... und einer macht das Foto. Nach unserem gemeinschaftlichen Frühstück an einem reich gedeckten Tisch ging es hinaus in den zunächst kühlen Morgen. Wir hatten noch eine Menge Zeit für den Weg zum Bahnhof. Zu aller erst machten wir uns lustig über die Hochwasserhosen von Gitti. Es hieß ja, dass es egal sei was man an hat, jedoch sprengte diese Schlubberhose den Rahmen. Nach 100 Metern wurde sie dann aufgefordert sich einer Kleiderordnung zu widmen, die auch annehmbar ist. Nach 10 Minuten kam sie dann ordentlich wieder in die Gruppe und konnte sich einfügen. Abmarsch Richtung Bahnhof.
Unser Zug brachte uns nach Königstein. Hier machten wir den beiden erstmal klar welche Entfernung wir vorerst zu bewältigen hatten und wo unser Aussichtspunkt liegt. Erstes stöhnen machte sich breit. Das konnten wir ja nun gar nicht gebrauchen. So bald es bergauf geht oder irgendwelche Entfernungen zu überwinden sind, geht schon ein kleines „ohh nöö“ durch die Reihe. Muffelgesichter hatten wir gestern auch schon gehabt. Das hatte sich dann zu heute aber gelegt.
Den Weg von Königstein nach Thürmsdorf und dann weiter zur Thielke-Aussicht hatten wir schon im Sommer mit dem Rad bezwungen. Für Katrin und mich kam der erste Teilabschnitt ziemlich lang vor, gerade weil wir kein Rad dabei hatten. Der Wunsch nach den zwei Rädern war also groß.
Der Berg kurz vor Thürmsdorf ist eine Straße die es in sich hat. Runter würde man sie nicht fahren wollen und hoch ist sie zu anstrengend. Also irgendwas dazwischen. Oder sogar beides? Es ging vorbei am Pehnafall und dann zum Schloss. Leider hatte die Schokoladenfabrik noch nicht geöffnet, sonst wären wir dort gern eingekehrt. Der Marsch ging somit weiter zum Mausoleum und dann zur Thielke-Aussicht. Es war wie immer schön und die Strapaze der Straße hatte sich gelohnt. Nette und Gitti fanden es toll. Hier fand dann auch unser Mittagsmahl statt. Glücklicherweise hatten wir mehr mitgenommen als geplant. Es wurde jetzt schon viel verspeist. Der Rucksack wurde leichter und der Schwung für den weiteren Weg enorm verbessert.
Der alte Malerweg den wir nun gingen, führt oberhalb der Steinbrüche entlang. Kurz vor den Eulensteinen bogen wir wieder auf den neuen Weg ein und machten Halt. Sonst hatten wir die Steine immer von weiten betrachten müssen, da diese auf einem Feld stehen. Im Sommer sind die Felder generell mit Getreide oder Mais bestellt. Jetzt hat die Ernte für den Mais schon teilweise begonnen, so dass wir ungehindert zu den Eulensteinen kamen.
Weiter ging es hinab in den Ort Weißig und hinüber zum Rauenstein. Schon im Ort standen überall Autos wild geparkt. Teilweise machte dies das Fest in Rathen aus, andererseits waren viele Familien die die letzten schönen Herbsttage nutzen wollten unterwegs. Kurzum, der Rauenstein war voll. Im Wald und auf dem Stein war es laut. Naturgenuss geht anders. Wir fanden eine kleinere ruhige Ecke und schauten uns die Wandersleute an. Viele waren nur zum Kurzbesuch des Rauensteins aufgebrochen und waren nicht so profimäßig ausgestattet wie andere Wanderer, die man sonst so sieht. Morgen wird es dann wieder ruhiger im Lande wenn alle arbeiten gehen und die Kinder zur Schule müssen.
Es ging wieder hinab. Der steile Abstieg ging wieder in die Knochen. In Rathen selbst wollten wir dann sehen welches Fest hier auf die Beine gestellt wurde. Überall war was los. Die Fähre war voll und die Leute drängelten durch die enge Straße. Im Café bekamen wir noch einen Platz. Fette Kohlenhydrate stopften wir uns in unsere hungrigen Leiber. Sahne und Eis und so. War schon fast zuviel.
Bald waren wir dann auch wieder zu Hause. Der Zug brachte uns wieder bis Krippen und eine Stunde später trafen wir uns schon wieder frisch gestriegelt zum Eierlikör in unserer Wohnung und machten dann noch mal die Stadt unsicher. Es war zwar nichts unsicher zu machen, aber man kann ja nie wissen. Auf alle Fälle ging es wieder in unser „Memory“. Wir schlugen uns die Bäuche voll und nahmen dann die vorletzte Fähre in Richtung Heimat.
Eure Sandsteinjäger
Unser Zug brachte uns nach Königstein. Hier machten wir den beiden erstmal klar welche Entfernung wir vorerst zu bewältigen hatten und wo unser Aussichtspunkt liegt. Erstes stöhnen machte sich breit. Das konnten wir ja nun gar nicht gebrauchen. So bald es bergauf geht oder irgendwelche Entfernungen zu überwinden sind, geht schon ein kleines „ohh nöö“ durch die Reihe. Muffelgesichter hatten wir gestern auch schon gehabt. Das hatte sich dann zu heute aber gelegt.
Den Weg von Königstein nach Thürmsdorf und dann weiter zur Thielke-Aussicht hatten wir schon im Sommer mit dem Rad bezwungen. Für Katrin und mich kam der erste Teilabschnitt ziemlich lang vor, gerade weil wir kein Rad dabei hatten. Der Wunsch nach den zwei Rädern war also groß.
Der Berg kurz vor Thürmsdorf ist eine Straße die es in sich hat. Runter würde man sie nicht fahren wollen und hoch ist sie zu anstrengend. Also irgendwas dazwischen. Oder sogar beides? Es ging vorbei am Pehnafall und dann zum Schloss. Leider hatte die Schokoladenfabrik noch nicht geöffnet, sonst wären wir dort gern eingekehrt. Der Marsch ging somit weiter zum Mausoleum und dann zur Thielke-Aussicht. Es war wie immer schön und die Strapaze der Straße hatte sich gelohnt. Nette und Gitti fanden es toll. Hier fand dann auch unser Mittagsmahl statt. Glücklicherweise hatten wir mehr mitgenommen als geplant. Es wurde jetzt schon viel verspeist. Der Rucksack wurde leichter und der Schwung für den weiteren Weg enorm verbessert.
Der alte Malerweg den wir nun gingen, führt oberhalb der Steinbrüche entlang. Kurz vor den Eulensteinen bogen wir wieder auf den neuen Weg ein und machten Halt. Sonst hatten wir die Steine immer von weiten betrachten müssen, da diese auf einem Feld stehen. Im Sommer sind die Felder generell mit Getreide oder Mais bestellt. Jetzt hat die Ernte für den Mais schon teilweise begonnen, so dass wir ungehindert zu den Eulensteinen kamen.
Weiter ging es hinab in den Ort Weißig und hinüber zum Rauenstein. Schon im Ort standen überall Autos wild geparkt. Teilweise machte dies das Fest in Rathen aus, andererseits waren viele Familien die die letzten schönen Herbsttage nutzen wollten unterwegs. Kurzum, der Rauenstein war voll. Im Wald und auf dem Stein war es laut. Naturgenuss geht anders. Wir fanden eine kleinere ruhige Ecke und schauten uns die Wandersleute an. Viele waren nur zum Kurzbesuch des Rauensteins aufgebrochen und waren nicht so profimäßig ausgestattet wie andere Wanderer, die man sonst so sieht. Morgen wird es dann wieder ruhiger im Lande wenn alle arbeiten gehen und die Kinder zur Schule müssen.
Es ging wieder hinab. Der steile Abstieg ging wieder in die Knochen. In Rathen selbst wollten wir dann sehen welches Fest hier auf die Beine gestellt wurde. Überall war was los. Die Fähre war voll und die Leute drängelten durch die enge Straße. Im Café bekamen wir noch einen Platz. Fette Kohlenhydrate stopften wir uns in unsere hungrigen Leiber. Sahne und Eis und so. War schon fast zuviel.
Bald waren wir dann auch wieder zu Hause. Der Zug brachte uns wieder bis Krippen und eine Stunde später trafen wir uns schon wieder frisch gestriegelt zum Eierlikör in unserer Wohnung und machten dann noch mal die Stadt unsicher. Es war zwar nichts unsicher zu machen, aber man kann ja nie wissen. Auf alle Fälle ging es wieder in unser „Memory“. Wir schlugen uns die Bäuche voll und nahmen dann die vorletzte Fähre in Richtung Heimat.
Eure Sandsteinjäger