fährt. Endlich auf dem Wachberg mit der Wachbergbaude angekommen kam die Pause ganz recht. Ein bisschen Erholung für alle Muskeln tat gut. Runter vom Sattel und ein wenig stehen. Wir wollten nun weiter zum Weifberg und wieder anfangs toller Weg und später Gehsteig. Der Gehsteig war genauso wie der vorherige Pfad. Hier jedoch kam noch eine Treppe dazu.
Der Weifberg kam nach der Lichtung auch in Sicht. Hier entschieden wir uns aber auf Grund der herannahenden Wetterlage gleich zur Durchfahrt in den Ort Hinterhermsdorf und dann hinauf zur Buchenparkkapelle.
Ab hier ging es nur noch abwärts – immer an der Kirnitzsch entlang hinab ins Tal. Leider spinnt meine Vorderbremse jetzt ein wenig. Ich hatte es gemerkt, nachdem Katrin besser abrollen konnte als ich. Ich begann mich zu quälen. Bergab selbst hatte ich keine Chance mehr. Die Bremssteine schliffen vorne und sind heiß geworden. Das musste ich erst notdürftig beheben und weiter ging es dann Nach Schandau hinein. Der all abendliche Hunger setzte ein. Wir setzten also über und fuhren gleich hoch zur Liethenmühle. Mit Forelle und Rumpsteak wurde der Abend eingeläutet. Jetzt sitzen wir hier im Erker und schauen dem Unwetter zu. Blitz und Donner – einfach unfassbar.
Morgen soll es nach kurzer Beredung zum Unger gehen.
Die Sandsteinjäger
Katrin und Christoph
Heute hatten wir mal richtig ausgeschlafen. Wohin die Reise heute gehen sollte wussten wir bis dato noch nicht und so nahmen wir erst unser Frühstück ein, schauten auf die Wetterkarte und entschieden dann, dass es erst mit der Bahn nach Sebnitz geht und dann weiter mit dem Rad hinauf zum Tanzplan. Wir kannten diesen Weg noch nicht und wollten ihn mal probieren. Dieser Weg, teilweise nur als Gehsteig ausgewiesen, war nicht so ganz Katrin´s Geschmack. Dennoch hatte sie auch hier ihren Spaß mit ihrem Rad. Ich durfte dann aber auch mithelfen zu schieben, denn einige Steilstücke waren so mit Geröll und Steinen versehen, dass man die Lust verlor hier weiter zu schieben. Irgendwann ging es auch wieder bergab und der Spaß begann dann wieder.
Der Tanzplan war also echt ne Wucht. Als wir ankamen studierte Katrin gleich die Speisekarte obwohl wir Nahrungsmittel dabei hatten. Kurz darauf kam der tschechische Gastronom zu uns und fragte ob wir was zu trinken möchten. Das bejahten wir und wir bekamen zwei kleine Cola mit je übervollen 0,3 Liter. Was wir essen möchten war dann seine nächste Frage. Immerhin kümmert er sich um Neuankömmlinge, ganz gleich wie aufdringlich es klang. Wir fanden es toll. Wir nahmen dann die Pommes weil wir ihn nicht abweisen wollten. Natürlich mit Majo. Er wusste anfangs nichts mit Majo anzufangen. Naja, Mayonnaise auf tschechisch und dann noch von uns abgekürzt – sprich Majo, dass war wohl schwer genug. Wir wollten das Gegenteil von Ketchup, er verstand, ging weg und kam wieder. Majo hatte er nicht. Nach kurzer Zeit war er wieder da und stellte uns den Teller mit Pommes (1a) und Ketchup auf den Tisch. Grandios hergestellt, kein altes Frittenöl oder ähnliches. Schmal geschnitten, wie die von 123 McCain. Die waren leckerer als in so mancher Gaststätte bei uns zu Hause. Nach unserer Mahlzeit, nebenbei mit unseren frischen Brötchen aufgewertet, ging ich zum zahlen hinein. 4,10 € inkl. 2 Eintrittskarten zum Turm hinauf. Ihr fragt jetzt 2? Tja, für Katrin war die eine gedacht und sie tapste dann gemütlich hinter mir her. Der Turm hatte bis oben hin Steinstufen und Katrin fand dies wohl gut. Eine Etage vor der Aussichtplattform machte sie halt und zitterte. Sie sollte sich erstmal setzen. Dabei gab sie mir die Kamera und ich ging dann noch eine Etage machte Fotos, genoss die Aussicht und stiefelte dann zurück. Katrin hatte bereits den kompletten geordneten Rückzug angetreten. Ihr war deswegen so komisch geworden, weil sie einmal zwischen zwei Stufen hindurch sehen konnte. Egal, der Versuch zählt. Bei der Frage ob sie mitkommen würde, hätte sie diese verneint.
Nach unserem Aufenthalt fuhren wir dann weiter in Richtung Wachberg. Der Weg hinunter war die reinste Schotterpiste mit schönem Gefälle. Direkt hinter mir fuhr Katrin mit einem Affenzahn hinterher. Mit 54 km/h Spitze kamen wir dem Gebirgsfuß immer näher. Das war ein Spaß sag ich Euch.
Zum Wachberg kamen wir erst über einen tollen Waldweg, der dann später wieder in einen Gehsteig mündete. Ordentlich Wurzeln, ein paar Steigungen und tolle Abfahrten – ich war in meiner Welt. Katrin nahm es so hin. Sie fuhr mit und hatte ebenfalls Spaß, auch dann als wir wieder Räder tauschten. Ich schob ihres, sie meins und kurz darauf zeigte ich ihr wie man mit ihrem Rad ne´n Wurzelparkur richtig fährt. Endlich auf dem Wachberg mit der Wachbergbaude angekommen kam die Pause ganz recht. Ein bisschen Erholung für alle Muskeln tat gut. Runter vom Sattel und ein wenig stehen. Wir wollten nun weiter zum Weifberg und wieder anfangs toller Weg und später Gehsteig. Der Gehsteig war genauso wie der vorherige Pfad. Hier jedoch kam noch eine Treppe dazu.
Der Weifberg kam nach der Lichtung auch in Sicht. Hier entschieden wir uns aber auf Grund der herannahenden Wetterlage gleich zur Durchfahrt in den Ort Hinterhermsdorf und dann hinauf zur Buchenparkkapelle.
Morgen soll es nach kurzer Beredung zum Unger gehen.
Die Sandsteinjäger
Katrin und Christoph



