Samstag, 30. Januar 2010

In falscher Mission


Na ja, Mission ist ein falscher Ausdruck. Es war mehr eine Befreiungsaktion. Schnee, Schnee, Schnee und nochmals Schnee. Seit langem habe ich nicht so viel Zeug gesehen. Doberan liegt in einer ungewöhnlichen Stille. Viele Menschen sind zu Fuß unterwegs und schauen sich dieses Spektakel, sofern es denn eines ist, aus der Nähe an. Wir haben ein paar Fotos ins Netz gestellt, für alle diejenigen die zwar Schnee kennen, aber uns nicht helfen können das Zeug vom Hof zu bekommen. Heute haben unsere Molli mit nur 3 Wagen gesehen. Hinterher fuhr unsere neue Schneefräse durch die Stadt. Einen tollen Blick bietet der Alex in völlig verschneiter Manier. Schneewehen selbst in der Stadt von einem Meter Höhe. Die Mollistraße war bis in die Vormittagsstunden nicht passierbar. Erst durch die Fräse wurde sie zugänglich gemacht. Gegen Mittag fuhr dann der Molli wieder nach Fahrplan.

Viele liebe Grüße aus dem sehr verschneitem Bad Doberan.
Eure Schneejäger

Samstag, 23. Januar 2010

Verstärkung

Die Sandsteinjäger haben "Zuwachs" in Form eines neuen Lastenesels bekommen. Die Geländegängigkeit auf Grund des hohen Gewichtes des "Fischer-Modells" ließ zu wünschen übrig. Zudem waren Werkstattaufenthalte und Servicereparaturen vor Ort nicht durchgeführt worden, so dass sich die Sandsteinjäger immer auf den Touren selbst helfen mußten. Der Kontrakt zwischen der Mietfirma wurde aufgelöst. Jetzt war das Team auf der Suche nach einem Trekking und Tourenmodell. Es sollte einfach zu handhaben und gut zu transportieren sein. Das Gewicht spielte eine große Rolle. Die Firma Steppenwolf wollte nicht mehr liefern und auch bei der Firma KTM gab es Lieferengpässe. Letztendlich stießen wir auf Kettler. Das leichte Aluminium-Modell besitzt eine 8-Gang Schaltung und eine Doppelbremse der Räder. Das Gewicht liegt bei 18 Kilo mit Lasten-Transport-Korb.
Viele weitere kleine Top-Details von Markenherstellern sind mit an Bord der kleinen neuen Maschine. Der Testeinsatz wird im Frühjahr auf Rügen erfolgen. Der Haupteinsatz findet dann im Juli 2010 wieder in den Bergen der Sächsischen Schweiz statt. Dort wird sie dann ihr Können unter Beweis stellen.

Gruß "Die Sandsteinjäger"

Sonntag, 3. Januar 2010

Es war Herbst, Ende Oktober und es sollte wieder mal so richtig losgehen. Der erste Einsatz in meiner noch eigentlich bestehenden Verletzungspause. Jedoch muss ich gestehen, dass ich immer noch einige Probleme an meinem Mittelfinger habe. Die Bänderdehnung und der Kapselriss sind noch nicht ausgestanden. Zudem kommen jetzt noch Fingernagelprobleme hinzu.

Und dann diese Kälte: 7,2° Celsius. Wie gesagt: Der harte russische Ostwind fühlte sich nach Winter an und biss sich in meine Ohren und an meinen Händen fest. Da tat der warme Tee am Rücken richtig gut. Mit schnellen Umdrehungen versuchte ich meine Beinmuskulatur warm zu machen und in Schwung zu bringen. Dies bedeutet aber in ungeübter Manier, dass man schnell zum Hochpunkt des Pulses gelangt. Ich war an diesem Tag noch nicht so fit. Da werde ich wohl noch eine Weile fahren müssen.

Die heutige schnelle Tour ging durch den mit Blättern übersäten Hütter Wohld, angefangen beim Fischer in Richtung Plattenweg. Der übelste Plattenweg den ich kenne mit knapp 2 Kilometern Länge und einer Steigung ohne Pause. Hin und wieder ein paar ruhige Meter, aber das hoppeln bergauf geht mächtig auf die Nüsse …. Heute wollte ich es aber wieder wissen und nahm daher diese Strecke unter die Räder. Von meiner Seite her habe ich diese mit Bravur bestanden. Da habe ich selbst gestaunt.

Wenn die Steigungen ein Ende haben und endlich die Lichtung zu sehen ist, dann geht rechts ein Weg ab, den ich den Brückenweg nenne. Dieser führt wieder in das Tal des „Hütter Wohld“ zu den oberen Teichen und zu einer Brücke. Diese quert einen Flusslauf und führt im Frühjahr Wasser zu den Teichen. Dieser Teil des Waldes ist mächtig mystisch. Der Wald, eine große Lichtung, diese große Brücke aus Baumstämmen.

Der zweite Weg vom Plattenweg aus (Moorweg) führt nach einer tollen Abfahrt zu den im Frühjahr überfluteten Bereichen. Hier ist ab Februar/März kein durchkommen mehr. Heute ging es noch, da der Boden die derzeitigen Wassermassen sehr gut vertragen und aufgenommen hat.

Von hier ging es weiter hinab zum zweiten „Oberen Teich“. Erst nachdem ich mir zweimal etwas Luft ablassen musste, konnte ich die Hänge besser abfahren. Der weiche Boden mit den vielen Blättern und dem verstecktem Wurzelwerk war nur mit wenig Reifendruck zu befahren. Einige mal hatte ich schon bedenken, hier mit Affenzahn lang zu fahren. Zumal mir auch noch sehr viele Leute mit Hund und Hut entgegenkamen. Trotz meiner Rücksicht waren die älteren Spaziergänger nicht so erfreut über meine Fahrweise im Wald. Deren Blicke verrieten alles, sofern ich die Gesichtszüge mitbekommen hatte.

Und irgendwann war wieder eine Zeit der Pause angesagt. Früher brauchte ich kaum noch irgendwelche Zwischenstopps. Diese heutige Stunde hatte es aber doch noch in sich. Mein Puls war schon zweimal bei 166 angelangt. Ich brauchte also Flüssigkeit und einen Kohlenhydrate-Schub inklusive Koffein in Form eines Gels. Das Zeug ist so süß, als wenn man sich 7-8 After Eight Stücken in den Rachen schiebt, ein wenig kaut und auf den Pfefferminzgeschmack wartet. Dann kommt Koffein in Form vom Hauch eines abgestandenen Kaffees und das zusammen als Gel und Eiskalt. Ich hatte es zwar in der Tasche, aber das hatte nicht geholfen. Ein Glück das die Temperatur noch über 0 liegt, sonst hätte ich Lutschen müssen. Danach ein Trunk meines warmen Tees und alles war wieder schön. Na ja, bis auf das kalte Gefühl im Rachen, welches sich durch die Minze breitmachte. Wer kennt nicht das Gefühl von Einnahme der DDR Hustenperlen und Roter Brause. Ich kenne es und es war zu meiner Kindheit wie ne Droge. Einfach frei durchatmen für ein paar Stunden.

Aber was rede ich, die Zeit rannte und ich wollte nur eine Stunde unterwegs sein. Pünktlich zum Mittagessen zu Hause sein war die Devise. Auf dem Rückweg in Althof klingelte schon das Handy: „Wo bleibst Du, das Essen ist fertig“. Von dort an trat ich noch mal ordentlich in die Pedale und legte eine Spurt hin, den ich ohne Kraftverschleiß locker hinlegen konnte. Wahrscheinlich wirkte jetzt das Turbo-Gel. Puls 170 ! und in 3 Minuten zu Hause.

Fazit: Lockere große Grunde mit Streckenfindung und Schlussspurt
Fahrzeit 1 Stunde – 15 Kilometer Waldstrecke


Die letzte Tour im Jahre 2009 unternahmen Katrin und ich am 30. Dezember. Wir wollten den Karpfen holen. Wenn ich mir nicht wieder mal nen Platten geholt hätte, dann wäre es wohl noch ne schöne Jahresabschlusstour geworden, aber so trug ich mein Rad über die Hälfte der Strecke bei schönstem Wetter.

Am 3. Januar, also heute, bekam ich wieder Lust. Der Bock war geflickt und wartete auf seinen nächsten Einsatz. Die neuen Sachen und Fahrradteile wollte ich endlich ausprobieren. Zudem hat es in den letzten Tagen ordentlich geschneit und machte Bock auf mehr. Es fing am 1. Januar an und zog sich vorerst bis heute hin. Zwar schien heute keine Sonne, aber dennoch waren Temperatur und Umgebung einladend eine kleine Runde zu drehen.

Los ging es in Richtung Althof ohne größeren Plan. Ich wusste nicht was mich in den Wäldern erwartet. So fuhr ich die Straße entlang, was schlussendlich schwieriger war als im Wald. In Althof ging es in das Gehölz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten die richtige Geschwindigkeit zu finden fuchste ich mich langsam ein und es machte nun richtig Spaß. Endlich mal keinen Schlitten ziehen. Immer nur bergauf und bergab abseits der Schlitten- und Fußspuren. Durch den Tiefschnee fuhr es sich wunderbar. Nur wusste ich nicht was unter dem Schnee sich befand. Das hätte tückisch werden können und war auch so. Wurzel und kleine Bäume sah ich gar nicht unter der fast 20 cm hohen Schneedecke. Die frostigen Temperaturen machten den Schnee schön pulvrig und ich hatte keine Angst, dass der weiße Wintersegen im Bike hängen blieb. So schnurrten mein Bike und ich durch die Wälder. Ich hatte riesigen Spaß, auch wenn ich zweimal schieben musste. Ich fuhr eine kleine Runde hinter dem Moorbad und dann ging es zurück über die Rodelpiste. Dieses steile Ding hatte heute meine Grenzen gezeigt. Jedoch war die Sicht heute viel besser als im Sommer. Die Rodler hatte die Strecke schon präpariert und dann kam ich. Den Sattel tief und den Bock fest im Griff. So ging es den Abhang hinab. Noch ein paar Kurven und ich hatte wieder Häuser in Sicht. 15 Minuten später war der Trip zu Ende und nun genieße ich noch immer die erste Schneetour mit meinem Bike.

9 Kilometer – 1 Stunde

Puls spürbar

Montag, 17. August 2009

Neue Reifen neues Glück...

Nach dem ich mir an einem schönen Abend den Hinterreifen im Hütter Wohld ordentlich kaputt gefahren habe, war nun endlich die Zeit gekommen neue Puschen aufzuziehen. Tage zuvor war schon einmal die Zeit des Flickens gekommen. Da hatte ich mir evtl. an der gleichen Stelle (vor der Froschklause) nen Plattfuß geholt. Da kam ich aber noch nach Hause. Doch den letzten Platten konnte man nicht mehr reparieren. Der kleine Nagel stanzte sich durch die Decke und durchlöcherte den Schlauch komplett. Da die Decke nun auch runtergefahren war, kam das eigentlich zur richtigen Zeit. Bestellt habe ich die Nobby Nic von Schwalbe in der Größe 2,25“ (entspricht 57 mm Breite) bei Rose.de.
So und nun nahmen Katrin und ich
uns beide mal wieder die Zeit und wollten heute nach Rerik fahren. Keine schlechte Idee, da ich ja eigentlich auch mal in diese Gegend fahren wollte und wir zogen am Vormittag in Richtung Westen von dannen. Es ging über Brodhagen und Steffenshagen in die Kühlung. Diese durchquerten wir in wilder Manier und fuhren bis Kühlungsborn West. Von dort ging es dann den Bastorfer Landweg in Richtung Bastorf entlang und dann nach Meschendorf weiter. Nun war Rerik nicht mehr weit, aber der Gegenwind machte ordentlich zu schaffen. Nach der tollen Stärkung in Rerik mit einem Rentner-Teller (gebratener Dorsch) und einem späteren Blick zur überfüllten Ostsee ging es nun zurück in Richtung Kägsdorf bis zum Rieden. Den umfuhren wir dann weiträumig und kamen dann in KüBo-West wieder rein. Durch KüBo fuhren wir durch den Park, da das Schippermützenfest in Ufernähe in vollem Gange war. Von Ost zogen wir am Strand nach Heiligendamm-Börgerende, um an der Schleuse in die Fluten zu springen und uns abzukühlen, denn der Rückwind seit der Rückfahrt von Rerik trieb uns die Schweißperlen ins Gesicht. Auf der Hintour gab es ordentlich Gegenwind, der uns zwar Schwitzen aber nicht triefen ließ. So hatte Katrin die Chance das erste mal nach Jahren in die Ostsee zu gehen. Diese war zwar am heutigen Tage sehr kalt, aber wir waren drin. Tja, und zurück ging es dann den alten Fahrradweg durch den Wald. Mit „Zappanale-Luft“ im Rücken und Doberan in Sicht ging es dann nach Hause.


Reine Fahrzeit: 4:57:35
Weglänge: 65 km

Durchschnittsgeschwindigkeit: 13,6 km/h


Eure Sandsteinjäger (im Trainingslager)

Mittwoch, 8. Juli 2009

Heimfahrt

Mit den Fotos vom gestrigen Tag verabschieden wir uns aus der "zweiten" Heimat, der Sächsischen Schweiz. Wir hatten einen echt tollen Urlaub mit allem Glück des Wetters und vielen Raffinessen. Sind gestern Abend noch bei den Füssels versumpft. Es sind supernette Gastgeber. Wenn Katrin nicht hätte aufs Klo gemußt, hätten wir warscheinlich um 12 noch gesessen und heute morgen verpennt. Schon wieder ne Flasche "Mann un Fru" leer gemacht.
Wir denken das ihr viel Spaß bei unserer Berichterstattung der Sandsteinjäger hattet. Es war ja mal was Neues. Nicht einfach nur mal Postkarten (auch wenns schön ist eine Postkarte zu bekommen), sondern mal einen Live-Touren-Bericht von den zwei "Verrückten" zu sehen. Da ihr keine Werbung entdecken konntet mußten wir natürlich alles aus eigener Tasche zahlen. Das heißt unsere Finanzierung des Webauftrittes war sehr schwierig und schmerzhaft. Katrin ging abends abwaschen und ich mußte auf der Fähre nach Postelwitz abkassieren. Dieses und andere weitere Dinge waren ein harter Job. Sicherlich hätten wir Werbeeinblendungen im Sekundentakt einbauen können, aber das wollten wir Euch nicht zumuten. Von daher bitten wir nun an alle Eure erreichten Internetzugriffe zu bezahlen. Ihr seit leider alle registriert worden. Schaut auf den Ticker und ihr seht das wir bald den Urlaub wieder raus haben.
So, nun mal im Ernst, Quatsch beiseite. Der Urlaub für nächstes Jahr ist schon gebucht bzw. die Dachwohnung haben wir reserviert, d.h. wir werden nächstes Jahr wieder hierher fahren und Euch mit unseren Texten und Bildern zubomben. Der Blog wird natürlich weiterbestehen bleiben.

Viele liebe Grüße
Eure Sandsteinjäger

P.S. Wer Rechtschreibfehler gefunden hat darf sie behalten.

Dienstag, 7. Juli 2009

Der letzte Tag

Und das ist er auch schon wieder gewesen: Der letzte Tag in Krippen. Unser "Unternehmen Sandstein 2.0" ist vorbei. Doch auch heute gab es noch wieder tolle Erlebnisse entlang der Elbe. Um den Tag nicht in die Länge zu ziehen, haben wir uns eine kurze Tour ausgesucht. Katrin hatte heute richtig Lust auf Fahrrad fahren. Von daher fiel die Fußstrecke zum Gohrisch und zum Papststein aus. Ein Glück auch, aber dazu später mehr.
Zuerst wollten wir die Elberadwegtour komplett hin und zurück machen, doch das wäre uns sehr schwer gefallen und wäre auch eintönig geworden. Wir wären dann ja die gleiche Strecke gefahren. Wir stiegen also in den Zug von Schandau nach Wehlen. Vorerst bekam das Rad noch ne Öhlung mit meinem Superspray. Katrin nannte es Botox, aber es war Brunox. Da hatte ich dem Tretlager noch eine Füllung verpaßt. Das Geknarre fing nämlich gestern schon an und erschwerte auch das Treten. Zu den Rädern sag ich nix mehr. Die sind auch seit Jahren nicht mehr durchgecheckt worden. Wenn noch mehr aufgetreten wäre hätte ich schon sagen wollen das die Räder 2002 angespült worden sind, wobei man aber bedenken muß, dass diese Eisenschweine sehr schnell untergehen, also diesbezüglich nicht weit treiben können.
Nach der Ölung lief das Rad wie von selbst und Katrin wollte gleich die Route ändern. Nix da - nichts schweres
war ja angesagt worden. Also rein in den Zug und ab nach Wehlen. Dann sind wir den Radweg nach Rathen gefahren und haben dort eine ergiebige Pause gemacht. So auch auf der Klangterrasse. Nun konnten wir beobachten, dass es über Schandau und Krippen ordentlich regnen müßte. Ein dunkler Himmel machte sich über den Ortschaften breit und wir dachten es kommt auch nach Rathen. Daher verweilten wir noch ein wenig. Doch diese Wolken zogen vorbei und wir zogen ebenfalls von dannen in Richtung Königstein zu Kaffee Zimmermann. Ich hatte mir dort mehr vom Eisbecher versprochen. Zwar hat er geschmeckt (nicht der Becher !), aber für den Preis bekomme ich woanders mehr. Mal sehen wie die belegten Brötchen morgen schmecken. Ansonsten war es das letzte mal dort. Da haben andere schnell aufgeholt und können sich mit den Preisen sehen lassen.
Dann sind wir runter zur Fähre und haben diese auch gerade so bekommen. Wir setzten dann über, nein der Fährmann setzte uns für eine Spende über. Auf der anderen Seite machten wir nochmal halt, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Wir blickten auf Königstein.
Weiter ging es nach Schandau über Prossen über die Asphaltberge, die leider auf dieser Strecke zu überwinden sind.
Da mußten wir wieder ordentlich kämpfen, hatten es aber den entgegenkommenden Fußgängern gezeigt wie man Berge raufkommt. Sobald wir nicht mehr in deren Blickfeld waren ging die Schnauferei richtig los. Erstmal was trinken. Doch nun war es ja nicht mehr weit bis Schandau und Krippen. Noch einmal über die Brücke und dann ging es ebenerdig nach Hause. Als wir in Rathen waren hat es hier natürlich geregnet. Da wären wir auf dem Gohrisch sicherlich naß geworden und als wir hier angekommen sind, fing es natürlich ne viertelstunde später auch noch mal an zu regnen an.
Das waren heute auch wieder mal 21 km und trotz Elbweges 210 Höhenmeter.
Nachher gehts erstmal was essen und dann noch mal was zum abbeißen bei Füssels (oder umgekehrt).
Aber eines ist klar - nächstes Jahr wieder um die gleiche Zeit. Da lassen wir uns gleich die Dachwohnung reservieren.

Viele liebe Grüße
Eure Sandsteinjäger

P.S. Es kann gut möglich sein, dass wir uns morgenfrüh noch ein letztes mal melden.

Montag, 6. Juli 2009

Rund um Lichtenhain

Der Tag begrüßte uns mit einem Lächeln. Kurzfristig kam gestern erst die Entscheidung wohin es gehen sollte. Diesmal ging es mit dem Zug wieder in Richtung Sebnitz. Wir stiegen in Amtshainersdorf aus, denn wir wollten die Steigungen in Sebnitz umgehen. So ging es von Amtshainersdorf in Richtung Hochbuschkuppe. Wir folgten dem Panoramaweg, der seinem Namen alle Ehre verdient, in Richtung Straße nach Saupsdorf. Eigentlich wollten wir hier hoch zum Wachberg und dann nach Hinterhermsdorf mit Auffahrt zum Weifberg. Doch da wir die dunklen Wolken wieder ausgemacht haben die sich über der Westseite der Elbe zeigten, wurde schnell umgeplant. Nix Hinterhermsdorf - ab ins Kirnitzschtal. So schossen wir dem Lichtenhainer Wasserfall entgegen. Als wir zwischendurch noch einmal Pause machten, gab es auf Grund des noch bestehenden guten Wetters wieder eine Änderung. Es ging von hier hoch nach Lichtenhain. Aua, tat das weh. Da haben wir aber ordentlich zu tun gehabt. Es steckten ja schon einige Kilometer in den Knochen. Von Lichtenhain selbst ging es dann die Straße nach Altendorf (rauf und runter). Dabei haben wir den tollen Abstecher zum Adamsberg gemacht, wo einige tolle Fotos entstanden sind. Einfach tolle Umgebung mit Blick auf die Affensteine und den Zschand. Oben angekommen nahm Katrin den letzten Schluck aus der Trinkblase. Ab sofort hatten wir nur noch lauwarmes Wasser in der Notflasche. Lecker - reicht zum Ausspülen. Nun ging es in Richtung Rathmannsdorf, denn dort steht ja der tolle Aussichtsturm. Ich wollte natürlich hoch, aber jetzt noch 81 Stufen...? Egal, es gibt nen Aufzug für Rollis und Faulis. Doch der funktionierte nicht und ich war im Turm für einen Euro (Automatischer Einlaß mit Wurfschlitz und so). Also nun doch die 81 Stufen hoch und schöne Fotos gemacht. Katrin blieb unten. Sie hatte Angst man könnte durch die Maschenweite von 1,5 cm x 5 cm durchfallen, eine Platte könnte sich lösen, der Turm könnte kippen oder ein Raubvogel könnte sie von der Aussichtsplattform entführen.
Danach haben wir noch ein bissl gekneipt in dem Becken am Turm und uns ein wenig erfrischt bevor es dann nach Schandau ging. Sind dann wieder am Friedhof vorbeigekommen. Diesmal schien aber keine Sonne mehr. Sch.... Lage.
Wir dallerten dann noch mal ins Zentrum und schaufelten uns ordentlich Torte rein. Dann gings weiter zum Weinladen. Nicht um uns auszuheulen das wir nur noch ein Tag hier sind, nee um Wein aus der Region zu holen. Katrin weiß nun ab sofort wieviel Flaschen in den guten Rucksack passen. Mein Gott war das schwer und wir mußten ja noch über die Brücke ....
Jetzt gehts erstmal zum Abendessen.

Der Tag heute: 41 km und 600 HM

Viele liebe Grüße
Eure Sandsteinjäger


Sonntag, 5. Juli 2009

Unger, Brand und Napoleonschanze

Dieser Tag mußte einfach schön werden. Zwar begann dieser an unserem Frühstückstisch mit einem Regenschauer, jedoch verzog sich dieser aber sehr schnell, so dass wir unseren Zeitplan einhalten konnten. 10.22 Uhr sollte es ab Schandau mit dem Zug in Richtung Sebnitz losgehen. Ausgestiegen sind wir dann in Krumhermsdorf. Von dort aus ging es in Richtung Unger mit einer Höhe von 583 Metern. Wir hatten also noch ca. 120 Höhenmeter vom Bahnhof zu überwinden, um unser erstes Ziel zu erreichen. Ich hatte irgendwie wieder mit mir zu tun. Wahrscheinlich sind mir die Sprints in den "Bergetappen" nicht bekommen. Die letzten Tage gingen doch schon in die Knochen. Katrin dagegen zeigte mal wieder ne tolle Figur. Sie hat sich nun richtig eingefahren. Endlich angekommen nach der Bergtour, standen wir vor einem gesperrten Aussichtsturm und einer tollen Gaststätte, die sich wirklich sehen lassen kann. Keine Viertelstunde gewartet (unsere kleine Pause) schon rollten die ersten Fahrzeuge an und luden ihren Inhalt aus. Wie aus einem Sack gekippt überliefen viele kleine Rentner den Platz am (H)Ungerturm. Kurz nach 12 zogen wir dann wir hinab in Richtung Ehrenberg. Bis auf ein paar kleinere Steigungen mit Gegenwind ging es hauptsächlich abwärts in Richtung Hohenstein. Von dort aus zogen wir dann zum Brand und genossen die tolle und fabelhafte Aussicht auf die Umgebung. Mein Rad mußte allein stehen bleiben und durfte den schönen Blick genießen. Danach mußten wir unbedingt zur Napoleonschanze. Eigentlich hätten wir wieder nach Hohenstein zurück gemußt, um dann den Berg wieder hinauf zufahren. Nicht mit uns - an einer Stelle ging es sehr steil einen Hang hinauf. Hier war schieben angesagt. Dies ist auch auf dem Video zu sehen, welches Katrin mal wieder vorbildlich gedreht hat. Ich muß es nur noch schneiden, zusammensetzen und dann hochladen.
Jedenfalls führte uns dieser Pfad gen Napoleonschanze. Von dort hat man den schönsten Ausblick weit und breit. Ich hoffe unsere Kameras geben diesen Ausblick auch wieder. Dies wird wieder eines unseren nächsten Ziele sein, dass wir anpeilen können.Tja, aber nun wie runter von dem Hügel? Ringsum nur Feld und Wiese und ein paar Wege, wo wir nicht wußten wer wohin führen könnte. Das Ziel war jedoch sichtbar. Also kurzum, den Traktorspuren folgen. Irgendwie muss dieser ja auch hochgekommen sein. Und so war es. Für mich war es eine tolle Abfahrt ohnegleichen. Über Feld und Wiese mit 35 Sachen. Herrlich.
Dann ging es hinab durch den "Tiefer Grund" in Richtung Porschdorf und Bad Schandau. Für uns beide nur noch ein Klacks, denn mit 40-45 km/h waren wir schnell wieder unten.
Im überfüllten Schandau ging es dann noch mal Eis essen und dann später nach Hause. Insgesamt hatten wir 38 km und 450 HM abgerissen. Hat echt Spaß gemacht heute.

Viele liebe Grüße
Eure Sandsteinjäger


Samstag, 4. Juli 2009

Was war denn das?

Tja, was war das denn heute? Heute war ein Tag zum Abgewöhnen. Uns Beiden ging es nach der gestrigen Tour und des heute bestehenden Gewitterwetters mit 30 Grad nicht gerade gut. Ich schwächelte mit Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Katrin war auch nich ganz fit. Wir hätten wohl gestern doch mehr auf richtige Kohlenhydrate achten sollen, als auf tierische Fette und pflanzliche "Crauds". Jetzt erst nach dem Schlaf gehts uns schon etwas besser.
Die Tour heute hatten wir demnach auch ein wenig später begonnen. So richtig wußten wir nicht was gemacht werden sollte, aber gestern einigten wir uns wegen des Schwachseins auf die Festung Königstein von der Stadt Konigstein zu Fuß aus.Zu erst ging es in der Hitze zum Bahnsteig Krippen, wo wir in den Zug stiegen und nach Königstein fuhren. Aus dem gut klimatisierten Zug ausgestiegen, ging es durch den Ort hinauf zur Festung, die wir ja heute erzwingen wollten. Mit unserer Power wäre das wohl er schief gegangen. So sind wir also nicht als "Bezwinger" der Burg, sondern nur als Touris hinauf. Oben angekommen sah man schon von weiten das ein mächtiges Gewitter im Anmarsch war, aber wir waren noch ganz ruhig. Wie immer war viel los und als extra Bonus gabe es heute "Die Schweden vor dem Königstein". Historische Uniformgruppen "besetzten" die Burgfestung und führen uns einen lauten und mit viel Krach verbundenen Schaukampf vor. Einfach klasse. Sah wie echt aus. Leider hatten wir danach nicht mehr viel Zeit zum Überlegen was wir machen, denn das Unwetter kam immer schneller auf uns zu. Ab nach unten. Wir haben es gerade noch so geschaft bis zum Bahnhof Königstein und dann begann das Unwetter seinen Lauf, wir kennen dieses Szenario ja schon und sind Unwettererprobt. Also wieder ab in den Zug und Ausstieg in in Krippen und wieder warten, damit wir nicht naß werden. Ja irgendwann am Nachmittag in der Unterkunft angekommen gab es dann ersteinmal ein bischen abruhen. Und nun geht es uns auch besser. Draußen hat sich es auch abgekühlt, so daß wir wohl noch eine kleine Fahrradrunde wagen werden. Unsere Nacht wird wohl heute sehr kurz werden, denn bei unseren Vermietern wurde heute das kleine Enkelkind getauft und der Papa zum Kind ist 30 geworden. Hier ist Party mit ca. 70 erwarteten Gästen und wir sind auch eingeladen.

Viele Schwächlingsgrüße
Eure Sandsteinjäger



Freitag, 3. Juli 2009

Von Pirna zur Bastei

Allen Vorhersagen zum Trotz, was das Wetter betraf, ist heute der schönste Tag gewesen. So stellt man sich Sommer vor - 30°C und am Abend immer noch über 20°C. Unsere Unternehmung begann heute mit dem Zug nach Pirna, natürlich mit unseren Rädern. Unser Ziel heute war die Hochburg des Massentourismus: "Die Bastei", und wie gesagt Massentouris. Wenn man sonst keinen trifft in den Wäldern - hier sind sie alle. Aber zum Bahnhof Pirna zurück, wo unsere heutige Tour gestartet ist.
Von Pirna ging es dann eigentlich in Richtung Dorf Wehlen. Wir wollten uns die starke Steigung in Lohmen ersparen und diese mit einer "Umleitung" umgehen. Aber um so näher wir dem Dorf Wehlen kamen, um so blöder wurde der Weg. Vorbei am Steinbruch und entlang einer alten Eisenbahnstrecke pirschten wir durch den Wald. Irgenwann wurde uns dieser nicht ausgeschilderte Weg zu blöd und wir kehrten um. Es zog uns dann auf den Weg nach Lohmen, um nun doch die schöne Dorfstraße zu bewältigen. Doch es erreichte uns am Dorfeingang ein Regenschauer und zwang uns zu einer halbstündigen Pause. Als die Sonne wieder schien, und sie schien ab sofort doller den je, zogen wir auf der verregneten Straße gen Bastei. Angekommen am Touri-Paradies für das Fußfaule Volk streckten wir unsere Glieder nach unserer eigens gestalteten Wettfahrt und fuhren bis zur Aussicht vor. Es war noch nicht so voll wie man es immer kennt. Wir hatten den richtigen Augenblick abgepaßt und waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Schnell etwas gegessen und Fotos gemacht - plötzlich waren sie da - Scharen von Silberlocken als hätte man diese auf einmal vom Himmel regnen lassen.Macht nichts - wir zogen dann in Richtung Uttewalder Grund durch diverse andere Schlüchte und landeten dann in Dorf Wehlen. In den Schlüchten hatten wir uns richtig eingesaut und besonders ich hatte mehr Dreck im Gesicht als am Rad. Anfangs nicht witzig doch am Ende mit Humor genommen. In der Sonne wurde es dann so richtig fest. Da hatten wir uns noch schnell ein Eis verdient. Es war nämlich richtig heiß im Augenblick.Mit der Fähre setzten wir nach Pötzscha über und starteten dann weiter in Richtung Königstein über Rathen. In Rathen trafen wir mehrere Radler an der Radler-Schenke die dann meinten ihre letzten Reserven auszupacken und es uns zeigen müssen. Nach kleiner Warmlaufphase und lockerem 25er Schnitt zogen wir dann nach ca. 5 Minuten an allen vorbei. Wir setzten diesen aber dann auch munter fort, denn unsere Fähre in Königstein war in Sicht. Und mit dieser Radfahrerhorde wollte ich nicht auf einer Fähre stecken. Also nix wie los und dann trafen wir auch noch die beiden älteren Radler die uns in Wehlen an einem Hang überholt haben als gäbe es kein Morgen mehr. Die Beiden standen völlig aus der Puste an einem der letzten Bänke. Diese Typen erzählen dann auch einem, dass sie mit 28er Schnitt von Dresden nach Decin gefahren sind. Aber das sie 50 Pausen machen mussten wird verheimlicht.
Wir schafften dann auch unsere Fähre und sie fuhr ab, aber ohne unsere Radler-Genossen von der Solidaritäts-Front. Nun ging es dann Richtung Schandau. Da haben wir dann in Postelwitz noch mit der Fähre übergesetzt. Am Abend waren wir wieder in der Liethenmühle und haben unser Eisbein vertilgt. Aber irgendwie hatten wir keinen Hunger mehr. Nur noch Durst.

Viele liebe Radlersgrüße,
Eure Sandsteinjäger

Video Teil1


Video Teil2

Donnerstag, 2. Juli 2009

Polenztal - Lilienstein

Eigentlich sollte diese Tour heute noch über den Brand führen. Auf Grund des Starkregens heute morgen , hatten wir aber schnell unsere Route geändert. Es hat seit 4.00 Uhr heute morgen geregnet und hörte gegen 10.00 Uhr dann auf. Gegen 11.00 Uhr brachen wir dann auf und fuhren durch Schandau in den Zaukenweg der auch zum Friedhof von Schandau führt. Wir fragten einer Anwohner ob wir diesen Weg auch mit dem Fahrrad bewältigen könnten. Da kam von ihm: "Noa kloar, wennsn Modoor dobai hom..." Wie witzig. Da er sehr gute Einsicht von seinem "Ballgong" auf den Weg hatte, begann ich meine Tour dann ohne "Modoor". Auch wenn 10% Steigung schon zur Hälfte der Wegstrecke schmerzen können, hatte ich meine wahre Freude daran, das Bike mit Muskelkraft und "unn ohne Modoor" nach oben zu befördern. Wie schon gesagt kommt man am Friedhof vorbei, der sehr schön gelegen ist, doch den "Bewohnern" nutzt dieser Blick ja rein gar nicht. Schöne Hanglage und immer Sonne wenns nicht regnet. Irgendwann stößt man auf eine Kreuzung, geradeaus gehts dann nach Kohlmühle hinunter mit einer eigenartigen Ampel. Diese müssen Fußgänger betätigen (so interpretieren wir dies) wenn man den Weg hinauf oder runter geht. Es ist die Straße die auch zum Linoleumwerk führt. Wenn ich jetzt als Fußgänger unten im Tal drücke, haben die Fahrzeuge oben rot. Müssen die dann warten bis ich oben bin? Muß ich in einer bestimmten Zeit die 18% Steigung schaffen? Fragen über Fragen.
Von Kohlmühle ging es dann die Sebnitz entlang bis zum eigentlichen Polenztal. Dann weiter zur bekannten Feuerstelle, dann den Berg hinauf und schon waren wir in Waltersdorf. Mit dem ersten Grollen des Gewitters ging es dann am Lilienstein vorbei hinunter in Richtung Halbestadt. Das Gewitter rückte näher und der Himmel färbte sich dunkel. Eigentlich sollte es von hier die Elbe weitergehen bis Prossen und dann nach Schandau rein. Es folgte Planänderung: Fähre rüber nach Königstein und von dort mit der S-Bahn nach Schandau oder sogar schon Krippen.Während Katrin dann auf dem Bahnsteig lustig und locker das Wetter kommentiert und noch meinte, dass ja unsere Fahrkarten gültig sind bis sonstwo, erinerte ich sie dass Fahrräder ja auch noch ein Ticket bräuchten. Der Zug fuhr schon fast ein und sie quälte den Automaten in einer höllisch schnellen Art, dass einem vom Zuschauen schlecht wurde. Ich machte mich mit zwei Fahrrädern auf den Weg zum Einstieg für Fahrräder (ihr wisst?) und öffnete die Tür mit einem Fußtritt (Katrin entwertet ja noch). Wußte gar nicht, dass das funktioniert. Zack beide drin und Abfahrt. Durch Schandau fuhren wir dann durch, da es schon auf dem Bahnhof regnete. Angekommen in Krippen machten wir es uns auf der Bahnhofsbank gemütlich. Die Blitze schlugen immer wieder in die Wälder unweit von uns ein. Es war teilweise ein Höllenlärm. Der Regen prasselte unaufhörlich hernieder. Über eine Stunde warteten wir auf dem Bahnsteig auf Besserung. Aber Besserung war heute nicht - ist ausgefallen wegen Regen. Irgendwann holte Katrin dann die komischen Regenmäntel raus. Alles was nass werden würde kam in den Rucksack. Dann sollte es losgehen, doch Katrin blockte ein wenig. Ich konnte mit ein paar Faxen, dem bekloppten Regenmantel (war mehr ne Tüte) und dummen Sprüchen sie so in Pinkelnot versetzen, dass sie einfach nicht gewillt war loszufahren. 1 Minute länger und sie hätte auf den Bahnsteig gepinkelt. Das hätte ich sehen wollen. Hätte aber keine Beweise mehr gehabt, da die Kamera gut verstaut im Rucksack lag. Endlich Abfahrt nach Hause. Katrin nahm den Sicherheitsabstand von 20 Metern ein, da ich sie sonst gefährlich naß gemacht hätte. Tja und nun regnets nicht mehr. Die Berge sind verschwunden (haben den Sandstein aber nicht auflösen können - ist nur der Nebel). Nachher solls nochmal in die Stadt gehen. Haben ja Hunger.
Lang war die Strecke heute nicht, aber Spaß hatten wir trotzdem. 20 km - Höhenmeter werden nachgereicht.

Viele liebe Regengrüße
Eure Sandsteinjäger

P.S. Echt Schade das keine Kommentare kommen. Eure Koomentare muß ich aber erst freischalten. dann sind diese sichtbar. Ihr müßt diese als Anonym verschicken falls es noch nicht geklappt hat.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Der Rauenstein

Heute war es ein wunderschöner Tag. Zu allem schien auch noch die Sonne in voller Kraft. Unser Ziel hieß heute Rauenstein. Nach dem alltäglichen Balkonfrühstück zogen wir mit der Bahn bis Wehlen fort und begannen dort den Aufstieg mit dem Rad zum Rauenstein. Es war einfach wunderschönes Wetter nach der gestrigen Gewitterattacke und der darauf kühlen Nacht. Zunehmend wurde es heute zwar schwüler, jedoch haben wir das Beste daraus gemacht und mehrere kurze Pause eingenommen. Die waren auch bitter nötig, denn die eigentliche Abfahrt begann noch lange nicht.
Auf dem Rauenstein angekommen, machten wir die erste große Pause. Mit dem Fahrrad dort zu sein war echt ein Spektakel. Am Fuße mußte man das Rad tragen oder schieben. Da ging gar nichts. Doch am Ende konnte man nicht anders und man fuhr (ich fuhr) den restlichen Weg dann hoch. Es waren noch andere auf dem Platze und machten Rast. Ein höffliches "Guten Tag", ein bissl trinken, ein wenig verschnaufen und so tun als sei dies die normalste Sache der Welt so die Berge rauf zu kommen. Das tut innerlich richtig gut. Au Scheiße, das zog dann aber in den Schenkeln.Die Abfahrt ging dann nach Weißig, nach Strand und dann nach Königstein. Dort machten wir Pause an der Postsäule am Markt und verputzten unsere letzten kalten Schnitzel. Soviel "Powerstoff" muss sein , um weiter zu kommen. Aber ab jetzt begann die Hölle: Der Weg von dort nach Pfaffendorf. Hier war der größte Höhenunterschied zu bewältigen. Kurz vorher bogen wir jedoch in Richtung Pfaffenstein ab und fuhren am Fuße entlang bis wir irgenwann zur Straße kamen und nach Papstdorf fuhren. Selbst am Pfaffenstein glaubte man das Gröbste überstanden zu haben. Aber Steigungen waren immer wieder anzutreffen. Katrin mußte auf dem Waldwegen des öfteren absteigen, da das Wurzelwerk ihr richtig zu schaffen machte. Kurz vor ihrem ersten Wadenkrampf (durch das Schieben des Bikes) bekam sie schnell noch mal Traubenzucker, nen Powerriegel und was zu trinken. Das hat dann geholfen. Und als die ersten Abfahrten kamen, die dann natürlich auch mal in einer Steigung endeten, konnte man sie nicht bremsen und ich mußte sie dann ziehen lassen.In Papstdorf angekommen nutzen wir den Schwung und zischten nach Kleinhennersdorf und dann weiter nach Hause. Pünktlich angekommen begann schon wieder ein leichtes grollen am Horizont und ein Gewitter zog wieder auf. Jetzt regnet es erstmal ab. Wir hatten auch richtig Glück gehabt, denn als wir hier waren war der Lilienstein schon in Regen gehüllt.
Strecke: 25 km - 660 HM

Das war unser heutiger Tagesbericht. Viele liebe Grüße, Eure Sandsteinjäger.